Tolle Mischung aus Krimi, Mystisk, Historie
GötzenkammernWieder hat mich eine Geschichte von Sabine Lettau in den Bann gezogen. Aus einem gemütlichen Leseabend ist eine spannende Reise nach Wilsdruff geworden. Und nebenbei ist sogar mein Tee kalt geworden, weil ...
Wieder hat mich eine Geschichte von Sabine Lettau in den Bann gezogen. Aus einem gemütlichen Leseabend ist eine spannende Reise nach Wilsdruff geworden. Und nebenbei ist sogar mein Tee kalt geworden, weil mich das Buch von der ersten Seite an so gefesselt hat.
Die Geschichte beginnt mit Maxi und ihrer Mutter, die frisch in den Ort Wilsdruff, in ein Haus nahe des Friedhofs gezogen sind. Maxi ist todunglücklich, denn es ist nicht der erste Umzug, in ihrem Leben. Sie fühlt, dass ihre Mutter auf der Suche ist, sie verrät ihr aber nicht, wonach genau. Dann beobachtet Maxi einen Unbekannten nachts auf dem Friedhof und ihre Neugier ist geweckt. Was geht in diesem kleinen Städtchen eigentlich vor sich? Zusammen mit ihrem neuen Freund Ben macht sich Maxi auf, das Rätsel zu lösen, dabei bringen sie so nach und nach einiges Verborgenes ans Licht.
Das Buch hat mich wieder restlos begeistert: eine Geschichte, die in zwei Zeitebenen spielt, etwas Mystik und Rätselhaftes und ein bisschen Krimi. Und vor allem echte Figuren. Kein Helden, sondern Menschen mit Geschichte, Zweifeln aber auch Neugier und Freude. So wie Menschen eben sind. Besonders deutlich wurde das für mich in den Szenen, wo Maxi und ihre Mutter, bei Cappuccino auf dem Sofa sitzend, ihr Freude und ihren Ärger teilen. Das fühlte sich immer so natürlich an. Und dann ging es doch wieder spannend und mystisch weiter.
Ich warte jetzt sehnsüchtig auf Band 2, um endlich weiter in die Geschichte um Wilsdruff und ihre Legenden eintauchen zu können