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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2026

Fokus auf Gefühle statt großer Handlung

Picking Daisies on Sundays
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Picking Daisies on Sundays ist eine ruhige, emotionale Friends to Lovers Geschichte mit Fokus auf Gefühle statt großer Handlung.
Im Mittelpunkt steht Daisy, die schon lange in ihren besten Freund verliebt ...

Picking Daisies on Sundays ist eine ruhige, emotionale Friends to Lovers Geschichte mit Fokus auf Gefühle statt großer Handlung.
Im Mittelpunkt steht Daisy, die schon lange in ihren besten Freund verliebt ist. Nach einer Zurückweisung distanziert sie sich, bis sich Jahre später durch neue Umstände wieder Kontakt ergibt und alte Gefühle hochkommen. Es geht weniger um Überraschungen, sondern darum, wie sich die Beziehung entwickelt.
Die Stärke des Buches liegt klar auf der emotionalen Ebene. Themen wie Unsicherheit, Selbstwert und Angst vor Zurückweisung werden gut aufgegriffen. Man ist nah an der Protagonistin und versteht ihre Gedanken und Entscheidungen.
Gleichzeitig zieht sich die Geschichte stellenweise etwas. Vieles basiert auf fehlender Kommunikation, was zwar realistisch ist, aber auch frustrierend sein kann.
Die Romance entwickelt sich langsam und eher leise. Wer viel Drama oder große Wendungen erwartet, wird hier nicht fündig. Wer aber eine gefühlvolle, charaktergetriebene Geschichte sucht, bekommt genau das.
Insgesamt ein solides Buch mit Fokus auf Emotionen, das gut lesbar ist, aber nicht besonders lange nachwirkt.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Eine ruhige, aber tiefgehende Liebesgeschichte über eine langjährige Beziehung

You and Me - Die zweite erste Liebe
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Dieses Buch ist keine typische Romance, sondern eher eine Geschichte über Liebe, die sich verändert und trotzdem bleibt.
Im Mittelpunkt stehen Adam und Jules, ein Ehepaar, das schon lange zusammen ist ...

Dieses Buch ist keine typische Romance, sondern eher eine Geschichte über Liebe, die sich verändert und trotzdem bleibt.
Im Mittelpunkt stehen Adam und Jules, ein Ehepaar, das schon lange zusammen ist und irgendwo im Alltag feststeckt. Die Gefühle sind nicht weg, aber sie haben sich verschoben. Es geht nicht mehr um dieses erste Verliebtsein, sondern um das, was danach kommt – und genau das macht die Geschichte so interessant.
Der besondere Twist mit den alten Mixtapes bringt sie zurück in ihre Vergangenheit und eröffnet die Möglichkeit, ihre Beziehung noch einmal neu zu erleben. Dabei stellt sich schnell die Frage, ob man wirklich alles anders machen würde, wenn man die Chance dazu hätte – und welche Konsequenzen das mit sich bringt.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Ehrlichkeit der Beziehung. Hier wird nichts beschönigt. Es geht um Streit, Enttäuschungen, verpasste Chancen und die Schwierigkeit, sich immer wieder bewusst füreinander zu entscheiden. Dadurch wirkt die Geschichte sehr real und greifbar.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und teilweise humorvoll, ohne dabei die emotionale Tiefe zu verlieren. Man kommt schnell durch die Seiten, bleibt aber gedanklich trotzdem noch eine Weile bei der Geschichte.

Eine ruhige, aber tiefgehende Liebesgeschichte über eine langjährige Beziehung und die Frage, was wirklich zählt. Weniger Drama und Spice, dafür mehr Realität und Emotion. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und sich von klassischer Romance abhebt.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Ruhig und ehrlich

24 Sekunden ab jetzt
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Der Titel verspricht keine große Dramatik, sondern eine „ganz normale Liebesgeschichte“. Und genau das bekommt man auch. Eine ruhige, stellenweise sehr ehrliche Geschichte über Nähe, Unsicherheit und dieses ...

Der Titel verspricht keine große Dramatik, sondern eine „ganz normale Liebesgeschichte“. Und genau das bekommt man auch. Eine ruhige, stellenweise sehr ehrliche Geschichte über Nähe, Unsicherheit und dieses vorsichtige Annähern zweier Menschen.

Was mir gefallen hat: Die Emotionen fühlen sich oft authentisch an. Es gibt Szenen, die leise unter die Haut gehen, weil sie so real wirken. Keine übertriebenen Konflikte, kein künstliches Drama, sondern Zweifel, Hoffnungen und dieses typische „Was, wenn…?“, das viele von uns kennen.

Allerdings hat mir stellenweise die Tiefe gefehlt. Manche Entwicklungen bleiben etwas an der Oberfläche, und zwischendurch zieht sich die Handlung, ohne dass die emotionale Intensität wirklich ansteigt. Ich habe mich nicht komplett verloren gefühlt, eher wie eine stille Beobachterin.

Insgesamt eine solide Liebesgeschichte mit schönen Momenten, aber ohne diesen einen Funken, der mich wirklich umgehauen hätte.

Für alle, die ruhige, unaufgeregte Liebesgeschichten mögen. Ich persönlich hätte mir etwas mehr emotionale Wucht gewünscht.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Düster und chaotisch

DARK shadow CASTLE
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Also, bei Dark Shadow Castle war ich echt kurz davor, das Buch gegen die Wand zu pfeffern – und hab es dann doch in einem Rutsch durchgelesen.

Dieses Mal geht es noch tiefer in die Psychokiste. Das Schloss ...

Also, bei Dark Shadow Castle war ich echt kurz davor, das Buch gegen die Wand zu pfeffern – und hab es dann doch in einem Rutsch durchgelesen.

Dieses Mal geht es noch tiefer in die Psychokiste. Das Schloss wird fast zur Nebensache, weil die Schatten (buchstäblich!) übernehmen. Die Stimmung ist düsterer als in den ersten Bänden, was mir eigentlich gut gefallen hat. Aber ganz ehrlich: Die Kommunikation zwischen den Charakteren macht mich fertig. Ein vernünftiges Gespräch und 200 Seiten Drama wären uns erspart geblieben!

Was man wissen muss:

Der Vibe: Viel dunkler. Es ist weniger "Romance im Schloss" und mehr "Psychotrip mit Herzklopfen".

Die Lovestory: Toxisch? Ja. Mitreißend? Leider auch ja. Man schüttelt den Kopf über ihre Entscheidungen, aber man kann nicht weggucken.

Der Plot: Endlich werden ein paar der richtig großen Geheimnisse gelüftet, auch wenn das Ende mich mit einem Puls von 180 zurückgelassen hat.

Ehrliches Urteil: Es ist wie ein Autounfall – man will nicht hinsehen, aber es ist zu spannend, um wegzuschauen. Wer auf Enemies-to-Lovers steht, die sich gegenseitig eigentlich nur im Weg stehen, wird es lieben. Für meine Nerven war es fast ein bisschen viel "Shadow" und zu wenig Lichtblick.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Ein dunkler Traum von einem Buch

DARK gleam CASTLE
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Ehrlich gesagt? Ich bin mit gemischten Gefühlen an Dark Gleam Castle herangegangen. Nach dem ganzen Hype auf Social Media dachte ich mir: „Komm, gönn dir mal wieder ein bisschen verklärtes Castle-Setting ...

Ehrlich gesagt? Ich bin mit gemischten Gefühlen an Dark Gleam Castle herangegangen. Nach dem ganzen Hype auf Social Media dachte ich mir: „Komm, gönn dir mal wieder ein bisschen verklärtes Castle-Setting und Drama.“

Hier ist mein ungeschönter Senf dazu:

Der Vibe & Das Setting

Das Worldbuilding hat mich echt gekriegt. Dieses düstere, fast schon klaustrophobische Schloss-Feeling war on point. Man riecht förmlich den kalten Stein und den Staub in den Bibliotheken. Wenn man auf Gothic-Atmosphäre steht, ist das hier Gold wert. Da hat die Autorin wirklich ein Händchen für Details bewiesen, ohne dass es in endlose Beschreibungen ausartet.

Die Charaktere (und mein Problem damit)

Die Protagonistin: Okay, sie ist taff, aber manchmal wollte ich sie echt schütteln. Dieses typische „Ich renne alleine in den dunklen Keller, obwohl da gerade jemand ermordet wurde“-Gen ist leider stark ausgeprägt.

Der Love Interest: Ja, er ist düster. Ja, er ist mysteriös. Aber mal unter uns Erwachsenen: In der Realität würde man vor so einem Typen wegrennen und die Polizei rufen, statt ihm schmachtende Blicke zuzuwerfen. Aber gut, es ist Fantasy, da darf man das Gehirn ja mal kurz ausschalten. Die Chemie zwischen den beiden hat aber definitiv geknistert – das muss man ihnen lassen.

Der Schreibstil

Es liest sich flüssig weg. Kein hochtrabendes Geschwurbel, sondern direkt und emotional. Ein paar Metaphern waren mir ein bisschen zu „drüber“, so nach dem Motto: „Seine Augen waren wie scharfkantiger Obsidian, der meine Seele in tausend Stücke schnitt“... okay, we get it, er guckt böse. Aber für einen entspannten Abend auf der Couch war es genau das Richtige.

Mein Fazit

Ist es Weltliteratur? Nö. Hat es mich bis 2 Uhr nachts wachgehalten, weil ich wissen wollte, wer jetzt hinter der Geheimtür steckt? Absolut.

Es ist ein klassischer „Guilty Pleasure“-Read. Perfekt, wenn man mal dem Alltag entfliehen will und Lust auf eine ordentliche Portion Drama, Herzschmerz und ein bisschen Grusel hat. Wer logische Charakterentscheidungen sucht, wird enttäuscht, aber wer fühlen will, ist hier richtig.

Bewertung: 3 von 5 Sternen (wegen des Endes, das war mir dann doch ein bisschen zu gehetzt).

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