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Veröffentlicht am 05.05.2026

Mitreißend, ehrlich mit einer besonderen Atmosphäre

Der Fährmann
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Hohenwart 1894 - Von jeher war es so, der Fluss nimmt, der Fluss gibt. Der Winkler Hannes entgeht nur knapp dem Tod, seit er in die Salzach fiel. Seit der Genesung verbindet ihn eine tiefe Freundschaft ...

Hohenwart 1894 - Von jeher war es so, der Fluss nimmt, der Fluss gibt. Der Winkler Hannes entgeht nur knapp dem Tod, seit er in die Salzach fiel. Seit der Genesung verbindet ihn eine tiefe Freundschaft mit der Hofer Elisabeth und der Wirtstochter Annemarie, der deutschen Seite des Flussufers. Nach seiner Genesung im Alter von 6 Jahren entscheidet das familiäre Schicksal über den Winkler-Sohn, er wird als 4. Sohn die Nachfolge seine Onkels als Fährmann antreten und bald bei diesem in die Lehre gehen. Als Fährmann heiratet man nicht, da es nicht Frau und Kinder geben soll, die bei einem Unglück um ihn trauern. Bereits im Alter von knapp 12 Jahren müssen die Kinder der Grenzregion arbeiten wie die Erwachsenen. Sei es auf dem Hof, im Wirtshaus oder als Fährmann. Auch wenn kaum noch Zeit bleibt, halten Hannes, Annemie und Lisi ihre Freundschaft so gut es geht aufrecht. Obwohl Hannes und Lisi sich zueinander hingezogen fühlen, darf keiner seine Gefühle offenbaren. Der Hofer Bauer hat bereits die Heirat von Lisi mit dem Steiner Josef arrangiert, so dass Geld zu Geld kommt mit zwei großen Höfen. Die Annemie hatte jedoch gehofft, dass der Josef sie heiratet, da er sich nur zu gern mit ihr erfreut. Mit der Heirat beginnt für die 4 jungen Leute ein Strudel aus Liebe, Neid, Gewalt und dramatischen Ereignissen, nochmals verstärkt durch die Einflüsse des 1. Weltkriegs.

Schon von der ersten Seite an erfasste mich eine enorme Bildgewalt und eine beklemmende, düstere Atmosphäre. Das Leben im deutsch-österreichischen Grenzgebiet ist für niemanden ein Zuckerschlecken. Von Kindesbeinen an wird der Alltag durch harte Arbeit, Entbehrungen und Gewalt geprägt. Kinder und Frauen werden mit Zug und Ordnung von den Familienoberhäuptern beherrscht. Während Hannes und Annemarie sich mit Stärke ihrem Leben stellen, hat die Elisabeth einen schweren Stand am Steiner Hof, wo sie wenig Beachtung und einen gewalttätigen Mann vorfindet.

Regina Denk schildert ohne beschönigende Worte ein Leben beherrscht von Gewalt, Überlebenskampf, der Suche nach Anerkennung und unglücklicher Liebe. Was bin ich dankbar, zu der Zeit nicht gelebt zu haben, immer an der Grenze zwischen Leben und Tod. Sprachlich ist Regina Denk eine perfekte Zeitreise in die Vergangenheit gelungen. Mit ihrer lebhaften und fesselnden Erzählweise habe ich nur so an den Zeilen gehangen und wollte das Buch nicht aus der Hand legen. Der Autorin ist mit DER FÄHRMANN ein literarisches Meisterwerk gelungen. Vielen Dank dafür.

Mein Fazit:
Düster, atmosphärisch und rasend, wie ein ungezügelter Fluss treibt die Autorin uns Leser durch ein deutsch-österreichisches Familiendrama zur Zeit des 1. Weltkrieges. Sprachlich herausragend fühlte ich mich in der Zeit versetzt und ganz nah bei den vielschichtigen Charakteren. Hoffnung und Bangen ließen mich oft die Luft anhalten. Ein wahres Meisterwerk.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Wahre Freundschaft ist tief im Herzen verankert

Der Sommer, der uns blieb
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Auf dieses Buch bin ich eher per Zufall über die Rezension einer Leseschwester gestoßen. Abgesehen von der wunderschönen Ausstattung hat mich die dortige Begeisterung über den emotionalen Inhalt derart ...

Auf dieses Buch bin ich eher per Zufall über die Rezension einer Leseschwester gestoßen. Abgesehen von der wunderschönen Ausstattung hat mich die dortige Begeisterung über den emotionalen Inhalt derart begeistert, dass ich es unbedingt lesen wollte. Vorab schon einmal so viel, das Buch ist äußerlich ein Traum, doch die innere Schönheit überwiegt noch um ein Vielfaches. Eine Geschichte, die noch lange in mir nachhallen wird.

20 Jahre ist es her, seit die Freundschaft von Britta, Pia und Martin von jetzt auf gleich ihr Ende fand. Das plötzliche Verschwinden von Pia, ließ damals auch Britta und Martin auf Abstand gehen. Als einziger der drei damaligen Freunde wohnt nur Martin unverändert im Heimatort mit seiner herrischen Mutter zusammen. Sowohl Britta als auch Pia zieht es nun aus unterschiedlichen Gründen in den Ort zurück. Britta muss sich um ihren dementen Vater kümmern und Pia, möchte endlich eine Schuld aus der Vergangenheit klarstellen. Dafür bleibt jedoch nur wenig Zeit.

Dank es einfachen und dennoch poetischen Schreibstils bin ich schnell in der Geschichte angekommen. Martin begegnet mir gleich als toller Charakter, allerdings wird er sehr vom Einfluss der Mutter ausgebremst. Wenn es eine wirklich unangenehme Person im Buch gibt, dann ist es diese Frau. Britta, deren Privatleben gerade vor einem Scherbenhaufen steht, tut sich schon schwer, mit der fortschreitenden Demenz des Vaters umzugehen. Als sie dann ständig Martin begegnet, blockt sie erst einmal alle Kontaktversuche ab. Dieses extreme Abwehrverhalten konnte ich erst gar nicht verstehen. Dank der vielen Rückblenden in die Vergangenheit während der Kindheit und Jugend rundete sich das Bild jedoch immer mehr ab. Auch Pia, die unter einem Künstlernamen in der Stadt ist, macht es sich nicht leicht, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Der Grund, aus dem sie damals sang- und klanglos verschwunden ist, bringt ungeahnte Wahrheiten zu Tage, die auch Einfluss auf das hier und jetzt haben.

Martin erscheint mir als Freund unerschütterlich, offenherzig, immer das Gute sehend und der perfekte Ausgleich für die eher ruhige und schüchterne Britta und den ehemals quirligen freiheitsliebenden Paradiesvogel Pia. Die drei zusammen waren eine perfekte Einheit, gingen durch dick und dünn, was ihnen eine wunderschöne Kindheit und Jugend bereitete. Bis die Hormone für Aufruhr sorgten.

Die Art und Weise, wie die drei Hauptcharaktere sich nach zwei Jahrzehnten wieder annähern wird seitens der Autorin wunderbar ehrlich und mit ganz vielen Emotionen beschrieben. Die Rückblenden in die Vergangenheit ließen mich gedanklich ebenfalls in die Zeit zurückreisen und eine größtenteils unbeschwerte Zeit zurückdenken. Wie wichtig doch wirkliche Freunde waren und sind.

Die Zusammenkunft von Britta, Pia und Martin in der Gegenwart hat neben Freude und Hoffnung auch ein großes Maß an Traurigkeit. Eine Tatsache, die jedoch unabwendbar ist. Nicht nur einmal sind bei mir die Tränen geflossen. Und trotzdem ist das Buch von der ersten bis zur letzten Seite wunderschön.

Vielen Dank Greta Herrlicher für dieses absolute Lesehighlight, welches ich allen ans Herz legen möchte.

Mein Fazit:
Eine empathische Geschichte über Freundschaft, Liebe und Verlust. Greta Herrlicher hat einen ganz besonderen Schreibstil mit hohem Wiedererkennungswert und tiefen Emotionen. Klar, ehrlich und poetisch schön. Ein Buch das jeder gelesen haben sollte.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Der Mut einer Frau

Die Gezeitentochter
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Bereits mit Band 1 der Reihe hat mich die Autorin mit einer fesselnden, dramatischen Familiengeschichte begeistert. Band 2 DIE GEZEITENTOCHTER steht dem in nichts nach.

Die 32-jährige Autorin Emma nimmt ...

Bereits mit Band 1 der Reihe hat mich die Autorin mit einer fesselnden, dramatischen Familiengeschichte begeistert. Band 2 DIE GEZEITENTOCHTER steht dem in nichts nach.

Die 32-jährige Autorin Emma nimmt den Erfolg ihres ersten Bestsellerromans zum Anlass, ihrem herrschsüchtigen Mann sowie dem Leben in London den Rücken zu kehren. Bei der Suche nach einem Cottage stösst sie auf The Old Vicarage, einem alten Herrenhaus auf der Orkney-Insel Bloomsbury. Bei Renovierungsarbeiten findet sie in einer Trennwand einen 200 Jahre alten Leichnam. Auch wenn augenscheinlich ein Verbrechen zu Grunde lag, wird nicht mehr polizeilich ermittelt. Gemeinsam mit Joey, dem letzten Nachfahren der Familie Bloomsbury, taucht Emma tief in die Vergangenheit ein und deckt eine tragische Familiengeschichte auf. Für das Glück ihrer Familie hat eine mutige Frau ihr eigenes Leben hintenangestellt.

Der gewohnt bildhafte und fesselnde Schreibstil der Autorin lässt mich schnell in die Geschichte eintauchen. Das Setting der kleinen schottischen Insel und ihre raue Schönheit konnte ich mir gut vorstellen. Die Geschichte erstreckt sich über zwei Zeitebenen, der Gegenwart und der Zeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Mit Emma als Protagonistin der Gegenwart konnte ich mich gut anfreunden. Man merkte ihr die Erleichterung an, dass sie dem Einfluss ihres Mannes und auch ihrer Eltern entfliehen konnte. Erschreckenderweise wollen diese ihr auch dann noch Steine in den Weg legen. Wie schön, dass Emma felsenfest an ihren Entscheidungen festhält. Selbst als merkwürdige Dinge im Haus passieren, stellt sie sich diesen tapfer. Joey, der anfangs wenig Interesse an dem Erbe seiner Familie zeigte, lässt sich von Emmas Neugier mitreißen und als Team sind die beiden unschlagbar.

In der Vergangenheit treffe ich auf die junge Abigail, die zu ihrer Tante nach Glasgow geschickt wird, um einen würdigen Heiratskandidaten zu finden. In der Hinsicht hat die Tante aber schon einen perfekten Plan geschmiedet, wie sie ihren gefährlichen Sohn ins Rennen bringt. Die Tatsache, dass in der Familie nur männliche Nachkommen erben dürfen, verlangt zum Wohl der Familie eine weitgreifende Entscheidung, die über ihr Leben und ihre Zukunft entscheidet. Ich habe Abigail bewundert für ihren Mut für die Familie einzustehen und wie sie sich gegen den tyrannischen Cousin zur Wehr gesetzt hat. Ein unglücklicher Zufall hat ihr dabei in die Karten gespielt. Schön, dass sie – wenn auch nur im geheimen – ein erfülltes Leben geführt hat.

Auch mit diesem Band hat Florence Winter mich wieder auf beiden Zeitebenen mit einer spannenden und interessanten Geschichte mitgerissen. Dazu tolle und vielschichtige Charaktere und natürlich eine wunderbare Location. Ich freue mich schon, mit Band 3 auf die Inseln zurückzukehren.


Mein Fazit:
Auch Band 2 der Frauen der Inseln steht dem Auftakt in keinster Weise an Spannung nach. Auf beiden Zeitebenen gibt es zahlreiche dramatische Szenen, fesselnde Wendungen und ausreichend Emotionen. Ein Pageturner bis zur letzten Seite.

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Mit wahren Freunden ist das Leben schöner

Das Geheimnis des Geigenbauers
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Ich liebe die tiefgründigen und gefühlvollen Bücher von Evie Woods, denen immer ein Hauch Magie beiwohnt. Mit diesem Buch hat sie die eigene Messlatte noch ein ganzes Stück höher gesetzt.

Was haben ein ...

Ich liebe die tiefgründigen und gefühlvollen Bücher von Evie Woods, denen immer ein Hauch Magie beiwohnt. Mit diesem Buch hat sie die eigene Messlatte noch ein ganzes Stück höher gesetzt.

Was haben ein Mitarbeiter der Gepäckabfertigung, ein pensionierter Lehrer und eine Gutachterin für Instrumente gemeinsam? Sie sind jeder auf ihre Art einsam, tief im Herzen, und haben die Hoffnung auf Heilung aufgegeben. Durch einen glücklichen Zufall kommen sie in den Besitz und Einfluss einer Geige, über 200 Jahre alt, deren Klang und Magie ihnen neuen Mut macht, sie auf eine gemeinsame Reise schickt und zu einer engen Gemeinschaft verwebt.

Der mir bereits bekannte poetisch angehauchte Schreibstil von Evie Woods lässt mich auf den Tönen einer geheimnisvollen Melodie durch die Seiten fliegen. Die Geschichte ist eher ruhig und unaufgeregt, dennoch war ich absolut gefesselt von der Suche an der Seite von Devlin, Walter und Gabrielle. Immer auf ihren Fersen sind Verbrecher, die besagte Geige gestohlen, aber verloren haben. Hier wurde es schon das ein oder andere Mal brenzlig. Die Geschichte endet für alle Beteiligten absolut verdient und die Seele der Geige wird mit der Vergangenheit vereint.

Auch diesmal hat die Autorin viel Herzblut in die Gestaltung ihrer Charaktere gesteckt, die größtenteils einen Platz in meinem Herzen gefunden haben. Die es nicht dorthin geschafft haben, bekamen ihre gerechte Strafe. Auch gab es wunderbare Einblicke in das Wissen über Musik, Geigen und deren Erbauer.

Vielen Dank Evie Woods für dieses herausragende Lesehighlight.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist wie eine verlorene Komposition, auf die alle LESE-Virtuosen gewartet haben. Drei im Herzen einsame Protagonisten machen sich auf die Suche nach dem Geigenbauer und finden sich selbst. Absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Heimat ist da, wo das Meer weit ist

Die Krabbenfischerin – Das Erbe der Küste
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Runa Hansen ist erfolgreiche Betriebsleiterin eines Hamburger Fischgroßhändlers. Der Senior-Chef lässt ihr freie Hand und sie leitet ihr Team sicher und fair. Gemeinsam mit ihrem 17-jährigen Sohn Finn ...

Runa Hansen ist erfolgreiche Betriebsleiterin eines Hamburger Fischgroßhändlers. Der Senior-Chef lässt ihr freie Hand und sie leitet ihr Team sicher und fair. Gemeinsam mit ihrem 17-jährigen Sohn Finn lebt sie auf einem Hausboot. Sie liebt ihre Unabhängigkeit, steht jedoch immer in Kontakt mit ihrer Familie, die einen Familienbetrieb als Krabbenfischer in Greetsiel betreibt. Als ihr Bruder Peer verunglückt, steht der Betrieb vor dem Ruin. Als nunmehr älteste Tochter ist es an ihr den Fortgang zu regeln. Doch das heißt auch, dass sie sich der Vergangenheit stellt. Schlussendlich gibt es eine Entscheidung zu treffen, Karriere oder Familienbetrieb.

Ich lerne Runa als starke, gewissenhafte erfolgreiche Frau kennen. Beruflich und privat hat sie sich eine finanziell unabhängige Existenz aufgebaut. Der Unfall ihres Bruders und die Rückkehr nach Donaskoog, dem Familiensitz, stellt sie vor eine harte Herausforderung. Wieder muss sie als älteste Tochter das Zepter in die Hand nehmen, wie damals als ihre Mutter starb und sie die Verantwortung für ihre beiden jüngeren Geschwister unternehmen musste. Vater Hauke war da keine große Hilfe. Der erneute Schicksalsschlag hinterlässt eine große Lücke und die Familie tut sich schwer an einem Strang zu ziehen.

Nicht nur die Existenz des Familienbetriebes bereitet ihr Sorgen, sondern auch ein harter Widersacher, der alles daransetzt, das Grundstück zu erwerben und für seine Zwecke zu nutzen. Dazu kommt noch ein Geheimnis, welches sie sich nie getraut hat klarzustellen und sie damals zur Flucht nach Hamburg bewogen hat.

Danela Pietrek hat einen unverkennbaren Schreibstil, der unter die Haut geht und mich veranlasst hat, Teil der Familie Hansen mit ihren Sorgen, Hoffnungen und Ängsten zu sein. Die bildhaften Beschreibungen versetzten mich an die raue Nordseeküste von Ostfriesland und ihrem ganz besonderen Charme. Die eingearbeiteten plattdeutschen Redewendungen und die detaillierte Darstellung der Krabbenfischerei mitsamt ihren Traditionen hat dieses Buch zu etwas ganz Besonderem gemacht. Die Charaktere sind authentisch, gut ausgearbeitet und zum Großteil sympathisch.
Zum Ende wurde in vieler Hinsicht eine Klärung herbeigeführt, doch ein paar Fragen blieben offen. Deshalb hoffe ich, dass es nur ein Abschied auf Zeit ist und ich noch einmal nach Donaskoog zurückkehren darf.

Herzlichen Dank Danela Pietrek für diese tiefgründige Familiengeschichte, die ich von Herzen gerne weiterempfehle.

Mein Fazit:
Die Autorin hat fesselnd und einfühlsam den Existenzkampf eines Familienbetriebes speziell zum Thema Krabbenfischerei in eine mitreißende Story verpackt. Authentische Charaktere der unterschiedlichsten Art wachsen zusammen, müssen sich mit Problemen auseinandersetzen und persönliche Hürden überwinden. Gut gefallen hat mir auch die Tradition der Krabbenfischerei sowie das beschriebene Vorgehen in solch einem Betrieb. Den wunderschönen Ort Greetsiel habe ich in den bildhaften Beschreibungen gleich wieder erkannt. Eine tolle Geschichte mit Tiefgang.

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