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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2025

Gut zu lesende dystopische Romantasy mit angenehmen Charakteren

To Cage a Wild Bird
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Ich habe schon lange keine Dystopie mehr gelesen und diese hier richtig genossen. Cover und Titel versprechen eine düstere und spannende Dystopie und die Leseprobe hat mich bereits begeistert. Wir landen ...

Ich habe schon lange keine Dystopie mehr gelesen und diese hier richtig genossen. Cover und Titel versprechen eine düstere und spannende Dystopie und die Leseprobe hat mich bereits begeistert. Wir landen direkt in der Geschichte, die aus Ravens Sicht sehr fesselnd und bildhaft erzählt wird. Ich kann mir das Buch jetzt schon als Film vorstellen. Die erschaffene Welt ist komplex und ich liebe die Parallelen zu den Tributen von Panem mit den rigiden Regeln, den sadistischen und voyeuristischen Ritualen und dem allgegenwärtigen Kampf ums Überleben. Die Charaktere sind vielschichtig und müssen für sich selbst und ihr Leben moralisch schwierige Entscheidungen treffen, die nicht von allen anderen akzeptiert werden. Die Atmosphäre im Gefängnis und Jagdgebiet "Endlock" ist angespannt und düster, der Tod stets präsent. Die Jagden hätten meiner Meinung nach noch ein bisschen spannender gestaltet werden können. Uns begegnen in der Geschichte Tropes wie "Forbidden Love" und "Found Family". Besonders gut hat mir der auf natürliche und angenehme Weise fesselnde Schreibstil gefallen, der die Story trotz des düsteren Settings nie zu schwer verdaulich werden ließ. Außerdem habe ich die Charaktere ins Herz geschlossen. Raven ist auf erfrischende Weise auch mal unsicher und selbstsüchtig und im Gegensatz zu vielen anderen Romantasy-Heldinnen prescht sie nicht immer impulsiv vor, sondern reißt sich auch an einigen Stellen zusammen, um schlimmere Konsequenzen zu vermeiden. Damit zeigt sie erwachseneres und auch authentischeres Verhalten. Zudem gilt sie als Kopfgeldjägerin zwar als kampferprobt, ist dabei aber nicht immer so geschickt und vorausschauend und muss auch einiges einstecken. Das Worldbuilding hat mir gefallen, jedoch fand ich nicht ganz nachvollziehbar, weshalb die Menschen eine solche Freude am freizeitmäßigen Töten der Gefängnisinsassen entwickelt haben. Die Welt von Kriminellen befreien zu wollen ist eine Sache – diese aktiv und freudig selbst zu töten eine andere. Hier wären mehr und genauere Informationen zur "Gehirnwäsche" des Systems hilfreich gewesen. Die Spice-Szenen erschienen mir teilweise etwas konstruiert (noch schnell irgendwie in die Handlung eingebaut), aber sie haben niemals den Plot dominiert und ich mochte Raven und Vale sehr zusammen. Mein Fazit: Ich kann diese angenehm und kurzweilig geschriebene Romantasy allen Fans von Dystopien empfehlen. Den zweiten Band werde ich auf jeden Fall lesen, auch wenn leider noch kein Erscheinungsdatum feststeht.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Kurzweiliger Auftakt der London Hearts-Reihe mit cozy Vibes

One song apart - London Hearts 1
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Dieses Buch verströmt einen richtig wohligen, gemütlichen Flair mit seinen liebevoll gezeichneten Charakteren, der Mädels-WG ("cozy girlshood", "found family") und den schönen Londoner Settings. Auch ein ...

Dieses Buch verströmt einen richtig wohligen, gemütlichen Flair mit seinen liebevoll gezeichneten Charakteren, der Mädels-WG ("cozy girlshood", "found family") und den schönen Londoner Settings. Auch ein bisschen "Der Teufel trägt Prada" ist in dieser Story zu finden. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm; ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Es wird abwechselnd aus Quinns und Milos Perspektive erzählt, was ich immer sehr gerne mag. Auch wenn die beiden sich für meinen Geschmack noch etwas besser und tiefer hätten kennenlernen können und ein paar Ecken und Kanten hier und da sicher nicht geschadet hätten, hat das meinem Spaß an dem Buch keinerlei Abbruch getan. Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt und freue mich schon sehr auf den nächsten Band. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für alle Leser*innen, die cozy NA lieben.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Schönes Hawaii-Finale mit einer Prise Tragik

This could be forever
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Dieser letzte Band der Hawaii-Trilogie von Lilly Lucas war für mich richtig schöne Second Chance-New Adult: tolles Setting, liebenswerte Charaktere und ein emotionales Thema. Obwohl die Story ausschließlich ...

Dieser letzte Band der Hawaii-Trilogie von Lilly Lucas war für mich richtig schöne Second Chance-New Adult: tolles Setting, liebenswerte Charaktere und ein emotionales Thema. Obwohl die Story ausschließlich aus Millies Sicht erzählt wird, war auch Chip/Griffin für mich nahbar und spürbar; vielleicht, weil ich ihn schon aus dem vorherigen Band kannte (der erste fehlt mir noch). Ich fand die Liebesgeschichte nachvollziehbar, berührend, kurzweilig und ohne störende Ungereimtheiten. Die Hawaii-Liebe der Autorin wurde für mich noch deutlicher spürbar als im letzten Band. Das Thema Extremsport und seine Herausforderungen für die Angehörigen, erst recht, wenn diese bereits durch Verlusterfahrungen traumatisiert sind, hat mich sehr gefesselt. Fazit: Herrliches Setting, berührende Story – Empfehlung für alle NA-Fans!

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Gelungene Basketball-Romance mit viel Humor und einem ernsten Thema

One On One
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Mir hat diese Sportsromance sehr gut gefallen. Sie lässt sich leicht lesen und ich empfand sie als äußerst kurzweilig. Der Schreibstil ist mir von Beginn an besonders positiv aufgefallen; er ist detailliert, ...

Mir hat diese Sportsromance sehr gut gefallen. Sie lässt sich leicht lesen und ich empfand sie als äußerst kurzweilig. Der Schreibstil ist mir von Beginn an besonders positiv aufgefallen; er ist detailliert, bildlich, humorvoll und locker. Ich habe die Szenen direkt vor meinem inneren Auge sehen können. Annie habe ich mit ihrem beißenden Humor, ihrer Selbstironie und ihrer teilweisen Unbeholfenheit direkt ins Herz geschlossen. Sie ist eine starke Protagonistin, gleichzeitig leidet sie an Selbstzweifeln und Unsicherheiten und scheint sich selbst noch nicht richtig gefunden zu haben. Aus ihrer Perspektive wird die ganze Geschichte (in Ich-Form und Präsens) erzählt. Ben blieb für mich ein wenig blasser; Kapitel aus seiner Perspektive wären eine nette Ergänzung gewesen. Aber auch so fand ich die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden spannend und den anfänglichen ständigen Schlagabtausch amüsant. Insgesamt wird die Liebesgeschichte nicht nur witzig, sondern gleichzeitig auch behutsam erzählt ("Enemies to Lovers", "Slow Burn"). Im letzten Drittel plätschert sie für meinen Geschmack eine Zeit lang etwas zu gemächlich vor sich hin, auch konnte ich in dieser Phase Annies Verhalten nicht immer nachvollziehen. Gut fand ich, dass auch dargestellt wird, dass beide Charaktere aus ihrer Vergangenheit schwere Päckchen zu tragen haben. Durch die gesamte Geschichte hindurch merkt man, dass die Autorin am Rande eines Basketballplatzes aufwuchs, denn die Liebe zu diesem Sport wird auf jeder Seite deutlich. Auch Annies Arbeit als Social Media Managerin und Filmerin fand ich neben der Liebesgeschichte sehr faszinierend und ich hätte zu gerne einmal eines ihrer Hype-Videos gesehen. Die Begeisterung für ihre Arbeit ist direkt auf mich übergesprungen, obwohl ich keinerlei Berührungspunkte mit diesem Betätigungsfeld habe. So etwas liebe ich an Büchern! Das ernste Thema hinter den Kulissen möchte ich nicht näher benennen, um nicht zu spoilern. Es wurde sehr gut und realistisch dargestellt. Hier wäre eine Triggerwarnung zu Beginn des Buches sicherlich sinnvoll. Mein Fazit: Diese kurzweilige, sehr gut geschriebene Sportsromance hat mich oft zum Grinsen gebracht und behandelt zudem als Gegengewicht noch ein (nicht nur im Sport) wichtiges Thema. Zwischendurch hätte ich mir etwas mehr Emotionen in der Liebesbeziehung gewünscht, aber alles in allem kann ich dieses Buch allen Fans von Romances nur wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Vielleicht nichts wirklich Neues, aber was für ein Spaß!

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract
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Dieses Buch bietet von der Story her nicht wirklich viel Neues, hat mir aber richtig Spaß gemacht. Es liest sich unglaublich leicht und schnell. Der Schreibstil ist so locker-flockig und witzig, dass ich ...

Dieses Buch bietet von der Story her nicht wirklich viel Neues, hat mir aber richtig Spaß gemacht. Es liest sich unglaublich leicht und schnell. Der Schreibstil ist so locker-flockig und witzig, dass ich an mehreren Stellen laut losgelacht habe, was mir bei Büchern nicht oft passiert. Noch im Nachhinein muss ich über manche Situationen kichern. Die spritzigen Dialoge, die witzigen Vergleiche, die Situationskomik - all das wurde einfach toll umgesetzt!

Beide Charaktere waren mir sehr sympathisch und für mich in ihrer Persönlichkeit spürbar, auch wenn Parker etwas weniger greifbar blieb als Lainey und ich mir zum Ende hin etwas mehr Einsicht in seine Perspektive gewünscht hätte. Da ging dann alles doch recht flott. Die Tension zwischen beiden wurde richtig gut aufgebaut. Es gab nur zwei Spice-Szenen, die meiner Meinung nach gut beschrieben wurden, ohne die immer gleichen Formulierungen zu verwenden, die ich schon nicht mehr lesen kann.

Natürlich waren einige bekannte und absehbare Klischees und Tropes vertreten, aber ich wurde auch überrascht, wenn sich die Figuren bei Kleinigkeiten anders und reifer verhielten als erwartet. Das fand ich erfrischend und insgesamt hat für mich einfach das Gesamtpaket gestimmt. Vor allem habe ich nicht nur gelacht, sondern auch viel gefühlt und das macht für mich eine gute Story aus!

Fazit: Eine leichte Fake Dating-RomCom, die mich durch ihren guten, witzigen und gleichzeitig behutsamen Schreibstil und die Gefühlsentwicklung zwischen den Charakteren überzeugt hat. Ich freue mich auf Band 2!

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