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Victorias_Bibliophilie

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Veröffentlicht am 24.02.2023

Auf nach Aspen

Like Ice We Break
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𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩
Gwen ist eine talentierte Eiskunstläuferin der iSkate-Eislaufschule in Aspen. Doch plötzlich kündigt die Schule ihr den Vertrag als Einzelläuferin, der einzige Weg um zu bleiben ist ein Partner. ...

𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩
Gwen ist eine talentierte Eiskunstläuferin der iSkate-Eislaufschule in Aspen. Doch plötzlich kündigt die Schule ihr den Vertrag als Einzelläuferin, der einzige Weg um zu bleiben ist ein Partner. Das kommt für sie erstmal gar nicht in Frage. Gwen vertraut sich selbst schon nicht, wie soll sie sich da auf einen Partner einlassen? Als sie dann auch noch erfährt das Oscar ihr Partner werden soll, fällt sie aus allen Wolken. Nach dem peinlichen Party-Fiasko wollte sie ihm eigentlich nie wieder unter die Augen treten…

𝘾𝙝𝙖𝙧𝙖𝙠𝙩𝙚𝙧𝙚
Sowohl Gwen als auch Oscar waren beide sehr gut ausgearbeitet und authentisch. Ihre Persönlichkeiten komplex und tiefgründig, dadurch hatte man Spaß sie kennenzulernen und die Gründe zu erforschen warum sie sind wie sie nun mal sind. Die Chemie zwischen den beiden hat die Seiten wirklich zum vibrieren gebracht, sie war immer allgegenwärtig. Egal wie sehr sie sich voneinander fern halten wollten, jede Mauer wurde sofort zum Einsturz gebracht wenn sie aufeinander getroffen sind.

𝙎𝙚𝙩𝙩𝙞𝙣𝙜
Aspen ist ein Mix aus Stars Hollow (Gilmore Girls) und einem Winter-Wunderland aus einer weihnachtlichen Netflix Komödie. Ich bin ja überhaupt kein Winter Mensch, aber hier habe selbst ich mich überaus wohl gefühlt. Die ganze Atmosphäre des Orts fand ich wirklich magisch.

𝙎𝙘𝙝𝙧𝙚𝙞𝙗𝙨𝙩𝙞𝙡
Den Schreibstil fand ich persönlich ein wenig speziell. Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht wie ich das denn am besten beschreiben kann, und hoffe meine gewählten Worte treffen den Nagel auf den Punkt ohne allzu negativ aufgefasst zu werden. Die Sprache fand ich sehr jugendlich und an manchen Stellen etwas härter. Unpassend war das jetzt nicht, da die Protagonisten ja auch jünger sind. Zum anderen war der Schreibstil sehr poetisch. Die gewählten Formulierungen waren allesamt wirklich sehr schön zu lesen, aber manchmal wurde es mir einfach von der Menge her zu viel, sodass ich mich dabei ertappt habe Zeilen zu überfliegen.

𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩
Eine sehr schöne Geschichte mit viel Leidenschaft fürs Eiskunstlaufen in einem traumhaften Cozy-Winter-Paradies. Mit einer Kulisse als Spiegel der Protagonisten: Wunderschön glitzernder Schnee soweit das Auge reicht, doch das harte Eis was es unter sich verbirgt hat es in sich.

𝟺,𝟻 ⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2021

Witzig, emotional & einfach schön!

Was wir sehen, wenn wir lieben
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Stell dir vor du wachst eines Morgens auf, und es sind 5 Jahre vergangen. Das passiert Teresa nach einem schweren Sturz. Die letzten Jahre einfach ausgelöscht. Das schlimmste an der ganzen Situation: Sie ...

Stell dir vor du wachst eines Morgens auf, und es sind 5 Jahre vergangen. Das passiert Teresa nach einem schweren Sturz. Die letzten Jahre einfach ausgelöscht. Das schlimmste an der ganzen Situation: Sie erkennt sich selbst nicht wieder. Die neue Teresa ist bei ihrer Schwester ausgezogen und besitzt eine eigne Wohnung. Sie arbeitet nicht im Tattoo-Studio, sondern in einer Kunstgalerie. Außerdem ist sie die Geliebte eines verheirateten Manns, der ihr völlig fremd ist. Und ihre große Liebe Henry hasst sie bis auf die Knochen. Da hat sie einiges aufzuarbeiten…

„Was wir sehen, wenn wir lieben“ war mein erstes Buch der Autorin. Das Cover gefällt mir sehr gut, und auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Wir dürfen Teresa auf ihre Reise begleiten wieder zu sich selbst zu finden, und all die Lücken zu füllen. Der Weg dorthin ist angenehm zu lesen, an manchen stellen wirklich witzig, an anderen sehr emotional.

Teresa ist eine total sympathische Frau, die man schnell ins Herz schließt. Sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht, und will mit ihrer Arbeit wirklich etwas bewirken. Deswegen kann sie sich einfach nicht erklären, wie sie dem Tattoo-Studio einfach den Rücken zukehren konnte. Sophie, ihre ältere Schwester, ist auch nicht mehr dieselbe. Sie hat jetzt kurze Haare, und irgendwas hat sich in zwischen ihnen verändert. Wie kommt es das sie nicht mehr zusammen wohnen, sie waren doch die besten Freundinnen?!

Dann gibt es da noch Henry, den sie doch gerade erst nach so vielen Jahren wiedergetroffen hat. Er war mal der beste Freund ihre ältesten Schwester, und somit immer unerreichbar für sie. Seit sie denken kann schwärmt sie für ihn, und nach so vielen Jahren hat sich nichts an ihren Gefühlen verändert. Doch er möchte nichts mehr mit ihr zu tun haben. Ihn mochte ich auf anhieb gerne. Durch die Rückblenden lernt man ihn besser kennen, und merkt was für ein toller Kerl dahinter steckt. Er ist bodenständig, charmant & witzig. Außerdem hortet er unnützes Wissen, was ihn noch liebenswerter macht.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und bleiben im Gedächtnis. Damit meine ich nicht nur die Hauptprotagonisten, sondern auch den ein oder anderen Nebencharackter. Die Handlung an sich war spannend, und an keiner stelle langatmig. Wir bekommen immer mal wieder ein paar Erinnerungsfetzten und fehlende Puzzleteile zugeworfen, was ich toll fand. Ein toller Roman der viele Themen abdeckt: Selbstfindung, Gedächtnisverlust, Geschwisterliebe, Freundschaft & Liebesbeziehungen. Die Geschichte geht tiefer, ohne kitschig oder zu gewollt zu wirken. Das wird nicht mein letztes Buch der Autorin sein, denn ihr lockerer Schreibstil macht Lust auf mehr.

Klare Leseempfehlung von mir :)
𝟺,𝟻 ⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2026

zart, ruhig und einfach schön fürs Herz

Blooming Fate
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🌸☕️🌿💛✨📖🪻

Ich hab Blooming Fate wirklich total gerne gelesen und mich beim Lesen einfach richtig wohlgefühlt – so ein Buch, das sich anfühlt wie ein warmer Sommertag zwischen Blumenfeldern und Kaffeeduft. ...

🌸☕️🌿💛✨📖🪻

Ich hab Blooming Fate wirklich total gerne gelesen und mich beim Lesen einfach richtig wohlgefühlt – so ein Buch, das sich anfühlt wie ein warmer Sommertag zwischen Blumenfeldern und Kaffeeduft.

Im Mittelpunkt steht Olive, die sich bewusst von ihrem alten Leben und den Erwartungen ihrer wohlhabenden Familie distanziert hat und versucht, auf eigenen Beinen zu stehen. Als sie auf Will trifft und plötzlich auf einer Blumenfarm landet, beginnt für sie ein neuer Abschnitt – nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich. Zwischen Arbeit, neuen Begegnungen und ganz viel Natur kommt sie sich selbst Stück für Stück näher.

Was ich besonders mochte, war dieses ganze Setting. Die Blumenfarm war einfach wunderschön beschrieben und hatte so eine ruhige, fast schon beruhigende Atmosphäre. Man konnte sich alles richtig gut vorstellen und hatte direkt dieses Gefühl, selbst mitten zwischen den Feldern zu stehen.

Olive fand ich als Protagonistin super spannend, weil sie einerseits stark wirkt, aber gleichzeitig auch ihre Unsicherheiten und Zweifel mit sich trägt. Das hat sie total greifbar gemacht. Und Will… einfach ein absoluter Wohlfühl-Charakter 🥺 ruhig, verständnisvoll und genau die Art von Mensch, die man in so einer Geschichte sehen will.

Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich ganz langsam und ohne Hektik, was ich richtig schön fand. Es wirkt nichts überstürzt, sondern eher wie ein sanftes Zusammenwachsen, das sich einfach natürlich anfühlt.

Auch der Schreibstil hat mir total gefallen – leicht, flüssig und gleichzeitig emotional genug, um einen wirklich mitzunehmen, ohne zu schwer zu wirken.

Für mich war das Buch einfach eine richtig schöne Mischung aus Selbstfindung, leisen Gefühlen und einem Setting, in dem man am liebsten selbst wohnen würde 🌸

Ich gebe dem Buch ⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 Sternen 💛

Veröffentlicht am 02.04.2026

Düstere Uni-Vibes, aber genau richtig dosiert

Montcrest University 1: Lessons in Evil
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🖤📚🔥😈🏔️✨⚡️💫

Ich hatte ja ehrlich gesagt ein bisschen Angst, dass mich dieses Buch komplett in eine viel zu düstere Richtung zieht – aber nope, für mich war das hier genau die perfekte Mischung aus Spannung, ...

🖤📚🔥😈🏔️✨⚡️💫

Ich hatte ja ehrlich gesagt ein bisschen Angst, dass mich dieses Buch komplett in eine viel zu düstere Richtung zieht – aber nope, für mich war das hier genau die perfekte Mischung aus Spannung, Dark Academia und Romance.

In „Montcrest University – Lessons in Evil“ geht es um Grace, die an einer geheimen Eliteuni in den Schweizer Alpen aufgenommen wird, an der Dämonen und Schattenengel ausgebildet werden. Klingt schon wild – und ist es auch 😅
Dort zählt allerdings nicht nur Talent, sondern vor allem Macht und Herkunft… und Grace muss sich in diesem gefährlichen Umfeld erstmal behaupten. Besonders schwierig wird das Ganze durch Isak, der quasi das wandelnde Problem in Person ist – arrogant, mächtig und leider viel zu faszinierend 🙃

Was ich richtig geliebt habe: dieses ganze Setting. Diese abgeschottete Uni, die Konkurrenz unter den Studierenden, die Geheimnisse – das hatte so einen richtig starken Sog. Ich war sofort drin und wollte einfach wissen, wer hier eigentlich welches Spiel spielt.

Auch die Dynamik zwischen Grace und Isak fand ich super spannend. Das ist nicht dieses typische „zack verliebt“, sondern eher ein ständiges Kräftemessen mit unterschwelliger Anziehung – und genau das macht’s so interessant 👀

Und jetzt zu dem Punkt, der mir persönlich mega wichtig war: der „Dark“-Anteil. Ich fand den hier wirklich perfekt. Es ist düster, ja – aber nicht so heavy, dass es einen runterzieht oder unangenehm wird. Eher so eine konstante Spannung im Hintergrund, die das Ganze einfach intensiver macht, ohne dass man sich unwohl fühlt.

Der Schreibstil war auch total angenehm zu lesen – flüssig, teilweise richtig atmosphärisch und einfach so, dass man schnell durch die Seiten kommt.

Ein kleiner Kritikpunkt: Am Anfang brauchte ich kurz, um mit den Charakteren warm zu werden, weil die alle nicht gerade offen und herzlich sind 😅 Aber das hat sich im Laufe der Story definitiv gelegt.

Und dieses Ende… 😩 ich sag nur Cliffhanger des Todes. Ich war wirklich so: excuse me?! Ich brauche Band 2 jetzt sofort, danke.

Für mich waren das ganz klar: ⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 Sternen

Wenn ihr auf düstere Uni-Settings, Konkurrenz, morally grey Charaktere und eine spannende Romance steht, aber keine Lust auf komplett übertriebene Darkness habt – dann könnte das hier genau euer Ding sein 🖤

Veröffentlicht am 02.04.2026

Cheer, Drama & ganz viel Herzklopfen

Cheer to the Top (Cheer 1)
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🌸💙🔥✨🏹💫🤍📚💌

Elaina steht mitten auf dem College-Campus, das Herz voller Träume, die Hände nach dem Himmel ausgestreckt – ihr Ziel: ganz nach oben, zu den Nationals. Jeder Schritt, jeder Sprung, jede Choreografie ...


🌸💙🔥✨🏹💫🤍📚💌

Elaina steht mitten auf dem College-Campus, das Herz voller Träume, die Hände nach dem Himmel ausgestreckt – ihr Ziel: ganz nach oben, zu den Nationals. Jeder Schritt, jeder Sprung, jede Choreografie ist ein kleines Abenteuer, ein Kampf um Vertrauen, Teamgeist und die eigene Stärke. Man spürt die Energie förmlich zwischen den Seiten – das Knistern, die Spannung, die Momente, in denen alles perfekt zusammenpasst.

Dann ist da LJ, ihr Stunt-Partner. Zwischen den beiden knistert es, aber es ist mehr als nur Anziehung. Jeder von ihnen trägt sein eigenes Päckchen, seine eigenen Ängste und Herausforderungen – und gerade das macht ihre Begegnungen so tiefgründig. Sie lernen, miteinander und aneinander zu wachsen, sich gegenseitig zu stützen, ohne dass die Welt um sie herum stillsteht.

Das Setting ist frisch und lebendig: College, Cheerleading, Wettkämpfe. Man fühlt das Adrenalin, den Zusammenhalt im Team, die Freude am Erfolg und die kleinen Stolpersteine des Alltags. Es geht um Freundschaft, Mut und das Meistern von Herausforderungen – sowohl auf dem Feld als auch im Herzen.

Elaina ist stark, zielstrebig, aber auch verletzlich. LJ bringt Ruhe, Stärke und diesen unbeschreiblichen Charme, der einen lächeln lässt. Zusammen erzeugen sie eine Atmosphäre voller Wärme, Witz und Herzklopfen – genau die Mischung, die eine Liebesgeschichte unvergesslich macht.

Der Schreibstil ist flüssig, leicht und poetisch genug, um jeden Moment einzufangen. Man lacht, man fiebert mit, man seufzt – und immer wieder bleibt dieses warme Gefühl zurück, als hätte man selbst ein Stück vom College-Abenteuer erlebt.

Kurz gesagt: Cheer to the Top ist ein Buch voller Energie, Emotionen und Herz, ein sanftes Auf und Ab zwischen Teamgeist, Träumen und Liebe, das tiefgründige Momente über das Tragen eigener Lasten genauso berührt wie das Herz.