Gedankentanz zum Philosophieren
Der kleine Derwisch und die sieben Fragen des Lebens„Der kleine Derwisch und die sieben Fragen des Lebens“ ist eine wunderschön gestaltete Bucheinladung zum Innehalten – und doch kein Buch für einen flüchtigen Moment. Trotz seines schmalen Umfangs entfaltet ...
„Der kleine Derwisch und die sieben Fragen des Lebens“ ist eine wunderschön gestaltete Bucheinladung zum Innehalten – und doch kein Buch für einen flüchtigen Moment. Trotz seines schmalen Umfangs entfaltet es eine Tiefe, die weit über einen kurzen Aufenthalt hinausgeht.
Es ist ein philosophischer Kreistanz in poetischer Sprache, den der kleine Derwisch in Bewegung setzt. Ein Tanz, in dem er sich spiegelt, sich zurechtfindet – ohne etwas zu wissen, ohne etwas festzuhalten. Der kleine Derwisch ist eine Figur, der Fundamentalismus fremd ist. Er steht für Offenheit, Vertrauen und erhebt nicht den Anspruch, klare Antworten zu geben. Stattdessen erkennt er das Potenzial im Nichtwissen.
Dabei geht es um sieben grundlegende Fragen, über das eigene Sein, den Sinn des Lebens, das eigene Glück, Umgang mit Schmerz, inneren Frieden, Liebe und die eigenen Endlichkeit.
Ich wurde ruhiger, ließ die Gedanken schweifen – und am Ende blieben manche Fragen bewusst offen. Es ist ein Buch, das ich noch oft in die Hand nehmen werde. Ein Buch, das sich im Laufe der Jahre, mit wachsender Erkenntnis, immer wieder anders lesen lässt.
Es hat mich im positiven Sinne überrascht, denn es geht um das Fühlen – nicht nur um das Denken.