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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2026

Starker vierter Teil

Salute - Das letzte Foto
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Für mich ist „Salute – Das letzte Foto“ bisher der beste Band der Reihe. Vielleicht liegt es daran, dass man die Figuren inzwischen richtig gut kennt und sie einem immer mehr ans Herz wachsen. Besonders ...

Für mich ist „Salute – Das letzte Foto“ bisher der beste Band der Reihe. Vielleicht liegt es daran, dass man die Figuren inzwischen richtig gut kennt und sie einem immer mehr ans Herz wachsen. Besonders Commissario Lanza wird mir von Buch zu Buch sympathischer, und auch die Zusammenarbeit beziehungsweise Bekanntschaft zwischen ihm und dem ehemaligen Münchner Kommissar Zeitler entwickelt sich richtig gut.
Zeitler stolpert natürlich wieder eher "zufällig" in den nächsten Fall des Commissario Lanza hinein und pfuscht ihm dabei auf seine ganz eigene Art ins Handwerk. Der Kriminalfall ist spannend aufgebaut, wird aber immer wieder durch den leichten Humor aufgelockert. Bis zum Schluss bleibt es spannend, denn es werden einige Fährten gelegt, wer den alten Fotografen Spina denn nun von dem Felsvorsprung gestoßen haben könnte. Das Ende und das Motiv sind aber wieder schlüssig. Dazu kommt das italienische Lebensgefühl am wunderschönen Gardasee, das beim Lesen sofort Urlaubsstimmung aufkommen lässt.
Es macht einfach Spaß, die bekannten Charaktere wiederzutreffen und sie bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Eine gelungene Mischung aus spannendem Krimi, sympathischen Figuren, einer Prise Humor und italienischer Lebensfreude. Klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Tolle Mischung aus Krimi, Mystisk, Historie

Götzenkammern
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Wieder hat mich eine Geschichte von Sabine Lettau in den Bann gezogen. Aus einem gemütlichen Leseabend ist eine spannende Reise nach Wilsdruff geworden. Und nebenbei ist sogar mein Tee kalt geworden, weil ...

Wieder hat mich eine Geschichte von Sabine Lettau in den Bann gezogen. Aus einem gemütlichen Leseabend ist eine spannende Reise nach Wilsdruff geworden. Und nebenbei ist sogar mein Tee kalt geworden, weil mich das Buch von der ersten Seite an so gefesselt hat.
Die Geschichte beginnt mit Maxi und ihrer Mutter, die frisch in den Ort Wilsdruff, in ein Haus nahe des Friedhofs gezogen sind. Maxi ist todunglücklich, denn es ist nicht der erste Umzug, in ihrem Leben. Sie fühlt, dass ihre Mutter auf der Suche ist, sie verrät ihr aber nicht, wonach genau. Dann beobachtet Maxi einen Unbekannten nachts auf dem Friedhof und ihre Neugier ist geweckt. Was geht in diesem kleinen Städtchen eigentlich vor sich? Zusammen mit ihrem neuen Freund Ben macht sich Maxi auf, das Rätsel zu lösen, dabei bringen sie so nach und nach einiges Verborgenes ans Licht.
Das Buch hat mich wieder restlos begeistert: eine Geschichte, die in zwei Zeitebenen spielt, etwas Mystik und Rätselhaftes und ein bisschen Krimi. Und vor allem echte Figuren. Kein Helden, sondern Menschen mit Geschichte, Zweifeln aber auch Neugier und Freude. So wie Menschen eben sind. Besonders deutlich wurde das für mich in den Szenen, wo Maxi und ihre Mutter, bei Cappuccino auf dem Sofa sitzend, ihr Freude und ihren Ärger teilen. Das fühlte sich immer so natürlich an. Und dann ging es doch wieder spannend und mystisch weiter.
Ich warte jetzt sehnsüchtig auf Band 2, um endlich weiter in die Geschichte um Wilsdruff und ihre Legenden eintauchen zu können

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Spannender Umwelt-Thriller, der wahrscheinlich sehr Nahe an der Realität spielt

EDEN - Wenn das Sterben beginnt
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Eden -wenn das Sterben beginnt, hat mich gleich von der ersten Seite an gepackt. Auch wenn die ersten Kapitel sehr kurz und durch die verschiedenen Perspektiven der Charaktere etwas ruckartig zu lesen ...

Eden -wenn das Sterben beginnt, hat mich gleich von der ersten Seite an gepackt. Auch wenn die ersten Kapitel sehr kurz und durch die verschiedenen Perspektiven der Charaktere etwas ruckartig zu lesen waren. Irgendwann war ich dann voll drin in der Geschichte und hätte das Buch gerne gar nicht mehr aus der Hand gelegt. Wer „Blackout“ von Marc Elsberg gelesen hat, kann sich ungefähr vorstellen, wie der Roman gestrickt ist, und ich denke, wer den ersten Roman von dem Autor mochte, wird „Eden genauso spannend finden. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Protagonist Piero Manzano aus „Blackout“ in diesem Buch wieder eine tragende Rolle spielt.
Diesmal ist das Thema aber der Klimawandel und wie viele kleine Veränderungen der Umwelt in eine Katastrophe münden können.
Dabei verknüpft Marc Elsberg die Themen KI, Umwelt, Politik und Wirtschaft zu einer interessanten Gemengelage und erklärt auch komplizierte Zusammenhänge so, dass man es als Außenstehender und Nichtexperte gut verstehen und nachvollziehen kann.
Nichtnachvollziehen kann man beim Lesen dabei einige Handlungen der Charaktere, die sich sehenden Auges von einer Fehlentscheidung zur anderen hangeln. Nur um vielleicht wiedergewählt zu werden oder noch mehr Profit zu machen. Mit Spannung verfolgt man aber die Entwicklung des Influencers Linus, der sich von einem Spaß Content Creator zu einem Umwelt-Influencer wandelt und zusammen mit der Meeresbiologin Sarah damit ins Visier von einigen mächtigen Wirtschaftsbossen gerät.
Manchmal, vor allem im letzten Drittel des Buches hatte ich beim Lesen schon das Gefühl, dass es mit den ganzen schlimmen Entwicklungen etwas überhandnimmt, aber andererseits ist dieses Buch ja ein Umwelt-Thriller und ist dann eben auch etwas zugespitzt. Nichtsdestotrotz denke ich, dass der Autor schon sehr dicht an der Wahrheit schrammt mit seiner Geschichte und das ist es, was einem beim Lesen auch so fesselt. Diese Ungerechtigkeit und das Gefühl, dass es immer nur um Profit und nie um das Wohl der Menschen geht. Es hat ein bisschen was von „Game of Thrones“ wo man auch immer nicht glauben konnte, dass die „Guten“ den „Bösen“ ständig unterlegen sind. Mein letzter Gedanke, als ich das Buch fertiggelesen hatte, war, dass eigentlich jeder der dieses Buch gelesen hat zum Umweltaktivisten werden müsste, denn es hinterlässt schon einen gewissen Eindruck.
Normalerweise spreche ich Leseempfehlungen ja immer für Fans bestimmter Kategorien aus, aber ich denke, „Eden“ sollte jeder einmal gelesen haben. Denn es zeigt auf, was mit unserer schönen Erde passieren könnte, wenn wir alle einfach so weiter machen, und vielleicht regt es so manchen an, sich mehr Gedanken über die Umwelt zu machen.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Spannender Abschluss der Dilogie

Foxfighter - Rivalen des Waldes
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Akram El-Bahay hat mich auch mit dem zweiten Band seiner besonderen Tierfantasy wieder komplett abgeholt. „Foxfighter. Rivalen des Waldes“ ist ein toller Abschluss der Geschichte rund um Finn den Silberfuchs ...

Akram El-Bahay hat mich auch mit dem zweiten Band seiner besonderen Tierfantasy wieder komplett abgeholt. „Foxfighter. Rivalen des Waldes“ ist ein toller Abschluss der Geschichte rund um Finn den Silberfuchs und seine Freunde, die Nachtpfoten
Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mittendrin. Alle Erinnerungen an Finn, Fabelfell, an die Fuchsfamilien und an die Bedrohung aus der Finsternis waren sofort präsent. Und es wird schnell klar: Die Gefahr ist diesmal düsterer und bedrohlicher als im ersten Teil. Kralle und eine Schar Schattenwesen tauchen wieder im Wald auf. Schnell erkennen die Nachtpfoten, dass sie der Gefahr nicht allein begegnen können, sondern die Hilfe aller Fuchsfamilien brauchen werden. Denn diesmal gilt die Bedrohung allen Lebewesen im Wald. Finn und seine Freunde müssen diesmal über sich hinauswachsen, um der Gefahr zu begegnen.
Besonders stark sind erneut die Figuren. Finn wächst weiter über sich hinaus. Er ist immer noch anders als die anderen Füchse und genau das macht ihn so besonders. Dabei ist er sehr impulsiv und bringt nicht nur sich, sondern auch Freunde in Gefahr. Aber erkennt bald sein Inneres und seine Stärke wächst. Stachel bringt mit seiner humorvollen angeberischen Art genau die richtige Portion Leichtigkeit in die Geschichte.
Und Solo? Diese neue Figur umweht von Beginn an etwas Geheimnisvolles, das mich neugierig gemacht und bis zum Schluss begleitet hat. Er hat mir als Charakter besonders gut gefallen.
Mit diesem zweiten Band hat Akram El-Bahay wieder eine lebendige, spannende Tierfantasy erschaffen. Der schöne Schreibstil lässt einen schnell in die Geschichte eintauchen und sich den Waldbewohnern nahe fühlen. Ein schönes Leseerlebnis!


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Veröffentlicht am 12.02.2026

Gut geschriebene, spannende Tierfantasy

Animox Origins 2. Der Stich der Wespe
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Animox – Der Stich der Wespe ist eine unglaublich spannende und fesselnde Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.
Die Hauptfigur, um die sich alles dreht ist Ariane Webster. ...

Animox – Der Stich der Wespe ist eine unglaublich spannende und fesselnde Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.
Die Hauptfigur, um die sich alles dreht ist Ariane Webster. Sie ist eigentlich eine sehr begabte Schülerin an der Eliteschule für künftige Spione, allerdings darf sie ihr Talent nicht zeigen. Dabei brennt sie so sehr darauf, es vor allem ihrer Hauptkonkurrentin Meike in einem gefährlichen Schulwettkampf zu zeigen. Doch dann kommt alles anders: Der Spionagemeister verschwindet und nun muss Ariane nicht nur mit ihrem besten Freund Dev, sondern auch mit Meike und deren Freund Vesper zusammenarbeiten. Kann das gut gehen? Und welche Geheimnisse haben die Schüler voreinander? Die Geschichte entwickelt sich rasant, und bleibt durchgehend spannend. Einige überraschende Wendungen machen die Story zu einem echten Leseerlebnis und zeigen, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und Mut sind.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und würde es sofort weiterempfehlen. Für alle, die spannende Geschichten mit starken Charakteren und überraschenden Entwicklungen lieben, ist dieses Buch ein absolutes Muss!

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