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Veröffentlicht am 04.05.2026

Tarnung, Lügen und ein tödlicher Wettkampf

The Crane and the Nightjar
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Als Zara verhaftet wird, weiß sie: sie wird in diesem Gefängnis sterben. Doch dann wird sie als Teilnehmerin für einen Wettkampf ausgewählt, bei dem Diebe gegeneinander antreten und durch ihren Sieg wieder ...

Als Zara verhaftet wird, weiß sie: sie wird in diesem Gefängnis sterben. Doch dann wird sie als Teilnehmerin für einen Wettkampf ausgewählt, bei dem Diebe gegeneinander antreten und durch ihren Sieg wieder die Freiheit erlangen können. Nur ist Zara leider gar keine Diebin, aber der Einzige, der das weiß, ist Crane, der seine eigenen Geheimnisse und Ziele hat.

Zara und Crane haben beide ihre eigenen Perspektiven, trotzdem haben sie auch noch kleine Geheimnisse, die für ein wenig Spannung sorgen. Sie reden beide nicht gerne über ihre Vergangenheit, was bei Zara auch daran liegt, dass sie ja vorgibt, eine talentierte Diebin zu sein, obwohl sie von Crane gerade erst die Basics lernt, um ihre Tarnung aufrechterhalten zu können.

Die verschiedenen Prüfungen sind schon spannend, aber es geht auch um die Beziehungen zwischen den Charakteren und die zahlreichen Gefahren, denen sie durchgehend ausgesetzt sind. Ich hätte gerne noch mehr von der Magie gesehen, die zwar eine wichtige Rolle spielt, aber nur selten zum Vorschein kommt.

Insgesamt fand ich das Abenteuer ganz unterhaltsam, aber wenn der Cliffhanger nicht wäre, dann würde ich die Fortsetzung vermutlich nicht lesen wollen, dafür fand ich die Geschichte nicht interessant genug und die Protagonisten sowie die Liebesgeschichte konnten mich auch nicht so ganz überzeugen.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Unsympathisch, wenig überraschend und einigermaßen spannend

Woman Down
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Bestsellerautorin Petra steckt seit einem Shitstorm in einer Schreibflaute und braucht neue Motivation und Inspiration. Sie mietet sich wie schon oft zuvor eine Hütte am See, um in Ruhe zu arbeiten und ...

Bestsellerautorin Petra steckt seit einem Shitstorm in einer Schreibflaute und braucht neue Motivation und Inspiration. Sie mietet sich wie schon oft zuvor eine Hütte am See, um in Ruhe zu arbeiten und lernt ihre Muse kennen: Detective Nathaniel Saint. Aber nicht alle Erfahrungen, von denen sie sich inspirieren lassen kann, sind schön und romantisch.

Petra macht sich sofort an den attraktiven Detective ran, obwohl sie an seinem Ehering erkennt, dass er verheiratet ist – aber das ist ja eigentlich auch genau das, was so gut zu ihrer Buchidee passt und warum sie ihn besonders anziehend findet. Sie ist einfach egoistisch und bemitleidet sich selbst, weil ihr Leben gerade nicht so perfekt ist, wie sie es gern hätte.

Ich fand die Geschichte teilweise schon spannend, aber da ich erwartet habe, dass es Plottwists geben wird, hatte ich beim Lesen einige Theorien und die tatsächliche Auflösung konnte mich dann gar nicht mehr überraschen. Das lag auch daran, dass ich die Charaktere alle so unsympathisch fand, dass ich ihnen auch alles Mögliche zugetraut hätte.

Durch unsympathische Charaktere allein wird ein Buch nicht unbedingt automatisch schlecht, aber sie taten mir dann nicht leid, wenn mal was passierte, und die Wendungen fand ich dann nicht mehr spannend, weil sie nicht so unerwartet waren. Was noch übrig blieb, war dann eher die Reaktion von Petra oder von anderen Charakteren auf die Ereignisse, aber die fand ich dann auch eher enttäuschend und oberflächlich. Da hätte auch mehr passieren können.

Am Ende hatte ich vielleicht zu hohe Erwartungen, jedenfalls konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen, aber immerhin kam ich schnell durch die Geschichte.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Götter, Geheimnisse und Gefahren

Loki − Her Twisted Heart
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Harlow gehört zu den Agrai, den Kriegerinnen der Göttin Artemis. Während die anderen Agrai ihre Göttin verehren und die übrigen Götter verachten, hasst Harlow sie alle. Als Tochter einer Verräterin, die ...

Harlow gehört zu den Agrai, den Kriegerinnen der Göttin Artemis. Während die anderen Agrai ihre Göttin verehren und die übrigen Götter verachten, hasst Harlow sie alle. Als Tochter einer Verräterin, die verbotenerweise einen Gott geliebt hat, wird Harlow ausgeschlossen und würde nie einem Gott vertrauen – bis sie ausgerechnet mit Loki, dem Gott der List und Lügen zusammenarbeiten muss, um ihre Freunde zu retten.

Während Harlow ein offenes Buch ist, hat Loki viele magische Geheimnisse. Er weiht Harlow meistens nicht ein, was oft ein Mittel ist, um mehr Spannung aufzubauen, aber es gab auch größere Mysterien: Was ist mit der Göttin Selene passiert, für deren Verschwinden oder Tod Loki verantwortlich gemacht wird? Was für eine tödliche Krankheit befällt die Agrai und was weiß Loki darüber? Lokis eigene Perspektive bringt zwischendurch etwas mehr Licht ins Dunkel, verrät aber auch nicht zu viel.

Hier werden verschiedene Mythologien vermischt, und auch die Familienverhältnisse und Bündnisse sind nicht immer offensichtlich. Das hat mir nicht so gut gefallen, weil ich diese Mischung aus eigentlich bekannten Elementen eher verwirrend und auch etwas willkürlich fand, und so konnte ich mich in dieser fantastischen Welt nie besonders wohlfühlen.

Ansonsten fühlt sich das Abenteuer ein bisschen wie ein magischer Road-Trip an. Harlow und Loki suchen nach Artefakten und reisen durch die Welt der Götter, begegnen dabei Göttern, Geschöpfen und verschiedenen Gefahren. Dabei lernen sie sich auch kennen und Harlow beginnt an ihrem bedingungslosen Hass auf die Götter zu zweifeln, auch wenn sie sich noch nicht sicher ist, ob sie Loki wirklich vertrauen kann.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Das Abenteuer des Prügelmädchens beginnt

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
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Tamsyn ist das königliche Prügelmädchen: wenn die Prinzessinnen sich nicht benehmen, dann wird Tamsyn dafür bestraft. Als der Krieger Fell die Hand einer Prinzessin fordert, wird wieder das Prügelmädchen ...

Tamsyn ist das königliche Prügelmädchen: wenn die Prinzessinnen sich nicht benehmen, dann wird Tamsyn dafür bestraft. Als der Krieger Fell die Hand einer Prinzessin fordert, wird wieder das Prügelmädchen gezwungen ihren Platz einzunehmen und sich unbekannten Gefahren zu stellen.

Tamsyn hat eine Sicht auf ihr eigenes Schicksal, die ich zwar verstehen konnte, aber ich fand es eher traurig und frustrierend, wie sehr sie die Prinzessinnen liebt, für deren Fehler immer sie selbst bestraft wird, und auch ihr Vertrauen in die Königsfamilie konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Sie ist es so sehr gewohnt, sich für andere aufzuopfern, dass es für sie zu einer Normalität geworden ist, die sie kaum noch hinterfragt.

Fell möchte eine Prinzessin heiraten, um sich damit eine einflussreichere Position zu sichern, damit er den Menschen in den Grenzlanden besser helfen kann, aber Tamsyn entspricht nicht ganz seinen Erwartungen und Bedürfnissen. Also hat Tamsyn Angst vor dem gefährlichen Krieger, während Fell von Tamsyn enttäuscht ist, trotzdem spüren sie von Anfang an eine magische Verbindung, die sie nicht erklären können. Abgesehen von den Umständen fand ich ihre Liebesgeschichte ganz nett, aber es war auch eine Mischung aus “zu schnell” und “nicht genug” für mich, weil die Protagonisten kaum Zeit haben, sich kennenzulernen.

Obwohl ich mich nie gelangweilt habe und sehr gut durch das Buch kam, fand ich schon, dass gar nicht so viel passiert ist. Die Geschichte lässt sich wirklich viel Zeit, um die Gefühle der Charaktere zu erklären, aber sie machen auch nur langsame Fortschritte. Es gab eine Szene, die mir zu obszön war, ansonsten hat mir die Story schon ganz gut gefallen, auch wenn ich zum Ende hin fand, dass die Handlung etwas oberflächlicher wurde und es nicht genug Konsequenzen gab.

Insgesamt hätte ich ein bisschen mehr erwartet, aber ich fand den Anfang des Abenteuers spannend, das in den Fortsetzungen hoffentlich etwas mehr an Fahrt aufnimmt.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Das Abenteuer einer Halb-Fae und nebenbei das Drachenturnier

Royal Houses – Haus der Drachen
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Als Halb-Fae verbirgt Kerrigan ihre starken magischen Kräfte, um nicht noch mehr Hass auf sich zu ziehen. Sie wächst im Haus der Drachen auf und bis sie offiziell von einem der anderen Häuser aufgenommen ...

Als Halb-Fae verbirgt Kerrigan ihre starken magischen Kräfte, um nicht noch mehr Hass auf sich zu ziehen. Sie wächst im Haus der Drachen auf und bis sie offiziell von einem der anderen Häuser aufgenommen wird, soll sie beim Drachenturnier helfen, bei dem fünf neue Drachenreiter bestimmt werden. Doch nicht nur das Turnier ist voller unerwarteter Wendungen, auch außerhalb des Turniers drohen viele Gefahren.

Kerrigan ist es gewohnt, unterschätzt oder übersehen zu werden, viele begegnen der Halb-Fae auch mit Abscheu und würden ihr gar keine Chancen geben. Sie ist eine sympathische Protagonistin und man begleitet sie gerne bei ihrem Abenteuer, bei dem sie ihren Wert beweisen muss und versucht, ihren Platz in dieser Welt zu finden, während sie nebenbei manchmal um ihr Leben kämpft.

Die Geschichte entsprach leider nicht ganz meinen Erwartungen. Zum einen wird es als Romantasy vermarktet und da war es mir schon etwas mehr als "Slow Burn": Die Liebesgeschichte ist kaum spürbar, es fühlt sich mehr nach Freundschaft und wachsendem Vertrauen an. Vielleicht kommt dazu mehr in den Fortsetzungen, aber hier ist noch nicht so viel los. Dann ist da noch der Klappentext, in dem behauptet wird, Kerrigan nehme am Turnier teil, was ziemlich irreführend ist. Die Handlung hat sich dann ganz anders entwickelt als erwartet, auch wenn es insgesamt schon spannend war. Die Reihe um Kerrigan ist eigentlich ein Spin-Off zu der Ascension-Reihe und leider hatte ich zwischendurch schon das Gefühl, dass einige Informationen fehlen oder nicht genug erklärt werden. Außerdem fand ich es schade, dass die Drachen nur eine Nebenrolle spielen.

Insgesamt fand ich das Buch schon spannend, allerdings konnte es einfach nicht die Geschichte bieten, die ich erwartet habe und daher konnte es mich leider nicht vom Hocker reißen. Die Fortsetzungen werde ich aber trotzdem lesen und hoffe auf mehr Drachen und mehr Romance!

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