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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2026

Hätte noch ein wenig mehr in die Tiefe gehen dürfen

Der Sommer, der uns blieb
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In einer idyllischen Kleinstadt erleben Britta, Pia und Martin eine Jugend voller Abenteuer und kindlicher Träume, doch dann reißt ein verhängnisvoller Sommer die enge Freundschaft der drei auseinander.

Zwei ...

In einer idyllischen Kleinstadt erleben Britta, Pia und Martin eine Jugend voller Abenteuer und kindlicher Träume, doch dann reißt ein verhängnisvoller Sommer die enge Freundschaft der drei auseinander.

Zwei Jahrzehnte später, Inmitten von Schmerz und Vergebung müssen Britta, Pia und Martin entscheiden, ob ihre Freundschaft stark genug ist, um die Schatten der Vergangenheit zu überwinden. Doch ein gut gehütetes Geheimnis droht die zarten Bande, die sie miteinander verbinden, endgültig zu zerreißen.

Das Cover des Buches ist ja ganz zauberhaft und deshalb wollte ich auch unbedingt wissen was sich hinter dem sommerlich- leichten Cover wohl für eine Geschichte zu verbergen hat!

Der Schreibstil war einfach zu lesen und hatte eine gewissen Leichtigkeit, deshalb bin ich im Buch auch gut vorrangekommen und wollte immer wissen wie es weitergeht. Vielleicht war es aber auch ein wenig zu viel Leichtigkeit, denn ich habe ab und an auch ein wenig die Tiefe vermisst.

Das die Geschichte auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielt fand ich schön, ich liebe solche Geschichten. Die Vergangenheit mochte ich sehr gerne, die Gegenwart spielt in der Coronazeit. Anfangs fand ich dies interessant aber es hat dann eigentlich wenig für die Geschichte getan.

Insgesamt mochte ich die Geschichte gerne lesen und kann sie empfehlen, aber ich hätte mir hier und da noch mehr Tiefe für die Geschichte und für den Umgang mit den Problemen gewünscht.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

schönes Buch für junge Leser

Eagle Rider 1. Deine Kraft findet dich
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Tyl träumt davon, Ritter zu werden, doch sein Schicksal scheint ein anderes.

Er rettet einem verletzten Adler das Leben und dieser bringt ihn ins geheimnisvolle Tal der Adlerreiter.

Dort kämpft Tyl mit ...

Tyl träumt davon, Ritter zu werden, doch sein Schicksal scheint ein anderes.

Er rettet einem verletzten Adler das Leben und dieser bringt ihn ins geheimnisvolle Tal der Adlerreiter.

Dort kämpft Tyl mit anderen Kindern gegen den finsteren Lord und seine Falkenreiter, die das Land bedrohen.

Meinem Sohn hat die Geschichte gut gefallen. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und verständlich für die Altersgruppe ab 8 Jahren.

Mit Tyl konnte mein Sohn schnell mitfühlen, denn er hat es in seiner Familie nicht leicht und wird dort nicht gut behandelt, deshalb ist der Adler so etwas wie sein erster Freund und Beschützer.

Die Geschichte liest sich flott und gut, an manchen Stellen hätte sie noch ein wenig Tiefgang vertragen, aber sehr empfehlenswert für junge Leser.

Die Geschichte endet actionreich, spannend und etwas traurig und macht Lust den zweiten Teil zu lesen und die Geschichte von Tyl und seinem Adler weiter zu folgen.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Lehrreiches Buch für ältere Kinder und/oder Erwachsene

Die verborgenen Bilder
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Friekes Welt bricht in einem Augenblick am Frühstückstisch in tausend Scherben! Ihre Eltern erklären sie würden sich trennen, da ihr Vater mit seinem neuen Freund zusammen ziehen möchte. Und dann wird ...

Friekes Welt bricht in einem Augenblick am Frühstückstisch in tausend Scherben! Ihre Eltern erklären sie würden sich trennen, da ihr Vater mit seinem neuen Freund zusammen ziehen möchte. Und dann wird Frieke auch noch aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und in ein Haus ziehen das schon vor über 100 Jahren gebaut wurde!

In der neuen Wohnung kommen unter den Tapeten alte Zeichnungen zum Vorschein und wenn Frieke diese Bilder berührt, kann sie in die Vergangenheit reisen! Dort trifft sie auf Ilsabeth die im Jahr 1928 in dieser Wohnung mit ihrer Familie lebt.

Immer öfter reist Frieke in die Vergangenheit zu der Familie bis sie eines Nachmittags beim Tee ein ganz anderes Bild dieser Menschen kennen lernt...

Die Gefühlswelt von Frieke nach der Trennung der Eltern wird wirklich ganz fantastisch und nachvollziebar beschrieben! Man erlebt die Einsamkeit, die Wut und die Verzweiflung ganz nach mit dem jungen Mädchen mit und alles wird sehr authentisch beschrieben!

Ausserdem lernen vorallem Kinder einiges über die Zeit der späten 20er Jahre kennen, die ersten Kinos und wie es sich in einer so großen Familie lebt, aber auch die Schatten der Zeit.

Deshalb ist das Buch auch eher etwas für ältere Kinder und Erwachsene Leser, da die düstere Zeit sehr eindrücklich eingefangen wird.

Die Geschichte ist die ganze Zeit über spannend und interessant erzählt, nur das Ende finde ich dann ein bisschen zu schnell erzählt und die Wandlung von Frieke kommt zu plötzlich in meinen Augen. Hier hätten ein paar Seiten noch gut getan.

Insgesamt ein tolles Buch über den Verlust einer heilen Familie und wie etwas neues darauf entstehen kann. Und sehr lehrreich lernen Kinder etwas über die späten 20er Jahre kennen.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Spannendes Setting

Safe Space
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Cover: Das Cover wirkt düster und man erkennt schnell, dass es sich um einen spannenden Thriller handelt. Durch den Stacheldraht im Cover wird auch das Setting im Gefängnis gut eingefangen.

Inhalt: Sadisten, ...

Cover: Das Cover wirkt düster und man erkennt schnell, dass es sich um einen spannenden Thriller handelt. Durch den Stacheldraht im Cover wird auch das Setting im Gefängnis gut eingefangen.

Inhalt: Sadisten, Psychopathen, Serienmörder - die forensische Psychologin Anna Salomon weiß um die dunklen Abgründe der menschlichen Natur. Sie gilt als Ausnahmetalent in der Behandlung von Straftätern und ist bekannt dafür, die undurchdringlichsten Fassaden zu durchschauen. Doch niemand ahnt, was sich hinter ihrer eigenen verbirgt. Denn ausgerechnet in den Mauern eines Hochsicherheitsgefängnisses jagt Anna ihrer ganz persönlichen Heilung hinterher. Auf der Suche nach der Wahrheit ist sie bereit, alles zu riskieren. Nur: Sie ist nicht die Einzige, die ein gefährliches Spiel spielt. Jemand spielt mit - der Einsatz ist Annas Leben ...

Meine Meinung: Bereits der Klappentext zu dem Roman hat mich sehr neugierig gemacht, somit habe ich einen spannenden Thriller erwartet. Die Geschichte konnte mich auch überzeugen, obwohl es zwischendurch ein paar Längen gegeben hat und ich die Protagonistin nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden, der Schreibstil ist recht zackig aber auch locker und leicht zu lesen, ohne großes Geschnörkel und deshalb hat sich auch ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Sehr interessant und spannend fand ich vorallem das Setting im Gefängnis und die Behandlung und die Gespräche mit den Insassen der Einrichtung. Sehr interessant zu lesen wie Psychologen und Sozialarbeiten vorgehen und wie sie arbeiten. Die Protagonistin Anna fand ich anfangs noch spannend und geheimnisvoll, dann jedoch hat sie Dinge getan die ich als Leser nicht ganz nachvollziehen konnte, was ich schade fand. Die Auflösung fand ich zum Teil sehr überraschend, teils konnte ich sie mir aber denken. Das ganze Buch ist wirklich gut zu lesen und ausser ein paar Längen in der Mitte hat es mich auch sehr gut unterhalten und in den Bann ziehen können. Ich vergebe deshalb gute 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Thrillerfans die ein außergewöhnliches Setting schätzen.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Berührende Geschichte, die drei Frauenschicksale miteinander verbindet

Lebensbande
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Cover: Das Cover hat mir gleich gut gefallen, man merkt sofort, dass es sich hier um einen historischen Roman handelt und das vorallem Frauen eine große Rolle im Buch spielen. Das Cover hat mich ...

Cover: Das Cover hat mir gleich gut gefallen, man merkt sofort, dass es sich hier um einen historischen Roman handelt und das vorallem Frauen eine große Rolle im Buch spielen. Das Cover hat mich auf jeden Fall direkt neugierig auf die Handlung gemacht.

Inhalt: Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall verbinden die Fäden des Schicksals Lene, Nora und Lieselotte: Obwohl sie sich in einer Zeit der Angst und des Terrors als Fremde begegnen, werden sie zu Freundinnen, die einander Halt geben und große Risiken auf sich nehmen. Krankenschwester Nora tut alles, um Lene zu helfen, das Leben ihres kleinen Sohnes Leo zu retten. Denn wegen eines leichten Handicaps gilt Leo als »Reichsausschusskind«. 1942 lernt Nora Lieselotte in Danzig kennen. Drei Jahre später werden die Frauen in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt – als Teil der 900.000 Arbeitskräfte, die Stalin unter anderem im Rahmen der Reparationszahlungen zugesichert worden waren. Als Adenauer 1949 beginnt, diese Deutschen zurückzukaufen, gibt Lieselotte alles auf, was sie noch hat, um Nora die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen. Viele Jahre später, kurz nach dem Mauerfall, erhält diese einen verstörenden Brief, der sie schlagartig in die Vergangenheit zurückkatapultiert.

Meine Meinung: Der Schreibstil war von Anfang an gut und einfach zu lesen, dennoch habe ich ein wenig gebraucht um in die Geschichte reinzufinden. Das Buch wird kapitelweise wechselnd 1941 aus Sicht von Lene erzählt und 1993 erzählt die alte Nora in Briefform von ihrem Leben damals. Dies ist ungewöhnlich und hat mich anfangs etwas irritiert, aber nach kurzer Zeit hatte ich mich dann an diesen Zeiten- und Formwechsel gewöhnt. Vorallem Lene ist mir mit der Zeit ans Herz gewachsen, bei Nora hat das länger gebraucht, da ich das Gefühl hatte, durch die Briefform blieb mir Nora etwas fremd und fern als Protagonistin. Erst gegen Mitte des Buches konnte ich dann immer mehr mit ihr mitfiebern. Lottes Sicht kommt in diesem Buch nicht vor, man erfährt nur in den Briefen von Nora von ihr, daher ist auch sie etwas blass geblieben. Die Geschichte an sich wird sehr berührend erzählt und ist sehr gelungen, aber leider blieb der Inhalt auch etwas oberflächlich erzählt. Dies kann an der Briefform gelegen haben, ich bin lieber direkt im Geschehen dabei, wenn es um historische Romane geht. Alles in allem ein tolles Buch, das berührt, aber teilweise auch etwas oberflächlich erzählt wurde. Dennoch auf jeden Fall sehr zu empfehlen!

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