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Veröffentlicht am 18.06.2026

Familien sind nicht immer einfach

Pineapple Street
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„Pineapple Street“ von Jenny Jackson hat mir insgesamt sehr gut gefallen und ist für mich eine klare 4-Sterne-Lektüre. Der Roman bietet einen unterhaltsamen Einblick in das Leben einer wohlhabenden Familie ...

„Pineapple Street“ von Jenny Jackson hat mir insgesamt sehr gut gefallen und ist für mich eine klare 4-Sterne-Lektüre. Der Roman bietet einen unterhaltsamen Einblick in das Leben einer wohlhabenden Familie in New York und verbindet Familiendynamik, Beziehungen und gesellschaftliche Themen auf eine angenehme und leicht lesbare Weise. Besonders gefallen haben mir die lebendigen Figuren und die unterschiedlichen Perspektiven, durch die man die verschiedenen Familienmitglieder und ihre Konflikte besser verstehen kann. Die Autorin schafft es, die Charaktere glaubwürdig und menschlich darzustellen, mit all ihren Stärken, Schwächen und Widersprüchen. Dadurch blieb die Geschichte für mich durchgehend interessant. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, sodass sich das Buch schnell lesen lässt. Gleichzeitig greift Jenny Jackson Themen wie Privilegien, Zugehörigkeit, Geld und familiäre Erwartungen auf, ohne dabei zu belehrend zu wirken. Für die volle Punktzahl hat mir stellenweise etwas mehr Tiefe gefehlt, und einige Entwicklungen waren für meinen Geschmack etwas vorhersehbar. Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich habe die Zeit mit den Figuren gerne verbracht.
Insgesamt ein gelungener Familienroman mit Charme, Humor und interessanten Beobachtungen über Beziehungen und soziale Unterschiede. Wer charaktergetriebene Geschichten und Familiengeschichten mag, sollte „Pineapple Street“ definitiv eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Tolle Strandlektüre

Doppelleben auf Mallorca
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„Doppelleben auf Mallorca“ von Roderic Jeffries hat mich wirklich positiv überrascht. Ich hatte keine Erwartungen, aber auf eine nette, leichte Krimilektüre gehofft. Bekommen habe ich aber deutlich mehr.
Die ...

„Doppelleben auf Mallorca“ von Roderic Jeffries hat mich wirklich positiv überrascht. Ich hatte keine Erwartungen, aber auf eine nette, leichte Krimilektüre gehofft. Bekommen habe ich aber deutlich mehr.
Die Geschichte rund um Inspektor Alvarez und den mysteriösen Fall eines Mannes mit falscher Identität ist spannend aufgebaut und bleibt durchgehend interessant. Besonders gut gefallen hat mir, wie sich nach und nach das Doppelleben des Protagonisten entfaltet und immer neue Details ans Licht kommen.
Der Schreibstil ist angenehm locker und leicht zu lesen, ohne dabei an Spannung zu verlieren. Ich bin schnell durch die Seiten gekommen, hatte eine gute Zeit mit der Geschichte und wurde gut unterhalten.
Auch das Setting auf Mallorca trägt viel zur Atmosphäre bei und macht das Buch zu einer perfekten Urlaubslektüre, die ich tatsächlich am Strand gelesen habe. Sehr kurzweilig, aber gutes Buch!

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Old, but gold!

Der Richter und sein Henker
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Ich habe Der Richter und sein Henker eher zufällig im Fundus meines Vaters entdeckt – eine alte Ausgabe aus seiner Schulzeit – und war überrascht, wie gut mir das Buch gefallen hat. Die Geschichte ist ...

Ich habe Der Richter und sein Henker eher zufällig im Fundus meines Vaters entdeckt – eine alte Ausgabe aus seiner Schulzeit – und war überrascht, wie gut mir das Buch gefallen hat. Die Geschichte ist sehr kurzweilig und lässt sich schnell lesen, wirkt dabei aber für ihre Entstehungszeit erstaunlich modern und durchdacht.
Besonders gefallen hat mir der feine, oft trockene Humor, der die Handlung auflockert. Der Plot war für mich unerwartet und hat mich wirklich überrascht – gerade das Ende hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Insgesamt ein spannender, kluger Krimi, der zeigt, dass auch ältere Literatur absolut fesseln kann. Ich hätte nicht gedacht, dass ich ihn so gerne lesen würde.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Beginnt, wo andere Enden

Liebes Kind
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Liebeskind ist ein Thriller, der es in sich hat. Er beginnt dort, wo die meisten enden mit einer geglückten Flucht einer Frau und ihrer Tochter. Es geht um Lena und Hannah, ihnen gelingt die Flucht aus ...

Liebeskind ist ein Thriller, der es in sich hat. Er beginnt dort, wo die meisten enden mit einer geglückten Flucht einer Frau und ihrer Tochter. Es geht um Lena und Hannah, ihnen gelingt die Flucht aus einem Leben das geprägt ist von Regeln und gefangen sein in einer Hütte im Wald. In dieser werden sie seit Jahren festgehalten von einem Mann der ihnen diktiert wann sie was zu tun haben, der ihr Leben kontrolliert. Doch hier ist nach der Flucht nicht Schluss mit dem matyrium, sondern die Geschichte geht hier erst los und das ist das spannende und neue an diesem Thriller. Denn der Albtraum ist noch nicht vorbei, zum mindest für die Opfer nicht. Aus mehreren Perspektiven werden die Ereignisse geschildert und dadurch bekommt das ganze Geschehen eine besondere Tiefe.
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und konnte viel miträtseln wie alles zusammenhängt. Den Mittelteil fand ich etwas zu lang, dadurch hat er ein bisschen an Spannung eingebüßt, aber die Wendungen haben das wieder wett gemacht.
Insgesamt ist „Liebeskind“ ein intensiver, düsterer und gleichzeitig unglaublich packender Thriller, der lange nachwirkt. Ein absolutes Muss für alle, die psychologische Spannung und überraschende Twists lieben. 3,75 von 5 *

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Zwiegespalten

Die Assassinin
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Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich zwischendurch mich selbst ermutigen musste weiter zu lesen und mir etwas unschlüssig war ob ich es gut oder nicht so gut finde.
Es geht um die Geschichte ...

Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich zwischendurch mich selbst ermutigen musste weiter zu lesen und mir etwas unschlüssig war ob ich es gut oder nicht so gut finde.
Es geht um die Geschichte der jungen Frau Luzia im Orient zur Zeit der Kreuzzüge. Durch eine Reihe von Ereignissen gerät sie in eine geheimnisvolle Gemeinschaft, die im Verborgenen agiert und ihre eigenen Regeln und Ziele verfolgt.
Dort wird sie mit einer völlig neuen Welt konfrontiert, die von Macht, Intrigen und strengen Strukturen geprägt ist. Während sie versucht, ihren Platz zu finden, muss sie schwierige Entscheidungen treffen und entwickelt sich zunehmend weiter.
Die Geschichte verbindet historische Hintergründe mit einer persönlichen Entwicklung und gibt Einblicke in eine faszinierende, aber auch gefährliche Epoche.

Der Einstieg zieht sich meiner Meinung nach recht lange – die ersten etwa 300 Seiten fühlen sich eher wie eine ausführliche Vorgeschichte oder Einleitung an. In dieser Phase fehlte mir teilweise die Spannung, und einige Passagen waren doch sehr langatmig.
Erst danach nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf, und ab diesem Punkt wurde es für mich wirklich spannend und fesselnd. Besonders die Entwicklungen der Figuren und die Atmosphäre haben mich dann überzeugt.
Gerade deshalb bin ich mir bei der Bewertung etwas unschlüssig: Einerseits hätte die Geschichte am Anfang straffer sein können, andererseits habe ich die insgesamt 715 Seiten komplett gelesen – und das spricht ja auch für das Buch. Was man dazu noch wissen muss ist, dass es ziemlich gewaltätig zugeht und diese Gewalt auch teilweise sehr explizit geschildert wird.
Fazit:
Ein interessanter und gut geschriebener historischer Roman, der etwas Geduld erfordert, aber mit zunehmender Spannung belohnt. Trotz kleiner Längen insgesamt lesenswert.

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