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Veröffentlicht am 06.07.2020

Kommt als Wolf im Schafspelz daher: „Die Perlenfarm“

Die Perlenfarm
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Obwohl ich dieses Buch ursprünglich – mehr oder weniger – für eine Liebesgeschichte hielt, und ich lese normalerweise keine Liebesgeschichten, musste ich es unbedingt haben. Und wow, meine Gefühle haben ...

Obwohl ich dieses Buch ursprünglich – mehr oder weniger – für eine Liebesgeschichte hielt, und ich lese normalerweise keine Liebesgeschichten, musste ich es unbedingt haben. Und wow, meine Gefühle haben mich nicht getäuscht, denn dieser Roman ist alles andere als bloß eine simple Liebesgeschichte. Liza Marklund schreibt ja ansonsten mit großem Erfolg Krimis.

Auch jetzt noch, nach der Lektüre, bin ich tief beeindruckt und werde dieses Buch bestimmt nicht so schnell vergessen.

Ich war schon mal in der Südsee, auch von daher war ich interessiert.

Zum Inhalt: Kiona, die Protagonistin, ist Apnoetaucherin, sie kann für etwa sieben Minuten ohne Geräte unter Wasser bleiben. Sie lebt mit Bruder und Schwester und ihren Verwandten auf Manihiki, einer Insel im Südpazifik, im Verbund der Cook Inseln, die unabhängig sind und in „freier Assoziierung“ zu Neuseeland gehören. (Quelle Wikipedia) Papa Tane, ihre Schwester Moana und ihr Bruder Nikau bewirtschaften die titelgebende Perlenfarm. Und wir erfahren sehr viel Wissenswertes über die Perlenmuscheln und die Perlenernte.

Eines Tages zerschellt ein Boot am Riff von Manihiki und die Bewohner können kurz vorm Versinken der Yacht einen schwerverletzten Schweden, den einzigen Passagier, retten, und ein paar seiner Habseligkeiten. Mama Evelyn, die „importierte“ Krankenschwester, und Kiona pflegen den Schweden Erik so gut sie können, mit den Möglichkeiten, die sie haben. Ein Röntgengerät gehört leider nicht dazu.

Liza Marklund hat hier einen so spannenden Roman komponiert, der einen kaum Luft schöpfen lässt, so überzeugend sind die Figuren, die exakt recherchierten Schauplätze, die eingeflochtenen, brisanten politischen Themen, der Ablauf mit dem dicken roten Faden, an dem sich die Geschichte gekonnt entlang hangelt. Kiona entwickelt sich im Verlauf der Handlung vom einfachen Naturkind zur ausgebufftesten Spurenverwischerin, die man sich nur vorstellen kann. Im Prolog gilt sie schon als ertrunken und der ganze Roman handelt davon, wie es dazu kam.

Clay, die neue Freundin und Begleiterin auf der großen Reise spricht oft mit Kiona und anderen ihr Anbefohlenen über diverse Themen, so auch hier, Zitat Seite 413:

„Der Humanismus betet den Menschen an […] Der Humanismus behauptet, der Homo sapiens sei allem anderen im Universum überlegen und dürfe sich daher alles andere nach Lust und Laune zunutze machen. Tiere können ihr Leben lang in engen Käfigen eingesperrt, ihrer Nachkommen beraubt und dann getötet werden, weil wir glauben, das Recht zu haben, immer zu essen, was wir wollen. Pflanzen und Tiere in der Natur haben keine Rechte, wenn der Mensch beschließt, ein Stück Land urbar machen zu müssen. Alle, die diese Weltordnung infrage stellen und bekämpfen, gelten als gefährlich und destruktiv …“

Fazit: Die Perlenfarm erinnert latent an „Der englische Patient“, hat aber enorm viel zu bieten. Eine brillante Recherche trifft hier auf wahrhaft spannende Berichterstattung. Viele Themen werden behandelt, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Und ich finde hier zwei meiner Lieblingsbücher quasi in einem Roman vereint: „Die gläserne Frau“ und „Die Insel der fünf Frauen“. Große Erzählkunst und ein dickes Lob an die Übersetzerin Katrin Frey.


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Veröffentlicht am 23.04.2020

Vom Zauber vergangener Tage

Die Kunst des stilvollen Wanderns – Ein philosophischer Wegweiser
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Die Kunst des stilvollen Wanderns – Ein philosophischer Wegweiser – Erstellungsdatum 23.04.2020

Ich halte gerade diesen bezaubernden Wanderratgeber in der Hand und freue mich immer wieder über die liebevolle ...

Die Kunst des stilvollen Wanderns – Ein philosophischer Wegweiser – Erstellungsdatum 23.04.2020

Ich halte gerade diesen bezaubernden Wanderratgeber in der Hand und freue mich immer wieder über die liebevolle Gestaltung dieses kleinen Büchleins. Es fühlt sich so schön an und passt in jeden Rucksack. Ich werde es aufbewahren und immer wieder darin lesen.

Hinten finden wir ein Foto vom Autor Stephen Graham (1884 – 1975), der rauchend vorm Kamin sitzt und in seinem feinen Anzug und auf seinem antik geschwungenen Stuhl so gar nicht nach Wandern aussieht. Und vor allem sieht er nicht nach Übernachten im Freien aus. Aber offensichtlich hat ihm die viele frische Luft sehr gut getan, denn als Mann 91 Jahre alt werden zu dürfen, ist nicht jedem vergönnt.

Sicherlich gibt es heutzutage noch praktischere Wandergarderobe nebst Kochutensilien, als 1926, wo dieses Büchlein entstanden ist.

Vor allem imponiert hat mir, wo Herr Graham überall gewandert ist, und was er mit seinen damals 42 Jahren schon für Erfahrungen hatte, die er hier mit uns teilt. Und wie belesen er war, denn es gibt viele Fußnoten und ein umfangreiches Register zum Nachschlagen am Ende.
Nach dem Vorwort von Alastair Humphreys dürfen wir in 26 Kapiteln erfahren, was für ein Gefühl es ist, unter freiem Himmel zu schlafen, wie gruselig (nicht nur) die Übernachtung in leerstehenden Häusern sein kann und wie erfrischend der am Lagerfeuer gekochte Kaffee oder Tee mundet. Hin und wieder verspeist er auch ein Huhn „Huhn mit einem Hauch von Holzrauch ist ein Festschmaus!“ (S. 136) oder einen selbst gefangenen Fisch. „Sie nehmen Ihren Fisch, schuppen ihn und nehmen ihn aus (was ein schmutziges Geschäft ist, aber man gewöhnt sich daran), waschen und braten ihn.“ (S. 133) So möchte man gern neben ihm am Feuer verweilen und von seinen umfangreichen Erfahrungen profitieren. „Was für eine eigenartige und fantastische Suche nach dem Glück.“ (S. 55)
Am besten fangen wir mal mit einem Picknick draußen an, nehmen dieses wunderbare Büchlein mit und träumen von der langen Wanderung oder der Übernachtung im Freien, die wir in Kürze realisieren möchten.
Fazit: Ein wunderbares „stilvolles“ Wohlfühl-Geschenk für alle Wander- und Naturfreunde. Ich kann es wärmstens empfehlen und es bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücherschrank.

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Veröffentlicht am 09.09.2022

Außer Kontrolle

Ich bin nicht da
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Lize Spit hat sich viel Zeit gelassen für ihren neuen dicken Roman. 571 Seiten. Wir mussten etwa vier Jahre warten und hatten so die Zeit das unvergessliche Werk „Und es schmilzt“ zu verdauen.

Hier sind ...

Lize Spit hat sich viel Zeit gelassen für ihren neuen dicken Roman. 571 Seiten. Wir mussten etwa vier Jahre warten und hatten so die Zeit das unvergessliche Werk „Und es schmilzt“ zu verdauen.

Hier sind die Protagonisten älter geworden, wie die Autorin selbst etwa. Leo ist um die zwanzig, als es losgeht und um die dreißig, als es aufhört. Simon, Leos Partner und fast einziger Freund ist ungefähr drei Jahre älter als sie. Das Paar wohnt wie die Autorin in Brüssel.

Leo hat Regie und Drehbuchschreiben an der Filmakademie studiert, arbeitet aber als Verkäuferin in einem Umstandsmodegeschäft. Simon ist Grafikdesigner, begnadet und sehr erfolgreich.

LS lässt sich viel Zeit für die Entwicklung ihrer Figuren.
Leo hat zwei Freundinnen: Indra und Lotte. Ihre Mutter verunglückte tödlich und zum Vater will sie keinen Kontakt. Bei Simon ist es ähnlich, seine Mutter starb und der Vater agiert in Italien. Es gibt nur Fernkontakt, durchaus häufiger, aber es kommt nie zu persönlichen Begegnungen während dieser Geschichte. Bei Leo verschwindet so nach und nach die eine Freundin aus ihrem Leben: Indra. Und einzig mit Lotte, ihrer Kollegin im Geschäft, teilt sie Freud und Leid. Simons Vater wird ab und zu von Leo informiert, aber zurück kommen nur wenig hilfreiche Vorschläge.

Als Coen in der Agentur anfängt, in der Simon beschäftigt ist, eskaliert die Lage: Simon wird zunehmend paranoid. Aber auch Leo verändert sich. „Ich war schon genauso paranoid wie er, seine Krankheit hatte auch mein Gehirn infiziert.“ (Seite 199)

Spät sorgt sie dafür, dass Simon eingeliefert wird. „Dieses Ding, das in ihm hauste, musste erst ganz aus ihm raus, bevor ich ihn wieder bei mir haben wollte.“ (Seite 287)

In der Psychiatrie arbeitet auch Dr. „Einhorn“, den Leo und Simon auch vorher konsultiert hatten. Sieben Wochen währt die stationäre Behandlung, in der Simon medikamentös gedämpft wird. Mehr soll hier, an dieser Stelle, nicht verraten werden. Auf jeden Fall hat dieses Buch es in sich. Verschiedentlich erinnerte ich mich an Terézia Moras beeindruckenden Roman „Das Ungeheuer“. Nur dass dort der Protagonist erst posthum erfährt, wie schlimm es wirklich um seine Frau bestellt war. Und hier ist Leo live dabei, harrt aus und verhält sich selbst teilweise extrem grenzwertig. So legt sie einmal ein Reiskorn auf sein Kopfkissen, um zu kontrollieren, ob er geschlafen hat, bzw. sich ins Bett gelegt hat. Auch ihre seltsame Starre, dass sie viel zu wenig bis nichts unternimmt, um zumindest für sich die Situation in den Griff zu kriegen, finde ich bedenklich.

Überhaupt fiel mir auf, was für verhängnisvolle und auch extrem übertriebene Rollen die ewig eingeschalteten Handys der Protagonisten spielen. Da wird sich schon gegenseitig zu-gesimst, während man im selben Zimmer am selben Tisch sitzt. Oder beim Radfahren werden E-Mails gelesen oder beantwortet. Was ist das für eine kranke Gesellschaft?

Der Roman ist in drei Ebenen eingeteilt: die Gegenwartsebene, in der Leo versucht ein Verbrechen zu verhindern; die Entwicklungsgeschichte des Paares und schlussendlich im Hauptteil der Verlauf von Simons Krankheit gepaart mit der Ohnmacht der Ärzte und der Pharmaindustrie.

Fazit: Ein ungewöhnlicher Roman, sehr empfehlenswert für hartgesottene Gemüter und ein würdiger Nachfolger für „Und es schmilzt“. Einige Stellen im ersten Drittel fand ich etwas aufgebläht, dennoch 4,5 verdiente Sterne.

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Veröffentlicht am 25.03.2021

Eine bizarre Konstellation

Enriettas Vermächtnis
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Sylvia Madsacks Roman „Enriettas Vermächtnis“ spielt in der Gegenwart, allerdings gänzlich ohne Corona. Denn die Protagonisten halten sich überwiegend in Hotels, Restaurants und Cafés auf, die natürlich ...

Sylvia Madsacks Roman „Enriettas Vermächtnis“ spielt in der Gegenwart, allerdings gänzlich ohne Corona. Denn die Protagonisten halten sich überwiegend in Hotels, Restaurants und Cafés auf, die natürlich alle geöffnet haben und die ihre Gäste mit ihren zahlreichen Spezialitäten herzlich willkommen heißen. Überhaupt spielen Essen & Trinken eine große Rolle.

Die Schauplätze des Romans sind Buenos Aires, Zürich und Salzburg. Besonders Salzburg und Umgebung wird so verheißungsvoll beschrieben, dass frau am liebsten sofort dorthin reisen möchte.

Worum geht es nun? Enrietta da Silva aus Argentinien, die titelgebende Figur ist hochbetagt verstorben und hinterlässt ein großes Vermögen an Bargeld und Immobilien, die aber veräußert werden sollen. Laut Testament beerben sie hälftig eine jüngere ehemalige Schauspielerin aus Salzburg, Jana, und ein Arzt aus Argentinien, Emilio. Die beiden kannten sich zuvor nicht. Der Schweizer Jurist und Testamentsvollstrecker Andreas Leuthard erweist sich nicht nur als hochprofessionell, sondern auch als psychologisch sehr versiert.

Als Jana und Emilio sich in der Kanzlei kennenlernen und später näher kommen, taucht Enriettas leiblicher Sohn auf, der im Testament nicht erwähnt wurde und von dem auch der Anwalt und Jana nichts wussten.

Armando da Silva ist überaus attraktiv, gilt als vermögender Verbrecher und ihm stehen nach Schweizer Recht außerdem drei Viertel des Riesenerbes zu. Das also ist die Ausgangssituation dieser bizarren Geschichte, deren Handlung und Charaktere natürlich frei erfunden sind. So steht es hinten und wird wohl gerade deshalb nicht stimmen.

Ich habe das Buch, was ich unbedingt haben wollte, innerhalb von vier Tagen verschlungen. Sehr untypisch für mich. Das Einzige, was mich gestört hat, ist, dass die Protagonisten sich sehr schnell sehr viel näher kommen, als es in der Realität sicher üblich ist.

Das Cover, die Wahl der Farben samt Haptik dieses wunderbaren Buches empfinde ich als überaus gelungen. Schrift und Zeilenfall stehen im perfekten Verhältnis und auch das von mir immer sehr geschätzte Lesebändchen ist vorhanden.

Fazit: Ja, ich bin neidisch auf die Protagonisten. Nicht weil sie viel Geld haben oder bald bekommen, sondern weil sie sich frei bewegen können, denn „Leben bedeutet, zu tun, nicht, zu unterlassen.“ (Seite 220) Viereinhalb Sterne.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Die Königin des literarischen Horrors erzählt uns Geschichten

Grelles Licht für darke Leute
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Vielleicht brennt man Orte, die Schauplatz außergewöhnlichen Leids waren, entweder bis auf die Grundmauern nieder oder wandelt sie in Tempel um. (Frei nach Cormac McCarthy, vor den „Hyänen“.) Ich habe ...

Vielleicht brennt man Orte, die Schauplatz außergewöhnlichen Leids waren, entweder bis auf die Grundmauern nieder oder wandelt sie in Tempel um. (Frei nach Cormac McCarthy, vor den „Hyänen“.) Ich habe übrigens nicht gewusst, dass Hyänen so außergewöhnliche Tiere sind, die sich mit dem Gebären so unglaublich schwertun.

Die Toten gehen um, in der Nachbarschaft, einzeln oder in Gruppen. Manche können sogar sprechen und an Türen oder Fenster klopfen. Sie wissen nicht, dass sie tot sind, obwohl sie auffällige Wunden haben. Man kann sie beruhigen oder Angst vor ihnen haben, je nach Charakter. Einige erweisen den Lebenden sexuelle Gefälligkeiten über längere Zeiträume. Erwünscht wohlgemerkt. Aber das ist in einer anderen Geschichte. „Julie“, die Geschichte, die für mich mit einem Fragezeichen endet, wo ich mir die Konsequenzen, wie es mit Julie weitergeht, lieber nicht so genau vorstellen möchte.

Bei Mariana Enriquez erzeugt sogar ein Haufen Kleider in einem zerstörten Gemäuer furchteinflößende Gefühle beim Leser und beim Betrachter, wenn das Kopfkino anspringt. Während in einer anderen Geschichte die Kleider verletzen können und Wunden zufügen, wenn frau sie anzieht. Was der Sadist im selben Raum so gerne möchte.

Religiöser Wahn lässt Menschen furchtbare Dinge veranlassen, leider erleben wir das auch gerade in der realen Welt. Wo manchmal fraglich ist, ob der Angebetete so anbetungswürdig ist. Hier nicht und in der realen Welt auch nicht. Siehe: „Ein lokaler Künstler“.

Verwandlungen finden statt, einmal quasi Schrumpfungen als Folge vererbter Traumata und ein anderes Mal sind es Verwesungen, Auflösungen, Ablösungen.

Manche Menschen ahnen, was Schreckliches auf sie zukommen könnte, können aber ihre Mitmenschen nicht warnen, weil diese sich nicht warnen lassen. In „Schwarze Augen“. Das müssen sie dann teuer bezahlen. Hier gilt wieder: Man muss schon einverstanden sein, in gewisser Weise, mit dem was geschieht, sonst kann es nicht geschehen. Nennt sich das „freier Wille“? Oder ist es die Kraft der Vorstellung, die sich auch widersetzen kann?

In ein einsames Haus würde ich diese Geschichten lieber nicht mitnehmen oder beim wilden Zelten des nachts mit Taschenlampe. Wenn wir die „Hymnen der Hyänen“ hören könnten, je nachdem, wo wir sind.

Fazit: Sie kann es und ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert. Wann gibt es endlich wieder einen Roman von Mariana Enriquez? Denn „Unser Teil der Nacht“ war das Beste, was ich je gelesen habe. Unvergesslich für mich – für immer.

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