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Veröffentlicht am 10.04.2026

Nährstoffreiche Gerichte

Tasty Healthy Vegan
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Ein wirklich schönes Buch für alle, die sich etwas gesünder ernähren möchten!

In über 80 veganen Rezepten nimmt einen der Autor mit auf eine Reise durch eine ausgewogene, alltagstaugliche Küche. Es fühlt ...

Ein wirklich schönes Buch für alle, die sich etwas gesünder ernähren möchten!

In über 80 veganen Rezepten nimmt einen der Autor mit auf eine Reise durch eine ausgewogene, alltagstaugliche Küche. Es fühlt sich dabei fast so an, als würde man direkt bei ihm im Wohnzimmer sitzen. Die Gerichte sind sehr ansprechend fotografiert und machen direkt Lust aufs Nachkochen.

Die Mischung ist gelungen: Neben bekannten Klassikern finden sich auch einige ausgefallenere Rezepte. Besonders gut gefallen haben mir bisher die Kräuterlimo, die Carbonara-Nudeln und der Gnocchiauflauf.

An der ein oder anderen Stelle musste ich etwas nachwürzen, was für mich aber völlig in Ordnung ist und sich leicht anpassen lässt.

Eine große Stärke des Buches sind neben den schönen Fotos die ausführlichen Nährwertangaben. Von Kalorien über Proteine, Fett, gesättigte Fette und Kohlenhydrate bis hin zu Zucker, Salz und Ballaststoffen ist alles übersichtlich aufgeführt. Das ist besonders hilfreich, wenn man sich bewusster ernähren möchte.

Insgesamt ein gelungenes Buch mit vielen leckeren und ausgewogenen Rezepten, das ich sicher noch öfter zur Hand nehmen werde.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Schmeckt

Schlank mit System
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Hier habe ich ehrlich gesagt einfach wieder zugeschlagen, um noch mehr Rezepte von Matthias Riedl zu bekommen. Mein Fokus liegt klar auf gesunder Ernährung, Schlank mit System habe ich eher als begleitendes ...

Hier habe ich ehrlich gesagt einfach wieder zugeschlagen, um noch mehr Rezepte von Matthias Riedl zu bekommen. Mein Fokus liegt klar auf gesunder Ernährung, Schlank mit System habe ich eher als begleitendes Kochbuch mitgenommen als wegen des Abnehm-Konzepts.

Wie gewohnt sind wieder viele alltagstaugliche und gut umsetzbare Rezepte dabei. Besonders gefreut habe ich mich über die Pfannkuchen vom Blech, den Grünkernsalat mit Brokkoli und Burrata oder die Kokospannacotta mit Mango und Maracuja. Genau solche Gerichte mag ich: unkompliziert, abwechslungsreich und trotzdem nicht langweilig.

Das 20:80-Prinzip bildet den theoretischen Rahmen, bleibt aber angenehm im Hintergrund, wenn man das Buch hauptsächlich als Rezeptsammlung nutzt. Insgesamt ist es wieder ein solides Kochbuch mit vielen Ideen für den Alltag und abwechslungsreichen sowie zuverlässigen Rezepten.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Abwechslungsreich

Die Ernährungs-Docs – Gesund abnehmen mit der Anti-Entzündungs-Formel
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Von den Ernährungs-Docs und insbesondere von Matthias Riedl und Silja Schäfer kenne ich inzwischen einige Bücher. Auch dieses hier reiht sich solide ein. Enthalten sind rund 70 Rezepte, von Frühstück über ...

Von den Ernährungs-Docs und insbesondere von Matthias Riedl und Silja Schäfer kenne ich inzwischen einige Bücher. Auch dieses hier reiht sich solide ein. Enthalten sind rund 70 Rezepte, von Frühstück über Hauptgerichte bis hin zu Gebäck und Nachspeisen.

Gut gefallen hat mir die Abwechslung. Gerade Rezepte wie veganes Espressoeis, veganer Borschtsch oder die Kürbis-Kokos-Suppe mit Wakame-Algen stechen heraus und bringen etwas Neues auf den Teller. Natürlich trifft nicht alles meinen Geschmack. Manche Gerichte sind mir etwas zu basic, etwa eine Gemüse-Pasta Arrabiata oder ein mediterraner Nudelsalat. Aber genau dadurch ist das Buch vermutlich recht zugänglich und für viele geeignet.

Insgesamt ein solides Kochbuch mit alltagstauglichen Rezepten. Würde ich weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Guter Überblick

Das Psyche-Darm-Paradox
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Ich muss ja zugeben: Ich bin bei Matthias Riedl Wiederholungstäterin. Die gesamte Medical-Cuisine-Reihe mag ich sehr und ich habe auch einige andere Bücher von ihm gelesen, unter anderem „Iss deine Psyche ...

Ich muss ja zugeben: Ich bin bei Matthias Riedl Wiederholungstäterin. Die gesamte Medical-Cuisine-Reihe mag ich sehr und ich habe auch einige andere Bücher von ihm gelesen, unter anderem „Iss deine Psyche gesund“. Dieses Buch hier ist im Grunde die theoretische Ergänzung dazu, denn Rezepte gibt es hier keine.

Im Fokus steht die Verbindung zwischen Darm und Gehirn und die Frage, wie wir uns möglichst „artgerecht“ ernähren sollten. Das ist gut verständlich aufbereitet und insgesamt auch schlüssig. Im Vergleich zum Kochbuch geht es allerdings weniger tief ins Detail, was einzelne Lebensmittel und ihren konkreten Einfluss auf die Psyche angeht. Das blieb für mich vergleichen mit „Iss deine Psyche gesund“.

Zudem werden viele Zusammenhänge zwischen Ernährungsweisen und psychischen Erkrankungen aufgezeigt, meist auf Basis von Korrelationen. Kausale Zusammenhänge lassen sich nur selten belegen. Da liegen für mich auch die Grenzen des Buches.

Trotzdem ist es ein solides, gut lesbares Sachbuch, das einen guten Überblick gibt und zum Nachdenken über die eigene Ernährung anregt.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Den Ton muss man ignorieren

Cozy baking time
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Das Buch hat eine ganze Menge kreativer Rezepte, die mir richtig Lust aufs Backen gemacht haben. Neben Klassikern finden sich auch viele ungewöhnliche Ideen, die ich so noch nirgends gesehen habe, etwa ...

Das Buch hat eine ganze Menge kreativer Rezepte, die mir richtig Lust aufs Backen gemacht haben. Neben Klassikern finden sich auch viele ungewöhnliche Ideen, die ich so noch nirgends gesehen habe, etwa die Lebkuchen-Brownies oder den Bienenstich-Kuchen. Besonders schön sind auch die Fotografien: stimmig bearbeitet, atmosphärisch und inspirierend. Sie machen richtig Lust aufs Nachbacken und helfen gleichzeitig, sich das Ergebnis besser vorzustellen. Das ist etwas, das leider nicht in jedem Backbuch selbstverständlich ist.

Die Zutatenlisten sind angenehm kurz und die Rezepte insgesamt leicht umzusetzen. Gesunde Varianten sollte man hier allerdings nicht erwarten – es wird reichlich mit Butter, Zucker und hellem Mehl gearbeitet. Ich habe den Zucker an einigen Stellen reduziert, was bei den meisten Rezepten problemlos möglich war.

Ein großer Minuspunkt ist für mich allerdings die Sprache. Das Buch scheint sich klar an eine junge Social-Media-Zielgruppe zu richten, was mir manchmal etwas zu viel war. Viele Rezepte tragen englische oder saloppe Namen, die nicht immer so richtig passen wollen: Aus einer Mandarinen-Schmand-Torte wird etwa „Orange is the New Snack“, aus einem Zitronenkuchen „Basic Btch*“. Auch die Rezepttexte sind sehr umgangssprachlich gehalten. Bei den „Mozartplätzchen“ heißt es zum Beispiel: „Fetzt. Ey, wenn der Bro wüsste, dass sogar Plätzchen nach ihm benannt sind.“… Muss man mögen.

Trotzdem: Die Rezepte selbst sind wirklich lecker, gelingsicher und machen Spaß. Besonders die Pumpkin Spice Muffins waren bei mir ein voller Erfolg, für die gab es Komplimente ohne Ende.

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