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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2026

grandiose Fortsetzung

Lübecks Töchter. Der Traum von Liebe und Gemeinschaft
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Lübecks Töchter – Der Traum von Liebe und Gemeinschaft ist der zweite Band der Reihe Lübecks Töchter. Auch wer den ersten Teil Der Traum von Bildung und Freiheit nicht gelesen hat, sollte sich gut in die ...

Lübecks Töchter – Der Traum von Liebe und Gemeinschaft ist der zweite Band der Reihe Lübecks Töchter. Auch wer den ersten Teil Der Traum von Bildung und Freiheit nicht gelesen hat, sollte sich gut in die Geschichte einlesen können. Die Autorin Anna Husen nimmt uns wieder auf eine historische Reise ins Lübeck ins Jahr 1888 mit.
Amélies Ziehtochter Natalie ist nun selbst Lehrerin und hat sich einigen Herausfordergen zu stellen. Die Gräfin Fanny zu Reventlow macht ihr das Leben schwer.
Die Liebe zwischen Amélie und Richard zerbricht leider und Natalie macht dafür Amélie verantwortlich und flüchtet sich in die Arme eines jungen Grafen, was leider nicht folgenlos bleibt…
Wie bereits der erste Teil ist dieser Band auch wieder aufwendig recherchiert. Ich mag sehr die Verflechtung von Historie und Fiktion. Auch die Emotionen kommen nicht zu kurz. Das Buch liest sich flüssig und ist sehr spannend gehalten. Der Schreibstil gefällt mir unheimlich gut, sehr bildlich und authentisch. Wie eigentlich alle Werke der Autorin, ich bin ein richtiger Fan von ihr geworden.
Die Leser historischer Familiensagas kommen hier voll auf ihre Kosten, ich kann das Buch (und natürlich den ersten Band) sehr empfehlen. Klares Daumen hoch und Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Heimatlos

Elbland
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„Elbland“ von der Autorin Claudia Rikl hat mich sehr berührt. Ein Buch, was ich regelrecht verschlungen habe.

Irma wird als siebenjähriges Kind aus ihrem Umfeld gerissen. Zu groß das Trauma und sie kommt ...

„Elbland“ von der Autorin Claudia Rikl hat mich sehr berührt. Ein Buch, was ich regelrecht verschlungen habe.

Irma wird als siebenjähriges Kind aus ihrem Umfeld gerissen. Zu groß das Trauma und sie kommt nie wirklich dazu das Erlebte zu verarbeiten. Ihr Leben voller Leid.
Nina ist ein pflichtbewusstes Kind und immer für ihre Mutter da.
Ihre Mutter kennt sich nur als depressiv und leidend, die ständig auf Kur war. Als ihre Mutter verstirbt, ist es für Nina nicht leicht. Sie verliert regelrecht den Boden unter den Füßen. Sie fühlt sich verloren. Beim Ausräumen der Wohnung findet Nina Zeugnisse aus der Vergangenheit der Mutter. Um zu verstehen und zu sich selbst zu finden, begibt sie sich auf die Reise ins Riesengebirge. Dort versucht sie zu ergründen, wer ihre Mutter wirklich was und was ihr widerfahren ist.
Der Roman spielt in verschiedenen Zeitebenen. Wir erfahren über die Flucht der Mutter in der Nazi-Zeit und über das Leben einer Sudentendeutschen in der ehemaligen DDR.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, fließend und einfühlsam. Ein wundervolles Buch, das auch Zeitzeugnis ist und zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

tolle Ermittlungsarbeit

Warum sie sterben musste
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Während der Jahrhundertflut wird die Abiturientin Carolin grausam getötet. Der Verdacht fällt recht bald auf einen Stalker. Der flüchtet jedoch und kann somit der Festnahme entkommen. Warum nur wurde Carolin ...

Während der Jahrhundertflut wird die Abiturientin Carolin grausam getötet. Der Verdacht fällt recht bald auf einen Stalker. Der flüchtet jedoch und kann somit der Festnahme entkommen. Warum nur wurde Carolin getötet? Jahre später… erneut eine Sturmflut. Am nächsten Tag wird eine Leiche am Strand gefunden. Dr. Ivo Beddenbrook, Ermittler im LKA Kiel, sieht Parallelen zum Fall Carolin und ist fest überzeugt, der Mörder bzw. Täter ist immer noch an der Ostseeküste unterwegs…

Mit hat der Schreibstil sehr gefallen. Sehr angenehm zu lesen, mitreißend und ab der ersten Seite baute sich Spannung beim Lesen auf. Auf mich wirkte der Fall sehr real, er spielt in verschiedenen Zeitebenen. Gefallen hat mir auch, dass ich den Ermittler privat kennenlernen konnte. Es hat sicher noch weitreichende Bedeutung, da es der erste Fall für Dr. Ivo Beddenbrook und Cinzia Rix ist. Vielleicht kann sich der Leser auf weitere Fälle des sympathischen Ermittlerduos freuen. Beide haben jedenfalls den Fall souverän gelöst, es gab dabei spannende Wendungen.
Der Krimi hat mich gepackt und teils emotional berührt, daher von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

muss man lesen

Im Schatten der Ruinen
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Der Autor Peter Klisa hat in diesem Thriller ein höchst brisantes Thema aufgegriffen. Bisher habe ich in dieser Form noch kein so gutes Buch zum Thema lesen.
Nachkriegszeit, Berlin. Hunger. Elend. Not. ...

Der Autor Peter Klisa hat in diesem Thriller ein höchst brisantes Thema aufgegriffen. Bisher habe ich in dieser Form noch kein so gutes Buch zum Thema lesen.
Nachkriegszeit, Berlin. Hunger. Elend. Not. Verzweiflung. Viele Menschen haben nichts als das blanke Leben und dennoch scheinen einige Menschen alles zu haben. Das verhökern sie auf dem Schwarzmarkt. Schwarzmarkt, niemand kann etwas kaufen, keiner weiß, wann, wo, wie er stattfindet und doch blüht das Geschäft. Captain Matthew Wallet soll Ordnung ins Brandenburgische bekommen. Er findet Hilfe durch cleveren Heiner, der sich offensichtlich in diesen Kreisen bewegt. Heiner kennt sich aus, gerät immer weiter in den Sumpf und verschwindet auf einmal. Wallet und Heiners Mutter suchen verzweifelt nach ihm...

Mich hat dieser Thriller nicht kalt gelassen, spannend ab der ersten Seite. Ein Schreibstil, der mir ein klares Bild vor Augen schafft, einnehmend, fesselnd, spannend, actiongeladen und berührend zugleich. Zudem erhalte ich noch einige Randinformationen zum Leben in der damaligen Zeit. Ich liebe Bücher mit historischem Hintergrund. Und dieses Buch konnte ich so schnell nicht aus der Hand legen. Schade, dass ich nur 5 Sterne vergeben kann.

Von mir eine klare Leseempfehlung für Leseratten mit Vorliebe für Krimis, Thriller in historischer Kulisse.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

bewegend

Zugwind
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ch war vom Roman "Zugwind" sehr angetan. Iryna Fingerova schreibt sehr einfühlsam und dennoch vermag sie mich mitzureißen und wertet das schwere Thema mit einer kleinen Prise Humor auf.

Mira stammt aus ...

ch war vom Roman "Zugwind" sehr angetan. Iryna Fingerova schreibt sehr einfühlsam und dennoch vermag sie mich mitzureißen und wertet das schwere Thema mit einer kleinen Prise Humor auf.

Mira stammt aus Odesa und hat sich vor Jahren in Deutschland mit ihrem Mann und der Tochter ein neues Leben aufgebaut. Sie arbeitet hier als Hausärztin. Als der Krieg in der Ukraine beginnt, verändert dieser auch hier Leben fernab der Bomben und des Kriegsgeschehens. Ihre Praxis wird Anlaufpunkt vieler ukrainischer Landsleute. Sie erfährt wie diese Menschen zwischen Deutschland und dem Kriegsgeschehen pendeln. Sie fasst daraufhin einen Entschluss: Sie muss nach Odesa und ihre Großmutter, immerhin schon über 90jährig, besuchen...

Ich war emotional sehr angegriffen beim Lesen. Kein Roman für eine schnelle Leserunde, man muss sich darauf einlassen können und er regt zum Nachdenken an.

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