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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2026

Düstere Spannung

Mein zärtlicher Schatten
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Also vorab mal eine Stellungnahme zu dem wunderschönen und so kunstfertig gestalteten Cover. Nehmt euch auf jeden Fall die Zeit, es genau zu betrachten, hier gibt es viel zu entdecken.
Aber nun zum Inhalt, ...

Also vorab mal eine Stellungnahme zu dem wunderschönen und so kunstfertig gestalteten Cover. Nehmt euch auf jeden Fall die Zeit, es genau zu betrachten, hier gibt es viel zu entdecken.
Aber nun zum Inhalt, der ja viel wichtiger ist als ein schönes Cover:
Es fängt schon ein wenig gruselig mit einer Séance an und die Protagonistin Roos trifft dort auf ihren Geist Ruth.
Roos wächst bei einem Medium auf und sie soll diese mit Maman nennen, auch wenn sie eben nicht ihre Mutter ist, aber das verkauft sich halt besser. Roos wird von ihr ausgenutzt und zur Mitarbeit bei ihren Betrügereien gezwungen, auch wenn sie Angst hat. Als sich dann eben auch noch Ruth zeigt, dient Roos auch als Medium. Zu einer der Séancen kommt Agnes Knoop und kauft sie ihrer Ziehmutter ab und dann geht die Geschichte erst richtig los.
Der Roman hat viel von einem klassischen Schauerroman und so manches Mal fragt man sich, ist das nun übersinnlich oder Einbildung? Wie soll ich das auffassen? Und das Ende ist auch außergewöhnlich.
Für einen Jugendroman recht komplex, aber mir hat es im Großen und Ganzen gefallen.

Veröffentlicht am 23.04.2026

Gruselige Atmosphäre

The House Saphir
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Marissa Meyer konnte mich schon einige Male mit ihren Büchern überraschen. Einige gefielen mir gut, andere nicht so sehr, aber dieses hier fällt auf jeden Fall in die erste Kategorie.
Mallory kann mit ...

Marissa Meyer konnte mich schon einige Male mit ihren Büchern überraschen. Einige gefielen mir gut, andere nicht so sehr, aber dieses hier fällt auf jeden Fall in die erste Kategorie.
Mallory kann mit Geistern sprechen und führt Touristen durch das Haus, in dem früher Blaubart gelebt hat. Sie hat sich mit einer seiner Frauen angefreundet, die natürlich auch schon verstorben und mittlerweile ein Geist ist.
Aber dann taucht eines Tages mit Armand ein Nachfahre Blaubarts auf und fragt bei Mallory und ihrer Schwester um Hilfe.
Die Geschichte von Blaubart kannte ich, aber das ist hier kein Problem, denn diese liegt im Romangeschehen ja bereits in der Vergangenheit und so kommt es nicht zu Spoilern.
Eine fantasievolle Geschichte mit viel Grusel und Emotionen, eher düster, aber immer unterhaltsam und gut zu lesen und sie wartet mit einigen Überraschungen auf.

Veröffentlicht am 23.04.2026

Guter Auftakt

House of Bane and Blood (Order and Chaos, Band 1) – Packende Rivals to Lovers Romantasy
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Milla, Erbin eines Eisenbahn-Imperiums, soll verheiratet werden, doch sie gönnt sich noch eine letzte Nacht in Freiheit und so wird aus der geplanten Hochzeit nicht, stattdessen kommt es zu einem anderen ...

Milla, Erbin eines Eisenbahn-Imperiums, soll verheiratet werden, doch sie gönnt sich noch eine letzte Nacht in Freiheit und so wird aus der geplanten Hochzeit nicht, stattdessen kommt es zu einem anderen Vertrag, ausgerechnet mit dem Erben der Familie, die für den Tod ihres Vaters verantwortlich ist. Aber ihre Familie braucht das Geld und es ist ja auch nur ein Handel. Denn Nico möchte Millas Hilfe bei der Suche nach einem Verbrecher.
In dieser Welt gibt es diejenigen mit Magie und diejenigen ohne Magie. Nico besitzt Magie, er kann unter Anderem kurz die Zeit anhalten. Die Magie wird hier vererbt.
Keine einfache Liebesgeschichte, es geht auch viel um Politik und vor allem Macht und vieles ist anderes, als es zuerst erscheint.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Milla und Nico und die Stimmen von Mona Fischer und Mario Lucas machen daraus eine noch bessere Geschichte. Und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 16.04.2026

Tod einer Krimiautorin

Sekundentod
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Das Buch beginnt schon mit einem spannenden Prolog, der viele Fragen offen lässt. Hier wird eine schwangere Frau entführt. Und dann schwenkt das Buch um und der Prolog könnte beinahe in Vergessenheit ...


Das Buch beginnt schon mit einem spannenden Prolog, der viele Fragen offen lässt. Hier wird eine schwangere Frau entführt. Und dann schwenkt das Buch um und der Prolog könnte beinahe in Vergessenheit geraten.
Autorin Rebecca Ganter wurde ermordet - und zwar perfiderweise genau so, wie sie es in einem ihrer Bücher beschrieben hat.
Kriminalkommissar Falko Cornelsen ermittelt und findet heraus, dass Rebecca nicht das erste Opfer ist, dass auf die Art und Weise gestorben ist, wie Rebecca es in einem ihrer Thriller beschrieben hat.
Ein eigenwilliger Ermittler mit so manch einer Macke, wechselnde Perspektiven, die die Spannung erhöhen und lange bleibt unklar, wie alles zusammen hängt, wird am Ende jedoch gut zusammen geführt.
Spannende Unterhaltung, spannend vorgetragen von Mario Wolf.

Veröffentlicht am 16.04.2026

Ein Toter im Hotel Imperial

Die Hoteldetektivin
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Berlin, 1913, Emma Stein arbeitet als Hoteldetektivin im (fiktiven) Hotel Imperial. Hier steigt alles ab, was Rang und Namen hat, das edle Hotel wird gut beschrieben, aber auch einige der Arbeiten im Hintergrund, ...

Berlin, 1913, Emma Stein arbeitet als Hoteldetektivin im (fiktiven) Hotel Imperial. Hier steigt alles ab, was Rang und Namen hat, das edle Hotel wird gut beschrieben, aber auch einige der Arbeiten im Hintergrund, wenn auch eher am Rande.
Emma kennt das Hotel von klein auf, hat sie ihren Vater doch oft begleitet. Eines morgens findet sie in der exquisiten Suite 204 einen Fabrikanten, der sich anscheinend selbst das Leben genommen hat. Für die Polizei ist der Fall jedenfalls schnell klar, aber für Emma nicht.
Der Fall nimmt ganz langsam an Fahrt auf und wechselt immer mal wieder die Richtung, so dass es bis zum Schluss interessant bleibt.
Neben fiktiven gibt es auch Auftritte von realen Charakteren, wie zum Beispiel Sarah Bernhardt und sogar der Kaiser lässt sich sehen.
Neben der eher gemächlichen Krimihandlung gibt es viele Einblicke in den Alltag rund um ein Luxushotel, die politischen Ereignisse sind nur am Rande von Bedeutung, dafür aber ein Kaufhaus, Autos, Einblicke in diverse Wohnsituationen, die Polizei und ihre Arbeit etc.
Wer das Nachwort liest, erfährt noch mehr Interessantes über die Hintergründe.
Mir hat der Krimi gut gefallen und das Ende deutet an, dass weitere Fälle durchaus im Rahmen des Möglichen sind.