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Veröffentlicht am 11.05.2026

Das fremde Gesicht

Das fremde Gesicht
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Das fremde Gesicht von Mary Higgins Clark ist ein älterer Krimi der sich noch gut lesen lässt. Allerdings hat die Autorin bessere Bücher.

Sie greift in dem Buch Themen wie In-Vitro-Fertilisation, Machtmissbrauch, ...

Das fremde Gesicht von Mary Higgins Clark ist ein älterer Krimi der sich noch gut lesen lässt. Allerdings hat die Autorin bessere Bücher.

Sie greift in dem Buch Themen wie In-Vitro-Fertilisation, Machtmissbrauch, Leihmütter und Doppelleben auf. Die Grundidee des Buches fand ich spannend doch leider war es nicht so spannend wie gedacht.

Meghan ist auf der Suche nach ihrem Vater der vor Monaten Spurlos verschwunden ist. Die Behörden glauben nicht das er bei einem Unfall ums Leben kam sondern untergetaucht ist. Dazu würde der Mord an einer jungen Frau passen die Meg wie aus dem Gesicht geschnitten ist und der Mord an einer Ärztin die einige Geheimnisse hatte. Doch wo liegen die Verbindungen und hat Megs Vater wirklich was damit zu tun?

Normalerweise habe ich mit älteren Büchern nicht so viele Probleme. Klar muss man sich anfangs etwas an die etwas ältere Sprache und Schreibweise gewöhnen. Allerdings hatte ich hier meine Probleme mit dem Buch. Zum einen gibt es eine gewisse Namensähnlichkeit bei den Protagonisten die es teilweise schwierig machte eine Passage flüssig zu lesen. Die Autorin springt mir aber auch etwas zu sehr in den verschiedenen Handlungssträngen. Es wirkt dadurch etwas abgehackt und holprig. Leider waren die Wechsel auch nicht wirklich gekennzeichnet. So musste man sich bei jedem Absatz wieder neu zurecht finden wo man gerade ist. Normalerweise liebe ich es wenn es mehrere Handlungsstränge gibt die am Ende zusammen kommen. Doch hier fiel es mir schwer.

Die Geschichte an sich ist spannend und unvorhersehbar. Man fragt sich wohin all die Ereignisse führen werden und wird immer wieder überrascht. So hatte ich nicht mit einer Geschichte gerechnet in der es unter anderem um In-Vitro-Fertilisation geht. Die Autorin baut gekonnt eine Story auf und gibt dem Leser immer kleine Puzzlestücke und auch die ein oder andere falsche Fährte. Das Ende war mir dann auch etwas zu amerikanisch dramatisch und etwas zu viel des Guten.

Es war ein interessanter Krimi mit ein paar Längen. Trotz der Probleme beim Lesen gab es Spannende Stellen und man kann ihn lesen. Allerdings gibt es bessere Bücher von der Autorin.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Agatha Raisin und die tote Geliebte

Agatha Raisin und die tote Geliebte
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Agatha Raisin und die tote Geliebte von M.C.Beaton ist Band 11 dieser Cosy Crime Reihe. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen und können separat gelesen werden. Für den Werdegang und die Entwicklungen ...

Agatha Raisin und die tote Geliebte von M.C.Beaton ist Band 11 dieser Cosy Crime Reihe. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen und können separat gelesen werden. Für den Werdegang und die Entwicklungen der Protagonisten und des Ortes sollte man die Reihe aber schon in der richtigen Reihenfolge lesen.

Im Großen und Ganzen ist es eine solide gemütliche Reihe, allerdings gibt es hin und wieder ein paar Schwächen. So ist es für mich auch diesmal. Nachdem Agatha und James im letzten Band geheiratet haben, stehen sie in diesem schon vor den Trümmern dieser Ehe. James hat eine Affäre und Agatha ist außer sich. Plötzlich verschwindet James spurlos. In seinem Cottage gibt es Anzeichen für einen Kampf. Als seine Geliebte ermordet aufgefunden wird, setzt Agatha alles daran James und die Wahrheit zu finden.

Das Hörbuch hat sich wieder gut hören lassen. Die Geschichte baut sich langsam auf. Bis zum verschwinden von James und dem Mord vergehen einige Kapitel. Die Sprecherin macht wieder einen guten Job. Sie transportiert die Stimmung und die Geschichte wirkt lebendig. Sie hat eine angenehme Stimme und achtet auf eine gute Modulation. So kann man gut zwischen den verschiedenen Protagonisten, Dialogen und Sprecher unterscheiden. Ich konnte ihr wieder gut folgen.

Der Schreibstil ist unterhaltsam und flüssig. Der Autor spielt gekonnt mit Worten und neben einer eher subtilen Spannung gibt es auch immer genug Raum für den britischen Humor und etwas Sarkasmus. Diese Mischung ist kurzweilig und bietet Abwechslung.

Was mich in diesem Teil störte waren die Protagonisten. Agatha ist von Haus aus eine etwas spezielle Protagonistin und dies macht den Reiz der Bücher aus. Sie ist kein typischer Stereotyp. In diesem Band wirkt sie sehr depressiv, traurig, wütend und dauerhaft schlecht gelaunt. Dies überträgt sich auf die Geschichte des Buches und so wirkt alles etwas trostlos. Auch James wirkt in diesem Teil sehr unsympathisch und egoistisch. Ich konnte mit beiden diesmal nicht viel anfangen. Eigentlich schade, da die Idee des Buches spannend wirkt und Potenzial hat.

Ein unterhaltsamer, gemütlicher Krimi mit einer etwas depressiven Stimmung. Man kann dem Geschehen gut folgen. Um sich kurzweilig unterhalten zu lassen ist dieser Krimi gut geeignet.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Die Housesitterin

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Die Housesitterin - Ein Traum von einem Job. Oder? von Emily Rudolf ist eine Mischung aus closed circle und locked room Thriller. Mich konnte das Buch nicht ganz überzeugen.

Cecilia arbeitet als Housesitterin ...

Die Housesitterin - Ein Traum von einem Job. Oder? von Emily Rudolf ist eine Mischung aus closed circle und locked room Thriller. Mich konnte das Buch nicht ganz überzeugen.

Cecilia arbeitet als Housesitterin und hangelt sich von einem Job zum nächsten. Seit dem Tod ihrer Mutter hat sie keinen festen Halt mehr im Leben. Ihr aktueller Auftraggeber ist auch ihr Freund, dieser hat eine Villa auf einer einsamen Insel in der Ostsee. Diese soll Cecilia für ein Wochenende einhüten. Doch dieses Wochenende wird alles für immer verändern.

Die Grundidee des Buches ist spannend und solide. Eine einsame Insel von der man nicht einfach weg kommt, eine begrenzte Anzahl von Menschen, viele Lügen, Intrigen, Geheimnisse und auch Mord. Eigentlich hat das Buch alles was es braucht und doch hapert es an der Umsetzung. Am Anfang spürt man eine gewisse Spannung. Es gibt die ein oder andere grusselige Szene mit einer düsteren Ahnung. Doch dies nimmt relativ schnell ab. Zudem wirkt alles sehr konstruiert und unnahbar. Alle Protagonisten waren mir unsympathisch und ich habe zu keinem einen echten Zugang gefunden.

Das Buch ist in fünf Teile unterteilt. Die Kapitel sind immer aus der Sicht einer anderen Person geschildert und wechseln zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Dies und der recht einfache Schreibstil lassen einen das Buch schnell lesen. Ich bin gut in das Buch rein gekommen und hatte viele Fragen im Kopf. Doch diese haben sich sehr schnell gelöst. Von meiner ersten Ahnung bis zum Ende des Buches gab es nichts mehr was mich überrascht hat. Außer vielleicht das für mich moralisch und menschlich nicht ganz einwandfreie Ende.

Zudem störte mich die oft sehr saloppe und vulgäre Sprache und die sehr detaillierten und langatmigen Sexszenen. Diese haben nur unnötig Seiten gefüllt ohne einen Beitrag zur Story zu haben. Diese Szenen hätte man deutlich kürzer und in einer angemesseneren Sprache halten können.

Ein Thriller den man lesen kann aber nicht unbedingt lesen muss. Es gab ein paar spannende Momente aber im Großen und Ganzen plätschert die Geschichte vor sich hin.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Die Lieferung

Die Lieferung
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Die Lieferung von Andreas Winkelmann ist Band 2 seiner Kerner und Oswald Reihe. Nachdem ich den ersten Band gerne gehört hatte, freute mich nun auf Band 2 „Die Lieferung“. Allerdings konnte mich das Buch ...

Die Lieferung von Andreas Winkelmann ist Band 2 seiner Kerner und Oswald Reihe. Nachdem ich den ersten Band gerne gehört hatte, freute mich nun auf Band 2 „Die Lieferung“. Allerdings konnte mich das Buch leider nicht ganz überzeugen.

Viola hat seit einigen Wochen das Gefühl verfolgt zu werden und traut sich nicht mehr raus, zum Glück gibt es ja den Pizzalieferdienst. Doch ihre letzte Bestellung bleibt unberührt. Zeitgleich hat Kommissar Jens Kerner einen sehr mysteriösen Fall zu klären. Eine bleiche, verstörte und unterernährte Frau wird aufgegriffen und verstirbt bevor sie befragt werden kann. Die Polizei ist auf der Suche nach einem perfiden Täter.

Wie der erste Band auch wurde dieser wieder sehr interessant von Simon Jäger eingesprochen. Ich mag seine unaufgeregte, ruhige und zugleich Spannende Vortragsweise. Er schafft es dem Hörer einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Er liest dynamisch und lebendig, so wird das Hörbuch zu einem kurzweiligen Genuss.

Das Buch an sich hat sich wieder gut hören lassen. Andreas Winkelmann hat einen angenehmen und leichten Schreibstil. So findet man schnell in die Geschichte rein. Der Autor spielt mit Spannung, Nervenkitzel, Wirrungen und Überraschungen die den Hörer und Leser fesseln. Auch die Thematik mit Stalking und den damit verbundenen Ängsten ist sehr schön ausgearbeitet.

Das Buch spielt auf verschiedene Zeitebenen und wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Man verfolgt zum einen den Polizisten Jens Kerner, den Täter in der Vergangenheit und der Gegenwart sowie das Opfer. Durch diese Wechsel kommt eine zusätzliche Spannung auf.

Was mich etwas störte war dass für mich nicht alles ganz geklärt ist. Es bleiben fragen offen die vielleicht nicht unbedingt essentiell sind, aber mich doch unbefriedigt zurück lassen. Die Ermittlungen sind eher ein herumstochern und mit Zufall verbunden als mit Ermittlungsarbeit. Es wirkt etwas konstruiert und unrealistisch.

Es war ein interessantes, spannendes Hörbuch was mich aber nicht ganz überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Zeit der Sehnsucht

Die Töchter der Ärztin
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„Die Töchter der Ärztin – Zeit der Sehnsucht“ von Helene Sommerfeld ist der Auftakt einer Trilogie, aber auch in gewisser Weise eine Fortsetzung der „Die Ärztin“ Reihe. Ich kenne „Die Ärztin“ Reihe nicht ...

„Die Töchter der Ärztin – Zeit der Sehnsucht“ von Helene Sommerfeld ist der Auftakt einer Trilogie, aber auch in gewisser Weise eine Fortsetzung der „Die Ärztin“ Reihe. Ich kenne „Die Ärztin“ Reihe nicht und im Prinzip muss man es auch nicht unbedingt. Obwohl die beiden Trilogien aufeinander aufbauen sind es eigenständige Reihen. In der ersten geht es um die Ärztin und Mutter der Protagonistinnen aus dieser Trilogie. Bei beiden Trilogien handelt es sich um historische Romane. Dieser spielt in Berlin und Ostafrika.

Die Schwestern Henny und Toni sind beide in die Fußstapfen ihrer Mutter Ricarda getreten und sind Ärztinnen. Während Henny in Berlin ihre eigene Praxis aufbaut verschlägt es die jüngere Toni nach Ostafrika. Dort will sie in dem Krankenhaus in dem schon ihre Eltern gearbeitet haben ihr praktisches Jahr absolvieren. Was beide Frauen nicht ahnen: es kommt auf jede ihr ganz eigenen Probleme zu.

Das Buch zeichnet zwei sehr unterschiedliche aber sehr starke Frauen die für ihr Glück einstehen. Ich hatte etwas mehr Tiefe und Spannung erwartet. Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Teilweise plätschert die Handlung vor sich hin. An anderen Stellen wird etwas sehr ausführlich beschrieben was später kaum der rede Wert ist.

Das Buch hat einen angenehmen leichten und flüssigen Schreibstil. Die Autorin hat eine sehr bildhafte und anschauliche Sprache. So konnte ich mir sowohl die Szenen in Berlin und Ostafrika vorstellen. Die Autorin nutzt für mehr Dramatik zwei Handlungsstränge. So erlebt man die Dinge in Berlin und in Afrika mit. Stellenweise scheint in beiden Handlungssträngen nicht wirklich viel zu passieren.

Obwohl ich die Vorgänger Trilogie nicht kenne, bin ich ohne Vorkenntnisse gut in das Buch rein gekommen. Nach meinem empfinden wurden alle wesentlichen Teile nochmal kurz angesprochen und erklärt.

Insgesamt war es ein netter und unterhaltsamer Roman, der allerdings nicht lange im Kopf bleibt.

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