Familientragödie
Einsam wie der TodDer dritte Band der "Ein Fall für Wolf Larsen"-Reihe hat mich wieder sehr gut unterhalten.
Großen Anteil daran hat die Figur des Wolf Larsen. Er ist kein Privatdetektiv von der Stange. Er ist anders und ...
Der dritte Band der "Ein Fall für Wolf Larsen"-Reihe hat mich wieder sehr gut unterhalten.
Großen Anteil daran hat die Figur des Wolf Larsen. Er ist kein Privatdetektiv von der Stange. Er ist anders und geht die Fälle auf seine Art an.
Dazu kommt die Journalistin Sanna Bjørnstad, die mit einer dissoziativen Identitätsstörung lebt, steht ihm auch hier wieder zur Seite. Dieses Mal betrifft der Fall auch sie persönlich, wodurch man sie noch näher kennenlernt und einen Blick in ihre Vergangenheit werfen kann.
Der abgelegene norwegische Handlungsort verströmt eine besondere Atmosphäre, die etwas düster und manchmal beklemmend wirkt, was die Spannung noch zusätzlich unterstreicht.
Der Fall führt in die Vergangenheit und legt Dinge offen, die nicht vergessen sind und bis heute nachhallen.
Ein spannungsgeladenes Familiendrama, dass ungemein fesselt und bis zum Ende in Atem hält.
Der Autor hat auch dieses Mal wieder gezeigt, wie ein guter Krimi gemacht wird!