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Veröffentlicht am 25.04.2026

Auf der Heimatweide

Widdersehen
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Eine Schafherde hat es nicht leicht mit einer neuen Schäferin. Nach dem Tod ihres alten Schäfers George ging es erst einmal auf eine weide nach Frankreich von der sie nun zurückkehren. Irgendetwas treibt ...

Eine Schafherde hat es nicht leicht mit einer neuen Schäferin. Nach dem Tod ihres alten Schäfers George ging es erst einmal auf eine weide nach Frankreich von der sie nun zurückkehren. Irgendetwas treibt Rebecca um, so dass sie Gott sei Dank zurück nach Glenkill auf ihre alte Weide kommen. Doch dort ist alle ganz anders. Es gibt dort drei neue Schafe, die vom Metzger betreut werden und die Weide hat auch keine leckeren Kräuter mehr zu bieten. Zu allem Überfluss taucht ein abgeschnittener Finger auf und Rebecca verschwindet. Nun macht sich die Herde auf der Suche nach Rebecca und findet einen anderen Schäfer Theseus.
„Widdersehen“ von Leonie Swan ist der neueste Schafskrimi aus Glenkill. Schon vom Cover begrüßt die Herde den Leser, des nun dritten Bandes der Schafherde aus Glenkill. Auch diesmal müssen die Schafe um ihren Leitwidder Othello einige Abenteuer bestehen, denn ihre Schäferin ist verschwunden. Doch es wäre ja nicht die bekannte Herde um Miss Maple und Moppel the Whale, wenn ihnen nicht einfallen würde. Natürlich gibt es auch hier wieder eine Alternative, nämlich einen neuen Schäfer, Theseus, der einiges mit Rebecca zu tun hat. Außerdem gibt es ja noch die Schafe, die den neuen Schäfer anleiten, genauso wie Madouc, die Ziege, ein Anlernschaf ist. Die Autorin schafft es wieder die Gedanken der Schafe dem Leser zu präsentieren und so eine Kommunikation zwischen den Schafen und dem neuen Schäfer herzustellen. Auch neue Schafe werden wegen der Wollidarität in der Herde aufgenommen. Manchmal denkt na die Schafe sind bessere Menschen und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Spannung gut bis zum Ende aufgebaut wird. Auch die Sprache, die die Autorin benutzt ist, sehr bildhaft und so fällt es mir nicht schwer mich auch in die Schafe zu versetzen.
Ich mag auch diesen dritten Band der Schafherde aus Glenkill, die manchmal sehr menschlich daherkommen. Ich finde das Buch ist eine gute Mischung aus Humor und Spannung. Ich kann diesen Band gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Mord oder Unfall

Mord à la Lavande
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Maxim sitzt in seinem Lieblingsbistro und kann einen Unfall mit Fahrerflucht bemerken. Es ist alles sehr merkwürdig und deshalb nimmt er auch das Handy, dass er findet, an sich. Als Krimischriftsteller ...

Maxim sitzt in seinem Lieblingsbistro und kann einen Unfall mit Fahrerflucht bemerken. Es ist alles sehr merkwürdig und deshalb nimmt er auch das Handy, dass er findet, an sich. Als Krimischriftsteller ist er auch neugierig und macht sich auf die Suche, nach dem Grund dieser Tat. Irgendwie findet er keinen richtigen Grund für den Unfall heraus, aber irgendwie gibt es kein Motiv, nur das er einige Lavendelbauern befragt hat. Ein Ansatzpunkt für Maxim und seinen Helferinnen Sabrina und Ginette.
Der Krimi „Mord a la Lavande“ von Robert de Paca spielt im Milieu der Lavendelbauern und ihre Geschäfte. Das Cover ist gut gewählt, denn es zeigt Produkte, die in der Lavande hergestellt werden und auch für einen guten Umsatz sorgen. Alles deutet darauf hin, dass der Mord, der wie ein Unfall aussieht auch damit zu tun hat. Doch der Krimiautor Maxim, der Hauptcharakter, ist misstrauisch und macht sich an die Ermittlungen. Hilfe bekommt er von seiner Bekannten Sabrina, einer Journalistin, und Ginette, die beim Tourismusbüro arbeitet. Dieses Team ist sehr gut aufeinander abgestimmt und sind vom Autor sehr gut eingeführt worden. In diesem Krimi wird viel über das Lavande erzählt und dessen Besonderheiten, aber auch wie des Öfteren über zwischenmenschliche Beziehungen. Diese Mischung macht den Krimi aus und durch eine bildhafte Sprache wird diese Geschichte gut unterstützt. Sie ist sehr authentisch und spannend und der Spannungsbogen wird gut bis zum Ende aufgebaut.
Ich mag diese Art von regionalen Krimis, die die Besonderheiten einer Region mit Spannung verknüpfen und das geschieht hier sehr gut.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Schwierige Familienbande

Tod im Piemont - Weißer Trüffel, schwarzer Tod
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Sofia Dalmasso betreibt oberhalb des Lago Maggiore in einem kleinen Dorf ein Café, das bei der einheimischen Bevölkerung gut angesehen ist. Ab und zu kocht sie auch einen Mokka, das heißt sie liest aus ...

Sofia Dalmasso betreibt oberhalb des Lago Maggiore in einem kleinen Dorf ein Café, das bei der einheimischen Bevölkerung gut angesehen ist. Ab und zu kocht sie auch einen Mokka, das heißt sie liest aus dem Kaffeesatz die Zukunft. Das soll sie auch bei Anna, einer Käse- und Trüffelverkäuferin auf dem Markt tun. Sie möchte das eigentlich nicht und auch der Pfarrer ist davon nicht begeistert, doch für Anna möchte sie das noch tun. Doch Anna kommt nicht zum Termin und Sofia macht sich Sorgen. Das kann sie auch, denn Anna wird tot aufgefunden und ihr Freund Commissario Alessandro Ranieri übernimmt die Ermittlungen. Da es sich um Anna handelt kann Sofia das Ermitteln nicht lassen und sucht selbst nach dem Mörder.
Der Krimi „Tod im Piemont“ von Anna Merati spielt in der Nähe des Lago Maggiore. Die Story dreht sich um das Suchen und den Verkauf von schwarzen und weißen Trüffeln, wobei die weißen sehr selten und sehr teuer sind. Der Hauptcharakter ist Sofia Dalmasso, die ein Café in diesem kleinen Ort betreibt und dadurch natürlich über viele interessante Neuigkeiten verfügt, da die Menschen dieses Ortes sich hier immer wieder treffen. Ihr Freund ist der Commissario und sie haben auch schon gemeinsam einen Fall gelöst. Das Besondere an Sofia ist, dass sie aus dem Kaffeesatz die Zukunft lesen kann, naja zumindest versucht sie es, aber die Menschen vertrauen ihr. Die Autorin lässt sie natürlich in einen Fall schlittern, der sehr kompliziert daherkommt, denn wer ermordet schon eine liebenswürdige alte Frau. Ein klassisches Schema, dass nun die junge Dame mit ermittelt, was ihr Freund nicht so gerne sieht (oder doch). Das ist genau das Besondere an dieser Story dieses Mal hier und da ein bisschen hinhören und auch Fragen stellen, ganz subtil und erfolgreich. Schön, dass das ihr Freund der Commissario auch so sieht. Die Story ist sehr authentisch, denn diese Dinge kommen schon sehr häufig vor. Die Autorin versteht es mit ihrer bildhaften Sprache, die Leser abzuholen und einzubinden, denn sie berichtet auch von der Schönheit der Region. Die Spannung ist gut bis zum Ende entwickelt.
Ich mag diese Art von regionalen Krimis, da Spannung und Beschreibung der Region eine sehr unterhaltsame Mischung bilden. Auch das Cover passt gut zum Roman und gefällt mir sehr gut. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Überheblich

Leben und Sterben in Verona
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Commissario Forlani will nicht nur Kriminalfälle aufklären, sondern muss auch zu Hause seine Privatleben neu sortieren. Er ist frisch verheiratet und Vater eines Sohnes und seine Frau ist noch nicht ganz ...

Commissario Forlani will nicht nur Kriminalfälle aufklären, sondern muss auch zu Hause seine Privatleben neu sortieren. Er ist frisch verheiratet und Vater eines Sohnes und seine Frau ist noch nicht ganz gesund. Der Fall, den er nun bearbeiten muss ist ein Doppelmord an einem bekannten Antiquar und seinem Mitarbeiter. Beise sind erschossen worden und wie sich herausstellt mit einer Waffe, die schon einmal für einen Mord benutzt wurde. Der Commissario steht erst einmal vor einem Rätsel und so arbeitet sein Team auf Hochtouren, um diese Morde aufzuklären.
„Leben und Sterben in Verona“ von Claudia Bardelang ist ein Kriminalroman, der in einer wunderschönen Kulisse spielt und auch so den einen oder anderen Hinweis enthält auf Berühmtheiten in Verona enthält. Der Hauptcharakter dieses Krimis Commissario Forlan ist interessant dargestellt, da er sozusagen an zwei Fronten kämpft, zu Hause wo seine Frau und seine Mutter ihre Animositäten ausleben und ein gerade geborenes Kind seinen eigenen Rhythmus hat und so die Familie auf Trab hält und natürlich schlafen auch die Verbrecher nicht, so dass sein Tag voll ausgelastet ist. Die Autorin hat ihm ein gutes Team mit auf den Weg gegeben und auch im heimatlichen Bereich hat sie Lösungen eingebaut, die plausibel sind. Sehr interessant sind die zwei Ebenen, auf denen sich dieser Krimi bewegt. Der Täter kommt außerdem immer mal wieder zu Wort und auch hier stecken Möglichkeiten mitzuraten. Die Spannung wird gut aufgebaut und entwickelt sich zum Ende hin. Die Sprache ist bildhaft und so ist es gut möglich diese Story als Film ablaufen zu lassen. Das Cover lädt auch zum Verweilen ein und ist ein gutes Entree in diesen Krimi.
Ich bin ein Freund von regionalen Krimis und so gefällt mir dieser auch sehr gut und ich kann ihn gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Auf der Suche nach der Wahrheit

Das Wesen
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Bernd Menkhoff und sein Kollegen Axel Seifert haben im Jahr 1994 einen Psychiater für den Mord an einer 5-jährigen festgenommen und hinter Gittern gebracht. 13 Jahre hat der Psychiater Lichner dafür im ...

Bernd Menkhoff und sein Kollegen Axel Seifert haben im Jahr 1994 einen Psychiater für den Mord an einer 5-jährigen festgenommen und hinter Gittern gebracht. 13 Jahre hat der Psychiater Lichner dafür im Gefängnis gesessen. Hauptbelastungszeugin war damals die Freundin von Lichner, Nicole Klement, die das letzte Puzzlestück zu seiner Verhaftung geliefert hat. Menkhoff hat Lichner wie besessen verfolgt und sich auch nicht von diesem Weg abbringen lassen. Jetzt im Jahr 2009 gibt es wieder Hinweise, dass ein Kind verschwunden ist und Menkhoff macht sich wieder an die Ermittlung und verdächtigt wieder Lichner. Doch war die Verurteilung damals rechtens oder gab es einen anderen Täter, Axel Seifert hat Zweifel.
Der Thriller „Das Wesen“ von Arno Strobel, ist ein sehr spannender Psychothriller, das einen Hauptkommissar nicht zur Ruhe kommen lässt und gegen alle Zweifel sich auf die Suche nach der Wahrheit macht. Dieser Menkhoff ist ein sehr eckiger Hauptcharakter und ein sehr erfahrener Polizist, der sich wohl stark von seiner Intuition leiten lässt. Es ist wie ein Katz und Maus Spiel, dass er sich mit seinen Widersacher Dr. Lichner liefert. Zwischen den Linien bewegen sich sein Kollege Seifert und Nicole Klement, die nach dem ersten Fall auch die Freundin von Menkhoff war. Da liegen so ein wenig persönliche Betroffenheit und Besessenheit nebeneinander. Der Thriller zeigt aber auch sehr gut auf, wie verwoben manchmal die Suche nach der Wahrheit und die persönliche Betroffenheit sind. Diese Verwobenheit macht sich der Autor zu Nutze und lässt den Leser in dieses Spiel einsteigen. Geschickt werden der alte Fall und der neue nebeneinandergestellt und im Wechsel dem Leser präsentiert. Dieses Hin und Her baut die Spannung sehr stark auf, da es nie richtig klar ist, was in Wirklichkeit im Jahr 1994 geschehen ist. Da lässt Arno Strobel den Leser lange im Unklaren, obwohl vielleicht alles klar sein könnte. Durch die Beziehung zwischen Menkhoff und Nicole werden natürlich Zweifel gesät. Die Spannung wird dadurch sehr geschickt aufgebaut und bis zum Schluss auf einem hohen Level gehalten. Die Sprache ist sehr bildhaft und lässt das Geschehen wie einen Film ablaufen.
Ich mag die Art und Weise, wie Arno Strobel seine Thriller aufbaut und die Spannung hält. Dies ist ein Thriller aus einer frühen Zeit und auch der Gefällt mir sehr gut, wie im Folgenden die Bände um Max Bischoff. Ich kann auch diesen Band sehr gut empfehlen.

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