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Veröffentlicht am 17.03.2025

Leider nicht so stark wie erwartet

Mit kaltem Kalkül
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Ich hatte Michael Tsokos schon lange auf meiner Wunschliste, da ich Rechtsmedizin und forensische Anthropologie total spannend finde und auch ein riesiger "Bones"-Fan bin. Deshalb hatte ich mich sehr auf ...

Ich hatte Michael Tsokos schon lange auf meiner Wunschliste, da ich Rechtsmedizin und forensische Anthropologie total spannend finde und auch ein riesiger "Bones"-Fan bin. Deshalb hatte ich mich sehr auf "Mit kaltem Kalkül" rund um die Rechtsmedizinerin Dr. Sabine Yao gefreut.

Leider hatte ich aber schon zu Beginn Probleme, in die Story hineinzufinden. Dies lag zum einen an den beiden voneinander losgelösten Erzählsträngen. Während der ehemalige jordanische Geheimdienstler Khalaf auf eigene Faust nach dem verschwundenen Jungen sucht, beschäftigen sich Dr. Sabine Yao und ihr Team parallel mit einigen rechtsmedizinischen Fällen, die aber alle nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun haben. Es werden viele Figuren und Fälle eingeführt, ohne dass jedoch wirklich etwas passiert, wodurch ich vor allem das erste Drittel als recht spannungsarm und langatmig empfand.

Hinzu kommt, dass ich mit dem Schreibstil von Tsokos nicht wirklich warm geworden bin. Die Sätze sind oft sehr lang und verschachtelt, wodurch der Lesefluss sehr beeinträchtigt wird. Außerdem waren mir die Beschreibungen zum Teil zu detailliert und es gab recht viele Wiederholungen.

Sabine Yao ist aber eine sehr sympathische Protagonistin. Mir hat es gefallen, Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit zu bekommen. Dennoch ist sie die ganze Zeit sehr blass geblieben. In der ersten Hälfte taucht sie kaum auf, während sie in der zweiten Hälfte mehr oder weniger im Schatten der leitenden Ermittlerin Monica Monti steht. Das fand ich sehr schade, da ich so gerne mehr über Yao und ihre Arbeit erfahren hätte.

Alles in allem ist "Mit kaltem Kalkül" damit leider hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Nach einem holprigen Start hat die Story aber glücklicherweise an Fahrt aufgenommen, nachdem die beiden Handlungsstränge zusammengeführt wurden. Da ich so viel Gutes über Tsokos gehört habe, werde ihm auf jeden Fall noch eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Viel Potenzial, aber leider wenig Tiefgang

Selling Dreams
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Ich muss sagen, ich habe mich riesig auf "Selling Dreams" von April Dawson gefreut. Ich liebe New York als Setting, und bisher habe ich noch nie ein Buch gelesen, in dem die Protagonisten Immobilienmakler ...

Ich muss sagen, ich habe mich riesig auf "Selling Dreams" von April Dawson gefreut. Ich liebe New York als Setting, und bisher habe ich noch nie ein Buch gelesen, in dem die Protagonisten Immobilienmakler sind. Das klang für mich einfach total spannend und ich konnte es kaum erwarten, in die glamouröse Immobilienwelt des Big Apples einzutauchen. 🗽

Der Einstieg in die Story fiel mir total leicht – nicht zuletzt wegen des flüssigen und einnehmenden Schreibstils. Hinzu kommt, dass mir Marissa und Calder als Protagonisten direkt sympathisch waren. Ich war schon gespannt darauf, mehr über sie zu erfahren und zu sehen, wie die beiden sich näherkommen. Zudem fand ich die Idee mit dem Wettbewerb darum, wer die meisten Apartments verkauft, toll. 🤭 Dadurch wurde der Rivals-to-Lovers-Trope noch einmal richtig angeheizt.

Leider ging das anfängliche Knistern und die Chemie zwischen Calder und Marissa für mich irgendwann verloren. Die Kommunikation zwischen den beiden bleibt recht oberflächlich und bezieht sich zumeist nur auf die Arbeit, wodurch die emotionale Tiefe auf der Strecke bleibt.

Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat: Es wurden einfach zu viele Nebencharaktere und Storylines eingeführt, die dann leider nur sehr oberflächlich abgehandelt wurden. Vor allem Calders Erzfeind Brady fand ich schwierig: Er wurde extrem klischeehaft und fast schon stereotyp böse dargestellt. Dadurch hat sich sein gesamtes Verhalten für mich alles andere als realistisch angefühlt.

​Insgesamt konnte mich "Selling Dreams" trotz des vielversprechenden Starts und der coolen Grundidee nicht richtig abholen, da mir die Tiefe und die Emotionen zwischen den Charakteren gefehlt haben. Schade, denn das Setting hatte so viel Potenzial für eine richtig tolle Geschichte. 🥲

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Nicht meins

Into the Abyss
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Mit ihren letzten drei Büchern hat sich Vi Keeland für mich zur Queen of Romance entwickelt. Ich habe die Geschichten geliebt, mit den Charakteren mitgefiebert und das Knistern förmlich gespürt. Umso gespannter ...

Mit ihren letzten drei Büchern hat sich Vi Keeland für mich zur Queen of Romance entwickelt. Ich habe die Geschichten geliebt, mit den Charakteren mitgefiebert und das Knistern förmlich gespürt. Umso gespannter war ich auf ihr neues Werk "Into the Abyss", das Romance mit Suspense verknüpft.

Der Einstieg fiel mir gewohnt leicht, da Keelands Schreibstil einfach flüssig und mitreißend ist. Erzählt wird die Story auf zwei Zeitebenen aus Sicht der Protagonistin Dr. Meredith McCall, die seit einem tragischen Unfall nicht mehr sie selbst ist. Als ihr eines Tages plötzlich Gabriel Wright zufällig über den Weg läuft, der mit diesem schmerzhaften Kapitel in ihrem Leben verbunden ist, entwickelt sie eine regelrechte Obsession ihm gegenüber...

Die Grundidee fand ich anfangs total spannend! Ich wollte unbedingt wissen, was damals passiert ist und warum Meredith sich solche Vorwürfe macht. Doch das Interesse schlug leider schnell in Frust um: Mit ihrer obsessiven Art hat mich Meredith irgendwann so genervt, dass ich nur noch den Kopf schütteln konnte. Sie ist eine erfahrene Psychiaterin, nimmt Gabriel dann aber als Patienten an und benimmt sich die meiste Zeit so irrational und unprofessionell, dass es auf mich einfach nur noch konstruiert wirkte. 🙄

Zudem habe ich die Chemie zwischen Meredith und Gabriel absolut nicht gespürt. Was mir sonst bei Keeland so gut gefällt, ist der Mix aus Emotionen und Prickeln – und das hat mir hier definitiv gefehlt. Was mich aber am meisten gestört hat, war das Stalking-Thema, das sich durch die komplette Story zieht und meiner Meinung nach viel zu sehr romantisiert wird. Irgendwann stalkt gefühlt jeder jeden und ich musste mich regelrecht durch das Buch kämpfen. 😬🙈

​Insgesamt konnte mich "Into the Abyss" damit leider nicht abholen. Für mich bleibt Keeland die Queen of Romance und ich freue mich schon tierisch auf ihre nächsten Veröffentlichungen, aber um ihre Ausflüge in andere Genres werde ich wohl erstmal einen Bogen machen. 🙈

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Leider nicht mein Fall

Body Number One
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Nachdem mich "The Killer Profile" von Helen Fields im letzten Jahr total abgeholt hat, habe ich mich natürlich sehr auf "Body Number One" von ihr gefreut! Leider konnte das Buch für mich aber nicht mit ...

Nachdem mich "The Killer Profile" von Helen Fields im letzten Jahr total abgeholt hat, habe ich mich natürlich sehr auf "Body Number One" von ihr gefreut! Leider konnte das Buch für mich aber nicht mit dem Vorgänger mithalten. 😔🙈

​Dabei klang die Story eigentlich so spannend: Ein junger Mann im Park, ein Obdachloser und eine Hausfrau werden alle Opfer brutaler Gewalt, aber es gibt scheinbar keine Verbindung zwischen ihnen. Alles deutet jedoch darauf hin, dass ein Serienkiller sein Unwesen treibt...

Überzeugen konnte mich wieder Fields Schreibstil, der flüssig und total atmosphärisch ist. Sie schafft es einfach, die düstere und beklemmende Stimmung von Edinburgh und den scheinbar festgefahrenen Ermittlungen einzufangen.

Leider war die Story für mich dann aber zu chaotisch und überladen.
Die unterschiedlichen Erzählstränge schienen so zusammenhangslos, dass ich beim Lesen Probleme hatte, am Ball zu bleiben. Zudem konnte ich die unzähligen Charaktere bis zum Schluss nicht so richtig auseinanderhalten, da bis auf Dr. Connie Woolwine alle extrem blass geblieben sind. Und auch wenn Connie eine sympathische und interessante Profilerin ist, wurde ich mit ihren speziellen Ermittlungsmethoden nicht wirklich warm, da sie einfach zu gewollt und wenig glaubwürdig wirkten. Die Auflösung am Ende hatte ich so nicht kommen sehen und war deshalb überraschend, fühlte sich für mich aber leider zu konstruiert an, um das Ruder noch rumzureißen. 🙈

Insgesamt kam "Body Number One" deshalb leider absolut nicht an "The Killer Profile" heran. Die Grundidee war spannend und der Schreibstil gewohnt flüssig, aber die chaotische Umsetzung und die schwachen Charaktere konnten mich leider so gar nicht überzeugen. 🥲

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Nette Idee mit unangenehmem Spice

Sweeter Than Pumpkin Spice
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Grumpy x Sunshine meets herbstliches Kleinstadt-Setting: Wenn das mal nicht nach einem perfekten Buch für gemütliche Herbsttage zuhause klingt! 😍 Genau das schien "Sweeter than Pumpkin Spice" von Isabelle ...

Grumpy x Sunshine meets herbstliches Kleinstadt-Setting: Wenn das mal nicht nach einem perfekten Buch für gemütliche Herbsttage zuhause klingt! 😍 Genau das schien "Sweeter than Pumpkin Spice" von Isabelle Popp zu versprechen. Doch leider hat sich die Story anders entwickelt als erwartet.

Dabei hatte die Grundidee Potenzial. Die mürrische Sadie kehrt aus Los Angeles auf die Farm ihres Vaters in Pea Blossom zurück, um diesen beim jährlichen Kürbiswettbewerb zu vertreten. Doch sie hat die Rechnung ohne die Wildschweine gemacht, die das Kürbisfeld ihres Vaters zerstören... und ohne ihren neuen Nachbarn Josh.

Pea Blossom hat mir dabei als Setting sehr gut gefallen. Die herbstliche Kleinstadt-Atmosphäre war von Anfang an spürbar. Der Schreibstil ist zwar flüssig und angenehm zu lesen, wirkte gleichzeitig aber auch etwas distanziert, weshalb ich keine richtige Bindung zu den Protagonisten aufbauen konnte.

Hinzu kommt, dass ich anfangs mit Sadie so meine Probleme hatte und sie alles andere als sympathisch fand. Ich hatte damit gerechnet, dass sie grumpy ist, aber in meinen Augen war sie zu Beginn einfach nur unfreundlich und unnötig vulgär. Mit der Zeit hat sich das aber glücklicherweise etwas gelegt und ich wollte mehr über sie und die aufkeimende Romanze zwischen ihr und Josh erfahren.

Das Knistern zwischen den beiden war auf jeden Fall da und ich war gespannt, wie sich das entwickelt – doch dann kamen die spicy Szenen. Diese waren so unangenehm, dass ich mich beim Lesen doch sehr fremdgeschämt habe. Sie haben viel zu viel Platz eingenommen und wirkten unauthentisch und deplatziert, weshalb die Beziehung zwischen den beiden für mich sehr oberflächlich blieb.

Insgesamt hat mich "Sweeter than Pumpkin Spice" damit leider etwas enttäuscht. Ich mochte das herbstliche Kleinstadt-Setting und das anfängliche Knistern zwischen den beiden Protagonisten, aber mir hat die Tiefe gefehlt und der Spice war einfach too much.

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