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Veröffentlicht am 28.05.2026

Hat mich nicht so überzeugt

Threadcut
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Threadcut von Isabelle North war für mich das erste Buch der Autorin. Der Klappentext hatte mich direkt angesprochen.

Yuna hat eine Gabe und kann sehen wenn ein Mensch kurz davor ist zu sterben. Ihre ...

Threadcut von Isabelle North war für mich das erste Buch der Autorin. Der Klappentext hatte mich direkt angesprochen.

Yuna hat eine Gabe und kann sehen wenn ein Mensch kurz davor ist zu sterben. Ihre Mutter ist krank und scheint nicht mehr allzu lange zu haben. Da begegnet Yuna dem Halbgott Zenon und beide stellen fest, dass noch mehr in Yuna steckt. Er bietet ihr einen Deal an, um ihre Mutter zu retten und beide begeben sich auf dem Weg in die Unterwelt, um die Moiren, die Schicksalsgöttinnen, um einen Gefallen zu bitten.

Den Schreibstil fand ich angenehm, man konnte der Handlung gut folgen. Auch der Perspektivwechsel zwischen Yuna und Zenon war abwechslungsreich und die Briefe zwischendurch waren mal was anderes. Mir war bis zum Ende nicht klar wer Bones ist, das fand ich dann auch überraschend. Die Grundidee fand ich sehr spannend, das Tempo war mal schneller mal langsamer aber insgesamt ist einiges passiert in einem Band.

Die Tension zwischen den beiden Protagonisten entwickelte sich meiner Meinung nach aber erst spät in der Handlung und wirkte auch nicht so authentisch.
Die ständige Erwähnung von der jeweiligen Optik, wirkte auf mich teilweise geradezu plump.

Die Handlung hat sich zwischenzeitig auch etwas gezogen und so wirklich emotional packend fand ich es leider nicht.
Leider konnte ich Zenon auch nichts abgewinnen, sein Verhalten war absolut nicht vertrauenserweckend oder sympathisch. Sein Betrug war auch verheerend und trotzdem war nach gefühlt 5 Minuten wieder alles gut, das war für mich absolut nicht nachvollziehbar.
Yuna war mir direkt sympathisch und man hat total mit ihr mitgefühlt, allerdings war sie, wie auch im Buch erwähnt wurde, schon relativ naiv und zu gutmütig bzw. hat viel zu schnell verziehen.

Das Ende kam dann für mich zu abrupt und auch zu kurz, ich hatte zu dem Zeitpunkt damit gerechnet, dass es in einem zweiten Band weitergeht.

Insgesamt hat für mich die Tiefe gefehlt, direkt am Anfang hätte man auch mehr Bezug zur Mutter gebraucht, damit es emotional packender ist und nicht direkt Zenons Einstieg. Die verschiedenen Stationen auf dem Weg waren spannend aber jeweils zu kurz meiner Meinung nach. So richtig nachvollziehen konnte ich die Anziehung zwischen Yuna und Zenon auch nicht. Insgesamt 3,5 Sterne für mich.

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Veröffentlicht am 27.05.2026

Handlung mit Potential

Seamere College 1. Strange Familiars
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Strange Familiars von Keshe Chow klang für mich vom Klappentext und der Leseprobe her schon unglaublich spannend und mal nach einer etwas anderen Fantasy-Handlung als sonst. Daher war ich schon total gespannt ...

Strange Familiars von Keshe Chow klang für mich vom Klappentext und der Leseprobe her schon unglaublich spannend und mal nach einer etwas anderen Fantasy-Handlung als sonst. Daher war ich schon total gespannt wie es weitergeht.

Die Handlung hatte auch auf jeden Fall Potential. Wir haben hier die Rivalität zwischen den besten beiden Studenten am Seamere College. Harrisford: reich, intrigant und sehr von sich selbst überzeugt und Gwendolynne: Stipendiatin, kommt gerade so über die Runden, sehr zielstrebig und eher für sich.

Ich fand beide auf ihre Art auch sympathisch, aber im Verlauf der Geschichte hat das ständige hin und her zwischen den beiden eher gestört.

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, man konnte der Handlung gut folgen.
Allerdings hat es mir an Tiefe und Emotionen gefehlt. Das Magiesystem beispielweise war eher an der Oberfläche, es wurde wenig erklärt.
Die Rivalität wurde auch zu schnell fallen gelassen, bzw. flammte zwischendurch kurz wieder auf. Die ständigen Missverständnisse zwischen den beiden und die fehlende Kommunikation empfand ich auch einfach nur unnötig dramatisch und kompliziert.
Für mich war da auch keinerlei Tension zwischen den beiden Protagonisten, man hat es ihnen nicht abgenommen.

Das Ende kam für mich zu schnell und abrupt und wirkte von der Handlung auch unrealistisch. Das erste Buch der Reihe konnte mich daher insgesamt leider nicht überzeugen und den zweiten Teil werde ich vermutlich nicht lesen.
Die Geschichte hat zwar Potential, allerdings blieb das auf der Strecke, denn der Fokus war hier eher auf dem Romance-als auf dem Fantasy-Anteil. Für mich daher nur 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Handlung mit Höhen und Tiefen

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Witch of the Wolves von Kaylee Archer hat mich schon beim Klappentext direkt in den Bann gezogen. Eine Welt voller Hexen und Werwölfen und anderen übernatürlichen Wesen und einer starken, unabhängigen ...

Witch of the Wolves von Kaylee Archer hat mich schon beim Klappentext direkt in den Bann gezogen. Eine Welt voller Hexen und Werwölfen und anderen übernatürlichen Wesen und einer starken, unabhängigen Protagonistin? Da bin ich direkt überzeugt.

Die Handlung fand ich im großen und ganzen spannend, hatte aber auch seine Höhen und Tiefen. Die beiden Hauptprotagonisten waren mir sehr sympathisch, Cordelia ist eine starke Persönlichkeit, die ganz genau weiß was sie will und lässt sich nicht unterkriegen. Bishop wirkt zunächst unnahbar und kalt, hat aber einen weichen Kern.

Es gab einige Wendungen in der Geschichte, die ich auch gar nicht habe kommen sehen, sodass sie sehr überraschend kamen aber auch meistens gut gepasst haben.
Den Spice und die Tension fand ich sehr gut umgesetzt. Dadurch, dass wir hier eher slow burn haben und es nicht von einem auf den anderen Tag passiert sondern langsam aufgebaut wird, fand ich es auch sehr nachvollziehbar und nicht so aufgesetzt oder plump.


Nicht ganz so überzeugt hat mich das world building. Das kommt hier leider viel zu kurz, denn man erfährt kaum was über die Hexen oder Dämonen oder die Konflikte untereinander. Ich habe mich nicht richtig abgeholt gefühlt.

Bishops Charakter blieb auch etwas blass neben Cordelia und man konnte ihn nicht so richtig greifen, Kapitel aus seiner Sicht hätten da gut gepasst. Vielleicht kommt das ja in Band 2?

Zum Ende hin wurde die Handlung etwas wirrer, sodass ich nicht mehr hundertprozentig folgen könnte, da so viel passiert ist und so viele Nebencharaktere beteiligt waren.

Insgesamt hat es mir ganz gut gefallen, die Handlung an sich war sehr spannend und auch die beiden Protagonisten sind mir sympathisch gewesen. Das world building hätte allerdings stärker ausgebaut sein müssen und so richtig gepackt hat es mich nicht. Ich bin noch unsicher ob ich Band 2 auch lesen werde. Für mich daher 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Süße second chances Romance

Wild Roses & Fireflies
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Wild Roses & Fireflies von Anja Tatlisu ist eine süße second chances Romance, die mich gut unterhalten hat.

Wir haben Emma und Channing, zwei ehemals beste Freunde, die nach dem Schulabschluss den Kontakt ...

Wild Roses & Fireflies von Anja Tatlisu ist eine süße second chances Romance, die mich gut unterhalten hat.

Wir haben Emma und Channing, zwei ehemals beste Freunde, die nach dem Schulabschluss den Kontakt verloren haben und sich zufällig auf dem 5-jährigen Jahrgangstreffen wieder treffen. Dieses Treffen bringt Emma zum Nachdenken, sodass sie die Stadt kurzfristig hinter sich lässt und ihn in Boston überrascht.

Wir bekommen eine süße Freundschaft, die erst wieder anknüpfen muss an dem, was vor fünf Jahren zurück gelassen wurde. Emma versucht mehr aus ihrem Leben zu machen, was sehr inspirierend war.

Was ich süß fand, waren die Flirtversuche seinerseits, denn man wusste nie so richtig ob er es ernst meint oder einfach lockerer drauf ist und es mit einem Augenzwinkern meint. Sie versuchen einander eine Stütze zu sein, in Zeiten des Umbruchs, gehen dabei aus ihrer Komfortzone, respektieren aber auch die Grenzen des anderen.

Insgesamt hat mir aber die Tiefe gefehlt.
Die Wiederholungen der Situation aus Sicht von ihm haben gestört, die Kapitel aus seiner Sicht fand ich aber an sich gut. Ungünstig war nur, dass die Sätze nochmal komplett wiederholt wurden.

Vom Charakter und der Beschreibung her fand ich ihn etwas blass, an der Oberfläche, seine Gefühle wurden nicht so klar und überzeugend, da hätte ich mehr Kapitel aus seiner Sicht gut gefunden.

Zum Ende hin wurden die Missverständnisse bzw. die fehlende Kommunikation immer mehr, was gestört hat beim Lesen. Es wirkte einfach wenig erwachsen, wobei das irgendwo auch wieder zu den zwei Protagonisten gepasst hat und so wie sie ihr Leben bisher gelebt und wie wenig sie bis dahin reflektiert haben.

Insgesamt war es für mich nicht genug in der Tiefe, es blieb teilweise sehr oberflächlich und die fehlende Kommunikation zum Ende hin, fand ich wirklich nervig. Für mich insgesamt 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Zwischen Verrat und Vertrauen

Verrat der Schwäne
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Verrat der Schwäne von A. B. Poranek ist ein spannendes Jugendbuch rund um Magie, Theater, Macht und Verrat.
Das Hardcover ist wunderschön und aufwendig gestaltet und mit passendem Farbschnitt zur Handlung. ...

Verrat der Schwäne von A. B. Poranek ist ein spannendes Jugendbuch rund um Magie, Theater, Macht und Verrat.
Das Hardcover ist wunderschön und aufwendig gestaltet und mit passendem Farbschnitt zur Handlung.

Für mich war es mal was anderes, da es nicht häufig Bücher mit Theatersetting gibt, daher war ich direkt vom Klappentext angetan. Es lässt sich auch gut und flüssig lesen und man fühlt sich mit der Schreibweise auch in ein anderes Jahrhundert versetzt. Es wird sehr bildlich geschrieben, sodass man sich auch jede Szene gut vorstellen konnte.

Was mir etwas gefehlt hat war die Tiefe bei den einzelnen Charakteren. Vor allem mit der Protagonistin Odile bin ich nicht richtig warm geworden und konnte ihre Blauäugigkeit nicht nachvollziehen, andererseits kann ich mir vorstellen, dass es für den Leser neutral betrachtet leichter fällt die Manipulation zu erkennen, als Odile, gerade wenn es um Familie geht.
Auch die anderen Charakter kommen stellenweise zu kurz und wirken etwas blass.

Von der Handlung her fand ich die Grundidee gut und spannend, allerdings hat es etwas an Tempo und Spannung an gewissen Stellen gefehlt. Ich fand es zum Ende hin auch ab und an vorhersehbar.

Für mich insgesamt 3,5 Sterne. Ich schätze ich war da allerdings auch nicht die richtige Zielgruppe für und kann mir vorstellen, dass es jüngeren Leser:innen besser gefallen könnte.

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