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Veröffentlicht am 15.04.2026

Reicht nicht ganz an die Vorgänger heran...

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Das Känguru ist zurück! Ich habe mich sehr gefreut und natürlich musste ich unbedingt das neue Buch lesen.

Zum Plot will ich gar nicht viel schreiben - gewohnte WG-Situation mit Kleinkünstler und Känguru ...

Das Känguru ist zurück! Ich habe mich sehr gefreut und natürlich musste ich unbedingt das neue Buch lesen.

Zum Plot will ich gar nicht viel schreiben - gewohnte WG-Situation mit Kleinkünstler und Känguru und die beliebten Nebenfiguren wie vor allem Herta kommen glücklicherweise auch wieder zu Wort.

Was mich am neuesten Känguru ein bisschen gestört hat, waren die vielen Stellen, in denen "den Gläubigen gepredigt wird" (abgewandeltes Zitat aus dem Buch). Damit meine ich, dass SEHR VIEL über Politik vorkommt und einige typische Personen und Parteien im Fokus stehen, wie Trump, Merz, Spahn, AFD und CDU. Typisch deswegen, weil klar ist, wie der Autor (und damit seine Figuren) politisch eingestellt sind. Auch klar ist, dass einige Parteien und Politiker (es sind ausschließlich Männer) ständig, wirklich ständig, kritisiert werden, wohingegen andere Parteien gar nicht erwähnt werden. Mich hat das teilweise dann einfach ermüdet, dass schon wieder über die gleichen Parteien oder Personen geschimpft wurde - und diese Stellen waren auch absolut nicht (mehr) lustig, leider.

Warum ich trotzdem 4 Sterne gebe, liegt an den Highlights der Reihe und des Buches. Marc-Uwe und das Känguru sind wirklich ein sehr amüsantes Duo. Es gibt im aktuellen Band erstmalig auch Kapitel, die das Känguru "geschrieben" hat, und die sehr, sehr lustig sind. Einige Ideen wie das Hand-Schnick-Schnack-Schnuck sind einfach nur genial lustig. Hertas "Pottkast" ist eindeutig ein Highlight als Idee (wenn auch einige "Folgen" leider die Kritik, die ich vorher geäußert habe, untermauern). Und an einer Stelle - ich sage nur Tigermücke - musste ich wirklich sehr laut lachen. Daher gibt es von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung, verbunden mit der Hoffnung, dass, sollten weitere Bände folgen, der Fokus vielleicht wieder ein bisschen mehr auf den Humor und ein bisschen weniger auf die Politikkritik gelegt wird.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Sehr gut geschriebener Roman über ein wichtiges Thema

Warum du schweigst
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Lena ist 15 Jahre alt, leidenschaftliche Fußballspielerin, nicht so besonders gut in Mathe und vielleicht ein bisschen verknallt in Tim.

Als ihr Team einen neuen, jungen Trainer bekommt, ist sie erst ...

Lena ist 15 Jahre alt, leidenschaftliche Fußballspielerin, nicht so besonders gut in Mathe und vielleicht ein bisschen verknallt in Tim.

Als ihr Team einen neuen, jungen Trainer bekommt, ist sie erst begeistert. Charly ist jung und sehr motiviert und ihr Team spielt viel besser durch sein Training.

Doch Charlys Verhalten fängt Lena an zu stören. Sind seine Nachrichten an die Mädchen manchmal nicht etwas zu freundlich? Und das viele Berühren und die Massagen oder das gemeinsame Feiern der Erfolge mit Alkohol...?

Das Buch "Warum du schweigst" handelt von Missbrauch im Vereinssport - und ist absolut gut geschrieben! Sowohl Lenas als auch Tims Sicht werden abwechselnd und sehr authentisch beschrieben. Dass der Autor mit Betroffenen gesprochen und diese durch Lena hat sprechen lassen, merkt man sehr stark. Auch die Art und Weise, wie die Eltern, die anderen Spielerinnen und Freunde von Tim sowie der Vereinsvorstand skizziert werden, wie sie sprechen und handeln, hat mich sehr angesprochen. Es ist niemals zu viel oder zu wenig -und die ganze Geschichte durchweg plausibel, leider (!), ohne Effekthascherei zu betreiben. Und das Ende des Romans fand ich wirklich sehr gut gewählt!


Mein Fazit:

Ein Buch, das mich absolut mitgenommen hat und das ich uneingeschränkt weiterempfehle - auch sehr wichtig für junge Lesende, die hoffentlich nicht in eine Lage wie Lena kommen werden - aber vielleicht jemanden kennen, der sich auf einmal seltsam verhält. Auch für Eltern und im (Sport-)Verein aktive Menschen eine wichtige Lektüre!

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Wahnsinnig gut - ein echter Pageturner!

Madwoman
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Clove ist 2-fache Mutter und Hausfrau und hat einige damit verbundeneThemen - die 7jährige Tochter hat Sommerferien und bringt den normalen Ablauf des 3jährigen Sohnes und der Mutter durcheinander, sie ...

Clove ist 2-fache Mutter und Hausfrau und hat einige damit verbundeneThemen - die 7jährige Tochter hat Sommerferien und bringt den normalen Ablauf des 3jährigen Sohnes und der Mutter durcheinander, sie will den 3jährigen endlich abstillen und vor allem immer das Allerbeste für ihre Kinder. Während ihr Mann sie so unterstützt, wie das leider immer noch typisch ist - er fragt, ob er helfen kann und verzieht sich ansonsten in sein Homeoffice und hat Meetings - flüchtet sich Clove in Internetposts und sinnloses Onlineshopping.

Doch abgesehen von diesen relativ normalen Themen hat Clove ein echtes Geheimnis - anders als sie es ihrem Ehemann erzählt hat, sind ihre Eltern nicht bei einem Autounfall gestorben. Ihre Mutter ist im Gefängnis, weil sie dafür verurteilt wurde, ihren gewalttätigen Ehemann, der sie fortlaufend körperlich und seelisch misshandelt hat, getötet zu haben. Durch einen Brief der Mutter aus dem Gefängnis holt Clove ihre Vergangenheit ein...

Die Geschichte ist ausschließlich aus Cloves Sicht erzählt, in Ich-Form, und sie spricht die ganze Zeit ihre Mutter an wie in einem Brief. Geschickt wird Gegenwart mit Vergangenheit verwoben über Erinnerungen, die sich an die gewöhnlichen Beschreibungen des heutigen Alltags von Clove anlehnen und umso krasser wirken durch die heftige Gewalt, der vor allem ihre Mutter ausgesetzt war und ihr Heranwachsen in einer solchen furchtbaren Umgebung.

Vor allem die Schilderungen der Gewalt, die Cloves Vater ihrer Mutter gegenüber anwendet, sind wirklich hart zu lesen und in Verbindung mit dem Verhalten der Mutter teilweise nur schwer zu verkraften. Mir hat sehr gut gefallen, wie das alles aus Sicht einer erwachsenen Frau und Mutter neu bewertet wird und wie die kindlichen Erinnerungen der heute erwachsenen Frau dadurch ganz anders zur Geltung kommen. Auch die Reaktion der Mutter kommt durchaus vor in einem Brief an ihre Tochter, was für noch mehr Tiefe in der Geschichte wirkt.

Ein Buch, das mich in jeder Hinsicht mitgenommen hat und das ich nicht aus den Händen legen konnte und in einem Rutsch durchlesen musste. Den Plot Twist am Ende habe ich kommen sehen und den Schluss mochte ich wirklich sehr!

Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für dieses wirklich wahnsinnig gute Buch!

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Highlight - unfassbar gut!

Die Namen
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Im Jahr 1987 beginnt die absolut faszinierende Geschichte "Die Namen". Cora und ihre 9jährige Tochter Maia sind auf dem Weg zum Standesamt, um dem kleinen Bruder offiziell einen Namen zu geben. Während ...

Im Jahr 1987 beginnt die absolut faszinierende Geschichte "Die Namen". Cora und ihre 9jährige Tochter Maia sind auf dem Weg zum Standesamt, um dem kleinen Bruder offiziell einen Namen zu geben. Während Coras brutaler Ehemann Gordon, der sie misshandelt, erwartet, dass ihr Baby die Familientradition fortführen und wie er und sein Vater Gordon genannt wird, wünscht sich Cora für ihren Sohn den Namen Julian, der sinngemäß gut zum Namen der Tochter passen würde. Und Maia schließlich würde ihren kleinen Bruder am liebsten Bear nennen.
Und hier trennen sich die 3 Stränge des Romans: Jeweils ausgehend davon, welchen Namen Cora eintragen lässt, wird immer im Abstand von 7 Jahren erzählt, wie es mit Bear, Julian oder Gordon weitergegangen ist und wie der Name ihn beeinflusst hat, aber auch, wie es für die anderen Mitglieder der Familie weiter gehen würde, je nachdem, welcher Name nun eingetragen worden wäre.
Schon die Idee an sich hat mich als 3fache Mutter fasziniert! Ich fand schon immer, dass es eine sehr starke Verantwortung ist, einen Namen für ein neugeborenes Kind auszusuchen, da in dem Namen so viel mitschwingt, lange, bevor sich das Kind entwickelt und seinen eigenen Charakter ausbilden wird. Vorstellungen, die wir als Eltern von unserem ungeborenen Kind haben, Wünsche, Ideale oder auch Traditionen spielen in diese Wahl hinein und ja, wahrscheinlich beeinflusst das auch absolut das Leben des jeweiligen Menschen.
Die Autorin setzt die Idee wirklich meisterhaft um. Ich habe das Buch einfach nur verschlungen und voller Begeisterung gelesen. Die einzelnen Stränge waren alle facettenreich und haben mich teilweise emotional wirklich an meine Grenze gebracht. Gerade Geschichten über Misshandlungen von Ehepartnern gehen mir immer sehr nahe. Aber auch die Kinder Maia und Bear/Julian/Gordon und wie aus ihnen Jugendliche und Erwachsene werden, waren absolut perfekt beschrieben. Ein Buch, das mich gefesselt und tief berührt hat und das noch lange nachwirken wird! Eine uneingeschränkte Leseempfehlung und ein weiteres Highlight meines Lesejahres!

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Unfassbar spannend!

Deep Fake
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Mira ist Mitte 30, verheiratet und Mutter von 2 kleinen Jungen. Das Leben der engagierten Lehrerin wird auf den Kopf gestellt, als ein Deep Fake Video mit pornographischem Inhalt von ihr viral geht. Alles, ...

Mira ist Mitte 30, verheiratet und Mutter von 2 kleinen Jungen. Das Leben der engagierten Lehrerin wird auf den Kopf gestellt, als ein Deep Fake Video mit pornographischem Inhalt von ihr viral geht. Alles, was Mira wichtig ist, ist in Gefahr und so macht sie sich auf den Weg in ihre Vergangenheit und begibt sich dabei in tödliche Gefahr.

Der Thriller hat mir sogar noch besser gefallen als der Vorgänger der Autorin. Die beiden Erzählebenen des Jahres 2003 und heute - 20 Jahre später - sind raffiniert verwoben und halten die Spannung bis zum Schluss hoch. Ich habe wirklich atemlos immer weiter gelesen und die etwas mehr als 520 Seiten wirklich inhaliert! Die Plot Twists und die Auflösung am Ende haben mich begeistert und ich habe - natürlich - nichts davon kommen sehen.
Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für einen unfassbar spannenden Pageturner, der auch aus aktuellem Anlass definitiv lesenswert ist!!!

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