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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2026

toller Regionalkrimi aus der Pfalz

Grumbeersupp
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Oberkommissarin Paula Stern isst eine solche Suppe aus einer Dose, aber hausgemacht von einem örtlichen Caterer. Ihr vergeht jedoch der Appetit, als sie dabei auf etwas beißt, was sich als menschlicher ...

Oberkommissarin Paula Stern isst eine solche Suppe aus einer Dose, aber hausgemacht von einem örtlichen Caterer. Ihr vergeht jedoch der Appetit, als sie dabei auf etwas beißt, was sich als menschlicher Finger herausstellt. Zusammen mit ihrem Kollegen Bernd Keeser stattet Paula der frisch eröffneten Suppenmanufaktur einen Besuch ab. Die Besitzerin ist alles andere als begeistert. Lest selbst, ob es eine Leiche zu dem Finger gibt und begleitet das Ermittlerduo!

Nicht nur der Titel, sondern der ganze Krimi enthält sehr viel Pfälzer Lokalkolorit. Es sind auch immer wieder einige Dialekte in Pfälzer Mundart abgedruckt. Da ich der Pfalz entstamme und die Pfalz liebe, habe ich dies sehr genossen.

Auch wenn der Krimi eher ein cosy crime und weitgehend unblutig ist, so war der Spannungsbogen trotzdem recht hoch. Ich wusste lange Zeit nicht, in welche Richtung es sich entwickeln würde. Zudem liest sich das Buch sehr unterhaltsam. Es ist immer etwas Humor beigefügt, so dass man häufig schmunzeln muss.

Es handelt sich bereits um den 10. Fall für das Ermittler-Duo Paula Stern und Bernd Keeser von Gina Greifenstein. Man kann mit jedem Band in die Reihe einsteigen. Schön fand ich es auch ein wenig über das Privatleben von Paula Stern zu erfahren.

Fazit: Mich hat der Regionalkrimi absolut gefesselt und begeistert. Wenn ihr unblutige Cosy Crime mögt, kann ich euch das Buch sehr empfehlen. Das Ermittlerteam finde ich charmant und es ist viel Pfälzer Flair enthalten. Für alle, die Pfälzer Krimis mögen, ist der Krimi sowieso ein Muss! Aber auch Nicht-Pfälzer kommen auf ihre Kosten.

Zum Abschluss gibt es außer einem Glossar auch ein Rezept für die Grumbeersupp.

Veröffentlicht am 23.04.2026

schöner Frauenroman, den ich sehr empfehlen kann

Liebe auf den ersten Blick
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Bei „Liebe auf den ersten Blick“ handelt es sich um Band 2 der Serie „Die Formel der Liebe“ von Nelly Berlin. Die Bände sind komplett unabhängig voneinander zu lesen, aber ich kann euch verraten – ich ...

Bei „Liebe auf den ersten Blick“ handelt es sich um Band 2 der Serie „Die Formel der Liebe“ von Nelly Berlin. Die Bände sind komplett unabhängig voneinander zu lesen, aber ich kann euch verraten – ich habe den ersten Band „Glück aus heiterem Himmel“ absolut geliebt.

Hauptprotagonisten sind diesmal die Biochemikerin Emmy und ihre beste Freundin Helia, die als Chirurgin in Berlin in einer Klinik tätig ist. Vervollständigt wird das Freundinnentrio durch Ina, deren Vater eine Privatklinik besitzt, die sie übernehmen möchte. Emmy möchte neu durchstarten und findet in Berlin einen Job, so dass sie in die WG zu den Freundinnen zieht.

Der Schreibstil ist absolut unterhaltsam und humorvoll. Dadurch liest sich das Buch wieder locker und leicht. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Emmy und Helia erzählt. So konnte man sich in beide gut hineinversetzen. Es wird hier nichts beschönigt und man erhält ein realistisches Bild vom Trubel und Stress des Krankenhausalltags. Auch Emmys Einblicke in das Forschungslabor fand ich sehr interessant. Dadurch enthält die Geschichte zusätzlichen Tiefgang.

Im Mittelpunkt stehen gleich zwei schöne Liebesgeschichten, die mir beide gleichermaßen gut gefallen haben. Diese hat die Autorin wieder sehr schön und gefühlvoll dargestellt. Daher ist der Roman wieder sehr herzerwärmend. Ich habe so richtig mitgefiebert und die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen.

Fazit: Ein sehr schöner Frauenroman mit liebenswerten Protagonisten, der mich richtig begeistern konnte. Von mir gibt es eine große Empfehlung.

Hier noch mein Lieblingszitat: „Liebe schaut nicht mit den Augen, sondern mit der Seele.“ (S. 260)

Veröffentlicht am 20.04.2026

kurzweiliger Vorschulspaß

Hallo, jetzt bin ich Vorschulkind!
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Das Thema Vorschule betrifft uns nun auch sehr bald. Meine große Tochter wird im nächsten Jahr eingeschult und ist schon sehr aufgeregt. Wir fangen bereits langsam an, sie auf das Thema Vorschule und Schule ...

Das Thema Vorschule betrifft uns nun auch sehr bald. Meine große Tochter wird im nächsten Jahr eingeschult und ist schon sehr aufgeregt. Wir fangen bereits langsam an, sie auf das Thema Vorschule und Schule vorzubereiten. Passend dazu hat uns ein tolles Mitmach-Bilderbuch erreicht: „Hallo, jetzt bin ich Vorschulkind! – Ein Mitmach-Bilderbuch zur Vorschulzeit“ von Johanna Vogel mit Illustrationen von Yvonne Sundag ist in diesem Jahr im Penguin JUNIOR Verlag erschienen.

Anna ist glücklich! Endlich gehört sie zu den großen Kindergartenkindern. Doch sie ist auch sehr aufgeregt. Hat sie noch genug Zeit zum Spielen, obwohl sie ein Vorschulkind ist? Gemeinsam mit ihrem besten Freund Ben lernt und erlebt sie viele spannende Sachen. Anna merkt schnell: Die Vorschule macht richtig Spaß. Über ihr Vorschuljahr hinweg lernt sie vieles über Buchstaben, Zahlen und viele andere Themen. Auch für die kleinen Leser und Zuhörer gibt es viel zu entdecken sowie tolle, lustige Aufgaben zu erfüllen. Am Ende des Vorschuljahres freut sich Anna sehr auf die Schule, und der Abschied fällt ihr gar nicht so schwer.

Ich empfehle dieses wunderbar bunte Kinderbuch ab ca. 4–5 Jahren – je nachdem, wann das Thema Vorschule präsent wird. Die Illustrationen sind sehr kindgerecht und farbenfroh und umrahmen die sehr runde Geschichte ideal. Der Text ist schon etwas umfangreicher, aber durchaus machbar für die Aufmerksamkeitsspanne eines Kindes im Vorschulalter. Die Geschichte ist durch ihren roten Faden in sich abgeschlossen, und es ist spannend, Anna in ihrer Vorschulzeit über das gesamte Jahr hinweg zu begleiten. Auf den Seiten gibt es außerdem immer wieder kleine Suchaufgaben oder etwas zu entdecken, sodass die Aufmerksamkeit der Kinder neu fokussiert werden kann und sie mit Spaß bei der Sache bleiben.

Uns hat das Mitmach-Buch sehr gut gefallen, und es wird uns in der Vorbereitung auf die Vorschule und Schule sicher noch häufiger begleiten. Von uns gibt es eine große Weiterempfehlung für alle Kindergartenkinder, die bald zu großen Vorschulkindern werden.

Veröffentlicht am 20.04.2026

große Geschwisterliebe und kleine Konflikte altersgerecht aufbereitet

Der allertollste Bruder der Welt
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Seitdem meine Tochter im letzten Jahr ein Geschwisterchen bekommen hat und es sich so langsam zu einer eigenen kleinen Persönlichkeit entwickelt, stehen Geschwisterkonflikte bei uns an der Tagesordnung. ...

Seitdem meine Tochter im letzten Jahr ein Geschwisterchen bekommen hat und es sich so langsam zu einer eigenen kleinen Persönlichkeit entwickelt, stehen Geschwisterkonflikte bei uns an der Tagesordnung. Plötzlich große Schwester zu sein, hat für meine Tochter viele neue, unbekannte Gefühle mit sich gebracht. Aber auch für das kleinere Geschwisterchen ist die Beziehung nicht immer leicht. Mit unserer Tochter lesen wir also sehr gerne Bücher, die das Thema Geschwister sowie mögliche Konflikte oder Gefühle behandeln. Ein Buch zu diesem Thema ist in diesem Jahr im Penguin JUNIOR Verlag erschienen.

„Der allertollste Bruder der Welt“ von Ben Mantle handelt von einer ganz besonderen Geschwisterbeziehung voller Höhen und Tiefen. Nanos liebt seinen großen Bruder Felix – und er ihn auch. Zusammen können sie alles schaffen, gemeinsam können sie die Welt erobern. Doch Felix braucht auch mal seinen Freiraum. Das führt zu einem Konflikt. Wie Felix und Nanos das meistern? Seid gespannt.

So ein tolles, warmherziges Buch über alle Facetten der Geschwisterbeziehung. Die Bilder sind schön anzuschauen und passen perfekt zur Geschichte. Der Lesetext ist kurz gehalten, sodass auch schon Kinder ab 3–4 Jahren aufmerksam zuhören können. Ich finde die Geschwistergeschichte wirklich gut erzählt, und auch das Ende ist schön gelöst. Die Geschichte zeigt, wie die enge Bindung von Geschwistern auch Konflikte überstehen kann und wie wichtig Freiräume sind.

Wir empfehlen dieses tolle Bilderbuch auf jeden Fall von Herzen weiter.

Veröffentlicht am 16.04.2026

informativer Ratgeber mit vielen REzepten

Mein Ballaststoff-Masterplan
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Ich ernähre mich relativ gesund, aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich oft nicht ausreichend Ballaststoffe zu mir nehmen. Daher habe ich mich sehr gefreut für eine Leserunde bei Lovelybooks das Buch ...

Ich ernähre mich relativ gesund, aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich oft nicht ausreichend Ballaststoffe zu mir nehmen. Daher habe ich mich sehr gefreut für eine Leserunde bei Lovelybooks das Buch „Mein Ballaststoff Masterplan“ von Ernährungs-Doc Viola Andresen gewonnen zu haben. Mit 125 Seiten ist das Buch im Zs-Verlag erschienen.
30 Gramm Ballaststoffe ist optimal. Doch woher weiß man, wieviel das ungefähr darstellt? Viola Andresen zeigt mit ihrem Masterplan, wie man diese 30 Gramm gut erreichen kann. Zuerst gibt es eine Einführung von 30 Seiten. Hier werden die Basics gut verständlich dargestellt. Auch ein Selbsttest ist dabei. Sehr interessant fand ich es zu lesen, was es für unterschiedliche Gruppen von Ballaststoffen gibt. Am Ende dieser Grundlagen ist eine Erklärung wie der Masterplan funktioniert. Diesen findet man dann auf den Umschlaginnenseiten.
Danach folgt der Rezeptteil mit über 60 Rezepten . Der Masterplan verwendet diese Rezepte. Diese sind unterteilt in die Kategorien Frühstück, Kleine Gerichte, Hauptgerichte, sowie Snacks und Desserts. Die Rezepte sind relativ einfach und alltagstauglich. Den Gemüse-Bratreis mit Hähnchen habe ich getestet und für gut befunden. Den Kartoffelsalat mit Lachs und Gurke wird es in den nächsten Tagen geben.
Fazit: Ich finde das Buch sehr praktikabel, da es sehr übersichtlich gestaltet ist. Es ist gut verständlich. Sehr schön finde ich auch die Zweiteilung in Wissensteil und Rezeptteil. Ich werde immer mal wieder in diesen hilfreichen Ratgeber reinschauen.