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Kerty

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2023

Tolle Atmosphäre

Stranded - Die Insel
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Ein neues TV Projekt. 8 Fremde für ein Jahr auf einer Insel. Die alte Welt ist zerstört und diese acht konnten sich flüchten und müssen sich nun auf dieser Insel rumschlagen.

Maddy ist eine von ihnen. ...

Ein neues TV Projekt. 8 Fremde für ein Jahr auf einer Insel. Die alte Welt ist zerstört und diese acht konnten sich flüchten und müssen sich nun auf dieser Insel rumschlagen.

Maddy ist eine von ihnen. Sie will ihrem Leben entfliehen und hofft, über dieses Projekt einen neuen Weg einzuschlagen und endlich mit sich zufrieden zu sein. Doch wie es nun schließlich läuft, konnte sie nicht einmal erahnen.


Der Schreibstil war wirklich sehr gut. Ich konnte unmittelbar ins Buch abtauchen und die Story genießen


Die Charakter bleiben leider größtenteils eher Oberflächlich. Vor allem liegt das daran, dass die Story von Maddy erzählt wird und man somit nur die Infos erhält, die auch sie kennt. Maddy lernt man hingegen besser kennen. Übers ganze Buch verteilt gibt's es immer wieder kleine Einblicke.


Die Story selbst geht schnell los. Eine kurze Einführung und schon sind wir auf der Insel. Das Buch vermittelt eine äußerst gelungene Atmosphäre. Immerzu scheint eine Bedrohung über der ganzen Sache zu stehen und immer wieder habe ich an etwas gezweifelt. Die Atmosphäre und die Spannung, die sich daraus ergeben haben, haben dafür gesorgt, dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte.


Leider hat das Ende mich etwas enttäuscht. Ich habe die ganze Story über wahnsinnig viel spekuliert und bin auf wirklich verrückt Ideen gekommen. Aber als es dann soweit war, war es mir zu einfach, zu rund. Einige kleinere Logikfehler gab es auch, aber über die konnte ich ganz gut weg sehen.


Wegen der kleinen Fehler und dem Ende ziehe ich einen halben Stern an. Aber allein aufgrund der Atmosphäre eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 06.07.2026

Gute Unterhaltung 3,5 Sterne

Bachelorette Party
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Tessa bekommt endlich die Chance, alles wieder ins Lot zu bringen. Durch ihren Podcast hat sie Menschen verletzt und hat zu spüren bekommen, wie dies enden kann. Doch nun hat sie die Chance, endlich ihre ...

Tessa bekommt endlich die Chance, alles wieder ins Lot zu bringen. Durch ihren Podcast hat sie Menschen verletzt und hat zu spüren bekommen, wie dies enden kann. Doch nun hat sie die Chance, endlich ihre Podcast wieder zu beleben, ihren Leben zurück zu rücken und hoffentlich endlich wieder nach vorn blicken zu können.
Auf einer, auf welcher wahrscheinlich 4 Morde statt gefunden haben, ist Tessa zu einem JGA eingeladen. Ein True Crime Fall, welcher nach Aufklärung schreit. Doch was, wenn der Mörder noch nicht fertig ist?

Der Schreibstil des Buches war locker, flüssig und sehr angenehm. Ganz, wie von Camilla Sten gewohnt.

Die Charakter waren alle nicht so 100 Prozent sympathisch. Man konnte mit einigen mitfühlen, aber alle hatte Züge, die gegen sie sprachen, der Story dadurch aber Schwung verliehen haben.

Die Story selbst war anfangs komplett auf Tessa und den JGA bzw die Gruppe fokussiert. Es ging eher um die Verhältnisse zwischen einander. Erst Vermutungen, die aber fast nur im Zwiegespräch von Tessa statt gefunden haben. Dann im letzten Drittel nimmt das Buch ordentlich an Fahrt auf. Die erste Tote taucht auf und fast direkt danach beginnt auch schon der Showdown. Wobei dieser auch einige Zeit dauert. Schade ist es, dass sich die Bedrohung nicht recht über das Buch verteilt. Klar, Tessa "ermittelt" und stellt Fragen. Aber es stellt sich kein Gefühl der Gefahr oder Bedrohung ein. Die Location war super, die Charaktere haben auch wir Stoff gesorgt und die gelegentlichen Rückblicke waren sehr interessant. Aber wirklich Spannung kommt erst gegen Ende auf und hätte dann auch etwas geschickter eingeflochten werden könne. Alles in allem eine gute Unterhaltung, aber leider nicht mehr. Daher habe ich mich für 3,5 Stern entschieden.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Nicht genug Tiefe

Im Schatten des Systems - Das Erwachen
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Livia lebt in Lumina. Sie ist eine sogenannte Fehlende. Denn in Lumina tragen alle Bewohner einen Chip, welcher dafür sorgt, dass sie funktionieren. Das ihnen keine Emotionen oder freies Denken im Weg ...

Livia lebt in Lumina. Sie ist eine sogenannte Fehlende. Denn in Lumina tragen alle Bewohner einen Chip, welcher dafür sorgt, dass sie funktionieren. Das ihnen keine Emotionen oder freies Denken im Weg stehen. Das sie ihre Aufgaben erfüllen und keinen Streit beginnen, denn dies hat in der Vergangenheit zum Krieg und der Auslöschung vieler Leben geführt.
Doch Livias Körper reagiert nicht auf den Chip. Dies darf jedoch nicht auffallen, denn Fehlende sind eine Gefahr und werde eliminiert. Für Livia ein Drahtseilakt, bis sie nicht mehr kann.

Der Schreibstil war sehr angenehm. Flüssig und gut zu verstehen.

Zu den Charakteren konnte ich leider keine Bindung aufbauen. Ich wusste zu wenig und dadurch waren sie zu oberflächlich.

Die Story selbst beginnt sehr schnell. Und genau das ist im ganzen Buch so. Es geht einfach viel zu schnell. Man erfährt zwar einiges um die neue Ordnung, aber auch hier bleiben viele Fragen offen. Über die Geschehnisse außerhalb von Lumina erfährt man eindeutig zu wenig. Auch über die Charaktere erfährt man so eben das Nötigste.
Für Livia ändert sich eine ganze Welt und ja sie ist geschockt und geht kurz schmollen, aber dann ist alles gut und sie findet sich in ihre neue Rolle ein. Sie stellt kaum Fragen und findet sich mit allem ab. Das Ende war mir auch einfach ein bisschen zu abgedreht.
Alles in allem war es eine nette Unterhaltung, aber es fehlt stark an einem Worldbuilding und einem Storyaufbau.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Nicht ganz rund, 3,5 Sterne

Lonely Survival
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Es sollte ein großartiger Wettbewerb werden. Sieben Teilnehmer aus der Survival Influencer Szene werden an verschiedenen Stellen in der kanadischen Wildnis ausgesetzt und müssen dort einige Tage auf sich ...

Es sollte ein großartiger Wettbewerb werden. Sieben Teilnehmer aus der Survival Influencer Szene werden an verschiedenen Stellen in der kanadischen Wildnis ausgesetzt und müssen dort einige Tage auf sich gestellt und nur mit dem nötigsten ausgestattet überleben. Teilnehmer sind einige sehr erfahrene Leute, aber auch Teilnehmer, die bislang kaum Berührungspunkte haben. Jeder der Teilnehmer ist mit einer speziellen Brille ausgestattet, die alles aufnimmt und im Notfall ein SOS Signal senden kann.
Doch schnell wird einigen klar, dass dies eine Grenzerfahrung wird.

Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm und ich konnte der Story an sich sehr gut folgen. Es wurde nicht mit Fachbegriffen um sich geworfen, so dass wirklich alles verständlich war.

Die Charakter waren sehr unterschiedlich und teilweise wurde richtig schön der Unterschied zwischen dem Menschen und dem Influencer dargestellt. Doch leider war keiner der Charakter so richtig sympathisch. Was auch daran liegt, dass es keinen richtigen Schwerpunkt gab und der Einstieg recht kurz war.

Die Story selbst beginnt mit der Show. Wir tauchen direkt in die Story ein. Die Charakter lernt man Stück für Stück kennen. Es beginnt wirklich sehr gut, wie man sich das auch vorstellt. Jeder wird abgesagt, zeigt seine know how und beginnt mit dem Lagerbau. Sehr befremdlich war, dass scheinbar alle sehr schnell weder ein Problem mit Wasser noch mit Nahrung hatten. Auch hat der Großteil sehr schnell ein passendes Lager gefunden. Über einige Teilnehmer hat man dann deutlich mehr erfahren, als über andere. Gerade die Charaktere, die ich als Sympathiträger gesehen hätte, sind da etwas kurz gekommen.
Und nach der ersten Nacht geht es dann Schlag auf Schlag. Es passiert immer etwas und einfach etwas viel. Das war mir persönlich einfach zu viel des Guten. Ich hatte gar keine Zeit eine Bedrohung wirklich wahrzunehmen. Hier wäre der versprochene Horrorfaktor, das Gruseln und die eine Bedrohung wirklich toll gewesen.
Auch wurde sich stark auf ein Dorf konzentriert. An und für sich war es gelungen, aber im Verhältnis passte es nicht ganz.
Alles in allem war der Gedanke super und Teile auch echt gelungen. Aber ich hatte das Gefühl, es war einfach zu viel gewollt.
Ich habe mich für 3,5 Stern entschieden.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Düster, mit viel Gefühl

Don't Let The Forest In
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Andrew, Thomas und Dove. Ein unschlagbares und außergewöhnliches Trio. Doch zu Beginn des neuen Schuljahres hat sich einiges geändert. Andrew, immer schon ein Sonderling, wird nun noch komischer von allen ...

Andrew, Thomas und Dove. Ein unschlagbares und außergewöhnliches Trio. Doch zu Beginn des neuen Schuljahres hat sich einiges geändert. Andrew, immer schon ein Sonderling, wird nun noch komischer von allen betrachtet, die Kreise um ihn rum noch größer.
Dove scheint sich nur noch auf sie Schule zu konzentrieren und Thomas zieht sich zurück. Nicht nur von Thomas und Dove, sondern auch von seiner Liebe, der Kunst.
Andrew weiss nicht vor und nicht zurück,er fühlt sich allein und hintergangen und so folgt er Thomas heimlich und kann seinen Augen und seinem Verstand nicht trauen.

Der Schreibstil des Buches war gut und fesseld. Wenn mir persönlich auch manchmal ein bisschen zu poetisch und melancholisch.

Die Charakter passen sehr gut zu der Beschreibung. Sie sind seht tiefsinnig, haben viele Schichten. Es war sehr interessant, mehr über sie zu erfahren.

Die Story selbst beginnt mit dem neuen Schuljahr und dem Wiedersehen. Andrew scheint verwirrt und zerbrechlich. Die Geschehnisse sind interessant, auch wenn mir auf den letzten 100 bis 150 Seiten klar war, worauf das ganze hinaus läuft. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, waren viele Feinheiten absolut gelungen.
Allerdings stand die Gefühlswelt von Andrew klar im Vordergrund. Von einem Horrorroman hätte ich mir mehr Gänsehaut, mehr bedrückendes Gefühl gewünscht.
Die Stimmung war düster, aber auf eine andere Art und Weise.
Insgesamt war es ein interessanter und gut gemachtes Buch mit sehr gelungenen Feinheiten. Aber nicht das, was ich erwartet habe.

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