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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2026

Liebevolles, magisches Kinderbuch rund um Pflanzen

Emilia Blumenherz, Band 1 - Das geheime Pflanzeninternat
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Dieses Buch ist unglaublich liebevoll gemacht und hat eine richtig schöne, magische Grundidee.
Im Mittelpunkt steht Emilia, die entdeckt, dass sie mit Pflanzen sprechen kann. Damit gehört sie zu den sogenannten ...

Dieses Buch ist unglaublich liebevoll gemacht und hat eine richtig schöne, magische Grundidee.
Im Mittelpunkt steht Emilia, die entdeckt, dass sie mit Pflanzen sprechen kann. Damit gehört sie zu den sogenannten Pflanzenflüsterinnen und kommt auf ein geheimes Internat, in dem genau diese besondere Fähigkeit gefördert wird. Allein dieses Setting funktioniert richtig gut, weil es sich mal von klassischer Magie abhebt und etwas Eigenes daraus macht.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Gestaltung der Welt. Die verschiedenen Pflanzen haben eigene Eigenschaften und wirken fast wie kleine Persönlichkeiten. Dadurch fühlt sich die Magie greifbar und kreativ an, ohne überladen zu wirken.
Emilia ist eine sehr sympathische Hauptfigur. Man begleitet sie dabei, wie sie sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden muss, neue Freundschaften schließt und langsam mehr über ihre Fähigkeiten lernt. Gerade dieses Thema Neuanfang ist sehr schön umgesetzt.
Die Geschichte hat auch eine kleine Spannungsebene, weil es nicht nur um das Internatsleben geht, sondern auch um ein Problem rund um eine besondere Pflanze. Dadurch bleibt man dran, ohne dass es zu aufregend oder überfordernd wird.
Die Illustrationen passen perfekt dazu und machen das Buch gerade für jüngere Leser noch zugänglicher. Sie unterstützen die Atmosphäre, ohne vom Text abzulenken.
Fazit
Ein sehr liebevolles, magisches Kinderbuch mit einer originellen Idee rund um Pflanzen. Warmherzig, leicht spannend und perfekt für jüngere Leser oder zum gemeinsamen Lesen.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Originelle Magie, tolle Protagonistin und schöner Slow Burn

Spiel des Lügners
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Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Die Story ist durchgängig spannend und vor allem sehr originell. Ich mochte die Charaktere und die vielen kleinen, liebevollen Details. Endlich gibt es mal ...

Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Die Story ist durchgängig spannend und vor allem sehr originell. Ich mochte die Charaktere und die vielen kleinen, liebevollen Details. Endlich gibt es mal eine Protagonistin, an der nicht alles rundum perfekt ist, sondern die menschlich wirkt, mit Ecken und Kanten.

Das Magiesystem ist wirklich außergewöhnlich, auch, wenn ich mir an der ein oder anderen Stelle noch mehr Erklärungen gewünscht hätte.

Die Protagonistin entwickelt sich nachvollziehbar und organisch. Der Slow-Burn ist richtig schön gemacht. Am Ende des Buches bleiben einige Fragen offen und ich freue mich schon total auf Band 2!

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Toller Auftakt der Sorrowsong-University-Diologie

Nightshade
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Band 1 der Sorrowsong-University-Dilogie hat mit überraschend gut gefallen.

Das Buch sieht zum Einen mega aus. Ich liebe den wunderschönen Buchumschlag, aber auch das Cover sowie die hübsch gestalteten ...

Band 1 der Sorrowsong-University-Dilogie hat mit überraschend gut gefallen.

Das Buch sieht zum Einen mega aus. Ich liebe den wunderschönen Buchumschlag, aber auch das Cover sowie die hübsch gestalteten Innenseiten.

Zum Anderen hat mich auch die Geschichte total in ihren Bann gezogen. Ophelia kommt an die Sorrowsong University, um den Tod ihrer Eltern aufzuklären und trifft dort auf Alex, den Sohn de Hauptverdächtigen.

Die Geschichte entwickelt sich nachvollziehbar und organisch und ist vor allem super spannend. Ich mochte die Beziehung zwischen Ophelia und Alex total. Die Wortgefechte, die leisen Gefühle und die ständigen Zweifel. Das war slow burn und enemies to lovers vom feinsten!

Auch die spicy Szenen waren relativ gut geschrieben. 

Auf jeden Fall ein toller Dark Academia Roman, den ich gerne weiter empfehle.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Magisch, spannend und perfekt für gemeinsame Lesemomente

Lucia 1. Flüsterin der Flammen
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„Lucia – Flüsterin der Flammen“ habe ich gemeinsam mit meiner Nichte gelesen und genau dadurch war es für mich etwas ganz Besonderes. Dieses Buch lebt von seiner Magie, aber noch mehr von den Momenten, ...

„Lucia – Flüsterin der Flammen“ habe ich gemeinsam mit meiner Nichte gelesen und genau dadurch war es für mich etwas ganz Besonderes. Dieses Buch lebt von seiner Magie, aber noch mehr von den Momenten, die beim gemeinsamen Lesen entstehen: Staunen, Mitfiebern, Fragen stellen, weiterblättern wollen.

Lucia ist eine starke, mutige Figur, ohne übertrieben perfekt zu sein. Ihre Verbindung zu den Flammen wirkt nicht einfach wie ein cooles Extra, sondern wie etwas, das Verantwortung mit sich bringt. Gerade das fand ich schön. Es geht nicht nur um Kräfte, sondern darum, sie zu verstehen und richtig einzusetzen.

Die Geschichte ist spannend genug, um Kinder wirklich zu fesseln, bleibt aber gleichzeitig zugänglich. Es gibt Abenteuer, Gefahr und emotionale Momente, aber nichts wirkt unnötig düster. Beim Vorlesen haben wir oft Pausen gemacht, um über Entscheidungen oder Gefühle zu sprechen und genau das zeigt für mich, wie gut das Buch funktioniert.

Die Sprache ist klar, bildhaft und lebendig. Man kann sich die Szenen gut vorstellen, was das gemeinsame Lesen noch intensiver macht.

Für mich ist „Lucia – Flüsterin der Flammen“ nicht nur eine schöne Fantasygeschichte, sondern auch eine tolle Erfahrung zum Teilen.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Intelligent, beklemmend und absolut zeitgemäß.

Happy Head
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„HappyHead“ hat mich auf eine Weise überrascht, wie es nur wenige Jugend-Dystopien schaffen. Die Grundidee wirkt im ersten Moment fast erschreckend simpel: Glück als Pflicht. Doch genau darin liegt die ...

„HappyHead“ hat mich auf eine Weise überrascht, wie es nur wenige Jugend-Dystopien schaffen. Die Grundidee wirkt im ersten Moment fast erschreckend simpel: Glück als Pflicht. Doch genau darin liegt die perfide Stärke dieses Romans. Josh Silver erschafft eine Welt, in der psychische Optimierung nicht als Zwang verkauft wird – sondern als Privileg. Und das ist beunruhigend realistisch.

Der Schreibstil ist direkt, schnell, nah an der Hauptfigur. Man spürt förmlich den inneren Druck, funktionieren zu müssen. Die Atmosphäre ist dicht, teilweise klaustrophobisch, ohne dabei überladen zu wirken. Besonders gelungen finde ich, wie subtil die Manipulationen aufgebaut sind. Es ist kein plakativer „böser Staat“, sondern ein System, das vorgibt, nur das Beste zu wollen. Genau das macht es so intensiv.

Emotional hat mich das Buch vor allem durch die leisen Momente getroffen – die Zweifel, das Hinterfragen, das langsame Erkennen. Für ein Jugendbuch ist die Thematik erstaunlich tiefgehend und gesellschaftskritisch. Themen wie mentale Gesundheit, Leistungsdruck und Identität werden nicht oberflächlich angerissen, sondern konsequent durchdacht.

Für Leser*innen, die Dystopien mit psychologischer Komponente mögen, ist „HappyHead“ eine klare Empfehlung. Intelligent, beklemmend und absolut zeitgemäß.

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