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Veröffentlicht am 06.04.2026

Streit-Alltag im Leben der Kinder, aber mit einer schönen Lösung

Der Kopfübär streitet sich nie!
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Niedlich sieht er aus, der blaue Bär auf dem Cover, aber erschaut auch etwas streitbar in die Welt mit seinem übereinandergeschlagenen Armen.
Vor dem hübschen Haus stapeln sich viele Möbel und mittendrin ...

Niedlich sieht er aus, der blaue Bär auf dem Cover, aber erschaut auch etwas streitbar in die Welt mit seinem übereinandergeschlagenen Armen.
Vor dem hübschen Haus stapeln sich viele Möbel und mittendrin ist eine Waschmaschine zu sehen. Diesen Möbelberg bestaunen Kobi und seine Freundin Kairi vom Küchenfenster aus und sie möchten gerne dort Abenteuer erleben. Papa ist aber dagegen und Mama verlangt, dass erst das Kinderzimmer aufgeräumt wird. Doch dann kann das Abenteuer beginnen. Doch während die beiden Freunde auf der einen Seite auf den Möbelberg steigen, scheint auch von der anderen Seite eine Aktivität loszugehen. Kann das ein Monster sein? Doch dann taucht Emilio auf, der behauptet, dass der Berg ihm gehöre. So baut Kobi ein Urwaldhaus, während Emilio ein Schiff baut. Beide nutzen dazu buntes Klebeband und bald gibt es Streit um die Waschmaschine.
Kobi wäre kein Kopfübär, wenn er nicht am Ende durch einen Perspektivwechsel erkennen würde, wie der Streit aufgelöst werden kann. Wie gut, dass Kairi ihn erinnert sich mit dem Kopf nach unten zu hängen. Auch die Eltern helfen den Kinder beim Bau ihres Hausbootes und so entsteht am Ende ein tolles Boot aus den alten Möbeln.
Es ist immer wichtig einen Kompromiss zu schließen und unser blauer Kopfübär ist ein Garant dafür. Die Illustrationen sind sehr liebevoll gezeichnet und so ist wieder ein wundervolles Buch entstanden, dass so viel Spaß beim Lesen macht.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Witzige Gute-Nacht-Geschichte

Eine Kuh in meinem Bett
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Schon auf dem Cover sehen wir die Kuh über eine gelbe Wand schauen. Papa steht in der Küche und spült Teller. Die kleine Tochter kann nicht schlafen, weil eine Kuh in ihrem Bett liegt. Papa geht gleich ...

Schon auf dem Cover sehen wir die Kuh über eine gelbe Wand schauen. Papa steht in der Küche und spült Teller. Die kleine Tochter kann nicht schlafen, weil eine Kuh in ihrem Bett liegt. Papa geht gleich mit ihr, doch das Bett ist leer. Doch sie hat sich das nicht ausgedacht, die Kuh war wirklich da. Und nun ist sie auch wieder da und diesmal spielt sie mit der Ente Karten. Das Mädchen befürchtet, dass die Kuh, weil sie verliert, schlecht gelaunt sein wird. Aber der Vater findet wieder nur ein leeres Bett vor. Als das Mädchen wieder in die Küche kommt sehen wir Papa von oben, wie er ein Glas spült. Diesmal soll sogar ein Elefant im Bett sein. Natürlich ist auch der weg, als Papa kommt.
Große, klar strukturierte Bilder in kräftigen Farben zeigen uns die wechselnden Zimmer aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Der Text ist sehr kurzgehalten und ich meine ein leichtes Augenzwinkern darin zu spüren. Das Ende ist dann besonders witzig, aber ich will es hier nicht verraten. Ich weiß genau, dass dieses Buch genau den Humor meiner Enkel trifft.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Die Angst ins Sprungbecken zu springen

Der Sprung
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Schon auf dem Cover ist das kleine Sprungbecken zu sehen, rundherum sehen wir Menschen und Tiere in Badekleidung. Eine Leiter geht am Rand so hoch, dass das Bild nicht reicht das Ende abzubilden.
„Ein ...

Schon auf dem Cover ist das kleine Sprungbecken zu sehen, rundherum sehen wir Menschen und Tiere in Badekleidung. Eine Leiter geht am Rand so hoch, dass das Bild nicht reicht das Ende abzubilden.
„Ein mutiger Held“ steht auf dem Sprungbrett, wir sehen ihn zuerst nur auf dem Brett stehend, dann das Schwimmbad und den Mann ganz klein auf dem Brett. Dann wechselt die Perspektive wieder und wir sehen aus der Sicht des Mannes seine Füße auf dem Brett. Jetz tauchen hinter ihm andere auf, die ihn drängeln zu springen. Er läuft an und bleibt wieder am Ende stehen, denn er macht sich Gedanken, was wohl im Wasser sein könnte. Das Bild zeigt uns Haie im Becken. „Die Zeit vergeht, doch unser tapferer Freund bewegt sich nicht.“ Inzwischen sehen wir schon Pflanzen zwischen seinen Füßen wachsen. Es wird dunkel und die Menschen hinter ihm verharren immer noch auf der Treppe, die anderen liegen schlafend um das Becken.
Die Bilder sehen sehr kindlich aus, wirken aber lebendig durch die wechselnden Perspektiven. Die Angst, die so ein Sprung in die Tiefe bei uns allen auslöst, wird hier sehr eindringlich und humorvoll beschrieben. Der Gag am Ende hat mir besonders gut gefallen.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Humorvolle Geschichte mit überraschendem Ende

Ich bin der Stärkste im ganzen Land!
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Schon auf dem Cover hat der Wolf eine Haltung, die ihn als Sieger als etwas Besonderes darstellt. Nachdem er sich satt gegessen hat, macht er sich auf den Weg in den Wald, er möchte gerne die Bestätigung ...

Schon auf dem Cover hat der Wolf eine Haltung, die ihn als Sieger als etwas Besonderes darstellt. Nachdem er sich satt gegessen hat, macht er sich auf den Weg in den Wald, er möchte gerne die Bestätigung dafür haben, dass er der Stärkste ist.
Zunächst trifft er auf eine kleinen Hasen, er spricht ihn freundlich an und der Hase bestätigt ihm, dass er der Stärkste im ganzen Land sei. Rotkäppchen begegnet ihm als nächstes und auch sie bestätigt ihm, dass er der Stärkste sei. Auch die drei kleinen Schweinchen widersprechen ihm nicht, ebenso wenig, wie die sieben Zwerge. Erst ein „komischer kleiner Kröterich“ meint seine Mama sei die Stärkste im ganzen Land.
Da beweihräuchert sich der Wolf und sucht bei bekannten Märchenfiguren eine Bestätigung seiner Stärke. Wie schön ist es zu beobachten, wie er immer mehr angibt und erst das kleine grüne Tier widerspricht ihm (zu Recht!) In den Illustrationen erleben wir den Wolf, der mit seiner Körperhaltung ausdrückt, wie er sich fühlt.
Ein Pappbilderbuch über einen Angeber, der erkennen muss, dass es immer auch eine stärkere gibt. Zudem treffen wir auf Bekannte aus anderen Büchern, was ich sehr witzig finde.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Spannende Mischung zwischen Reiseführer und Campingurlaub

OTTO fährt los – Eine Reise nach England
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Otto, so heißt der hell türkise Camper Van, der diesmal nach England reisen wird. Arthur, Freda und ihr Papa Martin tauchen bei Otto auf und er freut sich, dass ein neues Reise-Abenteuer beginnt.
Obwohl ...

Otto, so heißt der hell türkise Camper Van, der diesmal nach England reisen wird. Arthur, Freda und ihr Papa Martin tauchen bei Otto auf und er freut sich, dass ein neues Reise-Abenteuer beginnt.
Obwohl Otto etwas Angst hat durch den Eurotunnel nach England zu fahren, landen sie bald in London. Hier begegnet ihnen Sherlock Holmes, der einen Plätzchendieb sucht. Nachdem Tante Lissy und ihren Hund Daisy zugestiegen sind, sitzen am Abend alle zusammen am Feuer und singen „We all live in a super-otto-van“. Am nächsten Morgen geht es früh nach Stonehenge, hier können sie beobachten, wie die Sonne mystisch durch die Steinsäulen scheint. Weiter geht es nach Cornwall ans Meer, dort essen sie Fish and Chips und wir werden gefragt, welche englischen Worte wir kennen. Hinten im Buch gibt es dazu eine kleine Auswahl an Worten. Nach einem Regentag führt der Weg von Otto und seinen Menschen nach Tintagel Castle, hier erfahren wir einiges über König Arthus. Vor einem netten Cottage nehmen dann alle den 5 o´clock-Tee und erfahren einiges über Scones.
Eine tolle Reise, die Otto da macht, ich bin ganz neidisch und würde auch gerne diese Tour machen. Diese Buch verbindet das Abenteuer mit einem Camper Van unterwegs zu sein mit einem kindgerechten Reiseführer. Hinzu kommt noch die Fantasie, die benötigt wird, Otto sprechend und reagierend in die Reise einzubinden. So wird er zu einem fühlenden Wesen, der immer wieder spannende Ideen einbringt.
Die schönen Illustrationen tragen dazu bei, uns die Sehenswürdigkeiten zu zeigen und an den Unternehmungen auf diese Weise teilnehmen zu können.
Ich kann Ottos Reisen nur empfehlen, sie machen so viel Spaß und wir lernen so viel dabei.

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