Besiegt jede Leseflaute
Fever DreamEmmett Bush möchte eigentlich zurückgezogen leben und auch die große Liebe steht für ihn nicht auf dem Plan. Doch die Ranch seiner Familie steckt in finanziellen Schwierigkeiten und um die zu retten würde ...
Emmett Bush möchte eigentlich zurückgezogen leben und auch die große Liebe steht für ihn nicht auf dem Plan. Doch die Ranch seiner Familie steckt in finanziellen Schwierigkeiten und um die zu retten würde er alles tun. So lässt er sich dazu überreden, den Bachelor für eine neue Reality Show namens Romance Ranch zu spielen. Mit der Crew kommt Julia Silva ans Set, die Schwester seines Rivalen beim Bullenreiten. Während Emmett sich auf die Dreharbeiten und seine Kandidatinnen konzentrieren soll, lenkt die Frau hinter der Kamera ihn viel mehr ab, als sie sollte. So muss Emmett sich von ihr fernhalten, denn laut Vertrag muss er sich in eine Kandidatin verlieben und das nicht nur während der Dauer der Show.
Die Leseflaute hatte mich fest im Griff, als ich das Buch bei Lovelybooks gewonnen habe und es vor Erscheinen lesen durfte. Mit jedem Kapitel hat Elsie Silver mich mehr und mehr aus der Flaute geholt.
Emmett ist ein sympathischer Protagonist, der für seine Familie und seine Ranch alles tun würde. Selbst wenn er dafür vor eine Kamera und aus seiner Komfortzone raus muss, um an das Geld zu kommen, das alle dringend brauchen. Als Bachelor ist er mit seiner zurückgezogenen Art so gar nicht geeignet und genau das fand ich so toll daran. Solche Formate wie die Romance Ranch würde ich mir nie ansehen, aber zu sehen wie es im Buch dargestellt wurde, hat mir gut gefallen. Es war toll mal hinter die Kulissen einer solchen Show zu sehen.
Julia musste vor zwei Jahren etwas Schlimmes erleben, was zum Glück verhindert werden konnte. So war auch sie nicht scharf auf eine neue Beziehung. Sie macht den Job um Erfahrung zu bekommen und sie sich so ihren Traum verwirklichen kann. Es war toll Julias Bruder Theo aus der ersten Reihe der Autorin wiederzusehen.
Von allen Elsie Silver Büchern ist Fever Dream wohl das mit dem wenigsten Spice, was ich gerne mochte. Es gibt ein bisschen Tension, ein paar Szenen die das Buch „würzen“ aber nicht zu viel, so dass es sich sehr angenehm lesen lässt. So hat auch der Schreibstil sich wieder gut lesen lassen, dass ich mir alles, vom Kaktus bis zum Omelett, gut vorstellen konnte. Und die Oma im Buch? Die ist eine Nummer für sich. Fever Dream ist zwar nicht mein neues Lieblingsbuch geworden, aber es war eine tolle Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe.