Platzhalter für Profilbild

Patricya

Lesejury-Mitglied
offline

Patricya ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Patricya über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2026

Tödliche Prüfungen

The Ordeals
0

Das wunderschöne Cover ist das erste was mich direkt angesprochen hat, auch unter dem Schutzumschlag. Auf den ersten und letzten Seiten werden die vier verschiedenen Magiearten kurz erklärt, das hat mir ...

Das wunderschöne Cover ist das erste was mich direkt angesprochen hat, auch unter dem Schutzumschlag. Auf den ersten und letzten Seiten werden die vier verschiedenen Magiearten kurz erklärt, das hat mir gut gefallen. Das Buch war für mich die perfekte Mischung aus Academy Setting und Romantasy mit starken Hauptcharakteren. Ich bin nur so durch die einzelnen Kapitel geflogen, da ich immer wissen wollte wie es weitergeht.

Zum einen haben wir die Story rund um Sophia, die verzweifelt einen Ausweg sucht um ihrem vermeintlichen Onkel, dem Sammler, zu entkommen, welcher sie durch einen Vertrag unter Kontrolle hat und sie für seine Zwecke benutzt. Dies gelingt ihr nur wenn sie an der Killmarth Academy für Magiebegabte aufgenommen wird. Hier erhofft sie sich auch mehr über ihre Eltern zu erfahren. Im Verlauf des Buches erfährt man noch mehr zur Hintergrundgeschichte von Sophia was ich sehr interessant fand.

An der Killmarth Academy selbst dreht sich alles um die tödlichen Aufnahmeprüfungen, die Ordeals. Nur wenn man diese bewältigt, wird man als Student aufgenommen. Die Prüfungen waren brutal und spannend. Vor allem, da man nicht nur vor den Prüfungen selbst Angst haben muss, da man hier wortwörtlich ums Überleben kämpft, sondern die anderen Prüflinge werden zudem auch noch zur tödlichen Konkurrenz. Schnell zeigt sich, dass man Bündnisse eingehen muss. Aber man weiß nie genau wem man trauen kann und wem nicht. Etwas verwundert hat es mich allerdings schon, da niemand großartig schockiert war über die Tatsache, dass hier Prüflinge ums Leben kommen bei den Ordeals und die Hoffnungsvollen diese Tatsache nicht weiter hinterfragen.

Die Liebesgeschichte zwischen Sophia und Alden hat sich meines Erachtens auch gut entwickelt und man hat schon direkt beim ersten Treffen das Knistern zwischen den beiden gespürt.

Den Abschluss fand ich sehr gelungen und ich bin definitiv gespannt wie es in Band 2 weitergeht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.03.2026

Tödliche Abschlussprüfungen

Empire of Whispers and Shadows
0

Zunächst mal hat mich das wunderschöne Cover mit der Pagode, den Kirschblüten sowie dem Katana angesprochen weil es perfekt zum Buch passt. Der Farbschnitt ist ebenfalls sehr schön gelungen.

Inhaltlich ...

Zunächst mal hat mich das wunderschöne Cover mit der Pagode, den Kirschblüten sowie dem Katana angesprochen weil es perfekt zum Buch passt. Der Farbschnitt ist ebenfalls sehr schön gelungen.

Inhaltlich musste ich erstmal etwas warm werden mit der Geschichte. Der Schreibstil ist grundsätzlich sehr angenehm zu lesen, doch hat sich die Story gerade in der ersten Hälfte des Buches teilweise sehr hingezogen, auf der anderen Seite gab es zeitweise große Zeitsprünge welche mich verwirrt haben. Insgesamt hatte es mir hier auch an Magie gefehlt und ich hatte mir von den Prüfungen mehr erhofft, welche für mich etwas zu kurz gekommen sind.

Die Dynamik der Protagonisten hat mir sehr gut gefallen. Obwohl sich die beiden hassen, müssen sie zusammenarbeiten um die tödlichen Abschlussprüfungen ihrer Assassinen Ausbildung, für welche sich beide aus unterschiedlichen Gründen entscheiden haben, zu überleben. Saya ist eine starke aber auch herzliche Person die schon viel in ihrem Leben ertragen musste, was sehr ergreifend ist. Der anfänglich so harte Teno ist nach und nach immer mehr aufgetaut und wurde mir allmählich, nachdem man auch seine verletzliche Seite kennengelernt hat, sympathisch. Aufgrund des ständigen Perspektivenwechsels konnte man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden Protagonisten erhalten. Tas und Ryko haben mir als Charaktere auch gut gefallen, kamen für meinen Geschmack nur etwas zu kurz.

Zum Ende hin nahm die Handlung dann auch nochmal an Fahrt auf. Es wurde richtig spannend mit interessanten Wendungen und einem fiesen Cliffhanger, so dass ich den zweiten Teil unbedingt lesen muss.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.06.2026

Gute Idee mit Schwächen in der Umsetzung

Crown of War and Shadow
0

Ich hatte hohe Erwartungen an „Crown of War and Shadow“, leider konnte mich das Buch jedoch nicht wirklich überzeugen. Normalerweise fliege ich bei einem spannenden Fantasybuch oder Romantasy regelrecht ...

Ich hatte hohe Erwartungen an „Crown of War and Shadow“, leider konnte mich das Buch jedoch nicht wirklich überzeugen. Normalerweise fliege ich bei einem spannenden Fantasybuch oder Romantasy regelrecht durch die Seiten, hier habe ich mich vor allem im Mittelteil immer wieder motivieren müssen, dass ich weiterlese.

Die Grundidee der Geschichte hat mich sehr angesprochen. Das Fulcrum, welches die Menschen vor den Dämonen und vor allem vor dem dunklen König beschützt, bricht zusammen. Sorrel als ausgestoßene Waise mit magischen Fähigkeiten soll die sterbende Welt retten und ein skrupelloser Söldner soll sie dabei beschützen.

Der Anfang des Buches war hier von der Handlung auch zunächst sehr spannend. Ich konnte mit Sorrel mitfühlen, wenn man liest, dass das gesamte Dorf sie meidet und nur aufgrund ihrer heilenden Kräfte ausnutzt und duldet. Als es dann zu einem tragischen Vorfall kommt, bei welchem zwei Kinder des Dorfes sterben, wird Sorrel beschuldigt und muss fliehen. Hier kommt es dann auch zur Vereinbarung mit Merc. Auch die Idee rund um die Mission der Königin wirkt zunächst spannend.

Im Mittelteil flacht es für mein Empfinden dann sehr ab, die eigentliche Reise ist sehr langatmig und es wiederholt sich vieles. Die beiden reisen, es passiert etwas und Sorrel weiß was zu tun ist. Und dies geht erstmal so weiter. Zudem kam dazu, dass ich mit dem Schreibstil ziemlich Probleme hatte. Ich denke es lag an der fehlerhaften Übersetzung, da wiederholt Rechtschreibfehler sowie grammatikalische Fehler zu finden waren. Dies stört enorm den Lesefluss. Stellenweise ergaben die Sätze überhaupt keinen Sinn mehr.

Die Anziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren konnte ich leider auch nicht wirklich spüren. Die wenigen Dialoge der beiden wirkten stellenweise etwas plump. Der anfängliche Funke verpuffte hier recht schnell.

Gegen Ende nahm die Story nochmal Fahrt auf und es wurde richtig spannend, wenn auch teilweise vorhersehbar.

Aufgrund der tollen Grundidee, dem guten Anfang und Ende vergebe ich 3 Sterne, kann das Buch wegen der holprigen Übersetzung jedoch nur bedingt empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2026

Gute Idee mit Schwächen in der Umsetzung

REM
0

Bei diesem Werk von Sebastian Fitzek in Zusammenarbeit mit Annika Strauss musste ich tatsächlich erstmal etwas überlegen, bevor ich meine Rezension verfassen konnte. Ich bin wohl leider nach der Leseprobe ...

Bei diesem Werk von Sebastian Fitzek in Zusammenarbeit mit Annika Strauss musste ich tatsächlich erstmal etwas überlegen, bevor ich meine Rezension verfassen konnte. Ich bin wohl leider nach der Leseprobe mit falschen Erwartungen an das Buch heran gegangen. Da ich großer Fan von Fitzek bin und zudem auch dem Horrorgenre nicht abgeneigt bin, dachte ich die Story könnte mich absolut begeistern. Leider wurde ich hier etwas enttäuscht.

Die Grundidee finde ich wirklich sehr spannend, wie es wäre, wenn man seine Träume aufzeichnen könnte und diese auch Auswirkung auf die Realität haben. Den Anfang des Buches fand ich auch noch einigermaßen spannend. „Du darfst nicht einschlafen“ ist das letzte was Alysee im Alter von 4 Jahren von ihrem Vater gehört hat, bevor er sich relativ blutig „aufgelöst“ hat. Nun 21 Jahre später hat Alysee immer noch große Schlafprobleme, welche sie nur mit Hilfe von Schlaftabletten in den Griff bekommt, welche ihr einen traumlosen Schlaf ermöglichen. In dem Moment als sich gerade ihr Traum vom Auslandsstudium verabschiedet, erhält sie die Nachricht, dass sie von ihrem Vater ein ehemaliges Luxushotel geerbt hat. Dort angekommen stellt sich heraus, dass im Keller Schlafexperimente durchgeführt worden sind mit erschreckendem Ergebnis.

Leider wurde die Story dann für mich nur noch abstrus und einfach zu überladen. Die Nebenfiguren blieben blass. Der Schreibstil war zwar flüssig und ich mochte die kurzen Kapitel mit den verschiedenen Perspektiven aber der Inhalt war irgendwann einfach zu verrückt. Das Ganze fällt für mich eher in die Kategorie Science Fiction. Mir hat hier auch einfach die psychologische Komponente gefehlt, welche mich zum Nachdenken anregt.

Aufgrund der guten Grundidee, dem spannenden Anfang und der tollen Illustrationen, vergebe ich 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere