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Piret

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2026

Zu viel

Burnham Dynasty 2
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Puh, ich muss sagen: Ich war froh als ich durch war.
Irgendwann ist mir dieses "wir wollen uns, aber wir dürfen nicht" nur noch auf den Keks gegangen.
Die Kommunikation zwischen Lily und Jacob hat einfach ...

Puh, ich muss sagen: Ich war froh als ich durch war.
Irgendwann ist mir dieses "wir wollen uns, aber wir dürfen nicht" nur noch auf den Keks gegangen.
Die Kommunikation zwischen Lily und Jacob hat einfach quasi nie richtig stattgefunden, jeder hat vor sich hin gebrütet...schade.

Das restliche drum rum hat mir dagegen gut gefallen, die anderen Protagonisten hatten auch ihre Geschichten die spannend und interessant waren. Hat mir deutlich besser gefallen als der Hauptstrang der Erzählung.

Letztendlich wars mir insgesamt zu viel Ballast und Probleme für ein Buch als das man irgendwo noch hätte Leichtigkeit finden können und die hätte diesem Buch definitiv gut getan.

Schade, hatte mir etwas anderes erhofft.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Abschlussband

Rebel in the Deep
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Auf Nox´ Geschichte war ich sehr gespannt und habe mich auch generell auf den Abschluss dieser Reihe gefreut.

Leider war meine Vorfreude wohl zu groß, als dass das Buch dem dann gerecht werden konnte. ...

Auf Nox´ Geschichte war ich sehr gespannt und habe mich auch generell auf den Abschluss dieser Reihe gefreut.

Leider war meine Vorfreude wohl zu groß, als dass das Buch dem dann gerecht werden konnte.
Der Verlauf der Handlung war trotz aller Konflikte und Wendungen für mich relativ zäh, weil auch im Abschlussband lang nicht klar war, wie ein Ende aussehen soll.
Die Spannung hat sich immer weiter aufgebaut um dann am Ende recht schnell in sich zusammen zu fallen, die Lösung war dann doch relativ simpel und für mich nicht eingängig. Ging mir dann auch zu schnell. Drei Bände Spannungsaufbau um dann auf gefühlt 10 Seiten das Ende abzuhandeln.
Schade.

Auch habe ich mich beim lesen recht schwer mit "they" etc. getan. Es ist für mich komplett ok auch diese Charaktere zu platzieren, da es im Deutschen aber noch kein gutes Äquivalent gibt habe ich mit damit immer etwas schwer getan. Je weiter das Buch ging, desto weniger hat man es wahr genommen, weil es für die Handlung letztendlich auch komplett irrelevant war.

Viel Potenzial, in meinen Augen nicht ganz ausgeschöpft.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Meervolk

Born of Salt and Storm
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Um mich in dieses Buch einzufinden habe ich sehr lange gebraucht.
Die fremde Welt, die vielen neuen Begriffe etc. haben dazu geführt, dass ich lange gebraucht habe bis ich sie verstanden habe und drin ...

Um mich in dieses Buch einzufinden habe ich sehr lange gebraucht.
Die fremde Welt, die vielen neuen Begriffe etc. haben dazu geführt, dass ich lange gebraucht habe bis ich sie verstanden habe und drin war.
Richtung Mitte/Ende wurde es dann immer flüssiger und ich habe mich wohl gefühlt.
Das Worldbuilding war insgesamt wirklich stark, vielleicht war es nicht das richtige Buch zur richtigen Zeit und ich habe mich deshalb schwer damit getan.

Für Romantasy waren es mir zu wenig Funken, da hätte die Geschichte zwischen Tavi und Ereo deutlich mehr Potenzial gehabt.

Bei vielen Gesprächen hatte ich oft den Eindruck "habe ich das nicht schon mal gelesen", hier kam vieles ähnlich daher und war deshalb nicht besonders abwechslungsreich.

Tavi hat mir mit all ihren Höhen und Tiefen gut gefallen, sie konnte ich gut greifen, während die anderen Figuren mich weniger berührt haben. Hier konnte ich wenig Nähe aufbauen und dadurch auch weniger als gewohnt mitfiebern.

Ein schönes Debut mit Potenzial.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Viele Wiedersehen

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
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Bei den Romance Büchern von Rebecca Yarros bin ich immer zweigeteilt.
Schon bei der Frage "will ich es lesen" und auch bei meiner abschließenden Meinung über das Buch.
Ihre bewegende Art zu schreiben rührt ...

Bei den Romance Büchern von Rebecca Yarros bin ich immer zweigeteilt.
Schon bei der Frage "will ich es lesen" und auch bei meiner abschließenden Meinung über das Buch.
Ihre bewegende Art zu schreiben rührt mich, manchmal hat es aber auch den Hang in Richtung Kitsch abzudriften.
Dennoch komme ich nicht wirklich davon weg, also habe ich auch diesem Buch eine Chance gegeben.

Leider ist es hier an einigen Stellen tatsächlich etwas zu kitschig. Der knallharte Elitesoldat mit dem butterweichen Herzen für exakt eine Frau nachdem man sich, wie beiderseitig immer wieder betont wird insgesamt nur wenige Tage "kennt" ist mir in der Art einfach zu extrem.
Liebe auf den ersten Blick finde ich schon schwierig, aber dann in diesem extrem...hätte für mich gerne anders aufgebaut sein können um es etwas glaubhafter zu machen.

Den militärischen Teil lasse ich für mich aus, da kann ich keine richtige Bewertung zu abgeben, da die Autorin durch ihren Ehemann sicher auch mehr Bezug dazu hat und zumindest die Darstellung aus ihrer Sicht realistisch sein dürfte.

So sehr ich Happy Ends liebe, dieses Buch hätte mir ohne eines durchaus besser gefallen, weil es definitiv mehr zu den Protagonisten, vor allem Nate gepasst hätte.

Nicht schlecht, aber für mich auch kein Highlight.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Folgenreiche Entscheidung

The Night We Met
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Die Idee aufzuzeigen, welche Folgen schon die kleinsten Entscheidungen haben können hat mir gut gefallen.
Die Umsetzung allerdings, ich weiß nicht,.
Da war für mich vieles einfach sehr klischeebehaftet. ...

Die Idee aufzuzeigen, welche Folgen schon die kleinsten Entscheidungen haben können hat mir gut gefallen.
Die Umsetzung allerdings, ich weiß nicht,.
Da war für mich vieles einfach sehr klischeebehaftet. Natürlich entscheidet sich die aus "schlechteren" Verhältnissen kommende Larissa aus falschem Stolz für den Kerl, der eher zu ihrer Lebenssituation passt, als den Apotheker zu nehmen. Dem könnte sie ja schließlich nichts bieten.
Auch sonst ist vieles Klischee bzw. stereotyp. Mike kann natürlich neben dem perfekt Chris gar nichts mehr richtig machen.
Das fand ich etwas schade.
Vor allem, wenn ich im Nachwort lese, dass die Autorin diese Geschichte besonders am Herzen liegt und sie sich extra dafür mehr Zeit gelassen hat.
Da haben mir andere Bücher von ihr deutlich besser gefallen.
Ihr Humor hat dennoch ihren Platz im Buch gefunden und für einige sehr lustige Szenen gesorgt, welche das Buch wieder aufgelockert haben.

Insgesamt leider eher durchwachsen.

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