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Veröffentlicht am 30.04.2026

Gelungene Fortsetzung

39 Grad
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Lukas ermittelt wieder, denn eine Frau wird in einem Abrisshaus entdeckt. Ermordet und mit einer Zahl versehen. Zu dieser kann niemand einen Zusammenhang finden. Und sie wird nicht die einzige tote Frau ...

Lukas ermittelt wieder, denn eine Frau wird in einem Abrisshaus entdeckt. Ermordet und mit einer Zahl versehen. Zu dieser kann niemand einen Zusammenhang finden. Und sie wird nicht die einzige tote Frau bleiben. Außerdem wird die Sache noch sehr persönlich für Lukas, weswegen er von dem Fall abgezogen wird. Doch er lässt sich nicht aufhalten und ermittelt weiter

Das Buch ist die sehr gelungene Fortsetzung von Minus 22 Grad, auch wenn man anfangs nicht weiß, dass sich die Sache auf den vorhergehenden Fall bezieht. Der Täter verwirrt die Ermittler und der Autor verwirrt die Leser. Es ist allerdings überhaupt kein Problem, wenn man den vorherigen Fall nicht kennt. Auch so bleibt es hochspannend und man versteht die Zusammenhänge sehr gut. Spannung ist durchgehend vorhanden. Die privaten Sachen halten sich in Grenzen. Das mag ich. Ich finde es gut, wenn sich die Bücher um die Ermittlungen drehen, diese stehen ja absolut im Vordergrund. Man rätselt eine sehr lange Zeit mit, welche Zusammenhänge es geben könnte. Ganz zum Schluss gibt es immer noch einige Wendungen, die zumindest ich so nicht erwartet hatte. Vor mir gibt es absolut eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Gefällt mir

Strandgut
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Luc bekommt es mit einem Mord an einem sehr ungewöhnlichen Ort zu tun. Euronat ist das größte FKK-Camp an der französischen Atlantikküste. Besucht wird es vor allem von Deutschen, inzwischen aber auch ...

Luc bekommt es mit einem Mord an einem sehr ungewöhnlichen Ort zu tun. Euronat ist das größte FKK-Camp an der französischen Atlantikküste. Besucht wird es vor allem von Deutschen, inzwischen aber auch vielen Franzosen und internationalen Gästen. Doch die Bürgermeisterin der Gemeinde will das Camp schließen und stattdessen Luxushotels bauen lassen. Unterstützt wird sie vom Staatssekretär des Verteidigungsministeriums, den sie von früher kennt. Doch genau dieser wird bald im Camp nackt und tot aufgefunden. Die Ermittlungen ergeben einige Überraschungen.

Mir gefällt die Reihe gut und dieser zehnte Band gehört für mich zu einem der besten. Das liegt zum Teil an dem sehr ungewöhnlichen Ort, an dem das Buch spielt. Aber auch an den interessanten Randbemerkungen: ich wusste nicht, dass man als Ausländer in Frankreich wählen kann. Die Lösung, was die Auflösung des Camps angeht, fand ich schlichtweg genial. Der Fall selber verlief wie alle vorherigen eher ruhig und die Ermittlungen sind nachvollziehbar. Leid tut mir der Kollege von Luc, bin gespannt, wie die Verhandlung ausgehen wird. Alles in allem freue ich mich auf die angekündigte zeitnahe Fortsetzung und kann eine Leseempfehlung aussprechen

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Gute Fortsetzung

Agonie (Milosevic und Frey ermitteln 2)
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Eine junge Frau an der Spitze einer Umweltbewegung wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Abgeschlachtet und ausgeweidet wie ein Schwein. Für ihre Posts im Internet und ihre Aktionen erntete sie nicht ...

Eine junge Frau an der Spitze einer Umweltbewegung wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Abgeschlachtet und ausgeweidet wie ein Schwein. Für ihre Posts im Internet und ihre Aktionen erntete sie nicht nur Zustimmung, sondern auch sehr viel Hass. Die Polizei versucht, in dem Umfeld einen Täter zu finden. Doch sie haben so gut wie keine Anhaltspunkte. Kurze Zeit später wird ein Mann gefunden, der ebenfalls abgeschlachtet wurde. Scheinbar haben beide Personen nichts miteinander zu tun. Und die Polizei tappt weiter im Dunkeln…

Mir hat zweite Teil der Reihe gut gefallen. Auch wenn man ziemlich zeitig wusste, wer der Täter war und warum er tötet, war es über weite Strecken sehr interessant zu lesen, wie die Polizei versucht, ihm auf die Spur zu kommen. Auch das Ermittlerteam ist vielschichtig und interessant. Daher würde ich auch eine Fortsetzung gern lesen wollen.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Sehr solider Krimi

Kant und das Leben nach dem Tod
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In der Nähe der Autobahn werden Leichenteile gefunden. Die Rechtsmedizin stellt fest, dass die Teile schon längere Zeit tiefgekühlt waren. Also ein alter Fall. Hauptkommissar Kant übernimmt die Ermittlungen ...

In der Nähe der Autobahn werden Leichenteile gefunden. Die Rechtsmedizin stellt fest, dass die Teile schon längere Zeit tiefgekühlt waren. Also ein alter Fall. Hauptkommissar Kant übernimmt die Ermittlungen und zusammen mit seinem Team konzentriert sich die Suche auf den Münchner Stadtteil Hasenbergl. Eine Wohnsiedlung für die eher arme Bevölkerung. Doch die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn jeder ist nur mit sich selbst beschäftigt und hat keine Ahnung, wer in der Nachbarschaft wohnt und was er tut...

Der dritte Teil der Reihe ist ein sehr solider Krimi. Die Ermittlungen sind nachvollziehbar, das Team hat einige Ecken und Kanten, ist aber im Großen und Ganzen sympathisch. Mir gefällt, dass sie alle an einem Strang ziehen und es nicht die üblichen Zwistigkeiten gibt. Auch wenn man ungefähr ab der Hälfte des Buches weiß, worum es geht und wer der Täter sein könnte, mindert dass die Spannung nur sehr wenig. Denn man fiebert mit, wie die Ermittlungen sich gestalten und wie man den Täter fassen kann. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ich freue mich auf eine Fortsetzung der Reihe

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Sehr gut

Stille Falle
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Leo Asker hat ein Problem. Statt einer Beförderung landet sie aufgrund einer Intrige eines Kollegen in einer Abteilung im Keller, die von allen nur „Abteilung für hoffnungslose Fälle“ genannt wird. So ...

Leo Asker hat ein Problem. Statt einer Beförderung landet sie aufgrund einer Intrige eines Kollegen in einer Abteilung im Keller, die von allen nur „Abteilung für hoffnungslose Fälle“ genannt wird. So abgeschoben beginnt sie, sich mit den Ermittlungen ihres erkrankten Vorgängers zu beschäftigen. Dabei stößt sie schnell auf Gemeinsamkeiten mit ihrem letzten Fall, von dem sie abgezogen wurde. Sie ermittelt auf eigene Faust weiter...

Das Buch ist der erste Fall einer neuen Reihe, die mir sehr gut gefällt. Leo ist eine spezielle Polizistin mit interessanten Eigenschaften. Der Fall selbst ist spannend. Die kurzen Kapitel werden jeweils aus Sicht der unterschiedlichen Personen erzählt und dadurch ist ein ständiges Wechselspiel vorhanden und auch durchweg eine gute Spannung. Man hat überhaupt keine Idee, um was es gehen könnte und vor allem, wer involviert ist. Dazu gibt es genügend Verdächtige und erst ziemlich gegen Ende hin wird es konkreter. Das alles ist gut geschrieben und sehr gut gelungen und erhält von mir die volle Punktzahl

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