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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2018

Erben

Küstenträume
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Ich war auf der Suche nach einem Wohlfühl - Roman und hier ist er „Küstenträume“ von Marlies Folkens.
Da kann man schön träumen.
Tanja und Judith sind zwei grundverschiedene Frauen, die sich gerade kennenlernen. ...

Ich war auf der Suche nach einem Wohlfühl - Roman und hier ist er „Küstenträume“ von Marlies Folkens.
Da kann man schön träumen.
Tanja und Judith sind zwei grundverschiedene Frauen, die sich gerade kennenlernen. Sie haben beide ihre Arbeitsstelle geschmissen, da erben sie gemeinsam einen Bauernhof an der Küste.
Die Autorin hat die Situationen in dem Dorf gut beschrieben. Der Zusammenhalt der Dorfbewohner ist lustig und dann gibt es auch einen Tante Emma Laden, da geht man hauptsächlich zum Tratschen hin.
Wie die Großstadtpflanze Tanja sich einfügt ist interessant und die kleinen und großen Tragödien auch.
Ich wurde von dem Roman gut unterhalten und war entspannt.



Veröffentlicht am 23.02.2018

Nostalgie

Die Gewitterschwimmerin
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In dem Roman „Die Gewitterschwimmerin“ schildert die Autorin Franziska Hauser, die letzten hundert Jahre der Familie Hirsch.
Die eigensinnige Tamara Hirsch erzählt von ihrer Familie. Eine Familie die ...

In dem Roman „Die Gewitterschwimmerin“ schildert die Autorin Franziska Hauser, die letzten hundert Jahre der Familie Hirsch.
Die eigensinnige Tamara Hirsch erzählt von ihrer Familie. Eine Familie die durch die deutsche Politik geprägt ist. Da gibt es Künstler und Untergrundkämpfer und noch einige mehr. Sie sind alle ziemlich unkonventionell und exzentrisch.
Friedrich Hirsch ist ihr Großvater, er hat den ersten Weltkrieg mitgemacht, er ist Jude, Sozialist und Professor, und er wird in der DDR 100 Jahre alt.
Tamara selber hat zwei Kinder und ist etwas chaotisch. Und sie ist es, die bei Gewitter schwimmen geht, sollte man nicht nachmachen.
Die Erzählungen fliegen zwischen den Zeiten und Personen immer wieder hin und her, da heißt es aufpassen. Meist haben die Kapitel Das Datum als Überschrift.
Am Anfang bereitete mir die Erzählweise, ein paar Probleme, aber schnell ändert sich das und ich konnte dem Verlauf dann doch gut folgen und ich habe interessiert weiter gelesen.
Der Roman ist vielseitig mit viele Themen und einigen Abgründen.
Eine Familie, mit Höhen und Tiefen, die in der DDR und teilweise für die DDR lebte.




Veröffentlicht am 23.02.2018

Tulpenwährung

Tulpengold
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Tulpengold ist ein prima historischer Roman von Eva Völler. Von ihr habe ich schon einige nette Romane gelesen.
Unter ihrem Pseudonym Charlotte Thomas habe ich alle 8 Roman, die alle in Italien spielten, ...

Tulpengold ist ein prima historischer Roman von Eva Völler. Von ihr habe ich schon einige nette Romane gelesen.
Unter ihrem Pseudonym Charlotte Thomas habe ich alle 8 Roman, die alle in Italien spielten, gerne gelesen und stehen in meinem Regal. Als ich diesen Titel von Eva Völler sah, musste ich gleich zugreifen.Tulpengold ist in Amsterdam 1636 angelegt und beschreibt die Zeit als Tulpenzwiebeln als Zahlmittel galten, so ähnlich wie Aktien.
Ein Mitwirkender ist Rembrandt. Der Maler wird streitbar und exzentrisch geschildert, was seine Kunst nicht schmälert. Sein neuer Lehrling Pieter ist der Hauptprotagonist, ein talentierter 17jährige Junge und auch noch klug. Sonst ist er ein Sonderling,der sich mit mathematischen Formeln beschäftigt. Die Figur Pieter ist mir sympathisch, wenn er mir ab und an auch etwas zu naiv vorkommt.
Interessant ist die allgemeine Lage der Lehrlinge geschildert. Da gibt es leicht Kopfnüsse und auch öfter mal die Prügelstrafe.
Die Autorin lässt noch ein paar Morde geschehen, es wird aufregend. Rembrandt ist verdächtig und Pieter will den Mörder finden. Das ist besonders, wie er mit mathematischen Formeln die Mörder ermitteln will.
Dieser Roman ist fesselnd und packend. Der Stil ist locker und besticht durch viel Potential. Eva Völler hat mich wieder überzeugt, ich werde weitere historische Kriminalromane von ihr lesen
Das Nachwort der Autorin war wunderbar informativ und beendete den Roman noch richtig.

Veröffentlicht am 16.02.2018

Wo ist Lila

Die Geschichte des verlorenen Kindes
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Die Geschichte des verlorenen Kindes ist der vierte Teil und das Finale der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante. Der Stil ist weiter angenehm.
Die Personen werden gut und typisch neapolitanisch dargestellt. ...

Die Geschichte des verlorenen Kindes ist der vierte Teil und das Finale der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante. Der Stil ist weiter angenehm.
Die Personen werden gut und typisch neapolitanisch dargestellt. Die beiden Protagonisten Elena und Lila haben sich weiter entwickelt. Elena ist mit ihren Töchtern wieder nach Neapel. Irgendwie ist sie nicht gerade vom Glück verfolgt, ihre Männerwahl ist nicht so gut. Außerdem trifft sie oft nicht die klügsten Entscheidungen. Lila ist zwar die Praktische aber auch nicht viel besser. Eigentlich sind sie beide schwierige Charaktere.
In dem Roman kommen verschiedene Gesellschaftsschichten Italiens ins Spiel typisch italienisch. Sie leben in einem düsteren Teil Neapels,
da müssen sie sehen, wie sie überleben.
Ich habe alle vier Teile gelesen. Mir gefiel der zweite Teil an Besten und dann wollte ich ja wissen, wo Lila, die von ihrem Sohn vermisst wurde, hin ist. Dieser Teil ist wieder prima. Eine perfekte Geschichte über die Höhen und Tiefen einer Freundschaft. Allerdings erleben wir Lila, nur wie Elena sie sieht.
Die Romane kann man gut lesen, aber sie haben auch kleine Längen, die aber nicht groß stören.
Ich kann bis heute nicht verstehen, warum so ein Geheimnis um die Schriftstellerin gemacht werden musste.
Ein lesenswerter und spannender Roman







Veröffentlicht am 09.02.2018

Nett Love Story

The Bartender (San Francisco Hearts 1)
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The Bartender, wurde von zwei Bestseller Autorinnen aus den USA unter dem Pseudonym Piper Rayne geschrieben. Bis jetzt habe ich noch nichts von ihnen gelesen.
Der Roman liest sich locker und lustig. Eine ...

The Bartender, wurde von zwei Bestseller Autorinnen aus den USA unter dem Pseudonym Piper Rayne geschrieben. Bis jetzt habe ich noch nichts von ihnen gelesen.
Der Roman liest sich locker und lustig. Eine witzige Liebesgeschichte mit einigen Missverständnissen und Peinlichkeiten.
Whitney erzählt diese Geschichte aus ihrer Perspektive. Nachdem sie ihren Job verloren hat, zieht sie zu ihren Großeltern. Dann kommt noch ein missglückter One Night Stand. Ihre Dialoge mit ihren Freundinnen finde ich etwas gediegen.
Ich fühle mich als Zuschauerin bei Whitneys Aktionen. So sehe ich gerade die Szene im Nobelrestaurant, als sie mein Tischtuch mit den Speisen vom Tisch zieht.
Dieser Roman ist eine Lektüre für Zwischendurch, zum sich entspannen. Ich musste öfter mal grinsen beim Lesen. Eine nette erotische Lovestory.