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Veröffentlicht am 10.05.2026

Tod im Urlaubsparadies

Salute - Die letzte Fahrt
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Auch wenn der Gardasee und seine Umgebung als Urlaubsparadies gesehen wird, passieren aber auch dort Verbrechen. Allerdings viel weniger als in der Heimatregion München unseres Protagonisten Paul Zeitler, ...

Auch wenn der Gardasee und seine Umgebung als Urlaubsparadies gesehen wird, passieren aber auch dort Verbrechen. Allerdings viel weniger als in der Heimatregion München unseres Protagonisten Paul Zeitler, der dort als Kommissar gearbeitet hat und jetzt sozusagen inkognito als Barista ein kleines Cafe übernommen hat. Er ist mir total sympathisch, wie er - ohne große Sprachkenntnisse - den Alltag als Cafebetreiber in Bardolino bewältigt und auf keinen Fall möchte, dass jemand über seinen alten Beruf informiert ist. Er möchte eben nichts mehr mit Verbrechen zu tun haben, aber leider schlittert er immer ungeplant in Gewaltverbrechen hinein. Diesmal hilft er einen Leichnam aus dem See zu ziehen und sofort kann er seine vorherige Berufung als Ermittler nicht ganz unterdrücken. Er bemerkt und schlußfolgert sofort aus den Umständen des Leichenfundes und des Toten heraus alles mögliche. Sehr zum Leidwesen des ermittelnden Kommissars Lanza, der die vermeintliche Einmischung des Deutschen überhaupt nicht leiden kann. Auch er ist ein spezieller Typ und es macht Spaß das Zusammentreffen der beiden Männer zu beobachten. Aber nicht nur diese beiden Protagonisten sind interessante Persönlichkeiten. Denn das Cafe von Paul liegt ja nicht isoliert, sondern umgeben von anderen Lokalen sehr zentral. Und daher kennen wir auch die nette Dame aus der Boutique neben dem Cafe; Lisa und ihren kleinen , für Aufregung sorgenden Hund. Lisa ist auch eine lebhafte Frau, die auch mal für Paul einspringt. Man hilft sich eben gegenseitig. Daneben gibt es auch die Reporterin Antonia, die Paul sozusagen auch als Insiderin manchmal Informationen übergibt oder selber einiges aus dem undercover ermittelnden Paul herausbekommen möchte. Aber auch die anderen Restaurantbesitzer, Ex-Frauen, Lieferanten oder Stammgäste sind es Wert genau betrachtet zu werden. Sie bringen Abwechslung ins Geschehen und manchmal auch Aufregung und nicht nur die interessanten Fälle, die unser Neu-Barista dann doch versucht zu lösen. Besonders die beiden Schachspieler im Cafe sind in meinen Augen erwähnenswert. Sie sind wie ein altes Ehepaar und treffen sich dort jeden Tag zum Schachspielen und sich gegenseitig zu "veräppeln". Es ist jedenfalls spannend und nie langweilig Paul bei seinen Ermittlungen zu beobachten, denn hier hat er ja kein "System" im Rücken, das für ihn Informationen sammelt. Und so muss er wohl oder übel alles selbst herausfinden und das geht nicht immer gefahrlos ab. Aber auch zwischenmenschlich geht es hier rund. Die Ex-Frau taucht zu oft auf - die anderen Damen im Umfeld sind auch noch da und es gibt überall interessante Ereignisse zu beobachten. Dazu kommt natürlich auch die schöne Natur und die Beschreibungen dazu. Man macht wirklich einen Ausflug an den Gardasee und erlebt hier aber nicht nur das schöne Urlaubsfeeling, sondern auch die authentische Lebensweise der Einheimischen. Auch Paul fühlt sich hier wohl, obwohl auch er jetzt doch ab und zu in den Alltagsmodus fällt. Es ist eben nicht alles nur Friede, Freude, Heiterkeit. Aber gerade diese Mischung macht es hier so interessant und lesenswert. Dieser zweite Teil hat mir sehr gut gefallen, da ich jetzt auch die Protagonisten und ihre Geschichten kenne. Abwechslungsreich und immer spannend zu lesen. Allerdings staune ich immer noch, dass Paul die Landessprache noch nicht beherrscht. Ich bin mal gespannt, ob diese Tatsache sich in einem der nächsten Bände ändert. Es gäbe sicher genug Interessenten, die ihm die Sprache beibringen würden.

Ich kann diese Serie, um den ehemaligen Kommissar und jetzigen Barista Paul Zeitler mit ermittelnden Tendenzen, mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Hier wechseln sich spannende Ermittlungen mit Wohlfühlmomenten ab und bringen genau die richtige Stimmung für eine gute Lesezeit mit sich.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

eiskalte Verbrechen

Schlafende Vulkane
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Ich finde das Cover sehr unruhig durch die kreuz und quer liegenden roten Feuerlinien. Es hat mir sofort “Gefahr” signalisiert. Und das hat sich beim Lesen auch bewahrheitet. Der Täter begeht jedenfalls ...

Ich finde das Cover sehr unruhig durch die kreuz und quer liegenden roten Feuerlinien. Es hat mir sofort “Gefahr” signalisiert. Und das hat sich beim Lesen auch bewahrheitet. Der Täter begeht jedenfalls eiskalt seine Morde und geht ohne Skrupel vor. Die dargestellten Verbrechen sind wirklich schrecklich und das ungewisse Schicksal des Jungen macht es doppelt schwer zu ertragen. Die Spannung ist jedenfalls durchgängig in diesem Thriller vorhanden und man kann sich dem brutalen Geschehen nicht entziehen. Die Protagonisten, die neu auf Island lebende Helga und der hier tief verwurzelte Bjarki, sind jedenfalls sehr interessant. Sie sind beide sehr unterschiedliche Charaktere und kommen hier auf alle Fälle authentisch rüber. Ihre Lebensgeschichten sind interessant und man lernt viel über sie hier kennen. Ich fand beide sehr sympathisch, auch wenn ich nicht immer alle ihre Entscheidungen gutheißen kann. Aber sie geben alles um diese Morde aufzuklären. Denn gerade für Bjarki ist es ein Abweichen seiner normalen Tätigkeiten und das macht ihm auch etwas zu schaffen. Er ist hier wirklich ein Fels in der Brandung. Helga wird noch tiefer als geplant in diesen Fall verwickelt und das ist nicht ungefährlich. Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen. Es kommen menschliche Tragödien mit ihren seltsamen und grausamen Folgen vor und dazu kommt die grandiose Natur. Die Beschreibungen sind jedenfalls alle sehr lebhaft und man kann es sich gut vorstellen. Der Text ist gut und flüssig geschrieben, besonders die Erzählungen aus Sicht des Täters sind durch die kursive Schrift gut vom Rest des Textes zu unterscheiden. Diese dargestellte Sichtweise des Täters fand ich sehr gut. Man kann dann doch einiges besser nachvollziehen und es steigert auch die Spannung sehr. Es ist ein sehr abwechslungsreicher Thriller und ich fand die Zusammenarbeit des Teams gut. Es geht ja auch nicht nur um den Fall, sondern man wird ja auch in die Lebenssituationen der Protagonisten eingeführt. Das macht es auch sehr interessant und man kann bestimmte Verhaltensmuster daraus schließen. Ich fand es jedenfalls lesenswert und freue mich auf die nächsten Fälle zusammen mit Helga und Bjarki.
Ich kann diesen gelungenen Reihenauftakt in Island jedenfalls mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Wer Spannung und wilde Natur mag, “liest” hier genau richtig

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Veröffentlicht am 12.04.2026

schwere Erinnerungen

Meine tote Schwester: Psychothriller
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Dieses Buch von Catherine Shepherd war wieder sehr spannend, wie wir es von ihr kennen. Allerdings fand ich diesen Thriller insoweit ungewöhnlich, da er doch viel aus der Sicht von Jugendlichen erzählt ...

Dieses Buch von Catherine Shepherd war wieder sehr spannend, wie wir es von ihr kennen. Allerdings fand ich diesen Thriller insoweit ungewöhnlich, da er doch viel aus der Sicht von Jugendlichen erzählt wird. Es geht hauptsächlich um Mia und ihre Freundinnen, aber auch um den Jugendlichen Lukas, der in das Haus gegenüber von Mia zieht. Und alle haben so ihre dunklen Erlebnisse aus der Vergangenheit, wobei diese ja noch nicht so lange her sein könnrn. Sie sind alle um die 16 Jahre alt und trotzdem haben sie schon einiges in ihrem kurzen Leben erlebt. Ich fand es interessant, die Ereignisse aus der Sicht der jungen Leute zu erleben. Man merkt schon, dass sie aus ganz anderen Motivationen und Gedankengängen heraus handeln. Die Erwachsenen sind für sie ja auch eine andere Welt und sie versuchen auf eigene Faust ihre Probleme oder Ängste zu erkunden und zu lösen. Daran muss man sich als älterer Leser erstmal gewöhnen. Aber es war sehr erfrischend und spannend. Man möchte zwar manchmal “dazwischenrufen” und zu einem anderen Handeln raten, aber das geht nunmal nicht. Die Ereignisse sind sehr verworren und man muss sich, genau wie die Jugendlichen, erstmal Klarheit verschaffen. Ich fand die dargestellen Charaktere sehr interessant und abwechslungsreich. Man konnte die Handlungen nicht immer vorhersehen und wurde überrascht von den Ereignissen. Es ist auch überraschend, dass es keine großartigen Ermittler der Polizei gibt. Aber hier machen die Jugendlichen ja auch alles unter sich aus. Es ist wirklich mal ein ganz anderer Blickwinkel. Ansonsten erwartet den Leser aber wie gewohnt die spannende Handlung und die überraschenden Wendungen der Ereignisse. Langweile kommt nie auf und man wird tief ins Geschehen gezogen. Mir waren die am Ende des Buches aufklärenden Ergebnisse gut nachvollziehbar und haben das Buch zu einem befriedigenden Abschluß gebracht.

Ein etwas anderer Thriller von Catherine Shepherd, aber wie immer spannend und absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Verbrechen ohne Grenzen

Nordlicht - Das fremde Gesicht
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Es gibt wieder Arbeit für die grenzüberschreitende Sonderkommission aus Padborg. Und damit treffen auch wieder unsere beiden Kommissare aus Flensburg und Esbjerg aufeinander. Vibeke und Rasmus könnten ...

Es gibt wieder Arbeit für die grenzüberschreitende Sonderkommission aus Padborg. Und damit treffen auch wieder unsere beiden Kommissare aus Flensburg und Esbjerg aufeinander. Vibeke und Rasmus könnten nicht unterschiedlicher sein, aber zusammen bilden sie ein unschlagbares Team. Vibeke ist mehr die regelkonforme Ermittlerin und daher im Widerspruch zu Rasmus, der die Regeln nicht immer sehr genau nimmt und das tut, was er für richtig hält. Das sorgt manchmal für Reibungen, aber bisher konnten sie ihre Arbeitweisen allerdings sehr konstruktiv nutzen. Allerdings muss man sagen, dass Rasmusen oft auf der Abschußliste seiner Vorgesetzten steht. Und das ist im Moment eh sehr schwierig, weil seine Freundin jetzt auch seine Chefin ist. Das bringt nicht nur auf der Arbeit Spannung mit sich, sondern auch sein Privatleben ist davon betroffen. Ich mag diesen unkonventionellen Ermittler und auch seine Handlungen, die nicht immer korrekt und oft sehr gefährlich sind. Auch in diesem Band setzt er sich dadurch großen Risiken aus - beruflich wie auch privat. Aber das macht diese Serie aber auch so interessant. Man erlebt die unterschiedlichsten Charaktere in Aktion und dabei wird es nie langweilig. Dieser Fall hier ist in meinen Augen sehr verzwickt, weil man irgendwie Zusammenhänge ahnt, aber sie einfach nicht erkennen kann. Allerdings sind unsere Ermittler und ihr Team schon sehr gut und daher bin ich am Ende des Buches mit ihrer Arbeit sehr zufrieden. Man erlebte Spannung und interessante Momente, wurde in gefährliche Situationen verwickelt und durfte aber auch ein paar Minuten Erholung genießen. Die privaten Lebensumstände spielen natürlich auch wieder eine große Rolle. Sie gehören einfach dazu und man möchte ja von Band zu Band die Weiterentwicklung der Protagonisten erleben. In diesem Band fand ich die Orte, in denen die Handlungen spielten, sehr interessant. Denn ich kenne die meisten davon und finde es immer toll, wenn die Beschreibungen der Ortschaften oder Landschaften meinen eigenen Erinnerungen gleichen. Es ist auch irgendwie immer gut zu erkennen, dass hier die Orte nie weit entfernt sind. Egal ob man an der Nordsee (Romo) oder an der Ostsee (Flensburg) ist, alles ist schnell zu erreichen.

Hier kommt eben viel zusammen - deutsche und dänische Ermittler - Nord- und Ostsee - die unterschiedlichsten Charaktere - Vergangenheit und Gegenwart - Spannung und Entspannung. Es wird nie langweilig und man kann dem Geschehen immer gut folgen. Es macht einfach Spaß und ich kann dieses Buch - die ganze Serie - wieder mit einem guten Gewissen weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

für Bücherliebhaber

Eine Seite noch
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Dieses Buch sieht nicht nur von außen sehr gut aus - das “Guckfenster” auf die lesende Autorin ist wirklich sehr schön gelungen. Es macht für mich das Cover zu etwas Besonderem. Aber auch der Inhalt war ...

Dieses Buch sieht nicht nur von außen sehr gut aus - das “Guckfenster” auf die lesende Autorin ist wirklich sehr schön gelungen. Es macht für mich das Cover zu etwas Besonderem. Aber auch der Inhalt war erfrischend und ich habe soviele der Äußerungen und Gedankenspiele der Autorin wiedererkannt. Sie ist nunmal eine bekennde Bücherliebhaberin und in diesem Buch erfahren wir viel über ihre Einstellung zu Büchern in allen “Lebenslagen”. Wie könnten Bücher einsortiert werden - liest man Bücher mehrmals - was macht man mit zuvielen Büchern - darf man Bücher abbrechen, wenn sie nicht zu einem passen? Alle diese Überlegungen und noch viel mehr werden uns von der Autorin mitgeteilt. Es ist sehr abwechslungsreich und man erfährt nicht nur die Einstellungen der Autorin zu den Themen, sondern es kommen auch die Ansichten von anderen Lesern zu Wort. Der Text ist so lebendig und abwechslungsreich geschrieben, dass man nur so dahinfliegt beim Lesen. Es macht einfach viel Spaß. Man lernt nicht nur viele Bücher kennen, sondern erlebt auch die Reisen zu Häusern oder Gärten von bestimmten Autoren. Das war sehr aufschlußreich und man überlegt schon, ob man auch mal solche Reisen zu Orten macht, die einen aus Büchern in guter Erinnerung geblieben sind.

Ich habe bei der Lektüre oft schmunzeln müssen und außerdem ist jetzt auch mein Bücherwunschliste noch um einiges gewachsen. Aber kein Stress - auch das hat man beim Lesen gelernt - Bücher zu haben ist einfach toll und irgendwann wird man sie auch lesen - die richtige Zeit kommt noch.

An diesem Buch kommt niemand vorbei, der Bücher und das Lesen liebt. Ich werde es jedenfalls gerne weiterempfehlen und auch als Geschenk für Bücherwürmer ist es gut geeignet.

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