Nachdem Tate bei ihrem Bruder eingezogen ist, trifft sie auf Miles, der ab sofort ihr neuer Nachbar ist. Sie sagen sich, dass sie keine Gefühle in ihrer "Beziehung" bringen dürfen. Doch ist das wirklich ...
Nachdem Tate bei ihrem Bruder eingezogen ist, trifft sie auf Miles, der ab sofort ihr neuer Nachbar ist. Sie sagen sich, dass sie keine Gefühle in ihrer "Beziehung" bringen dürfen. Doch ist das wirklich so einfach, wie es sich beim ersten Augenblick anhört?
Da ich noch nie eine Colleen Hoover Geschichte gelesen habe, musste ich mal langsam wissen, wovon denn die ganze Welt redet. Als erstes Buch von dieser Autorin habe ich mir deswegen "Zurück ins leben geliebt" ausgewählt.
Ich fand den Anfang vielversprechend, allerdings zog sich die Geschichte im Hauptteil recht lang. Es passierte fand immer das gleiche.
Ich finde, sie hätte die Geschichte deutlich kürzen können, allerdings muss ich gestehen, dass ich es trotzdem spannend fand.
Die Vergangenheit von Miles kennenzulernen fand ich super und ich konnte richtig mit Tate mitfühlen.
Achtung Spoiler!: Was mich allerdings schon echt gestört hat ist, dass Miles seine Gefühle bis zum Ende nur unterdrückt hat und dann plötzlich wieder zu Tate fährt und ihr seine Gefühle gesteht. Tate ist einfach nur froh. Warum ist sie denn überhaupt nicht wütend?!
Fazit: Ich fand die Liebesgeschichte etwas langgezogen, allerdings trotzdem ein sehr gutes Buch, wo man nicht aufhören konnte zu lesen
Nina Salomon wechselt gerade ihre Dienststelle, da wird auch schon ein Toter gefunden. Bald stellt sich heraus, dass er als Gewinner von der Seite Morituri erwählt wurde, die im Darknet liegt und deshalb ...
Nina Salomon wechselt gerade ihre Dienststelle, da wird auch schon ein Toter gefunden. Bald stellt sich heraus, dass er als Gewinner von der Seite Morituri erwählt wurde, die im Darknet liegt und deshalb ermordet wurde. Buchholz und Salomon setzen alles daran die Mordreihe zu beenden.
Dies ist nun mein zweites Buch, was ich von Poznanski lese - allerdings mein erster Thriller. Ich war schon echt gespannt, weil viele bekannte Booktuber und auch Blogger darüber geschwärmt haben. Ich muss sagen, dass es mich nicht von Anfang an überzeugt hat. Nina Salomon hat mich schon mit ihrer Art genervt. Sie ist immer fast vor dem Ausrasten und hat auch ein loses Mundwerk. Da fand ich Buchholz definitiv sympathischer.
Trotzdem war die Grundidee und auch wie sie umgesetzt wurde super! Anders kennt man es ja auch von Poznanski nicht ;)
Besonders das Ende war atemberaubend und total spannend. Ich konnte das Buch schon nicht mehr aus der Hand legen.
Fazit: Trotz dieser kleineren Schwächen lohnt es sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen. Ich kann nicht so gut beschreiben warum, da ich sonst spoilern würde, aber allein schon wegen des Endes!!
Bildet euch am besten einfach eigene eigene Meinung dazu.
Obwohl Celestine eigentlich "perfekt" ist, verändert ein Moment ihr Leben, an dem sie aus dem Bauch heraus handelt. Sie könnte als Fehlerhafte gebrandmarkt werden - oder ins Gefängnis kommen..
Der Anfang ...
Obwohl Celestine eigentlich "perfekt" ist, verändert ein Moment ihr Leben, an dem sie aus dem Bauch heraus handelt. Sie könnte als Fehlerhafte gebrandmarkt werden - oder ins Gefängnis kommen..
Der Anfang hat mich total in seinem Bann gezogen und ich konnte das Buch nicht mehr aus den Fingern legen. Celestine hat im Buch eine Richtige Charakterwandlung gemacht (wenn man das so sagen kann).
Obwohl sie unglaubliches erlebt hat, war sie immer mutig. Das bewundere ich und ich glaube es gibt nicht viele Menschen, die so sind, wie sie. Es gab allerdings auch eine Stelle, die ich extrem unangenehm fand und ich das Buch eine Weile aus meinen Händen legen musste.
Als sich das allerdings geändert hat und ich weiter gelesen habe, erging es mir wie am Anfang.
Diese ganze Geschichte ist mal etwas komplett Anderes und das gefällt mir daran. Die Idee wurde wunderbar umgesetzt und ich freue mich auch den zweiten und somit finalen Band, der hoffentlich genau so spannend sein wird, wie dieser hier.
Fazit: Dieses Buch ist mal eine komplett andere Idee und auch die Charaktere habe ich ins Herz geschlossen :)
„Born of Salt and Storm“ ist ein Buch, bei dem mir eine klare Bewertung überraschend schwerfällt. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zunächst nicht leicht – vor allem die gewählte Erzählperspektive ...
„Born of Salt and Storm“ ist ein Buch, bei dem mir eine klare Bewertung überraschend schwerfällt. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zunächst nicht leicht – vor allem die gewählte Erzählperspektive schafft eine gewisse Distanz zu den Figuren, die es erschwert, sofort eine emotionale Bindung aufzubauen.
Die Protagonistin Tavi ist eine junge Frau mit einer belastenden Vergangenheit, die sich jedoch keinesfalls unterkriegen lässt. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit sind bewundernswert, auch wenn sie dazu neigt, Entscheidungen zu treffen, die sie selbst und ihr Umfeld in Schwierigkeiten bringen. Eero hingegen verkörpert den klassischen, unnahbaren und geheimnisvollen Love Interest. Positiv hervorzuheben ist die Liebesgeschichte, die sich trotz ihres Stellenwerts angenehm langsam entwickelt. Dennoch konnten mich die Gefühle zwischen den beiden nicht vollständig überzeugen.
Ihre größte Stärke entfaltet die Geschichte im Worldbuilding: Eine facettenreiche Welt voller Menschen, Mer und anderer fantasievoller Wesen, durchzogen von Legenden und Magie. Unterstützt wird dies durch eine passende Karte zur Orientierung. So faszinierend und atmosphärisch diese Welt auch ist, fehlte mir stellenweise die inhaltliche Tiefe – vieles wird sehr bildhaft beschrieben, bleibt jedoch in seiner Ausarbeitung etwas oberflächlich. Der poetische Schreibstil der Autorin hat zwar einen hohen Wiedererkennungswert, wirkte auf mich aber stellenweise eher hemmend für den Lesefluss.
Der Plot selbst ist grundsätzlich interessant, bleibt jedoch teilweise vorhersehbar und steuert besonders zum Ende hin deutlich auf eine Fortsetzung zu. Hier hätte der Geschichte ein in sich geschlossener Einzelband möglicherweise bessergetan.
Fazit: Ein visuell wie inhaltlich beeindruckendes Buch mit starkem Worldbuilding und einer sich langsam entwickelnden Liebesgeschichte. Leider konnten mich weder die emotionale Tiefe noch der Plot vollständig überzeugen. Insgesamt vergebe ich 3,5 von 5 Sternen.
Babel – ein Buch das im englischsprachigen Raum total gehypt und als Bestseller präsentiert wurde. Dem entsprechend bin ich mit hohen Erwartungen gestartet – ist der Inhalt des Buches auch so wunderschön ...
Babel – ein Buch das im englischsprachigen Raum total gehypt und als Bestseller präsentiert wurde. Dem entsprechend bin ich mit hohen Erwartungen gestartet – ist der Inhalt des Buches auch so wunderschön wie das Äußere?
Wir starten 1828 in der chinesischen Provinz Kanton, in der Cholera ausbricht. Ein Junge namens Robin wird von Professor Lovell mit nach England genommen, wo er Englisch, Griechisch und Latein beigebracht bekommt, um später an der Universität Oxford, am Institut für Übersetzungen, studieren zu können. Dort ist die Kunst des Silberwerkens präsent, bei dem Silberbarren mit Wortpaaren versehen werden und den Wohlstand des Landes in sich birgt.
Grundsätzlich muss man wissen, dass die Autorin des Buches unglaublich viel Hintergrundwissen besitzt, dieses gezielt einsetzt und nur eine geringe Menge an Fantasie einfließen lässt. Das erkennt man auch schön an Fußnoten und Informationen über die Entwicklung von Wortpaaren. Auch die Beschreibung von Oxford zur damaligen Zeit war hinreißend und detailliert. Die Karte zu Beginn trägt dazu nur noch weiter bei. Der Schreibstil lässt sich ganz gut als poetisch beschreiben und hat mir direkt gefallen.
Wie bereits erwähnt wurden die Fantasieelemente nur spärlich eingesetzt – sicher zugunsten der historischen Darstellung, allerdings auch auf Kosten des Plottes. Obwohl die gesamte Wirtschaft Großbritanniens auf den Silberbarren basiert, erhalten wir darüber nur vereinzelt Informationen und die Magie bleibt eher außen vor. Die Idee scheint zwar ausgearbeitet, aber so wird sie nur nicht präsentiert.
Während das historische Wissen und die Recherche unglaublich gut sind, hapert es an der Handlung und dem Spannungsverlauf. Charakteristisch an diesem Buch ist definitiv das schwankende Spannungsniveau. Es gibt Momente in denen ich wie gebannt den Passagen des Buches folge und dann wiederum welche, bei denen ich mich ertappe ganze Sätze zu überlesen. Es gibt spannungsvolle Momente, in denen wirklich viel passiert und bei denen ich mir auch dachte – jetzt muss das Buch an Fahrt aufnehmen! Doch dann gibt es die zähen Passagen, sodass die Geschichte eher holprig und uneinheitlich wirkt.
Robin als Protagonist durchlebt eine kleine Charakterentwicklung, wirkt aber größtenteils blass. Was ziemlich stark durchscheint ist der Zwiespalt zwischen der Zugehörigkeit Chinas und Großbritanniens. Dies wird auch anhand von Dialogen und eindeutigen Vertretern der Nationen deutlich – dabei gab es ein eindeutiges Schwarz-Weiß-Denken und leider nichts dazwischen.
Ein großes Highlight war hingegen das Ende. Dort wurde es um einiges spannender und entschlossener. Meiner Meinung nach war es zwar ein unerwartetes, aber auch passendes Ende.
Fazit: Obwohl ich den Schreibstil, den historischen Hintergrund und die Sprachreflexionen nur bewundern kann, hat es mir bei der Handlung an vielen Punkten gefehlt. Die Charaktere waren eher blass und die Spannung hat sich nur funkenhaft gemeldet. Den versprochenen Harry Potter Flair habe ich nicht gemerkt.