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Veröffentlicht am 11.06.2026

Spannende Fortsetzung mit vielen offenen Fragen

BRZRKR 2
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Worum geht’s?
Obwohl B noch immer für das amerikanische Militär arbeitet, weiß er nicht besonders viel über seine Herkunft. Um das Rätsel um seine Existenz zu lösen, erklärt er sich dazu bereit, ein neues ...

Worum geht’s?
Obwohl B noch immer für das amerikanische Militär arbeitet, weiß er nicht besonders viel über seine Herkunft. Um das Rätsel um seine Existenz zu lösen, erklärt er sich dazu bereit, ein neues Protokoll installieren zu lassen – und löst dabei Ereignisse aus, die seine ganze Welt auf den Kopf stellen.


Meine Meinung
Auch wenn es nun schon wirklich einige Zeit her ist, seit ich Band eins der Reihe gelesen habe, war ich direkt wieder drin in dieser durchaus brutalen Geschichte und wollte definitiv wissen, wie es mit Protagonist B und der Suche nach seiner Sterblichkeit weitergeht.

In diesem Band wird etwas deutlicher, was B eigentlich überhaupt schon alles erlebt und wo auf der Welt er in der Vergangenheit bereits gelebt hat. Diese kleinen Einblicke fand ich wirklich interessant und sehr gut platziert, denn eine Lebensspanne von über 80.000 Jahren ist dann doch gerade in einer Graphic Novel eigentlich kaum fassbar.

Auch die Nebenfiguren der Reihe bekommen hier ein wenig mehr Raum, sodass man beim Lesen zumindest einen Eindruck davon bekommt, mit wem B eigentlich zusammenarbeitet. Die Ziele und Motivationen aller Charaktere sind dabei definitiv noch nicht ganz zu durchschauen, durch den Cliffhanger bekommt man aber definitiv gleich Lust dazu, mit dem nächsten Band der Reihe weiterzumachen.

Nichtsdestotrotz hatte ich bei diesem Buch immer mal wieder den Eindruck, dass es sich mehr oder weniger um einen Lückenfüller handelt, denn ganz zielgerichtet wirkt die Handlung auf mich eher nicht. Langeweile kommt dabei zwar ebenfalls nicht auf, und grundsätzlich gespannt auf die Fortsetzung bin ich natürlich trotzdem, eine etwas geordnetere Umsetzung wünsche ich mir für die nachfolgenden Bände allerdings trotzdem.


Fazit
Ich bin nach diesem Band auf jeden Fall noch immer neugierig darauf, was es mit B auf sich hat, auch wenn ich nach dem Lesen definitiv noch mehr Fragen als nach Band eins habe. Ganz so begeistert wie vom Auftaktband bin ich von dieser Graphic Novel zwar nicht, unbedingt weiterlesen möchte ich aber trotzdem.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 18.05.2026

Düstere Märchenadaption für Action-Fans

Deadly Ever After – Blut und Schnee
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Worum geht’s?
15 Jahre nach ihrem Happy End ist Schneewittchen alles andere als eine freundliche Königin in ihrem Schloss. Nachdem sie die Macht an sich gerissen hat, terrorisiert sie gemeinsam mit der ...

Worum geht’s?
15 Jahre nach ihrem Happy End ist Schneewittchen alles andere als eine freundliche Königin in ihrem Schloss. Nachdem sie die Macht an sich gerissen hat, terrorisiert sie gemeinsam mit der Wilden Jagd das Reich auf der Suche nach Magie – und versetzt dabei nicht nur ihr Volk in Angst und Schrecken, sondern metzelt jeden nieder, der es wagt, sich ihr in den Weg stellen zu wollen.


Meine Meinung
Als großer Fan von Märchenadaptionen war für mich relativ schnell klar, dass auch diese Geschichte auf meine Wunschliste wandern würde. Die Umsetzung war dabei definitiv neu für mich, was gleichermaßen spannend wie teils auch etwas ernüchternd war.

Gut gefallen haben mir zunächst einmal Schreibstil und Tempo der Geschichte, da ich gerade zu Beginn einen direkten Einstieg in die Handlung gefunden habe und definitiv wissen wollte, wie es mit den Figuren und dem Krieg an sich weitergeht.

Auch die Figuren an sich waren in meinen Augen wirklich cool weiterentwickelt, da ich eigentlich bei keinem Märchencharakter so wirklich wusste, wie die bekannten Elemente mit dieser neuen Figur verknüpft werden würden. Bei all diesem Potenzial waren mir tatsächlich aber nicht alle Bezüge klar, was ich angesichts der Tatsache, dass ich mich eigentlich für relativ orientiert im Bereich der Märchen gehalten habe durchaus überraschend fand.

Mein einziger wirklicher Kritikpunkt bezieht sich allerdings tatsächlich weniger auf die Figuren und ihre Charakterisierung, auch wenn da in meinen Augen durchaus noch ein wenig Luft nach oben gewesen wäre, sondern eher auf die „losen Enden“ und teils eher dahinplätschernde Handlung, die trotz der vielen Wendungen bei mir nicht immer den Eindruck eines stringenten roten Fadens hinterlassen hat. Für den grundsätzlichen Lesespaß ist das sicherlich für einige Zeit förderlich, ich persönlich hätte mir stellenweise jedoch etwas weniger lustige Abschweifungen und dafür etwas mehr Konzentration auf den Gesamtplot gewünscht, auch wenn das sicherlich reine Geschmackssache ist.


Fazit
Märchen-Fans und Action-Liebhaber werden bei dieser Märchenadaption auf jeden Fall ihren Spaß haben, denn dafür sorgen schon die vielen Anspielungen und Figuren, deren Zusammenhänge man hier erraten kann. Für mich persönlich wäre ein wenig mehr Geradlinigkeit innerhalb der Geschichte wünschenswert gewesen, wen grundsätzlich unterhaltsame Abschweifungen allerdings nicht stören, dem dürfte das herzlich egal sein.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 17.05.2026

Coming-of-Age trifft Coming-Out

The Lesbiana's Guide to Catholic School
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Worum geht’s?
Eigentlich soll der Wechsel auf eine katholische Privatschule einen kompletten Neuanfang für Yamilet darstellen. Neben Geldsorgen und ihrem dauerhaft Streit suchendem Bruder will sie sich ...

Worum geht’s?
Eigentlich soll der Wechsel auf eine katholische Privatschule einen kompletten Neuanfang für Yamilet darstellen. Neben Geldsorgen und ihrem dauerhaft Streit suchendem Bruder will sie sich auch auf gar keinen Fall verlieben – erst recht nicht in Bo, das einzige offen queere Mädchen an ihrer Schule, das ihr Herz zwar höher schlagen lässt, sie damit aber auch vollkommen aus dem Konzept bringt.


Meine Meinung
Dieses Buch ist thematisch auf jeden Fall eine ganze Menge, was ich auf den ersten Blick für ein Jugendbuch ziemlich überwältigend, in der Umsetzung insgesamt aber auch wirklich gelungen fand.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und insbesondere durch den immer wieder eingestreuten Humor auch sehr locker und flott weg zu lesen. Gleichzeitig gingen insbesondere die durchaus ernsten Themen nicht gänzlich dahinter unter, was mir in der Mischung wirklich gefallen hat und was in meinen Augen darüber hinaus auch wichtig ist, um Repräsentation und Gesellschaftskritik nicht zu sehr zu verwässern und präsent zu halten.

Mit den Figuren wurde ich ehrlicherweise nicht ganz so warm, wie ich es mir eigentlich erhofft hätte, was aber eventuell auch einfach dem Genre und dem Tempo des Handlungsbogens geschuldet sein kann. Nichtsdestotrotz habe ich Yamilet wirklich gerne begleitet, denn sympathisch und durchaus authentisch gestaltet fand ich sie definitiv schon, und insbesondere im Jugendbuchbereich bin ich durchaus der Meinung, dass man sich nicht zu einhundert Prozent mit einer Figur identifizieren muss, um sie gerne begleiten zu wollen.

Hinsichtlich des Handlungsbogens hätte das Buch in meinen Augen dann allerdings die ein oder andere Seite weniger vertragen können, da es stellenweise schon eine kleine Diskrepanz zwischen dem gab, was eine Aussage an Platz benötigt hätte und dem, was sie an Platz eingeräumt bekommen hat. In gewisser Weise wurden so zwar wichtige Aussagen und Haltungen bezüglich Toleranz und Akzeptanz normalisiert, der Geschichte an sich hätte ein kleines bisschen mehr Tempo stellenweise aber trotzdem nicht geschadet.


Fazit
Auch wenn der Handlungsbogen meiner Meinung nach durchaus ein wenig gestrafft hätte werden können, mochte ich die Figuren und die Geschichte an sich wirklich gerne. Wem Themen wie Selbstbestimmung, Offenheit und Toleranz auch in Jugendbüchern wichtig sind, dem kann ich diese Geschichte nur absolut ans Herz legen und eine klare Leseempfehlung aussprechen.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 07.05.2026

Rezeptvielfalt für jeden Tag

„Hier und heute“ ist ein guter Tag zum Kochen
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Meine Meinung
Auch wenn ich persönlich gar nicht so ein großer Kochshow-Fan bin, fand ich die Idee dieses Buches eigentlich ziemlich interessant. Die Porträts waren für mich daher nicht unbedingt das Highlight ...

Meine Meinung
Auch wenn ich persönlich gar nicht so ein großer Kochshow-Fan bin, fand ich die Idee dieses Buches eigentlich ziemlich interessant. Die Porträts waren für mich daher nicht unbedingt das Highlight dieses Buches, grundsätzlich aber doch eine nette Ergänzung und für wirkliche Fans sicherlich eine Bereicherung.

Die Mischung aus klassischen und etwas internationaleren Rezepten fand ich insgesamt sehr ansprechend, da man so selbst bei dem auf den ersten Blick recht einschränkend wirkenden Fokus auf Saisonalität für reichlich Abwechslung auf dem Teller sorgen kann.

Auch die Kombination aus Rezepten für Veganer, Vegetarier und Omnivore fand ich sehr gelungen, da dabei nirgendwo der Zeigefinger erhoben wird, sondern immer die Möglichkeit besteht, Rezepte nach den eigenen Vorlieben anzupassen und somit deutlich mehr Menschen und Geschmäcker anzusprechen.

Die Aufmachung an sich fand ich durchaus gelungen, ein bisschen mehr Kontrast beim Schriftsatz wären aber insbesondere bei den Rezepten nett gewesen. Abgesehen davon haben mir aber die kleinen Exkurse zu Zutaten und Gewürzen sehr gut gefallen, was in meinen Augen ein insgesamt wirklich rundes Bild ergeben hat.


Fazit
Auch wenn ich für meinen Teil nicht unbedingt alle Elemente dieses Kochbuchs gebraucht hätte, ist das Konzept für Fans der Show sicherlich ein unglaublicher Pluspunkt. Die Mischung der Rezepte und Zutaten mit Fokus auf Saisonalität hat aber auch mir wirklich gut gefallen, weshalb das Buch auf jeden Fall in meiner Küche bleiben wird.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 23.04.2026

Spannende Fortsetzung mit verwirrenden Ränkespielen

Das Lied von Eis und Feuer 02
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Worum geht’s?
Auch wenn ein verheerender Krieg aufzuziehen droht, glaubt Eddard Stark noch immer daran, dass sich alles zum Guten wenden wird. Nachdem dann auch noch König Robert stirbt, droht das gesamte ...

Worum geht’s?
Auch wenn ein verheerender Krieg aufzuziehen droht, glaubt Eddard Stark noch immer daran, dass sich alles zum Guten wenden wird. Nachdem dann auch noch König Robert stirbt, droht das gesamte Reich unterzugehen – wenn es nicht eine Chance gäbe, die rebellierenden Völker wieder zu vereinen.


Meine Meinung
Band eins der Reihe konnte mich auf jeden Fall überzeugen, auch wenn die vorherrschende Gewalt natürlich ein Punkt war, der nicht unbedingt jeden ansprechen wird und auch mich nicht immer begeistert hat. Nichtsdestotrotz war ich schon sehr gespannt darauf, wie es mit Familie Stark, ihren Anhängern und ihren Feinden weitergeht, deswegen konnte ich Band zwei dann auch nicht wirklich lange im Regal liegen lassen.

Die wechselnden Perspektiven haben mir auch hier wieder gut gefallen, primär weil die Handlung an unterschiedlichen Orten nun insgesamt an Fahrt aufgenommen hat und es somit kaum Momente gab, die sich für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen haben. Da ich mich mittlerweile auch wesentlich besser innerhalb des Settings zurechtgefunden habe, habe ich mich gleichzeitig auch wesentlich leichter damit getan, der eigentlichen Geschichte zu folgen und war wesentlich weniger darauf angewiesen, mir die Karten und die Anhänge anzuschauen.

Auch die Figuren selbst fand ich mittlerweile wesentlich interessanter, da man bei den meisten schon die ein oder andere Motivation erkennen konnte und es somit wesentlich spannender war, ihr Handeln und ihre Interaktion mit anderen Charakteren zu beobachten. Da man zumindest den Großteil der Figuren schon einen Augenblick lang begleitet hat, war die Charakterentwicklung hier dann auch wesentlich interessanter, als das zu Beginn für mich der Fall war.

Überzeugen konnte mich auch das Tempo der Geschichte, da der durchaus monumentale Charakter zwar konstant geblieben ist, ich mich beim Lesen aber trotzdem nicht gelangweilt habe. Teilweise war ich sogar sehr positiv überrascht davon, wie kurz mir das Buch insgesamt vorgekommen ist. Die Gesamtseitenlänge war nichtsdestotrotz nötig, um die Handlung insgesamt im Buch unterzubringen – auch wenn ich persönlich sehr froh darüber bin, dass die Bände in der deutschen Übersetzung nicht ganz so lang sind wie in der Originalfassung bzw. auf zwei Bücher aufgeteilt wurden.


Fazit
Bisher konnte mich diese Reihe auf jeden Fall überzeugen, auch wenn ich persönlich kein allzu großer Fan der vorherrschenden Gewalt in dieser Geschichte bin. Die zahlreichen Figuren, ihre Ränkespiele und Motivationen untereinander fand ich aber wirklich spannend zu verfolgen, weshalb ich jetzt schon sehr gespannt auf Band drei der Reihe bin.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.