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Veröffentlicht am 24.04.2026

Rebenbeben

Heimatsommer
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In diesem Buch von Petra Durst- Benning lernen wir etliche Bewohner des 13000 Seelenstädtchens Goldberg kennen. Der fiktive Ort liegt im Remstal, umgeben von Weinbergen.

Helene und Agnes erlebten dort ...

In diesem Buch von Petra Durst- Benning lernen wir etliche Bewohner des 13000 Seelenstädtchens Goldberg kennen. Der fiktive Ort liegt im Remstal, umgeben von Weinbergen.

Helene und Agnes erlebten dort viele Jahrzehnte eine wunderbare Frauenfreundschaft.

Nachdem Helene gestorben ist, kommt mit der Rückkehr von Agnes Sohn Jean Claude, ein neuer Wind nach Goldberg. Die Idee des Rebenbebens wird geboren.

Helenes Tochter Fleur stellt hierzu die Weinbergshütte und den Wingert ihrer Mutter zur Verfügung. Auch Agnes ist gerne bereit ihren Weinberg für das Projekt zur Verfügung zu stellen, da sie endlich, nach dem Tod ihres Mannes, ihre Unabhängigkeit geniessen möchte.

Agnes Tochter Eleonore, die als Landrätin in dem kleinen Flecken agiert, übernimmt die Schirmherrschaft über das Projekt und ihr Bruder Jean Claude, der bisher als Koch die Welt bereiste, in seinem frühesten Leben aber auch mal eine Ausbildung zum Winzer absolvierte, übernimmt die Stelle des Kellermeisters.

Gemeinsam organisieren die drei jungen Leute das Projekt. Sie sammeln Ideen, finden Mitstreiter mit noch tolleren Ideen und ziehen so, nach und nach, viele Bürger des Ortes mit in ihren Bann und stellen Großartiges auf die Beine .

Natürlich gibt es auch hier immer mal wieder Rückschläge, zum Beispiel durch falsche Versprechungen oder Vandalismus.Viele der Mitglieder des Projekts haben so ihr eigenes Päckchen zu tragen, doch durch die Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft bekommen sie die eigenen Probleme auch besser in den Griff.

Ein schönes Buch über den Aufbruch etwas Neues zu wagen und sich vielleicht ein wenig aus seiner Komfortzone heraus zu bewegen.

Natürlich finden sich hier für alle Probleme immer gute Lösungen, was im Alltag nicht immer so realisierbar ist, aber es ist ein Buch zum wegträumen und spricht doch auch ein paar Probleme an.

Mir hat es gut gefallen. Ich mag den Schreibstil von Petra Durst- Benning und kannte ihn schon von etlichen historischen Romanen.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Berühmt werden ist gar nicht so leicht

Nicht ohne meine Ente
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Giraffe und Ente sind Freunde. Gemeinsam in der Badewanne beschließen sie mit ihrem Lied: Gelb,gelb,gelb sind alle meine Kleider… berühmt zu werden. In ihrem selbstgefalteten Papierschiff fahren sie los. ...

Giraffe und Ente sind Freunde. Gemeinsam in der Badewanne beschließen sie mit ihrem Lied: Gelb,gelb,gelb sind alle meine Kleider… berühmt zu werden. In ihrem selbstgefalteten Papierschiff fahren sie los. Im Hafen angekommen gehen sie in der großen Stadt auf einen Platz und starten als Strassenmusikanten.Schnell werden sie bekannt und auch das Fernsehen wird auf sie aufmerksam. Ein rasanter Aufstieg, bis Mister Maus sie verändern will und am Ende der Giraffe mitteilt, das sie ohne Ente auftreten soll. Da ist Schluss und die Giraffe und die Ente segeln zurück und ihr Badewasser ist noch warm. Dort sind sie glücklich. Zu zweit und mit ihrem Lieblingslied.

Man braucht schon ein gewisses Maß an Fantasie, um sich so weg zu träumen. aber wenn es dann nicht so läuft, wie man es sich vorstellt, sollte man die Reißleine ziehen.

Schon im Buchdeckel kann man Dank der Anleitung das Papierboot Falten und das Lied über die gelben Kleider mitsingen.
So kommt man Giraffe und ihrer Freundin Ente sehr nah und es macht Spaß sie bei ihrem Abenteuer zu begleiten.

Mister Maus mochten wir nicht so gerne, aber wir fanden es toll, das Giraffe und Ente nicht alles mit sich machen ließen und lieber wieder ihrer Wege zogen , als sich zu trennen.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Jeder Mensch hat eine Leidenschaft

Ich mag Mathe
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Für die Einen ist es das Malen, für die Anderen die Musik. Jeder hat eine Leidenschaft. Das Mädchen in diesem Buch hat die Mathematik. Sie hat schon verschiedenste Hobbys ausprobiert, kommt aber immer ...

Für die Einen ist es das Malen, für die Anderen die Musik. Jeder hat eine Leidenschaft. Das Mädchen in diesem Buch hat die Mathematik. Sie hat schon verschiedenste Hobbys ausprobiert, kommt aber immer wieder auf Mathe zurück, denn Mathe steckt überall. Ob es die Teilungen sind, wenn man etwas unter mehreren aufteilt, die geometrischen Formen der Klettergerüste auf dem Spielplatz, die konzentrischen Kreise beim Steine auf dem Wasser springen lassen, oder Mengen, Körper und Kurven.
Jeder Mensch kann mit seiner Leidenschaft nach den Sternen greifen.
Ein tolles Buch, um aufzuzeigen das das Leben so vielschichtig und bunt ist, das sicher jeder seine Leidenschaft finden und leben kann.
Die Illustrationen sind eher skizziert und kommen mit wenigen Farben aus.
Mir hat das Buch gut gefallen.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Ein weiteres Buch von Jim Panse

Jim macht durch
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Schon allein der Name gefällt mir gut. Jim Panse, der Schimpanse. Zusammen mit seinem Freund dem Gorilla Nick besucht Jim in diesem Band seine Familie. Er will dort eine Übernachtungsparty machen, bei ...

Schon allein der Name gefällt mir gut. Jim Panse, der Schimpanse. Zusammen mit seinem Freund dem Gorilla Nick besucht Jim in diesem Band seine Familie. Er will dort eine Übernachtungsparty machen, bei der er vor hat durchzumachen.
Nick ist gespannt Jims Familie kennenzulernen. Auf einem Foto hat er sie schon gesehen, aber darauf sehen sie alle nicht so wirklich glücklich und froh aus.

Jim ist der Kleinste der Familie, obwohl er nicht der Jüngste ist. Sein Bruder Tim ist eigentlich der Jüngste. Er hat einen Wachstumsschub hinter sich, meint Jim. Er ist auch nicht wirklich begeistert seinen jüngeren Bruder wieder zu treffen.

Das ist scheinbar häufiger bei Geschwistern so. Muttern ist auch nicht so wirklich freundlich und weißt Jim immer wieder drauf hin, dass er ja eigentlich nie so wirklich froh ist.
Sie scheinen alle drauf zu warten, das Jim explodiert oder sonst irgendwie aufstickt, dabei will der einfach nur durchhalten und eine schöne Nacht haben.

Ich liebe Nick in diesen Büchern. Irgendwie kommt Jim nie so wirklich süß rüber, aber Nick ist eine Seele von Gorilla. Verständnisvoll, ruhig, ein wahrer Freund.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Der Künstler

Der Farbenfrosch
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Frosch ist ein Künstler. Eines Tages überkommt ihn in seinem Sumpf jedoch eine Kunstblockade. Er muss raus, schnappt seine Farben und misch die Behausungen der Freunde, oder die Freunde selbst ein bisschen ...

Frosch ist ein Künstler. Eines Tages überkommt ihn in seinem Sumpf jedoch eine Kunstblockade. Er muss raus, schnappt seine Farben und misch die Behausungen der Freunde, oder die Freunde selbst ein bisschen künstlerisch auf. Die finden das aber leider gar nicht so gut und schicken ihn dahin, wo er her gekommen ist.
Dort hat der Farbenfrosch eine Idee. Er verwandelt seinen langweiligen Sumpf in eine Kunstgalerie. Dann lädt er alle Freunde ein, sich mit ihm daran zu erfreuen.

Ein schönes Bilderbuch darüber, das nicht alle den gleichen Geschmack haben, und man nicht versuchen sollte, seinen Geschmack den anderen ungefragt überzustülpen.

Der Frosch musste hier die bittere Pille schlucken und versucht seinen Fauxpas anschließend mit einer Vernissage wieder gut zu machen. Im Endeffekt eine Winwinsituation.

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