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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2026

Bewegend, aber auch schwere Kost

33 Place Brugmann
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Ein Haus in Belgien und seine Bewohner im Wandel von Zeit, Kultur, Sozialstruktur. In Besatzung und Krieg. Das ist ein spannender und nahbar gewählter Erzählansatz, da die Bewohner sehr unterschiedlich ...

Ein Haus in Belgien und seine Bewohner im Wandel von Zeit, Kultur, Sozialstruktur. In Besatzung und Krieg. Das ist ein spannender und nahbar gewählter Erzählansatz, da die Bewohner sehr unterschiedlich aufgestellt sind und von verschiedenen Schicksalen ereilt werden. So bekommt man einen interessanten Blick auf das Leben in Brüssel unter Besatzung und Krieg.

Es fiel mir nicht so richtig leicht, mich auf diese Geschichte einzulassen, es gibt viele Figuren und Schicksale, nicht alle davon sympathisch oder tatsächlich ansprechend. Da gab es die mit denen ich mitgefiebert habe, wie zB die Raphaels und Charlotte, Figuren um die es mir einfach leidtat wie Masha, solche wo ich die Augen verdreht habe wie Mme Hobert oder den Colonel und solche, wo ich nicht so richtig mit warm geworden bin wie Francois.

ich fand die Geschichte fast ein bisschen übervoll. Ich wäre gerne an einigen Stellen noch verweilt. Dabei waren die einzelnen Kapitellängen durchaus gut gewählt, aber eben weil ich nicht alle Perspektiven unbedingt interessant fand, kam es mir zeitweise anstrengend vor, den einzelnen Handlungssträngen zu folgen.

Das Thema ist natürlich emotional sehr aufgeladen und ergreifend geschildert, aber eben auch keine leichte Kost und so war das für mich kein Buch, das man mal eben so nebenbei liest. ich musste mich schon konzentrieren um folgen zu können.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

nicht mein Vibe

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Ich lese Kyra Groh richtig gerne, aber dieses Buch war ehe rinn hat so meins. Ich hab den Vibe einfach gar nicht gefühlt und obwohl es durchaus schöne Momente gab, bin ich mit der Handlung einfach nicht ...

Ich lese Kyra Groh richtig gerne, aber dieses Buch war ehe rinn hat so meins. Ich hab den Vibe einfach gar nicht gefühlt und obwohl es durchaus schöne Momente gab, bin ich mit der Handlung einfach nicht so warm geworden.

Eleanore und Dex sind zu Anfang beide ziemliche Looser, wobei das bei Elenore noch charmant und sympathisch wirkt, bei Dex aber hauptsächlich peinlich. Sorry, aber Männer die einfach nicht erwachsen werden und ihren Kram nicht auf die Reihe kriegen, sind mein absoluter Abturn. Trotzdem gibt auch Eleanore teilweise echt cringe „alte Jungfer“-Vibes. Zum Beispiel, dass sie auch nach acht Jahren noch an der 5 Minuten-Bekanntschaft mit Dex hängt. Und ihr ständiges sich selbst runtermachen fand ich auch eher anstrengend zu verfolgen.

Es gab natürlich aber auch positives Aspekte im Buch, ich liebe zum Beispiel Deb- brauchen wir nicht alle eine Deb in unserem Leben? Mir hat vor allem auch die Freundschaft mit Jude richtig gut gefallen. Die beiden ergänzen sich echt toll, was zu ein paar tollen Momenten führt. Ich hätte gerne noch mehr Episoden mit den beiden gelesen. Aber auch der Pakt mit Dex ist eigentlich ziemlich cool angelegt und erinnert so ein bisschen an so Teenie-Filme, wo der coole Typ das Mauerblümchen aus seiner Schale rausholt.

Die Lovestory fand ich ganz solide, durch den für mich eher schwierigen Start mit Dex hab ichs zwar nicht ganz so gefühlt, aber an sich war die Liebesgeschichte gut angelegt und ich mochte die Gespräche und Schlagabtausche zwischen den beiden. Und auch wie sehr Der Rücksicht auf Eleonore nimmt, war absolut Dreamboy-Material.

Ich hab das Buch als Hörbuch gehört. Die beiden Sprecher machen ihre Sache wirklich richtig gut, ich fand es sehr angenehm zuzuhören und fand die Stimmen sehr passend für die Figuren.

Ist vielleicht nicht mein Lieblingsbuch der Autorin, trotzdem hab ichs gerne gehört.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Die wichtigste Zeugin

Voices. Ich kann euch hören
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Wow, selten eine Geschichte mit derartig selbstsüchtigen, manipulativen Figuren gelesen. War schon fast traurig, wie dermaßen abgef*ckt das alles ist. Es ist zwar alles irgendwie nachvollziehbar, wie sich ...

Wow, selten eine Geschichte mit derartig selbstsüchtigen, manipulativen Figuren gelesen. War schon fast traurig, wie dermaßen abgef*ckt das alles ist. Es ist zwar alles irgendwie nachvollziehbar, wie sich die Handlung entwickelt hat, das macht es aber nicht weniger verwerflich, wie dermaßen daneben sich hier alle benehmen.

Finde ja die Idee mit der Wachkoma-Patienten super interessant. Das birgt viel Potential für die Geheimnisse ihres engsten Kreises, auch wenn diese reichlich klischeehaft sind. Selbst Tamsin, die als zentrale Figur im absoluten Fokus der Geschichte steht, ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin und gemessen an ihrem vielgelobten Verstand hat sie ein paar sehr fragwürdige Entscheidungen getroffen.

Die Geschichte lebt natürlich davon, dass Tamsin als passive Beobachterin mitbekommt, was um sie herum geschieht. So versucht sie ihr eigenes Leben und die Ereignisse, die ihr Leben über Bord warfen zu rekonstruieren, während ihr nicht nur die Zeit davonläuft. In Rückblenden erfährt der Leser dabei mehr über ihre Lebenssituation, was allmählich Licht ins Dunkel bringt.

Das Ende ging mir dann tatsächlich etwas zu schnell und reibungslos über die Bühne. Da hätte ich mir ein großes Finale samt Konfrontation erhofft.
Fands insgesamt ganz solide, eine kurzweilige Unterhaltung, bei der mich aber die Figuren nicht so ganz überzeugt haben.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

fands ok, aber nicht mein Buch

Wassermann
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Ich weiß gar nicht so richtig, was ich zu diesem Buch sagen soll. Ich lese Coming-of-Age wirklich gerne, habe hier den klassischen Vibe derartiger Geschichten aber nicht so wirklich gefühlt. Ja, es geht ...

Ich weiß gar nicht so richtig, was ich zu diesem Buch sagen soll. Ich lese Coming-of-Age wirklich gerne, habe hier den klassischen Vibe derartiger Geschichten aber nicht so wirklich gefühlt. Ja, es geht irgendwie schon um ein Jahr voller Liebe, Freundschaft, Familie und dem Leben fernab von zu Hause, aber irgendwie auf einer eher oberflächliche Art, die mich nicht so richtig erreicht hat.

Luk als Figur war für mich nicht zu fassen, eher unnahbar angelegt und außer seiner sexuellen Entwicklung, fand für mich wenig greifbares in diesem Jahr statt. Ich fand seine Figur auch irgendwie eher unsympathisch angelegt, immer auf den eigenen Vorteil bedacht, nicht wirklich loyal anderen gegenüber. Ja, er entschließt sich zu Therapie, erkennt was er an Olive hatte und aufgegeben hat, macht Fehler und kehrt immer wieder zum Ursprung zurück, aber das wurde für mich alles sehr schnell und eher oberflächlich abgehandelt.

Auch die Freundschaft zu Kurt, die mir anfangs noch essentiell erschien, driftet ab, wird zur Randnotiz. So richtig bin ich mir nicht sicher, was ich aus dieser Geschichte hätte mitnehmen sollen. Es ist kein schlechtes Buch, überhaupt nicht, aber für mich auch keines, was einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

Es war angenehm und leicht zu lesen, hat mich aber nicht bewegt

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Ist das schon Horror?

REM
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Horror von und mit meinem Lieblings-Thriller-Autor Fitzek habe ich mir unfassbar spannend und atmosphärisch vorgestellt. Ich bin nach Ende des Buches aber nun doch überrascht, wie wenig ich die Geschichte ...

Horror von und mit meinem Lieblings-Thriller-Autor Fitzek habe ich mir unfassbar spannend und atmosphärisch vorgestellt. Ich bin nach Ende des Buches aber nun doch überrascht, wie wenig ich die Geschichte als Horror empfunden habe. Auch das Spannungslevel fand ich tatsächlich eher niedrig. Ich bin fast schon ein bisschen enttäuscht vom Buch.

Zuerst vielleicht kurz mal so viel: das Buch erinnert mich wahnsinnig an ein anderes, was ich vor 1-2 Jahren gelesen habe, an dessen Titel ich mich aber nicht erinnere. Da ging es auch um Schlaf/Albträume/Monster. Auch die Illustrationen, die ich richtig cool fand zum Aufbau einer unheimlichen Atmosphäre, erinnern stark an eben jenes Buch, ich meine da gab es das auch. Aber egal, die Prämisse und den Start ins Buch fand ich eigentlich ziemlich gut. Aber dann flachte der Spannungsbogen erstmal deutlich ab.

Das Buch hat ja jetzt nicht so viele Seiten und natürlich muss man da entsprechend ein bisschen Tempo reinbringen, aber so richtig logisch habe ich das alles nicht empfunden. Und da meine ich nicht mal die Monster und die super seltsame Auflösung am Ende, sondern so banale Sachen wie die Lebenssituation von Alysee, ihr blindes Vertrauen in ein plötzlich auftauchendes Erbe, Nicos schlechte Entscheidungen etc.

Die letzten Seiten in dem Hotel waren für mich tatsächlich noch die spannendsten und stimmungsvollsten. Insgesamt wars alles so ein bisschen drüber. Es war sehr leicht geschrieben, weshalb ich das Buch schnell durch hatte, inhaltlich hats mich aber dieses Mal eher nicht so abgeholt. Würde 2,5 Sterne vergeben

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