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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2025

Ein dunkles Versprechen

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Heart of the Damned hat mich total in den Bann gezogen! Die Geschichte ist eine dunkle, romantische Fantasy, die mich direkt in die Welt von Vampiren und Magie gezogen hat. Die Protagonistin, Adelynn, ...

Heart of the Damned hat mich total in den Bann gezogen! Die Geschichte ist eine dunkle, romantische Fantasy, die mich direkt in die Welt von Vampiren und Magie gezogen hat. Die Protagonistin, Adelynn, ist eine starke und komplexe Frau, die mich sofort sympathisch war.

Der Schreibstil ist atemberaubend, Julia Pauss schafft es, eine dichte, atmosphärische Stimmung zu erzeugen, die mich direkt in die Szene gezogen hat. Die Welt ist einzigartig und faszinierend, mit einer interessanten Magie und einer reichen Geschichte.

Die Beziehung zwischen Adelynn und dem Vampir, Kael, ist total glaubwürdig und intensiv, ihre Chemie ist einfach spürbar. Die Nebencharaktere sind auch interessant, jeder hat seine eigene Geschichte und Motivation.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Art und Weise, wie Julia Pauss die dunkle Seite der Vampire und die Magie darstellt. Es ist eine Welt, die mich total fasziniert hat.

Insgesamt war das Buch total unterhaltsam und ich hab es kaum aus der Hand legen können! Wenn du dunkle Fantasy mit Romantik magst, ist Heart of the Damned definitiv ein gutes Buch. Die Autorin hat eine einzigartige Welt erschaffen, die mich total begeistert hat.

Ich bin schon total gespannt auf den nächsten Teil, ich will wissen, was mit Adelynn und Kael passiert!

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Außergewöhnliche Erotik & ausbaufähiger Plot

Mondfesseln
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Ich bin sehr gut in das Buch reingekommen - man war direkt mittendrin. Die erotischen Abschnitte waren spannend und prickelnd. Manchmal habe ich mich etwas an den derben Begriffen gestört, aber das ist ...

Ich bin sehr gut in das Buch reingekommen - man war direkt mittendrin. Die erotischen Abschnitte waren spannend und prickelnd. Manchmal habe ich mich etwas an den derben Begriffen gestört, aber das ist natürlich Geschmackssache und wahrscheinlich im BDSM-Bereich auch nicht selten. 

Im Mittelteil nahm das Buch dann mehr Fahrt auf und konzentrierte sich vorrangig auf die Story. Es gab gute Ansätze und Überlegungen, dennoch blieb die Story etwas auf der oberflächlichen Seite, was nicht schlimm ist, wenn man es hauptsächlich aus Interesse am BDSM- Teil liest. 

Gegen Ende gab es für mich einige kleine Unstimmigkeiten. 

Alles in allem ein Buch mit knisternder Erotik. Wer das mag, kommt voll auf seine Kosten, die Story selbst hätte noch etwas tiefer ausgearbeitet sein dürfen.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Ruhig und ehrlich

24 Sekunden ab jetzt
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Der Titel verspricht keine große Dramatik, sondern eine „ganz normale Liebesgeschichte“. Und genau das bekommt man auch. Eine ruhige, stellenweise sehr ehrliche Geschichte über Nähe, Unsicherheit und dieses ...

Der Titel verspricht keine große Dramatik, sondern eine „ganz normale Liebesgeschichte“. Und genau das bekommt man auch. Eine ruhige, stellenweise sehr ehrliche Geschichte über Nähe, Unsicherheit und dieses vorsichtige Annähern zweier Menschen.

Was mir gefallen hat: Die Emotionen fühlen sich oft authentisch an. Es gibt Szenen, die leise unter die Haut gehen, weil sie so real wirken. Keine übertriebenen Konflikte, kein künstliches Drama, sondern Zweifel, Hoffnungen und dieses typische „Was, wenn…?“, das viele von uns kennen.

Allerdings hat mir stellenweise die Tiefe gefehlt. Manche Entwicklungen bleiben etwas an der Oberfläche, und zwischendurch zieht sich die Handlung, ohne dass die emotionale Intensität wirklich ansteigt. Ich habe mich nicht komplett verloren gefühlt, eher wie eine stille Beobachterin.

Insgesamt eine solide Liebesgeschichte mit schönen Momenten, aber ohne diesen einen Funken, der mich wirklich umgehauen hätte.

Für alle, die ruhige, unaufgeregte Liebesgeschichten mögen. Ich persönlich hätte mir etwas mehr emotionale Wucht gewünscht.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Düster und chaotisch

DARK shadow CASTLE
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Also, bei Dark Shadow Castle war ich echt kurz davor, das Buch gegen die Wand zu pfeffern – und hab es dann doch in einem Rutsch durchgelesen.

Dieses Mal geht es noch tiefer in die Psychokiste. Das Schloss ...

Also, bei Dark Shadow Castle war ich echt kurz davor, das Buch gegen die Wand zu pfeffern – und hab es dann doch in einem Rutsch durchgelesen.

Dieses Mal geht es noch tiefer in die Psychokiste. Das Schloss wird fast zur Nebensache, weil die Schatten (buchstäblich!) übernehmen. Die Stimmung ist düsterer als in den ersten Bänden, was mir eigentlich gut gefallen hat. Aber ganz ehrlich: Die Kommunikation zwischen den Charakteren macht mich fertig. Ein vernünftiges Gespräch und 200 Seiten Drama wären uns erspart geblieben!

Was man wissen muss:

Der Vibe: Viel dunkler. Es ist weniger "Romance im Schloss" und mehr "Psychotrip mit Herzklopfen".

Die Lovestory: Toxisch? Ja. Mitreißend? Leider auch ja. Man schüttelt den Kopf über ihre Entscheidungen, aber man kann nicht weggucken.

Der Plot: Endlich werden ein paar der richtig großen Geheimnisse gelüftet, auch wenn das Ende mich mit einem Puls von 180 zurückgelassen hat.

Ehrliches Urteil: Es ist wie ein Autounfall – man will nicht hinsehen, aber es ist zu spannend, um wegzuschauen. Wer auf Enemies-to-Lovers steht, die sich gegenseitig eigentlich nur im Weg stehen, wird es lieben. Für meine Nerven war es fast ein bisschen viel "Shadow" und zu wenig Lichtblick.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Ein dunkler Traum von einem Buch

DARK gleam CASTLE
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Ehrlich gesagt? Ich bin mit gemischten Gefühlen an Dark Gleam Castle herangegangen. Nach dem ganzen Hype auf Social Media dachte ich mir: „Komm, gönn dir mal wieder ein bisschen verklärtes Castle-Setting ...

Ehrlich gesagt? Ich bin mit gemischten Gefühlen an Dark Gleam Castle herangegangen. Nach dem ganzen Hype auf Social Media dachte ich mir: „Komm, gönn dir mal wieder ein bisschen verklärtes Castle-Setting und Drama.“

Hier ist mein ungeschönter Senf dazu:

Der Vibe & Das Setting

Das Worldbuilding hat mich echt gekriegt. Dieses düstere, fast schon klaustrophobische Schloss-Feeling war on point. Man riecht förmlich den kalten Stein und den Staub in den Bibliotheken. Wenn man auf Gothic-Atmosphäre steht, ist das hier Gold wert. Da hat die Autorin wirklich ein Händchen für Details bewiesen, ohne dass es in endlose Beschreibungen ausartet.

Die Charaktere (und mein Problem damit)

Die Protagonistin: Okay, sie ist taff, aber manchmal wollte ich sie echt schütteln. Dieses typische „Ich renne alleine in den dunklen Keller, obwohl da gerade jemand ermordet wurde“-Gen ist leider stark ausgeprägt.

Der Love Interest: Ja, er ist düster. Ja, er ist mysteriös. Aber mal unter uns Erwachsenen: In der Realität würde man vor so einem Typen wegrennen und die Polizei rufen, statt ihm schmachtende Blicke zuzuwerfen. Aber gut, es ist Fantasy, da darf man das Gehirn ja mal kurz ausschalten. Die Chemie zwischen den beiden hat aber definitiv geknistert – das muss man ihnen lassen.

Der Schreibstil

Es liest sich flüssig weg. Kein hochtrabendes Geschwurbel, sondern direkt und emotional. Ein paar Metaphern waren mir ein bisschen zu „drüber“, so nach dem Motto: „Seine Augen waren wie scharfkantiger Obsidian, der meine Seele in tausend Stücke schnitt“... okay, we get it, er guckt böse. Aber für einen entspannten Abend auf der Couch war es genau das Richtige.

Mein Fazit

Ist es Weltliteratur? Nö. Hat es mich bis 2 Uhr nachts wachgehalten, weil ich wissen wollte, wer jetzt hinter der Geheimtür steckt? Absolut.

Es ist ein klassischer „Guilty Pleasure“-Read. Perfekt, wenn man mal dem Alltag entfliehen will und Lust auf eine ordentliche Portion Drama, Herzschmerz und ein bisschen Grusel hat. Wer logische Charakterentscheidungen sucht, wird enttäuscht, aber wer fühlen will, ist hier richtig.

Bewertung: 3 von 5 Sternen (wegen des Endes, das war mir dann doch ein bisschen zu gehetzt).

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