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Veröffentlicht am 13.04.2018

Sehr berührendes Buch!

Bis zum Himmel und zurück
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Inhalt:

Katja ist Ende zwanzig und Drehbuchautorin. Sie lebt sich sozusagen in ihren Drehbüchern aus. Im wirklichen Leben klappt es bei ihr nicht so gut. Vor vielen Jahren ist ihre jüngere Schwester vor ...

Inhalt:

Katja ist Ende zwanzig und Drehbuchautorin. Sie lebt sich sozusagen in ihren Drehbüchern aus. Im wirklichen Leben klappt es bei ihr nicht so gut. Vor vielen Jahren ist ihre jüngere Schwester vor ihren Augen tödlich verunglückt und seither gibt sie sich die Schuld an ihrem Tode. Ihre Mutter ist damals daran zerbrochen und zur Alkoholikerin geworden. Ihr Vater hat die Familie daraufhin verlassen und inzwischen eine neue Frau geheiratet. Lange hat Katja dies alles verdrängt. Aber nun holt sie die Vergangenheit ein. Ihr Vater liegt im Koma und sie soll ihn besuchen und außerdem erfährt Katja, dass sie eine Halbschwester hat.


Meine Meinung:

Oh welch wunderbarer und emotionaler Roman. Ein Buch zum Lachen und Weinen!

Es werden sehr viele ernste und auch traurige Themen eingearbeitet. So geht es um Schuld und Sühne, um Trauer und Verzweiflung, um Traumata und deren Verarbeitung, um psychische Probleme und Alkoholismus und einiges mehr.


Erzählt wird aus der Sicht von Hauptprotagonistin Katja in der Ich-Form. Catharina Junk versteht es die Leser und Leserinnen in ihren Bann zu ziehen. Der Schreibstil ist ganz wunderbar. Sehr gefühlvoll schildert sie alles so, dass die ganzen Gefühle und Emotionen sehr realistisch bei mir ankamen. Ich konnte mit Katja, aber auch mit den anderen Protagonisten richtig gut mitfühlen.Und trotz der ernsten Thematik liest sich das Buch sehr unterhaltsam und stellenweise sogar etwas humorvoll.


Katja ritzt sich aufgrund ihrer unbewältigten Vergangenheit. Und auch dies fand ich so einfühlsam geschildert, und so realistisch dargestellt, dass ich sogar dafür ein wenig Verständnis hatte, und ihr liebend gern geholfen hätte.


Die Zeitebenen wechseln immer ab zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Auch dies hat die Autorin super gelöst und es war immer alles klar und verständlich geschildert. Häppchenweise erfährt man immer mehr aus Katjas Kindheit.


Alles in allem für mich ein unglaublich tolles Buch...Drama, Liebesroman und Familiengeschichte in einem. Dieser Roman hat mich sehr berührt und ich kann ihn wärmstens empfehlen.


Veröffentlicht am 14.04.2026

witzig, unterhaltsam und charmant

Ziemlich beste Verbrecher
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„Ziemlich beste Verbrecher“ ist von Sunil Mann geschrieben und im Verlag grafit erschienen.
Alois Mistelzweig, ehemaliger Pianist, und Berta Bartók, eine pensionierte Köchin wohnen gemeinsam in der Zürcher ...

„Ziemlich beste Verbrecher“ ist von Sunil Mann geschrieben und im Verlag grafit erschienen.
Alois Mistelzweig, ehemaliger Pianist, und Berta Bartók, eine pensionierte Köchin wohnen gemeinsam in der Zürcher Villa ihrer verstorbenen Arbeitgeberin, obwohl sie sich eigentlich nicht mögen. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie durch Gaunereien und Diebstahl. Als sie bei einem Handtaschenraub vom Opfer erwischt werden, wird das ungleiche Paar gezwungen nach einer verschwundenen Freundin zu forschen und zu suchen. Diese Herausforderung nehmen sie gerne an, weil es für sie zugleich eine Abwechslung aus dem öden Rentnerdasein bedeutet.
Es handelt sich hier um einen ungewöhnlichen Kriminalroman, der sicher auch Nicht-Krimifans begeistern wird. Der Fokus liegt nicht unbedingt auf dem Spannungsbogen. Das Buch ist charmant, unterhaltsam und humorvoll geschrieben. Es ist jede Menge Situationskomik enthalten. Die Charaktere sind etwas eigen, aber liebenswert. Alois und Berta sind wirklich toll gewählt und sehr ungewöhnlich. Über die humorvollen Dialoge zwischen ihnen habe ich mich sehr amüsiert.
Obwohl es in dem Buch nicht blutig zugeht und auch keine polizeilichen Ermittlungen anfallen, ist ein kleiner Spannungsbogen vorhanden, der bis zum Ende erhalten bleibt. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf Humor und Unterhaltung. Auch ein paar ernste Zwischentöne sind zu finden. So geht es auch um das Leben im Alter und um Altersarmut.
Fazit: Ein ungewöhnliches und ungleiches Ermittlerpaar tritt hier als Hobbydetektive in Erscheinung. Ich habe die beiden ins Herz geschlossen und mit ihnen beiden mitgefiebert. Ich finde die Grundidee und auch die Handlung sehr originell und gut umgesetzt. Gerne empfehle ich diesen Cosy Crime weiter.

Veröffentlicht am 02.04.2026

schöne Cowboy-Romance

Arizona Cowboy
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Dr. Emma Killer hat eine Reise durch Amerika mit dem Auto geplant. Kurz vor dem Reisetermin fällt ihre Reisebegleitung krankheitsbedingt aus. Emma beschließt die Reise alleine anzutreten.

Mitten in der ...

Dr. Emma Killer hat eine Reise durch Amerika mit dem Auto geplant. Kurz vor dem Reisetermin fällt ihre Reisebegleitung krankheitsbedingt aus. Emma beschließt die Reise alleine anzutreten.

Mitten in der Wildnis Arizonas hat sie eine Autopanne. Hilfe bekommt sie von dem Rancher Brandon, auf dessen Farm sie einige Tage übernachten kann, nachdem sie sogar eine Nacht in der Arrestzelle der Polizei verbracht hat. Ganz unerwartet fliegen die Funken zwischen den beiden, und so nach und nach verliebt sich Emma in Brandon, obwohl das ganz und gar nicht auf ihrem Plan stand. Aber eine deutsche Ärztin und ein Cowboy – ob das eine Perspektive hat? Lest selbst…

Dies war meine erste Cowboy-Romance und ich hatte ein wenig Zweifel, ob es wirklich mein Genre ist. Aber Matilda Meng wusste mich mit ihrem Debüt zu überzeugen.

Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Es wechselt immer die Sichtweise zwischen Emma und Brandon, so dass man sich in beide gut hineinversetzen kann. Ich mochte beide Protagonisten gleichermaßen, und sie kamen mir authentisch vor. Das Buch witzig und humorvoll geschrieben, und es kommen keinerlei Längen auf. Die Romanze hat mir gut gefallen. Stellenweise waren die Beschreibungen richtig prickelnd und mit einem kleinen Schuss Erotik gewürzt.

Es wurden zwar einige Klischees bedient und das Ende war vorhersehbar, aber das hat mich hier nicht gestört.

Fazit: Ein wunderbares Setting, sowie sympathische Charaktere werden hier zu einer locker-leichten Liebesgeschichte zusammengefügt. Wer dieses Genre mag, dem kann ich den Roman sehr empfehlen. Ich freue mich jetzt auf den Folgeband „Arizona Baby“.

Veröffentlicht am 26.03.2026

ein Wohlfühlroman zum Abschalten und Entspannen

Körbchen mit Bergblick
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„Körbchen mit Bergblick“ von Caroline Messingfeld ist untertitelt mit „Ein Glücksroman“ und besticht durch sein zauberhaftes Cover.
Hauptprotagonistin Ally ist als Musical-Darstellerin auf Kreuzfahrtschiffen ...

„Körbchen mit Bergblick“ von Caroline Messingfeld ist untertitelt mit „Ein Glücksroman“ und besticht durch sein zauberhaftes Cover.
Hauptprotagonistin Ally ist als Musical-Darstellerin auf Kreuzfahrtschiffen heimisch und immer in der weiten Welt unterwegs. Als ihre Mutter erkrankt, kehrt Ally in ihre Heimat im beschaulichen Lenggries zurück. Während ihre Mutter sich eine Reha gönnt, kümmert sich Ally um die Tierarztpraxis und Tierpension der Familie.
Es handelt sich um einen wunderbaren Wohlfühlroman mit viel Herz und Gefühl. Zugleich kommt reichlich Urlaubsflair auf und man hat die bayrischen Berge förmlich vor Augen und die gesunde Landluft schier in der Nase. Mit einer Tierpension und einer Tierarztpraxis ist natürlich ein wunderbares Setting geschaffen.
Es ist auch eine schöne Liebesgeschichte mit viel Gefühl und Romantik eingebaut. Die Protagonisten sind sehr sympathisch dargestellt und wirken menschlich und authentisch.
Der Schreibstil liest sich locker und leicht. Es ist immer eine Prise Humor dabei, so dass man zwischendurch immer lächeln muss. Nur die Schrifttype beim Taschenbuch hat mir leider nicht zugesagt.
Fazit: Ein Buch für erholsame Lesestunden zum Wohlfühlen, Abschalten und Entspannen. Zugleich darf man ein wenig Berg- und Urlaubsluft schnuppern. Und auch alle Tierfreunde kommen hier auf ihre Kosten. Wenn ihr dies mögt, dann kann ich euch dieses herzliche Buch sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

unterhaltsamer Familien- und Urlaubsroman mit Tiefgang

Andere nennen es Urlaub
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„Sie nennen es Urlaub, andere nennen es Familientherapie“ (S. 366)
„Andere nennen es Urlaub“ ist von Franka Bloom geschrieben und im Verlag Rowohlt erschienen.
Das Buch handelt von einer abenteuerlichen ...

„Sie nennen es Urlaub, andere nennen es Familientherapie“ (S. 366)
„Andere nennen es Urlaub“ ist von Franka Bloom geschrieben und im Verlag Rowohlt erschienen.
Das Buch handelt von einer abenteuerlichen Reise nach Italien. Eigentlich wollte Nettie, die in der Mitte ihres Lebens steht, eine kleine Auszeit und etwas Erholung. Doch es kommt ganz anders, da sie ihren alten Vater nach Italien mitnehmen muss, der gerade unter dem Tod seiner kürzlich verstorbenen „Mutsch“ leidet.
Nettie hat es nicht leicht. Nun verliert sie auch noch ihren Brotjob und in ihrem Traumjob als Schauspielerin war sie nie erfolgreich. Ihr 18jähriger Sohn macht Abi und möchte sich abnabeln. Mit ihrer Schwester hat sie nicht das beste Verhältnis und ihr Vater, der gerade erst seine Frau verloren hat, ist es auch etwas schwierig. Dies alles deutet vielleicht schon darauf hin, dass es sich hier nicht nur um einen locker-leichten Urlaubsroman handelt, auch wenn das Cover dies vermuten lässt.
Die Geschichte ist zwar sehr humorvoll erzählt und man muss immer wieder schmunzeln und lachen. Trotzdem ist viel Tiefgang und Ernsthaftigkeit beigemischt. So geht es um das Eltern-Kind-Verhältnis, welches unabhängig vom Alter immer bestehen bleibt. Es geht ums Loslassen, um vergrabene Träume, um Neubeginn und einiges andere mehr.
Trotz der teilweise ernsten Thematik kann man die Lektüre und die Reise nach Italien richtig genießen. Der Schreibstil ist erfrischend und unterhaltsam. Insbesondere der Vater und das alltägliche Chaos haben mich immer wieder zum Grinsen gebracht und für gute Laune gesorgt.
Zum Abschluss noch ein Zitat von S. 298: „Wir alle haben nur dieses eine Leben. Und wir entscheiden selbst, was wir mit diesem einen Leben anstellen wollen.“

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