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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2026

Geschichte voller Intrigen im viktorianischen England

Die Queen von Mayfair
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Als die talentierte Betrügerin Quinn Le Blanc, in Londons Society eher bekannt als “Die Queen von Mayfair", versucht, sich innerhalb von nur fünf Tagen das Vermögen eines Dukes zu sichern, gerät ihr sorgfältig ...

Als die talentierte Betrügerin Quinn Le Blanc, in Londons Society eher bekannt als “Die Queen von Mayfair", versucht, sich innerhalb von nur fünf Tagen das Vermögen eines Dukes zu sichern, gerät ihr sorgfältig geplanter Coup zunehmend außer Kontrolle.
Die Queen von Mayfair hat mich nach einem eher ruhigen Einstieg immer mehr in ihren Bann gezogen. Anfangs brauchte ich etwas Zeit, um die verschiedenen Figuren und ihre Rollen einzuordnen, doch schon bald wollte ich unbedingt Das Spiel aus Täuschungen, Geheimnissen und unerwarteten Wendungen hat besonders im Mittelteil die Spannung hochgehalten. Ich hatte ständig das Gefühl, dass niemand wirklich der ist, für den man ihn hält. Die Atmosphäre des viktorianischen Londons bildet dafür die perfekte Kulisse. Quinn ist eine kluge und faszinierende Protagonistin, deren Geschichte ich gern verfolgt habe, auch wenn ich mit ihren Moralvorstellungen nicht immer einverstanden war.
Der Schluss konnte mich nicht ganz so überzeugen wie der Weg dorthin, da einige Entwicklungen etwas schnell abgehandelt wirkten. Dadurch hat das Buch am Ende für mich etwas verloren. Insgesamt ist es aber ein solider historischer Roman zum Miträtseln. 3,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

eine Entscheidung mit Folgen

The Night We Met
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Insgesamt konnte mich “The Night We Met" teilweise überzeugen, ist aber leider kein Highlight. Die Thematik, dass Larissa sich in einer Partynacht für den “falschen" von zwei Männern entscheidet und mit ...

Insgesamt konnte mich “The Night We Met" teilweise überzeugen, ist aber leider kein Highlight. Die Thematik, dass Larissa sich in einer Partynacht für den “falschen" von zwei Männern entscheidet und mit Mike eine Beziehung eingeht, dann aber feststellt, dass Chris besser zu ihr passt, fand ich spannend. Während sich Chris und Larissa dann doch auf freundschaftlicher Ebene annähern habe ich mir zwischendurch die Frage gestellt, was für mich persönlich schon unter “fremdgehen" fallen würde. Jimanez spricht in diesem Roman auch wieder ernstere Themen an, die der Geschichte und den Charakteren mehr Tiefe verleihen. Allerdings fand ich besonders bei Chris und Mike einige Verhaltens- und Charakterzüge zu plump - man wird sehr schnell dahin gelenkt, einen der beiden als den besseren Partner für Larissa zu definieren.
Der Schreibstil was angenehm und die Kapitel schön kurz, was ich sehr mag.
Insgesamt ok, aber kein Highlight. 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Romance Suspense in der englischen Aristokratie

Burnham Dynasty
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Das Cover und der Farbschnitt des Buch sind wirklich wunderschön und passen gut zum Inhalt des Buchs. Auch in Kombination mit Teil 2 wird es wunderschön im Regal aussehen. Allerdings konnte mich der Inhalt ...

Das Cover und der Farbschnitt des Buch sind wirklich wunderschön und passen gut zum Inhalt des Buchs. Auch in Kombination mit Teil 2 wird es wunderschön im Regal aussehen. Allerdings konnte mich der Inhalt nicht ganz überzeugen.
Was ich sehr positiv fand, war die langsame Entwicklung der Romance, die ohne viele explizite Szenen auskommt. Daher ist das Buch auch für jüngere Leser gut geeignet. Die Autorin hat viel Wert auf die Charaktere gelegt, wobei der Mordfall an einigen Stellen eher in den Hintergrund rückt. Nach und nach kommen mehr POVs dazu, was aber irgendwann zu mehr Verwirrung als zur Aufklärung des Falls geführt hat. So wurde besonders der Mittelteil für mich auch etwas langatmig. Außerdem waren einige Charaktere dann doch sehr oberflächlich und auch der Gegensatz zwischen der armen Protagonistin und dem reichen Love Interest für mich etwas zu plakativ. Hier fehlte mir mehr Reflexion und Tiefe. Der Schreibstil ist aber sehr angenehm und detailreich, was eine tolle Atmosphäre erzeugt.
Am Ende wird der Mord zwar aufgeklärt, aber einige Probleme bleiben dennoch offen. Hier würde ich mir mehr in Band zwei wünschen.
Insgesamt haben mir einige Aspekte, vor allem das Setting, gut gefallen, aber ich sehe dennoch Kritikpunkte. Daher gebe ich 3.5 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Atmosphärisch und tiefgründig

Unsere letzten wilden Tage
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“Unsere letzten wilden Tage” hat mich sofort mit seiner dichten Atmosphäre überzeugt. Die schwüle Südstaatenhitze ist regelrecht ab Seite eins fühlbar und das Gefühl von Enge in einer kleinen Gemeinde ...


“Unsere letzten wilden Tage” hat mich sofort mit seiner dichten Atmosphäre überzeugt. Die schwüle Südstaatenhitze ist regelrecht ab Seite eins fühlbar und das Gefühl von Enge in einer kleinen Gemeinde und das Netz aus Schweigen, Lügen und alten Wunden schaffen es ein beklemmendes aber gleichzeitig auch faszinierendes Setting zu erzeugen.

Die Geschichte hat ein eher ruhiges Tempo und lebt eher von der Komplexität ihrer Figuren. Trotzdem bleibt die Spannung durchgehend bestehen. Ein besonderes Highlight waren für mich die Naturbeschreibungen, die bildstark sind, dass man die drückende Atmosphäre fast auf der Haut spürt. Auch die emotionale Tiefe der Protagonistin Loyal hat mich überzeugt.

Wie im Klappentext zu lesen, geht es um einen rätselhaften Todesfall, aber die Autorin spricht auch Themen wie Gewalt, Armut und Isolation an sowie den Mut, sich dem Schweigen entgegenzustellen. Wer kein en klassischen Krimi erwartet, sondern sich auf ein sprachlich starkes, atmosphärisches Drama mit Spannung einlässt, wird hier auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Buch mit wichtigen Botschaften

Katzen, die wir auf unserem Weg trafen
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Mit ca. 200 Seiten halte ich das Buch für angemessen lang für Jugendliche ab 12 Jahren. Der Inhalt ist aber meiner Meinung nach für viele Altersklassen geeignet. Die Botschaft ist universell und wichtig.
Schon ...

Mit ca. 200 Seiten halte ich das Buch für angemessen lang für Jugendliche ab 12 Jahren. Der Inhalt ist aber meiner Meinung nach für viele Altersklassen geeignet. Die Botschaft ist universell und wichtig.
Schon das Cover hat mich sofort angesprochen: farbenfroh, verspielt und mit vielen kleinen Details, die auf die Geschichte hindeuten. Besonders mochte ich auch die farbige Landkarte in der Innenklappe, die gerade jüngeren Leserinnen und Leser hilft, um sich auf der Reise durch Malaysia zurechtzufinden.
Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, fast wie Momentaufnahmen, die zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Traumzuständen wechseln. Das macht den Erzählstil besonders und leicht lesbar. Ich war neugierig, wie die Geschichte mit dem Wissen um den drohenden Weltuntergang umgeht. Auf den ersten Blick wirkte der Klappentext etwas düster, lenkt den Fokus aber auf die Dinge, die wirklich wichtig sind: die liebsten Menschen, Familie, Mitgefühl und Verzeihen.
Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich die Streunerkatze Flohsack, die auf dieser letzten Reise mit dabei ist. Nicht nur von ihm, sondern von vielen anderen Katzen finden sich immer wieder kleine Illustrationen im Buch.
Möglicherweise ist es der Kürze des Buchs geschuldet, aber ich hätte mir bei einigen Nebencharakteren etwa mehr Tiefe gewünscht.
Für mich ist Katzen, die wir auf unserem Weg trafen ein gelungenes Buch mit wichtigen Botschaften für junge und ältere Leser.

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