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Veröffentlicht am 20.04.2026

Leider schwaches Finale

Diamond Empress. One Heist
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Nachdem ich die ersten beiden Teile der Stolen-Dreams-Reihe regelrecht durchgesuchtet habe, war für mich klar, dass auch der dritte Band direkt bei mir einziehen muss. Obwohl es schon etwas her war, dass ...

Nachdem ich die ersten beiden Teile der Stolen-Dreams-Reihe regelrecht durchgesuchtet habe, war für mich klar, dass auch der dritte Band direkt bei mir einziehen muss. Obwohl es schon etwas her war, dass ich Band 2 gelesen habe, bin ich überraschend leicht wieder in die Geschichte hineingekommen. Die wichtigsten Ereignisse und Figuren wurden gut aufgegriffen, sodass ich mich schnell wieder zurechtgefunden habe und gedanklich sofort zurück auf der Diamond Empress war.

Die Reihe begleitet insgesamt drei Paare, deren Geschichten sich über alle Bände hinweg entfalten. Im dritten Teil stehen nun Zoe und Seraphina im Mittelpunkt. Ich hatte mich sehr auf ihre Geschichte gefreut, allerdings konnte sie mich emotional nicht ganz erreichen. Zwar verbindet die beiden eine lange gemeinsame Vergangenheit, die durch Rückblicke näher beleuchtet wird und ihrer Beziehung mehr Tiefe geben soll, doch für mich blieb die emotionale Nähe etwas auf der Strecke. Im Vergleich zu den vorherigen Paaren hat mich ihre Dynamik weniger berührt.

Was mich hingegen wieder voll überzeugen konnte, war die Handlung rund um die Diamond Empress selbst. Besonders die Abläufe innerhalb der Crew, die Planung und Umsetzung des Raubs sowie das Zusammenspiel der Figuren haben für mich den größten Reiz ausgemacht. Die Atmosphäre an Bord und dieses Gefühl von Zusammenhalt und Vertrauen innerhalb der Gruppe fand ich auch in diesem Band wieder sehr gelungen.

Da mich die Liebesgeschichte diesmal weniger gepackt hat und sich einige Passagen für mein Empfinden etwas gezogen haben, habe ich für diesen Band länger gebraucht als für die vorherigen Teile. Trotzdem bietet das Buch einen runden Abschluss für die Reihe und führt die Handlung sinnvoll zu Ende.

Insgesamt bleibt die Stolen-Dreams-Reihe eine spannende Mischung aus Romance und Suspense mit einem besonderen Setting. Auch wenn mich der finale Band nicht ganz so überzeugen konnte wie seine Vorgänger, sorgt er dennoch für einen stimmigen Abschluss der Geschichte.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Für Zwischendurch

Botanic Hearts
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Botanic Hearts von Melanie Sweeney klang
für mich vom Konzept her wie ein absolutes Wohlfühlbuch. Ein Bücherliebhaber-Mädchen trifft auf einen Pflanzenliebhaber … allein diese Kombination hat mich sofort ...

Botanic Hearts von Melanie Sweeney klang
für mich vom Konzept her wie ein absolutes Wohlfühlbuch. Ein Bücherliebhaber-Mädchen trifft auf einen Pflanzenliebhaber … allein diese Kombination hat mich sofort neugierig gemacht. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und dementsprechend bin ich mit ziemlich hohen Erwartungen in die Geschichte gestartet.

Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt, was für mich grundsätzlich kein Problem ist. In diesem Fall hatte ich allerdings das Gefühl, dass ich dadurch etwas mehr Abstand zur Handlung hatte. Ich habe zwar alles verfolgt, was passiert, aber emotional war ich nie wirklich mitten im Geschehen.

Die Grundidee der Geschichte mochte ich trotzdem sehr. Bücher spielen eine wichtige Rolle, Pflanzen ebenfalls, und auch die verschiedenen Farben sowie die dahinterstehenden Bedeutungen werden schön in die Handlung eingebunden. Diese Elemente haben der Story eine besondere Atmosphäre gegeben und waren definitiv ein Highlight für mich.

Was mir allerdings gefehlt hat, war die emotionale Verbindung. Weder zu den Charakteren noch zur Liebesgeschichte konnte ich eine richtig starke Bindung aufbauen. Die Entwicklung zwischen Tansy und Jack war zwar angenehm zu lesen und wirkte auch authentisch, aber mein Herz hat dabei leider nicht wirklich höher geschlagen.

Positiv fand ich dagegen, dass die Figuren ihrem Alter entsprechend handeln und die Geschichte ohne übertriebenes Drama auskommt. Die Handlung ist insgesamt recht vorhersehbar, aber dafür entwickeln sich die beiden Protagonisten Schritt für Schritt weiter und wachsen gemeinsam an den Herausforderungen, die ihnen begegnen.

Für mich persönlich spielt Emotion in Romance-Büchern eine große Rolle, und genau dieser Funke hat hier leider ein wenig gefehlt. Insgesamt war es eine schöne, ruhige Geschichte mit einer tollen Idee, die mich aber emotional nicht ganz erreichen konnte.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Für Zwischendurch

Dating Rivals
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Dating Rivals von Annabelle Slator klang für mich vom Klappentext her erstmal richtig vielversprechend. Grace steckt nämlich gerade in einer ziemlich chaotischen Phase. Ihr Verlobter hat sie sitzen lassen, ...

Dating Rivals von Annabelle Slator klang für mich vom Klappentext her erstmal richtig vielversprechend. Grace steckt nämlich gerade in einer ziemlich chaotischen Phase. Ihr Verlobter hat sie sitzen lassen, im Job läuft es auch nicht wirklich rund und für eine mögliche Beförderung muss sie ausgerechnet mit ihrem größten Rivalen Eric Bancroft zusammenarbeiten. Als wäre das noch nicht kompliziert genug, arbeiten die beiden gemeinsam an einer Dating-App, die nicht nur Matches vorschlägt, sondern gleich komplette Dates plant. Um das Ganze zu testen, müssen sie einige dieser Dates selbst ausprobieren und sind dadurch gezwungen, viel Zeit miteinander zu verbringen.

Das Ganze hat starke Rivals-to-Lovers-Vibes und einen eher langsamen Romance-Aufbau, was eigentlich genau mein Ding ist. Gerade am Anfang mochte ich die Dynamik zwischen Grace und Eric wirklich gerne. Die beiden geraten immer wieder aneinander und liefern sich einige spitze Kommentare. Grace hält Eric zunächst für arrogant und ziemlich nervig, aber natürlich merkt man schnell, dass da vielleicht doch mehr hinter ihm steckt.

Leider hat mich die Geschichte im Verlauf nicht komplett halten können. Besonders im Mittelteil hatte ich öfter das Gefühl, dass sich vieles ein bisschen zieht. Es gibt einige Missverständnisse und viele unausgesprochene Dinge zwischen den beiden, was zwar für Drama sorgt, mich aber irgendwann eher frustriert hat als wirklich spannend zu sein. Dadurch hat mich die Story zwischendurch ein wenig verloren.

Ganz interessant fand ich die Rückblicke in die Vergangenheit der Figuren. Dadurch versteht man besser, warum Grace und Eric so reagieren, wie sie es tun. Trotzdem blieb ich emotional etwas auf Abstand zu den Charakteren und war nicht komplett in der Geschichte drin.

Insgesamt ist Dating Rivals eine süße Romance mit einer coolen Grundidee und einigen unterhaltsamen Momenten. Für mich hatte das Buch leider auch ein paar Längen und etwas zu viel Misskommunikation, sodass es für mich eher ein süßes Buch für Zwischendurch war.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Für mich leider kein „Thriller - Gefühl“

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Die Housesitterin von Emily Rudolf klang für mich nach einer richtig spannenden Thrilleridee. Eine Frau passt auf einer abgelegenen Insel auf das Haus wohlhabender Besitzer auf und hat dabei immer stärker ...

Die Housesitterin von Emily Rudolf klang für mich nach einer richtig spannenden Thrilleridee. Eine Frau passt auf einer abgelegenen Insel auf das Haus wohlhabender Besitzer auf und hat dabei immer stärker das Gefühl, nicht allein zu sein. Allein dieses Setting hat bei mir sofort eine unheimliche Stimmung ausgelöst und gerade am Anfang hatte die Geschichte auch genau diese Gänsehaut-Atmosphäre, die ich mir von einem Thriller wünsche.

Im Verlauf entwickelt sich die Handlung allerdings etwas anders, als ich erwartet hatte. Die Protagonistin lädt ihren Partner und einige Freunde mit auf die Insel ein und der Fokus verschiebt sich zunehmend auf die Beziehungen innerhalb dieser Gruppe. Statt einer durchgehend spannungsgeladenen Handlung geht es viel darum, wie die Figuren miteinander verbunden sind und welche Hintergründe sie haben. Dadurch fühlt sich ein großer Teil des Buches eher wie eine Aufarbeitung der verschiedenen Beziehungen an.

Der Schreibstil liest sich sehr angenehm und flüssig, sodass ich gut durch die Seiten gekommen bin. Auch der Aufbau mit verschiedenen Perspektiven und Zeitsprüngen war nachvollziehbar und hat grundsätzlich funktioniert. Trotzdem hat mir über weite Strecken die typische Thriller-Spannung gefehlt. Große Überraschungen oder Wendungen, die mich wirklich schockiert hätten, gab es für mich leider nicht.

Die Auflösung am Ende wirkt zwar schlüssig und nachvollziehbar, konnte mich aber ebenfalls nicht komplett überraschen. Insgesamt war das Buch für mich durchaus unterhaltsam und ließ sich gut lesen, hat aber nicht die Spannung erzeugt, die ich mir erhofft hatte.

Am Ende bleibt für mich ein solides Buch, das sich gut nebenbei lesen lässt, aber nicht die fesselnde Thriller-Erfahrung war, die ich erwartet hatte. Schade, denn die Ausgangsidee hatte wirklich viel Potenzial.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Für zwischendurch

The Heat is on – Something‘s Cooking Between Us
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The Heat is on war mein erstes Buch von Felicia Kingsley und insgesamt eine Geschichte mit Licht und Schatten. Optisch hat mich das Buch direkt angesprochen. Die Grüntöne des Covers wirken harmonisch und ...

The Heat is on war mein erstes Buch von Felicia Kingsley und insgesamt eine Geschichte mit Licht und Schatten. Optisch hat mich das Buch direkt angesprochen. Die Grüntöne des Covers wirken harmonisch und modern, und die angedeutete Küchenszene im Hintergrund passt perfekt zum Setting. Die Handschellen fallen zunächst eher dezent auf, ergeben aber im Kontext der Handlung später durchaus Sinn.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Dwight Faraday, ein FBI-Agent, der undercover im Restaurant der Familie Villa ermittelt. Unter falschem Namen arbeitet er dort als Koch, um Beweise für illegale Machenschaften zu sammeln. In der Küche findet er schnell Anschluss und wickelt mit seinem Charme fast alle um den Finger, nur Julia, die Tochter des Restaurantbesitzers, bleibt skeptisch. Ihr Misstrauen macht es für Dwight deutlich schwieriger, an die Informationen zu kommen, die er braucht, und genau daraus entwickelt sich die zentrale Dynamik der Geschichte.

Der Einstieg konnte mich nach einer kurzen Anlaufphase gut abholen. Besonders der Anfang war humorvoll, lebendig und unterhaltsam, sodass ich gerne weitergelesen habe. Leider verliert die Handlung im Mittelteil spürbar an Tempo. Viele Szenen ziehen sich unnötig in die Länge, Details werden sehr ausführlich beschrieben und der Plot kommt nur schleppend voran. Das hat für mich zu einigen Längen geführt. Gegen Ende zieht die Geschichte dann wieder an und wird spannender, auch wenn ich hier bewusst nicht zu viel verraten möchte.

Mit den Charakteren bin ich leider nie ganz warm geworden. Dwight wirkt extrem idealisiert: Egal, was er anpackt, es gelingt ihm mühelos, und falls doch ein Problem auftaucht, stehen sofort Spezialisten im Hintergrund bereit. Dadurch blieb er für mich recht oberflächlich und wenig greifbar. Julia wird zwar als starke, kämpferische Frau dargestellt, kann diese Stärke aber vor allem im familiären Umfeld kaum zeigen. Ihr Verhalten wirkte auf mich oft widersprüchlich, und gerade der überbehütende Vater war mir stellenweise zu viel, auch wenn seine Motivation nachvollziehbar sein soll.

Positiv hervorheben möchte ich den Umgang mit einer ernsten Krankheit, die sensibel in die Handlung eingebunden wurde. Solche Themen bekommen meiner Meinung nach viel zu selten Raum. Dennoch fiel es mir schwer, emotional wirklich mit Julia mitzufühlen, da zwischen ihr und mir immer eine gewisse Distanz blieb.

Auch formal konnte mich nicht alles überzeugen. Die sehr kurzen Kapitel, teilweise nur aus wenigen Sätzen bestehend, haben meinen Lesefluss eher gestört als unterstützt. Der Plottwist am Ende wirkte auf mich zudem weniger überraschend, als vermutlich beabsichtigt. Das Happy End hingegen empfand ich als gelungen und versöhnlich und hat den Gesamteindruck noch etwas aufgewertet.

Insgesamt bietet The Heat is on eine interessante Grundidee und einen angenehm zu lesenden Schreibstil, leidet jedoch unter einer zu ausgedehnten Umsetzung und stark überzeichneten Figuren. Auch wenn mich die Geschichte emotional nicht vollständig erreichen konnte, bin ich dem Schreibstil gegenüber offen und kann mir vorstellen, der Autorin mit einem anderen Buch noch eine Chance zu geben.

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