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Veröffentlicht am 15.04.2026

Leseempfehlung

Mit beiden Händen den Himmel stützen
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„Mit beiden Händen den Himmel stützen“ von Lilli Tollkien
Verlag: Aufbau
Ein Roman, der sich trotz der schweren Thematik schnell wegliest.
Lale wächst in den 80er Jahren in einer Männer-WG auf. Die drogenabhängige ...

„Mit beiden Händen den Himmel stützen“ von Lilli Tollkien
Verlag: Aufbau
Ein Roman, der sich trotz der schweren Thematik schnell wegliest.
Lale wächst in den 80er Jahren in einer Männer-WG auf. Die drogenabhängige Mutter hat das Sorgerecht verloren, der Vater sitzt im Gefängnis und sein Freund Karlheinz holt aus schlechtem Gewissen und wegen 700 € Pflegegeld die kleine Lale aus dem Heim und gibt ihr ein Zuhause. Falls man eine Männer-WG mit Alkohol, Drogen und wechselnden Frauen als Zuhause gelten lassen mag.
Lale sehnt sich nach Sicherheit, Wärme, Umarmung und einer Brotdose für die Schule.
Sie bekommt Freiheiten, aber keine Regeln und keine Grenzen, keine Erziehung.
Die Autorin schreibt in einer etwas distanzierten, sachlichen, aber eindringlichen Art über die schweren Themen wie se*uellen Missbrauch, Abhängigkeiten und Vernachlässigung.
Beginnend mit Lales Zeugung bis zur Entbindung ihres Kindes wird chronologisch ihr schwerer Weg erzählt. Ein Buch, das mich aufwühlt, wütend macht und mich doch voller Mitgefühl und Empathie weiterlesen lässt. Die Autorin gibt uns Einblicke in die anti-autoritäre Erziehung. Lale bekommt schon als kleines Kind eine verkehrte Art von Beziehung aufgezeigt. Frauen werden benutzt, für verrückt erklärt, wenn sie sich auflehnen und so bekommt Lale ein verquertes Bild von Beziehungen. Auch ihr Selbstbild wird stark durch die Männer und deren verzerrtes Denken über Frauen, Alkohol und Drogen geprägt.
Ihr Vater, der nach dem Gefängnis in der Kommune lebt, nimmt Lale und ihre Ängste nicht ernst. Niemand beschützt das kleine Kind auf dem Weg zur Erwachsenen und das lässt mich beim Lesen voller Unverständnis den Kopf schütteln. Weder Jugendamt noch Lehrer oder Freunde der Männerkommune helfen, auch Lales Oma und ihre ältere Schwester greifen nicht ein.
Hoffen wir, dass das System heute besser organisiert ist.
Lale ist eine kleine Streberin in der Schule, die Regeln dort gefallen ihr und sie geht gerne dorthin. Bis sie abrutscht und sich in Kreisen bewegt, in denen Alkohol und Drogen dazugehören. Lale versucht immer wieder, aus diesem Kreislauf auszubrechen, doch sie kann nichts zu Ende bringen. Ihr Versuch, zu werden wie andere Personen, lässt sie scheitern, und sie findet sich erst wieder, als sie zu schreiben beginnt.
Der Missbrauch durch einen der Männer aus der Kommune wird erst Jahre später zugelassen. Ihre Scham über die Erregung währenddessen, obwohl sie sich ekelt, ist so groß, dass sie versucht, das Thema zu ignorieren. Was nicht ausgesprochen wird, existiert nicht.
Der Debütroman von Tollkien ist kein Buch für Zwischendurch, es ist eine klare Empfehlung für alle, die sich mit diesem schweren Thema auseinandersetzen können.
Bitte die Triggerwarnung beachten.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Literarisches Highlight

Die Schwestern
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„Die Schwestern“ von Colm Tóibín Verlag : Hanser
In „Die Schwestern“ von Colm Tóibín geht es um drei Schwestern, die nach dem Tod ihres Vaters ihre Heimat verlassen und gemeinsam mit ihrer Mutter nach ...

„Die Schwestern“ von Colm Tóibín Verlag : Hanser
In „Die Schwestern“ von Colm Tóibín geht es um drei Schwestern, die nach dem Tod ihres Vaters ihre Heimat verlassen und gemeinsam mit ihrer Mutter nach Argentinien zurückkehren.
Eine Nonne hilft schließlich, die drei Mädchen in einer Schule unterzubringen; zunächst aus Fürsorge, später jedoch von Zweifeln geplagt, als sie erkennt, dass die Mutter nicht in der Lage ist, das Schulgeld zu bezahlen. Doch da ist es längst zu spät. Die Mädchen lernen schnell, sich anzupassen: Sie verleugnen einander, ihre Herkunft, ja alles, was sie als Familie einst ausmachte.

Núria, die Älteste, mittlerweile Witwe und einst Unternehmersgattin; Conxita, die mittlere Schwester, angestellt bei einer wohlhabenden Tochter, in deren Haushalt sie arbeitet; und Montse, die Jüngste, die nun in einer Autowerkstatt ihren Lebensunterhalt verdient. Montse war 20 Jahre die Geliebte eines älteren Herren und hat die Vorzüge genossen.
Der Kontakt zwischen den Schwestern ist lose geworden; bereits vor langer Zeit haben sie sich voneinander entfernt.
Die Mutter, stark im Einfluss der wohlhabenden und dominanten Núria, vernachlässigt die beiden anderen Töchter und drängt sie früh in die Selbständigkeit.
Mit bewundernswerter Präzision gelingt es dem Autor, auf wenigen Seiten die fragile Beziehung zwischen den Schwestern und auch zur Mutter eindringlich zu zeichnen. Leise und von stiller Intensität erzählt er von ihrem Leben in der Fremde, damals wie heute. Damals als arme Familie ohne Halt in Buenos Aires, heute, nach dem Erbe ihrer Tante in den Pyrenäen, als sie gemeinsam in die Vergangenheit zurückkehren.
Zart und von melancholischer Schönheit durchzogen, entwirft der Autor das Leben der Geschwister. Die Distanz und Entfremdung werden ungeschönt dargestellt; zugleich beschreibt er mit feinem Gespür die vorsichtige Annäherung während ihres Aufenthalts im kleinen Haus der Tante. Nach all den Jahren kommen sie sich wieder näher und doch bleibt das Band zwischen ihnen von einer fast schmerzhaften Zerbrechlichkeit.
Colm Tóibín überzeugt durch seinen ruhigen, fließenden und zugleich ungemein präzisen Schreibstil. Mit wenigen Worten erschafft er ein intensives, atmosphärisch dichtes Familienporträt. Er macht die Distanz spürbar und lässt zugleich in späteren Jahren Vertrautheit und Verbundenheit wieder aufscheinen; leise, behutsam und von großer literarischer Eleganz.
Was für ein Werk, was für ein zutiefst poetisches, berührendes literarisches Highlight.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Highlight

Ein Mädchen verließ das Zimmer
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„Ein Mädchen verließ mit vierzehn das Zimmer und wurde nicht mehr gesehen. Ein weißer Fleck auf der Karte. Ein nasser Fleck auf dem Laken. Eine leere Puppe. Ein Loch in der Welt.“ (Pos.3741)
Ein Mädchen ...

„Ein Mädchen verließ mit vierzehn das Zimmer und wurde nicht mehr gesehen. Ein weißer Fleck auf der Karte. Ein nasser Fleck auf dem Laken. Eine leere Puppe. Ein Loch in der Welt.“ (Pos.3741)
Ein Mädchen verlässt ein Zimmer und mit ihr verschwindet etwas, das nie wieder ganz zurückkehrt.
„Ein Mädchen verließ das Zimmer“ von Ulrikka S. Gernes / Verlag: Gutkind
Ein junges Mädchen wird verführt. Nicht mit Gewalt, nicht mit Druck, sondern mit Worten. Mit Briefen, in denen Sehnsucht mitschwingt, in denen von Liebe erzählt wird. Und doch ist diese Liebe ein Verbrechen. An ihrer Person. An ihrem Werden. Ein Verlust ihrer selbst. Nur weiß das junge Mädchen das alles noch nicht.
„Niemand versteht die Liebe, niemand außer denen, die sie fühlen.“ (Eg/Brief 05.02.1980)
Eg, Schriftsteller, Freund der Eltern, trifft auf Tanja. Vierzehn Jahre alt, eine Bohnenstange, voller Unsicherheit und doch mit einer tiefen Liebe zur Poesie. Zwischen ihnen entsteht ein reger Briefwechsel. Anfangs vielleicht harmlos, doch Eg beginnt, sich in ihre Gedanken zu schreiben. Mit Komplimenten, mit großen Worten, mit der Behauptung, sie sei sein Leben, seine Liebe, seine Sehnsucht. So geschickt, so subtil, dass Tanja sich ebenfalls in ihn verliebt. In einen 46-jährigen Mann.
Er spricht von Gleichberechtigung, von Tiefe, von einer besonderen Verbindung. Doch von der Verletzung ihrer Integrität, ihrer Würde, davon spricht er nicht.
Und das vielleicht Erschütterndste: Niemand greift ein.
Nicht die Eltern. Nicht Freunde. Nicht einmal Fremde.
Tanja, kaum älter als Egs eigene Tochter, verliert nicht nur ihre Unschuld, sondern sich selbst. Wer wäre sie gewesen ohne ihn? Was hätte sie gewollt, wenn seine Worte nicht ihre Gedanken überlagert hätten?
„Wie sieht man die Wirklichkeit in der Wirklichkeit? Auch eine Fotografie ist nur ein Ausschnitt.“ (Pos.2767)
Dieser Satz beschreibt so viel von dem, was dieses Buch ausmacht. Wir sehen Ausschnitte. Gefühle. Erinnerungen. Und erst nach und nach setzt sich das ganze Bild zusammen: erschütternd, schmerzhaft, klar, unausweichlich.
Tanja liebt. Sie gibt sich hin. Und genau darin liegt die Tragik. Denn sie ist nicht Opfer im klassischen Sinne und doch ist sie es in jeder Faser ihres Seins. Eg nimmt sich, was er will, und nennt es Liebe. Und sie glaubt ihm.
Selbst Jahre später kann er sie nicht loslassen. Seine Worte finden immer wieder ihren Weg zu ihr. Und Tanja schafft es nie ganz, sich zu befreien.
Erst als erwachsene Frau - in einer gesunden Beziehung, an der Seite eines Mannes in ihrem Alter - beginnt sie zu verstehen. Beginnt zu begreifen, was ihr genommen wurde. Dass es Worte für das gibt, was geschehen ist, dass es Gesetze dafür gibt.
Paragraf 223, Absatz 2, Strafgesetzbuch.
Doch was hilft ihr der Paragraf heute? Was kann er ihr zurückgeben? Nichts!
Und es bleibt die Frage, warum hat niemand etwas getan? Warum hat man das zugelassen?
„Du wurdest geschaffen, um mein zu sein. Eine solche Liebe setzt man nicht aufs Spiel. Als Du nichtsdestotrotz Sonne und Mond verwechseltest, verloren wir einander.“ (Pos.3692)
Diese Worte sind schwer zu ertragen. Weil sie so viel offenlegen. Besitz. Manipulation. Verdrehte Realität.
Die Autorin klagt nicht an. Sie verurteilt nicht. Und genau darin liegt die Wucht dieses Buches. Sie erzählt. Lässt uns fühlen. Lässt uns eintauchen in Tanjas Gedankenwelt, erst die des Mädchens, dann die der Frau, die zurückblickt und versucht zu verstehen.
Man spürt die verlorene Kindheit. Die Verwirrung. Die Sehnsucht nach etwas, das sich als Illusion entpuppt.
Sprachlich ist dieses Buch ein absolutes Highlight. Fließend, eindringlich, voller Emotionen. Jeder Satz sitzt, jede Zeile hallt nach. Es ist keine laute Geschichte, aber eine, die lange bleibt.
Ein Buch, das erschüttert und das wehtut.
Und ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Genial konstruiert

Kill for Me
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Inspiriert von dem Buch „Der Fremde im Zug“ von Alfred Hitchcock bringt eine Frau auf eine verstörende Idee:
Wir tauschen Morde.
Du tötest meinen Feind und ich deinen und niemand kommt uns auf die Schliche.
„Kill ...

Inspiriert von dem Buch „Der Fremde im Zug“ von Alfred Hitchcock bringt eine Frau auf eine verstörende Idee:
Wir tauschen Morde.
Du tötest meinen Feind und ich deinen und niemand kommt uns auf die Schliche.
„Kill for me“ von Steve Cavanagh / Verlag: Goldmann
Der Autor hat wieder einmal sein unglaubliches Können bewiesen. New York, eine Stadt, in der alles möglich ist. Und in der das Böse erschreckend leichtes Spiel hat.
Ruth wird in ihrem Haus überfallen und schwer verletzt, von einem Mann mit stechend blauen Augen. Ihr Glück und ihr Überleben hing an einer Sirene. Doch seit dieser Nacht ist ihr Leben ein einziger Albtraum. Angst schnürt ihr die Kehle zu. In ihr eigenes Haus kann sie nicht mehr zurück und auch die Aufenthalte im Hotel bringen keine Ruhe. Die Panik sitzt tief.
Bis ihr Mann Scott auf ihren Hinweis hin einen fatalen Fehler begeht. Ruth ist darüber so glücklich, so erleichtert und plötzlich scheint die Welt wieder in Ordnung. Die Angst ist verschwunden. Doch diese Sicherheit ist trügerisch. Denn als ihr Fehler aufgedeckt wird, bricht die Angst mit voller Wucht wieder über sie herein.
Amanda hingegen führt ein glückliches Leben. Verheiratet, eine kleine Tochter namens Jess. Sie genießt jeden Moment mit ihrer Familie und ihres Lebens. Bis der Milliardärssohn Wallace Crone ihr das Liebste nimmt und es zerstört. Auf bestialische und grausame Weise- weggeschmissen wie Müll!
Doch man kann ihm nichts nachweisen.
Ihr Verlust ist unermesslich. Und mit ihm wächst der Hass. Amanda würde alles tun, um Gerechtigkeit zu bekommen oder Rache.
Als Amanda in einer Selbsthilfegruppe Wendy kennenlernt, der ebenfalls durch ein brutales Verbrechen das Liebste genommen wurde, entsteht eine Idee. Eine dunkle, gefährliche Idee.
Du tötest den Mörder meiner Liebsten und ich töte deinen. Wie aus dem Buch / Film von Alfred Hitchcock.
Ein perfider Plan. Ein tödliches Spiel. Und scheinbar der perfekte Mord.
Der Autor spielt jedoch nicht nur mit seinen Protagonisten, sondern auch mit uns Leser:innen. Immer wieder werden wir auf falsche Fährten geführt. Nichts ist, wie es scheint. Mit jeder Seite zieht sich das Netz enger zusammen, die Spannung steigt und ein Plot-Twist jagt den nächsten.
Es ist ein echter Pageturner, der einen kaum noch loslässt. Die Kapitel sind kurz, der Sog ist stark und plötzlich merkt man, dass man schon wieder viel weiter gelesen hat, als man eigentlich wollte.
Nach und nach fügen sich die Fäden zusammen und offenbaren ein raffiniert konstruiertes Gesamtbild. Steve Cavanagh nimmt uns mit in die Tiefe der menschlichen Psyche und zeigt, was traumatische Erfahrungen mit Menschen machen können. Wie stark Schmerz sein kann. Und wie mächtig das Gefühl von Rache wird. Um was ? Erleichterung zu spüren? Gerechtigkeit zu erfahren? Oder auch anderen den Schmerz zuzufügen?
Ohne zu spoilern kann ich euch diesen Thriller absolut ans Herz legen.
Genial konstruiert, voller Spannung, mit überraschenden Wendungen und bis zum Schluss auf falschen Fährten.
Ich mag den Schreibstil des Autors sehr, seine Bücher überzeugen mich immer wieder.
Und auch „Kill for Me“ ist für mich eine absolute Thriller- Empfehlung, genau wie die Eddie Flynn Reihe.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Vegane Naschkatzen

natürlich vegan backen
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„Für alle Naschkatzen, die nach einer neuen Art zu backen suchen.“ (Philip Khoury)

„Natürlich vegan backen“ von Philip Khoury / Verlag: Südwest

Neben der charmanten Vorstellung des preisgekrönten australischen ...

„Für alle Naschkatzen, die nach einer neuen Art zu backen suchen.“ (Philip Khoury)

„Natürlich vegan backen“ von Philip Khoury / Verlag: Südwest

Neben der charmanten Vorstellung des preisgekrönten australischen Autors libanesischer Abstammung, der zwar keine Anstellung in London bei der Queen erhielt, jedoch als Chefkonditor bei Harrods eine der weltweit größten Pâtissier-Brigaden übernahm, gewährt dieses Buch spannende Einblicke in seine Arbeit.

Dort konnte er experimentieren und erfolgreich eine Linie rein pflanzlicher Köstlichkeiten etablieren.

Philip Khoury präsentiert klassische Backwaren ebenso wie neue Kreationen: von Hefegebäck über zarte Tartes und Pies bis hin zu Kuchen, Torten und Desserts. Als erfahrener Pâtissier zeigt er eindrucksvoll, dass Backen ohne tierische Produkte keinerlei geschmackliche Einbußen oder Nachteile in der Konsistenz bedeutet, ganz im Gegenteil.

Besonders hilfreich sind die pflanzlichen Grundrezepte, etwa für Mürbeteig, Blitzteig, Schlagcreme, Konfitüren oder Glasuren.

Darüber hinaus stellt Khoury verschiedene Trieb-, Binde- und Geliermittel vor, erklärt, welche Öle sich am besten eignen, und erläutert die Unterschiede zwischen den verschiedenen Pflanzendrinks.

Ganz wunderbar finde ich die Angaben zu unterschiedlichen Backformen bei den einzelnen Rezepten, das habe ich bislang in keinem anderen Backbuch gesehen.

Genial sind auch die QR-Codes bei vielen Rezepten. Sie führen direkt zu YouTube-Videos, in denen man dem Pâtissier Schritt für Schritt bei der Zubereitung zusehen kann.

Zu jedem Rezept gibt es eine persönliche Anmerkung mit Tipps und Tricks sowie sympathischen Einblicken des Autors.

Die stimmungsvollen Fotografien von Matt Russell setzen die Kreationen gekonnt in Szene und machen große Lust, auch außergewöhnliche Rezepte selbst auszuprobieren.

Ein inspirierendes Backbuch für alle, die pflanzlich backen möchten oder einfach neugierig auf neue Wege in der Pâtisserie sind.

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