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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2025

Nach Yours Truly leider eher enttäuschend

Part of Your World
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Also irgendwie ist die deutsche Publizierungs-Reihenfolge hier durcheinander geraten. „Yours truly“ erschien ja vor „Part of your world“, dabei spielt es davor. War irgendwie verwirrend für mich. Yours ...

Also irgendwie ist die deutsche Publizierungs-Reihenfolge hier durcheinander geraten. „Yours truly“ erschien ja vor „Part of your world“, dabei spielt es davor. War irgendwie verwirrend für mich. Yours truly fand ich so überragend, dass ich hohe Erwartungen hatte und ja, „Part of your world“ war süß. Gerade den Reverse-Age Gab-Trope habe ich bislang noch nie gelesen. Die Dynamik fand ich definitiv spannend. Mit Daniel haben wir wieder einen absoluten Good Guy, was ich immer deutlich angenehmer finde als das Moraly Gray-Typen, to be honest. Alexis hat mich manchmal ziemlich getriggert. Sie hat sich so abhängig gemacht von der Meinung ihrer Familie, sodass ich sie manchmal schütteln und anschreien wollte: „Mein Gott, du bist verdammte 37 Jahre alt!!! Ist doch egal, was Papi zu deiner Beziehung sagt!!!“. Am Ende wurde natürlich alles gut aber dieses hin und her hat für mich die Leseerfahrung echt deutlich gedämpft.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Ich hab mehr erwartet

Spark of the Everflame
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Puh, Freunde. Wenn ich ehrlich mit euch sein soll, war ich von diesem Buch enttäuscht. Ich hatte so große Erwartungen, weil „Spark of the everflame“ im englischsprachigen Bookstagram so gehyped wurde. ...

Puh, Freunde. Wenn ich ehrlich mit euch sein soll, war ich von diesem Buch enttäuscht. Ich hatte so große Erwartungen, weil „Spark of the everflame“ im englischsprachigen Bookstagram so gehyped wurde. Auch der Leaf Verlag hat das Buch echt krass beworben. Also dachte ich: let’s go! Aber da war nix mit go. Das Wordbuilding, die Vorstellung der Charaktere und ihre Beziehungen zueinander standen in den ersten 350 Seiten in Vordergrund. Den Love Interest hat die Protagonistin bis zu 75% des Buchen literaly 2-mal gesehen. I mean… come on! Generell fand ich Diem, die Protagonistin eigentlich nur anstrengend und nicht wirklich sympathisch ABER es kommen ja noch vier Bücher. Genrell finde ich die Idee der Reihe interessant ich bin mir fast sicher, dass sich diese Reihe steigern wird im Laufe der nächsten Büchern. Schaun ma mal was wird…

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Mein erstes mittelmäßiges Emily Henry Buch

Great Big Beautiful Life
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Emily Henry schreibt wie immer flüssig und unkompliziert. Das Buch ließ sich einfach so wegsnacken. Auch die Geschichte in der Geschichte hat mir gut gefallen. Ich fand Margerets Geschichte fast interessanter ...

Emily Henry schreibt wie immer flüssig und unkompliziert. Das Buch ließ sich einfach so wegsnacken. Auch die Geschichte in der Geschichte hat mir gut gefallen. Ich fand Margerets Geschichte fast interessanter als die von Hayden und Alice. Was mich dazu führt, was mir nicht so gefallen hat. Die Story hat irgendwie gar keinen richtigen Inhalt (abseits von Margerets Geschichte). Buchstäblich das ganze Buch geht folgendermaßen: Alice fährt zu Margeret. Die unterhalten sich. Einschub Margerets Vergangenheit. Alice fährt nach Hause und trifft sich mit Hayden. Sie reden, freunden sich an. Ficki Ficki. 3. Act Breakup. Versöhnung. Ende. Für mich gab es eigentlich keine prägnanten Szenen, die den Plot irgendwie besonders oder spannend gemacht hätten. Zugegebenermaßen war der Plottwist, worauf der Bruch zwischen Alice und Hayden resultierte, für mich nicht vorhersehbar aber dadurch wird der Rest des Buches ja leider nicht spannender. 

Insgesamt war es ein entspannter und unaufregender Read ohne viel Spannung. Schlecht war's jetzt nicht aber supitoll halt auch nicht. 

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Der "richtige" Mann entpuppt sich ebenfalls als Red Flag

The Night We Met
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Also irgendwie war das nichts mit diesem Buch und mir. Abby Jimenez gilt für mich als eine meiner Instant Buy-Autorinnen. Ich kaufe also jedes Buch von ihr. Leider hat mich dieses nicht so überzeugt (das ...

Also irgendwie war das nichts mit diesem Buch und mir. Abby Jimenez gilt für mich als eine meiner Instant Buy-Autorinnen. Ich kaufe also jedes Buch von ihr. Leider hat mich dieses nicht so überzeugt (das erste Buch aus der Reihe fand ich auch schon nicht so toll aber das sei mal dahingestellt). Aber nun zum Buch:
Schreibstil und Cover gefallen mir (wie immer) hervorragend! Bei dem Trope "love triangle" war ich schon skeptisch, jedoch dachte ich mir: "Wenn Abby es schreibt, wird es schon gut.". Und es war gut, don't get me wrong. Aber irgendwie auch nicht. Für mich waren alle Charaktere irgendwie problematisch. Angefangen mit Larissa, die einen Haufen Schulden von ihrem Vater aufgebürdet bekommt und so beschäftigt mit ihrem Leben ist, dass sie einfach aus Bequemlichkeit mit einem uuuuultraproblematischen Typen zusammen bleibt. Was uns zu Mike führt: Mike hat irgendwie das volle Programm an psychischen Dingen mit bekommen, aber keins davon wird so richtig genannt. Er schreit nur so nach ADHS, bipolarer Störung, Imposter Syndrom und Depression. Und auch wenn ich weiß, dass psychische Erkrankungen einen Menschen nicht ausmachen, konnte ich hier nicht anders, als Mike nicht zu mögen. Er ist so kopflos, ignorant und selbstbezogen, dass ich im Strahl kotzen wollte. Die. Ganze. Zeit. Und dann ist da noch Chris. Chris ist ein wirklich lieber Kerl und er tut mir die meiste Zeit einfach nur leid, dass er in jemanden verliebt ist, den er (vermeindlich) nicht haben kann. Diese Gefühle werden aber immer mehr zu Obsession. Noch nie in meinem Leben habe ich ein Buch gelesen, wo eine Nussallergie so eine große Rolle spielt. Er kauft für 700€ einen EpiPen.Er räumt um 4 Uhr nachts ihr Auto vom Schnee frei. Einfach so. Sorry, aber da kann mir niemand erzählen, dass das nicht zumindest ein klitzekleinesbisschen creepy ist.

Das Pacing fand ich über das gesamte Buch hinweg ganz gut. Es wurde sehr deutlich, dass Larissa und Mike eigentlich keine gute Grundlage haben und Larissa und Chris sehr gut zusammenpassen würden. Am Ende ging mir alles etwas zu schnell und ich hätte mir etwas mehr Selbstreflexion gewünscht.

Schlussendlich hat mich das Buch aber gut unterhalten und ich hab es gerne gelesen. Nicht jedes Buch kann ein Banger sein.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Leider höchstens mittlemäßig

Literally Love 1. Paperthin Touch
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Ich bin ein bisschen traurig, während ich diese Zeilen schreibe, Leute. Ich wollte dieses Buch so gerne mögen. Es sieht fantastisch aus, es klang fantastisch und ich habs auf der f***ing Leipziger Buchmesse ...

Ich bin ein bisschen traurig, während ich diese Zeilen schreibe, Leute. Ich wollte dieses Buch so gerne mögen. Es sieht fantastisch aus, es klang fantastisch und ich habs auf der f***ing Leipziger Buchmesse gekauft und den ganzen Weg nach Bonn geschleppt. Und dann wars wirklich höchstens mittelmäßig. Aber nun erstmal zum Positiven. Äußerlich macht das Buch einiges her. Ich liebe ja generell die Cover von @moonnotes und auch der Farbschnitt ist wunderschön. Das Buch ist auch solide gestartet. Besonders gefallen haben mir die Manuskript- Auszüge gefallen, in denen man die Anmerkungen von Bryn und Clio nachvollziehen konnte. Also wirklich absolut authentisch. Habe ich so noch nie gesehen. Leider bin ich sowohl mit Clio als auch mit Bryn absolut nicht warm geworden. Sowohl als Einzelpersonen als auch als Paar gab es für mich einfach zu viele Momente, wo ich mich für die beiden und ihr Verhalten geschämt habe… und nicht auf die gute Art und Weise. Die letzten 50 Seiten oder so habe ich dann nur noch überflogen. Mir war die ganze Handlung einfach zu wüst, zu drüber und zu unrealistisch. Das gesamte Buch fühlte sich für mich einfach zu gewollt an. Ich werde die Reihe auch nicht weiter verfolgen.

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