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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2018

Spannendes Debüt

Böse Bilder
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Zum Inhalt

Als Plattform seine Taten öfentlich zu machen nutzt der psychopatische Mörder, der sich selbst I_Killer nennt, die sozialen Medien. Er stellt die Fotos seiner Opfer kurz vor und nach der Tat ...

Zum Inhalt

Als Plattform seine Taten öfentlich zu machen nutzt der psychopatische Mörder, der sich selbst I_Killer nennt, die sozialen Medien. Er stellt die Fotos seiner Opfer kurz vor und nach der Tat onine. DCI Dan Fenton schwört vor laufenden Kamers ihn zur Strecke zu bringen. Nun startet der Täter ein perfides Spiel mit Fenton.

Schon das Cover hat mich sehr angesprochen und machte mich neugierig auf den Thriller.
Anfangs irritierte mich die Kürze der einzelnen Kapitel, diese Tatsache störte jedoch in keinster Weise den Lesespass.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und sehr packend.

DCI Dan Fanton wird als alleinerziehender Vater sehr gut dargestellt.
Sein Vorgesetzter steht nicht hinter seinem Team und macht aus Fenton ein Bauernopfer. Fenton wird suspendiert und ermittelt auf eigene Faust mit dem Freund des ersten Opfers, der auch gleichzeitig ein Verdächtiger ist. Der Autor schafft es bis zur letzten Seite die Spannung aufrecht zu erhalten.

Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ***** Sterne.


Veröffentlicht am 18.05.2026

äußerst spannend

Dogma der Wahrheit
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In "Dogma der Wahrheit" wird eine Welt beschrieben, die von einer inhumanen Gesellschaft erzählt, die grausamer nicht sein kann. Hagen, der Protagonist lebt mit seinen Eltern im Grid: Dies ist eine Welt, ...

In "Dogma der Wahrheit" wird eine Welt beschrieben, die von einer inhumanen Gesellschaft erzählt, die grausamer nicht sein kann. Hagen, der Protagonist lebt mit seinen Eltern im Grid: Dies ist eine Welt, die aus Realität und virtueller Erfahrungen und Lebenswirklichkeiten, unterhalten vom Moebius-Konzern.

In dieser Welt wird alles, sogar die eigenen Gedanken in jeder Sekunde kontrolliert. Gefallen diese Gedanken nicht und stellen für den Konzern eine Gefahr dar, wird mit grausamer Gewalt regiert. In den Straßen herrscht schon lange der Krieg des stärkeren.

Als Hagens Eltern Opfer einer Strafe werden, stellt sich sein gesamtes Leben auf den Kopf und ein Wettlauf gegen den Konzern beginnt.

Der Einstieg fiel mir nicht leicht, war ich doch erst einmal mit den vielen technischen Begriffen überfordert und hätte mir da ein Glossar für gewünscht. Der Plot ist bedrückend, spannend und gleichzeitig auf absolut gesellschaftskritisch. Das Buch hat einen regelrechten Sog auf mich ausgeübt, sodass ich es ab einer gewissen Weise nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Dem Autor gelingt es einen anspruchsvollen, spannenden und gleichzeitig lang nachhallenden dystopischen Thriller geschrieben, den ich jedem Dystopie-Fan ans Herz legen kann.

Veröffentlicht am 10.04.2026

unglaublich stark

Mit beiden Händen den Himmel stützen
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Der Debutroman " Mit beiden Händen den Himmel stützen2 der Autorin Lili Tollkien geht tief unter die Haut und beschreibt eine Kindheit der
80-iger Jahre in Berlin. Das Hörbuch wurde atmosphärisch eingelesen ...

Der Debutroman " Mit beiden Händen den Himmel stützen2 der Autorin Lili Tollkien geht tief unter die Haut und beschreibt eine Kindheit der
80-iger Jahre in Berlin. Das Hörbuch wurde atmosphärisch eingelesen von der Sprecherin Aileen Wrozyna.

Lales Start ins Leben war kein einfacher, eine Mutter, die ein Drogenabhängiger Junky ist, der Vater häufig im Gefängnis und nach einem gefährlichen Zwischenfall mit den Drogen der Mutter kommt die kleine Lale erst einmal in Obhut des Jugendamtes und ins Kinderheim. Abgeholt wird sie schließlich von einem Kumpel des Vaters, sodass die Kommune in der Lale nun lebt erst einmal Pflegegeld bekommt. Auf den ersten Blick aus Kinderaugen scheint das Leben perfekt, es gibt keine Regeln und Lale kann quasi tun und lassen, was sie mag: Fernsehen bis in den Morgen, Süßigkeiten essen bis zum Umfallen, doch Sicherheit gibt all dies Lale nicht. Der Kontakt zur Mutter bleibt schwierig und unregelmäßig. Einzig der Schulbesuch gibt ihr Halt und sie ist eine sehr gute Schülerin, bis sie in der Pubertät auch mit Drogen und den "falschen Leuten" in Berührung kommt. Von da ab gerät ihr Leben aus den Fugen, sie ist aufgrund ihrer Erfahrungen eine verlorene Seele, immer auf der Suche nach Halt, Geborgenheit und Bestätigung.

Teilweise hat mich Lales Geschichte an Christiane F. erinnert. Die Dichte der Schilderungen haben mich sehr berührt und stellenweise auch getroffen. Die Sprecherin hat der Geschichte den nötigen Charakter und unendlich viel Tiefe verliehen.

Ich kann das Hörbuch nur wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 31.01.2026

guter Auftaktband

Die weiße Nacht
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Mit "Weiße Nacht" startet die Autorin Anne Stern eine neue historische Kriminal-Reihe, die im Jahr 1946 kurz nach Beendigung des Krieges in Berlin ihren Anfang nimmt.

Der Nachkriegswinter 1946 wird für ...

Mit "Weiße Nacht" startet die Autorin Anne Stern eine neue historische Kriminal-Reihe, die im Jahr 1946 kurz nach Beendigung des Krieges in Berlin ihren Anfang nimmt.

Der Nachkriegswinter 1946 wird für Marie-Louise Faber auf einem ihrer Fotospaziergänge durch das eiskalte und frostige Berlin zu einem Wendepunkt in ihrem Leben. Auf einem ihrer morgendlichen Streifzeuge fotografiert sie eine Leiche. Mit den Ermittlungen betraut wird der Kommissar Alfred König, der zu Kriegszeiten die Gestapo-Haft überstanden hat. Da die Alliierten ihn als unbelastet einstufen, wird er in Berlin eingesetzt, um die Stadt "rein" zu halten. Er wird im Laufe der Vermittlungen auf Lou angewiesen sein, und so kommt ein unterschiedliches , aber interessantes Ermittler-Duo zusammen.

Die Autorin versteht in "Weiße Nacht" genau wie in ihren anderen Büchern ein komplettes, äußerst gut recherchiertes Szenario zu schaffen, welches mich schnell in seinen Bann ziehen konnte. Die Situation der Menschen in diesem kalten Berlin, den Hoffnungen, aber eben auch der tiefen Verletzungen der Bevölkerung werden hervorragend transportiert.
Mit König und Faber hat sie zwei unbelastete Protagonisten aus der Nazi- Zeit geschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und gerade deshalb sehr gut harmonieren.

Mir hat der Auftaktband sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.

Veröffentlicht am 30.01.2026

bedrückend

Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten
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In ihrem 6. Fall bekommen es Kommissarin Alexa Jahn und der österreichische Chefinspektor Bernhard Krammer mit einer Unwetterlage zu tun, die mehr als bedrückend ist. Nach Unmengen von Regen, ...

In ihrem 6. Fall bekommen es Kommissarin Alexa Jahn und der österreichische Chefinspektor Bernhard Krammer mit einer Unwetterlage zu tun, die mehr als bedrückend ist. Nach Unmengen von Regen, kommt es zur Katastrophe und man bekommt den Eindruck, die Dörfer und Orte versinken in einer Sintflut. Es werden immer mehr vermisste Personen gemeldet und die Rettung der in ihren Häusern eingeschlossenen Menschen gestaltet sich aufgrund des immer noch vorherrschenden Unwetters mehr als schwierig.
Als in den Fluten ein Toter gefunden wird, stellt sich schnell heraus, er ist nicht ertrunken, sondern ermordet worden. So kommt es wieder auf ein Zusammentreffen von Alexa und ihrem Vater Bernhardt, und somit zu einer Zusammenarbeit.

Die Schilderungen des Unwetters und die schwierigen Rettungssituationen wurden so lebensnah geschildert, dass ich mich dem Szenario sehr nah fühlte. Äußerst bedrückend.
Der Fall an sich reicht bis weit in die Vergangenheit und die Auflösung hat mir sehr gut gefallen.

Ein gutes Team aus Vater und Tochter.
Eine klare Leseempfehlung von mir für diesen vielschichtigen Krimi.