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Veröffentlicht am 23.04.2026

Spannender Auftakt mit viel Potenzial

Die Sonnenfeuer-Ballade 1: A Song to Raise a Storm
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Sintha ist auf dem Weg aus der Stadt, als sie von einem Schneesturm zum Rasten gezwungen wird. In einem kleinen Gasthof im Nirgendwo sucht sie Schutz vor dem Sturm und stößt dort auf einen bunten Haufen ...

Sintha ist auf dem Weg aus der Stadt, als sie von einem Schneesturm zum Rasten gezwungen wird. In einem kleinen Gasthof im Nirgendwo sucht sie Schutz vor dem Sturm und stößt dort auf einen bunten Haufen aus Sängern, Wilderern und anderen Reisenden. Doch ihre gefährlichste Gesellschaft sind die Vakar, erbarmungslose Jäger der Qidhe, die das Friedensabkommen überwachen und im Dorf auf der Suche nach einem Mörder sind. Sin versucht ihnen möglichst aus dem Weg zu gehen, ist sie als halbe Qidhe doch ein gelungenes Ziel für die Vakar. Doch ihr Anführer bemerkt schnell, welche Fähigkeiten in Sintha schlummern und wie er diese für seine Zwecke nutzen kann.

Da ich bereits so unglaublich viel Gutes über diese Reihe (und auch über die Autorin) gehört habe, war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Sin und Arezander. Die Geschehnisse werden ausschließlich aus Sins Sicht erzählt, sodass wir von Arez nur so viel erfahren, wie er preisgeben möchte. Er ist insgesamt ein geheimnisvoller und düsterer Charakter, der sehr berechnend und klug vorgeht und schwer einzuschätzen ist. Sin mochte ich als Protagonistin da deutlich lieber. Sie ist stark und unabhängig und nicht auf den Mund gefallen besonders im Streit mit Arez. Dennoch lässt sie sich für meine Begriffe doch ziemlich von ihm an der Nase herumführen. Auch die Anziehung zwischen den Beiden ist zwar nachvollziehbar, war für mich jedoch zu präsent in der Geschichte, auch wenn ich weiß, dass wir uns hier im Genre Romantasy befinden. Der Großteil der Buches spielt im Gasthaus, sodass ich umso gespannter bin, wie groß die Welt in der wie uns bewegen in den Folgebänden noch werden wird. Auch freue ich mich darüber noch mehr über die Qidhe und Menschen zu erfahren. Ein spannender Auftaktband, der einiges Potenzial für die weitere Reihe erkennen lässt, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Mord im historischen Korea

Ein Kranich unter Wölfen
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Seit Jahren leidet das Volk unter der Herrschaft ihres grausamen Königs, der nur für sein eigenes Vergnügen misshandelt und tötet. Als Iseuls Schwester vom König geraubt und zu einer seiner vielen Kurtisanen ...

Seit Jahren leidet das Volk unter der Herrschaft ihres grausamen Königs, der nur für sein eigenes Vergnügen misshandelt und tötet. Als Iseuls Schwester vom König geraubt und zu einer seiner vielen Kurtisanen gemacht wird, beschließt Iseul ihre Schwester um jeden Preis zu retten. Dabei bekommt sie unerwartet Hilfe von Prinz Daehyun, dem Bruder des Königs, der die Taten seines Bruders verabscheut. Zudem treibt ein Mörder sein Unwesen, der den König verspottet, dabei jedoch die aufkeimende Rebellion des Volkes gefährdet.

„Ein Kranich unter Wölfen“ ist wie die anderen Bücher der Autorin schwierig in ein einziges Genre einzuordnen. Die historischen Bezüge zum Korea des 16 Jahrhunderts sind interessant und vielschichtig und bieten Einblick in die Geschichte eines Landes, die mir bisher völlig unbekannt war. Zudem enthält das Buch kriminalistische Anteile, aber auch eine leichte Romanze zwischen den beiden Protagonisten. Iseul ist eine unerschrockene Protagonistin. Trotz ihrer komplizierten Beziehung zu ihrer Schwester tut sie alles, um diese vor dem König zu retten und widersetzt sich dabei altbekannten Rollenbildern. Unterstützung bekommt sie durch Daehyun, der den König ebenfalls aufhalten und seine Grausamkeiten beenden möchte. Die Geschichte ist spannend erzählt und voller Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Eine großartige Geschichte im historischen Kontext, die mich gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Der Geist eines Mörders

The House Saphir
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Mallory Fontaine und ihre Schwester halten sich nach dem Tod ihrer Mutter mit Gaunereien und Flunkereien über Wasser. Karten legen, Kräutertränke, kleine Zauber, für nichts sind sich die Schwester zu Schade. ...

Mallory Fontaine und ihre Schwester halten sich nach dem Tod ihrer Mutter mit Gaunereien und Flunkereien über Wasser. Karten legen, Kräutertränke, kleine Zauber, für nichts sind sich die Schwester zu Schade. Doch ihr lukrativstes Geschäft sind die Geisterführungen, die Mallory im verfallenen Wohnsitz der Familie Saphir anbietet. Die Schauergeschichte über den Hausherren, der seine Ehefrauen ermordet hat, ist weithin bekannt. Als jedoch Armand Saphir, einziger Nachkomme der Familie, bei den Schwestern auftaucht und um Hilfe bei der Austreibung des Familiengeistes bittet, wittert Mallory einen Weg hinaus aus der Armut. Denn Mallory hat die Gabe Geister zu sehen, doch diese zu vertreiben ist eine gefährliche Angelegenheit.

Die Geschichte um Mallory und Armand Saphir basiert auf dem Blaubart-Märchen. Da mir die Geschichte nicht allzu vertraut ist, kann ich hier leider keine Schlüsse ziehen, wie nah sich Marissa Meyers Version am Original orientiert. Mallory als Protagonistin mochte ich sehr gerne. Morally Grey trifft auf sie als Persönlichkeit wirklich erstklassig zu. Sie hat keine Skrupel andere Menschen zu betrügen, um für sich und ihre Schwester zu sorgen, doch ganz ohne Gewissen ist sie dennoch nicht. Anais, als ihre Schwester, und auch andere Charaktere der Geschichte bleiben mir dafür beinahe ein wenig blass im Vergleich zu ihr. Insbesondere Armand als männlicher Protagonist hätte für mich mehr Raum in der Geschichte einnehmen können, da mir die Aufeinandertreffen der Beiden insgesamt gut gefallen haben. Die Geschichte selbst war spannend, aber auch etwas vorhersehbar. Trotzdem habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Wer sich an Märchenadaptionen erfreut und gerne ein wenig gruselt, dem ist diese Geschichte auf jeden Fall zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Mord im Luxus-Retreat

Die Auszeit
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Viktoria und ihre Freunde wollen in einem Luxus-Retreat in den Alpen die Zahl ihrer Follower feiern. Doch zwischen wunderschöner Aussicht, Massagen und Whirlpools, brodelt es heftig zwischen den Freunden. ...

Viktoria und ihre Freunde wollen in einem Luxus-Retreat in den Alpen die Zahl ihrer Follower feiern. Doch zwischen wunderschöner Aussicht, Massagen und Whirlpools, brodelt es heftig zwischen den Freunden. Denn Intrigen, Geheimnisse, Hass und Neid bestimmen die Beziehungen zwischen ihnen, bis es zu einem grausamen Mord kommt. Abgeschnitten von der Außenwelt beginnt die Suche nach dem skrupellosen Mörder, der das Luxus-Retreat in einen Albtraum verwandelt hat.

Ich habe bereits „Das Dinner“ von Emily Rudolf gelesen und war auch dieses Mal wieder begeistert von den vielseitigen Charakteren und der spannenden Erzählweise der Autorin. Wie bereits in ihrem anderem Buch wechselt die Erzählperspektive zwischen zwei Zeitebenen. In den Ereignissen vor dem Mord wird die Geschichte abwechselnd von verschiedenen Personen insbesondere aber Viktoria erzählt. Nach dem Mord wechselt die Perspektive zu Carla, die versucht den Mord aufzuklären. So bekommt man einen guten Eindruck von den unterschiedlichen Charakteren der Geschichte. Bis auf Josephine kennen sich die Freunde bereits seit Jahren, was zu einigen Geheimnissen geführt hat, die nach und nach ans Licht kommen. Die von außen so harmonisch wirkende Truppe erscheint im ihrem Kern doch ziemlich zerbrochen, sodass einige Motive für den Mord ans Licht kommen. Mir haben die spannenden Wendungen gut gefallen, auch wenn mich das Ende leider nicht so überraschen konnte. Trotzdem steckt in diesem Thriller sehr viel Unterhaltungswert und damit eine klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Spannende Szenarien

Szenario
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Im Angesicht der Zukunft sehen wir uns oft selbst nur als unbedeutende Akteure, die keinen Einfluss haben. „Szenario“ beschreibt mögliche Varianten der Zukunft, bei welcher der Leser mit seinen Entscheidungen ...

Im Angesicht der Zukunft sehen wir uns oft selbst nur als unbedeutende Akteure, die keinen Einfluss haben. „Szenario“ beschreibt mögliche Varianten der Zukunft, bei welcher der Leser mit seinen Entscheidungen Einfluss auf den weiteren Weg der Politik und des Weltgeschehens nehmen kann. Insgesamt hat mir das Konzept des Buches sehr gefallen, da es auch Themen angesprochen hat, mit denen ich mich bisher nur wenig auseinandergesetzt habe. Die Szenarien, die angesprochen werden, waren interessant, mir aber teilweise zu zusammenhangslos, sodass ich nicht immer den Eindruck hatte, dass meine Entscheidungen wirklich Einfluss auf das weitere Geschehen in der Geschichte hatten. Trotzdem empfinde ich es als eine kreative Weise sich mit dem Thema Zukunftstheorien zu befassen.

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