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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2026

Hätte Potential zu mehr

Im Jahr der Waldblüte
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Die Freundinnen Babette und Burgi wachsen in den 50er Jahren in einem kleinen Ort in den Berchtesgadener Bergen auf. Das Leben auf dem Bauernhof ist schwer und entbehrungsreich. Während Babette ihren vorgezeichneten ...

Die Freundinnen Babette und Burgi wachsen in den 50er Jahren in einem kleinen Ort in den Berchtesgadener Bergen auf. Das Leben auf dem Bauernhof ist schwer und entbehrungsreich. Während Babette ihren vorgezeichneten Weg geht, bricht Burgi aus der Engstirnigkeit aus und lebt in München ein selbstbestimmtes Leben.
Auf zwei Zeitschienen, die am Ende stimmig zusammenlaufen, schildert die Autorin das Leben beider, mit ihren Höhen, Tiefen und Fehlentscheidungen, immer durch das enge Band ihrer Freundschaft verbunden.
Leider sind die Schilderung ohne Tiefgang, trotz Schicksalsschlägen plätschert für mich die Handlung eher dahin und Übergänge wirken teilweise sehr abgehackt.
Prinzipiell eine interessante Story, deren Umsetzung jedoch das Potential zu mehr gehabt hätte

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Unfall oder Mord?

The Exes
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Nathalie ist überglücklich als sie nach vielen Fehlschlägen den Mann fürs Leben gefunden hat. Ihr Ehemann James ist so anders als ihre drei Ex-Freunde davor, von denen jeder auf mysteriöse Weise starb, ...

Nathalie ist überglücklich als sie nach vielen Fehlschlägen den Mann fürs Leben gefunden hat. Ihr Ehemann James ist so anders als ihre drei Ex-Freunde davor, von denen jeder auf mysteriöse Weise starb, als sie in der Nähe war. Als James Bruder sie deswegen erpresst, gerät alles ins Wanken. Und plötzlich war es ein schwerer Fehler, das beide für einen gelungenen Neuanfang über ihre jeweilige Vergangenheit geschwiegen haben.
Die Geschichte braucht sehr lange um in Fahrt zu kommen, mehrmals war ich an dem Punkt abzubrechen. Die auffallend vielen ständigen Wiederholungen Nathalies: "Ich frage mich", "ich frage mich", machen das Durchhalten nicht leichter.
Letztendlich habe ich bis zu Ende gehört um zu erfahren wie die Story ausgeht. Allerdings konnte mich auch das Ende nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Porträt einer starken Frau

Der Gesang der See
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Mitte des 19.Jahrhunderts.
Kristiane, Tochter eines Lotsen in der Nähe von Alesund, verspricht ihrem Vater, den Lotsentitel in der Familie zu halten. Als ihr Mann Anders von See nicht zurück kommt wird ...

Mitte des 19.Jahrhunderts.
Kristiane, Tochter eines Lotsen in der Nähe von Alesund, verspricht ihrem Vater, den Lotsentitel in der Familie zu halten. Als ihr Mann Anders von See nicht zurück kommt wird es schwierig dieses Versprechen zu halten, denn in dieser Beruf ist der Männerdomäne vorbehalten. Ihr gelingt es eine Jahresfrist heraus zu handeln und heiratet kurz vor Ablauf ihren Jugendfreund Lars, eher aus praktischen Erwägungen als aus Liebe. Ihre Leidenschaft gehört Frederik, der einer anderen Gesellschaftsschicht entstammt und für deren beider Liebe es keine Zukunft gibt.
Sehr atmosphärisch in das raue Küstenklima Norwegens und die harten Arbeitsbedingungen eingekleidet, erzählt die Autorin sehr eindrucksvoll Kristiane's Leben zwischen Pflicht und Verlangen, und von ihrer von Unabhängigkeit geprägten Lebenseinstellung die so untypisch für die Frauen ihrer Zeit ist.
Ein Porträt einer starken Frau, die ihren Mann steht. Jedoch fehlt mir hier im Vergleich zu anderen Büchern Teiges das Fesselnde und Spannende - es ist vieles einfach zu vorhersehbar.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Seichte Geschichte ohne gewohnten Tiefgang

Katzentage
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Die Ärztin Paula und der Jurist Peter arbeiten in der selben Klinik. Sie sind sich sehr sympathisch - doch für mehr reichte es nie. Nach einem Seminar, bei dem sie gemeinsam eine Nacht verbrachten, stranden ...

Die Ärztin Paula und der Jurist Peter arbeiten in der selben Klinik. Sie sind sich sehr sympathisch - doch für mehr reichte es nie. Nach einem Seminar, bei dem sie gemeinsam eine Nacht verbrachten, stranden sie aufgrund eines mehrtägigen Bahnstreiks in Würzburg und beschliessen aus diesem unfreiwilligen Aufenthalt das Beste zu machen. Frei von jeglichen Verpflichtungen verbringen sie unbeschwert ihre freien Tage mit Dingen, für die im Alltag meist keine Zeit ist. Doch alles Schöne hat ein Ende und es bleibt die unausgesprochene Frage: wie geht es weiter.
Ich mag die Bücher von Ewald Arenz sehr - ein Grund "Katzentage" zu lesen. Obwohl auf einem gutem Ansatz basierend, fehlt dieser Geschichte der Tiefgang, sie plätschert eher oberflächlich dahin. Bereits der Einstieg konnte nicht fesseln, jedoch wollte ich der Story eine Chance geben, leider wurde ich allerdings sehr enttäuscht.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Wer ist das Monster?

Polly
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Als David Polly kennenlernt begegnen seine Mutter als auch seine Freunde ihr mit Ablehnung. Was hat dieses Mädchen zu verbergen, von dem man ausser dem Vornamen nichts weiss? Und welches Geheimnis birgt ...

Als David Polly kennenlernt begegnen seine Mutter als auch seine Freunde ihr mit Ablehnung. Was hat dieses Mädchen zu verbergen, von dem man ausser dem Vornamen nichts weiss? Und welches Geheimnis birgt ihr Rucksack, den sie nie aus den Augen lässt?
Zeitgleich erschüttert eine Mordserie an jungen Frauen die Gegend, von "dem Monster" ist die Rede. Und eines Tages ist Polly verschwunden. Auch nach neun Jahren hat David die Suche nach Polly nicht aufgegeben und macht sich auf den Weg zum Atchafalaya-Becken nachdem er erfahren hat, das dort ihr Schädel gefunden wurde. Was als Kanutour mit Freunden, die nichtsahnend David unbedingt begleiten wollen, beginnt, wird zu einer tödlichen Gefahr, da sie in das Terrain des Monsters eindringen.
Auf mehreren Zeitebenen nähert sich die Autorin der ungeheueren Geschichte und lüftet somit nach und nach das Geheimnis um Polly. Obwohl sich die Handlung nachvollziehbar erklärt, bleibt das Ende für mich unbefriedigend. Meiner Meinung nach hätte es es nicht bedarft, nach der stimmigen Auflösung dem noch eins draufzusetzen.

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