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The_Lord_Pepper

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Rundum gelungene RomCom - Weihnachten kann kommen!

Winterzauber in der kleinen Stofftierklinik
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“Winterzauber in der kleinen Stofftierklinik” ist ein Roman von Molly Blum, der im November 2025 bei beHEARTBEAT erschienen ist.

Die aufstrebende Fashion-Designerin Ruby wird mitten in den Vorbereitungen ...

“Winterzauber in der kleinen Stofftierklinik” ist ein Roman von Molly Blum, der im November 2025 bei beHEARTBEAT erschienen ist.

Die aufstrebende Fashion-Designerin Ruby wird mitten in den Vorbereitungen zu einer wichtigen Modeschau von einem Hilferuf ihrer Grossmutter Jubilee ereilt: Personalnotfall in der Stofftierklinik! Und so bricht Ruby kurzerhand von London nach Mousehole in Cornwall auf, was zu einem Tobsuchtsanfall bei der Chefin führt. Und auch Boyfriend Eddy meldet bestenfalls gelegentlich mit einer hingekritzelten Notiz oder nichtssagenden SMS. Immerhin stärkt Nicole, Model und beste Freundin Ruby den Rücken dabei, Familie über alles andere zu stellen.

Und so stürzt sich Ruby ohne gross zu zögern in das Dorfleben in Mousehole. Und es kommt wie es kommen muss - auf dem Hundespaziergang begegnet sie Dylan, von dem sie erst später erfährt, wie er mit ihrem persönlichen Umfeld verwandt ist. Über viele Umwege kommen sich Ruby und Dylan näher, und sorgen ohne dass sie es beabsichtigt hätten auch in ihrem ganzen Umfeld erst für Aufruhr und anschliessend für Frieden und gute Gefühle.

Die “Stofftierklinik” ist eine wunderbare RomCom und beinhaltet alle Zutaten, die man sich zur Einstimmung auf Weihnachten wünscht. Zwischendurch meint man fast, das Lebkuchengewürz zu riechen und den Schnee vor dem Fenster zu sehen. Die Hauptfiguren sind durchwegs liebenswerte Menschen, die “Bösewichte” sind angemessen unsympathisch, und auch die Nebendarsteller sind so eingehend beschrieben, dass sie mit ihren Persönlichkeiten viel zur Geschichte beitragen und nicht nur im Schatten bleiben. Auch wenn der Rahmen der Geschichte und der grobe Ablauf dem Genre gemäss vorhersehbar sind, so gibt es doch verschiedene Wendungen, die man so nicht unbedingt erwartet und die das Buch sehr unterhaltsam machen.

Die Sprache des Buches ist sehr angenehm zu lesen; ich schätze es, dass die Geschichte in der Vergangenheitsform und nicht im Präsens erzählt wird, ich persönlich mag das so lieber. Das Buch liest sich sehr flüssig, und mir sind auch keine Logikfehler aufgefallen, die einen als Leser verwirren würden.

Mein Fazit - eine rundum gelungene RomCom, die zu Lesen Freude bereitet und ein wohliges Gefühl hinterlässt. Wer Romantik, leicht schräge Charaktere und Weihnachtsstimmung mag, dem wird dieses Buch gefallen.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Intrigen und Geheimnisse im Mittelalter

Im Auftrag der Fugger - Teufelsreigen
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Ich habe "Im Auftrag der Fugger - Teufelsreigen", erschienen im März 2026 beim Lübbe Verlag, über eine Bücherplattform als Rezensionsexemplar erhalten, vielen Dank dafür.

Der "Teufelsreigen" ist mein ...

Ich habe "Im Auftrag der Fugger - Teufelsreigen", erschienen im März 2026 beim Lübbe Verlag, über eine Bücherplattform als Rezensionsexemplar erhalten, vielen Dank dafür.

Der "Teufelsreigen" ist mein erstes Buch von Peter Dempf. Ich habe erst später gesehen, dass der Autor bereits mehrere Romane geschrieben hat, die sich um die Blütezeit der Fugger im Mittelalter drehen; und dass das vorliegende Buch bereits das zweite einer Reihe mit denselben Protagonisten ist. Eine erfreuliche Erkenntnis für mich - denn dieses Buch hier hat mir Lust auf mehr gemacht!

Zum Inhalt: Wir befinden uns hautpsächlich im Jahr 1505, und wir starten in Venedig, wo die Boten Afra und Herwart im Auftrag Jakob Fuggers im Fondaco dei Tedeschi Informationen darüber beschaffen sollen, warum die die Fugger'schen Transporte in letzter Zeit so oft Opfer von Überfällen und Sabotage werden. Doch plötzlich befinden sich die beiden in einer lebensgefährlichen Situation und müssen Venedig überstürzt verlassen. Wer und was steckt dahinter, dass das Leben für Fugger-Boten so gefährlich geworden ist?

Zurück in Augsburg berichten Afra und Herwart Jakob Fugger von den Ereignissen, doch auch er kann sich noch keinen Reim darauf machen. Innert kurzer Zeit werden die beiden zu den wohl wichtigsten und engsten Vertraugen Jakob Fuggers - zusammen mit Afra's Hund, den sie schlemischerweise ebenfalls Fugger getauft hat. Als sich ein Besuch von König Maximilan in Augsburg ankündigt, stürzt sich Jakob Fugger in die Vorbereitungen, doch auch die mysteriösen Unglücksfälle häufen sich weiter. Mit Hilfe seiner beiden Boten gelingt es Fugger, vielen Intrigen auszuweichen und Geheimnisse zu lüften. Mit der Zeit scheint sich ein immer klareres Bild abzuzeichnen, was hinter den Anschlägen steckt, aber kann man sich dessen wirklich sicher sein?

Mein persönlicher Star der Geschichte ist der Hund Fugger, der mit seiner Spürnase und treuherzigen Loyalität ein unverzichtbarer Verbündeter von Afra und Herwart ist, und den sogar Jakob Fugger ins Herz zu schliessen scheint. Aber auch die übrigen Charaktere gefallen mir gut - es sind wenige ambivalente Figuren eingebaut, was die Geschichte leicht macht und mir hier sehr gut gefällt. Auch die Mischung von echten historischen Figuren - allen voran natürlich Jakob Fugger - und erfundenen Charakteren ist sehr gut gelungen, und führt dazu, dass man sich gut in die Geschichte hineinversetzen kann. Der Moderne wird wohl vorallem dadurch Tribut gezollt, dass Afra eine ungewöhnlich selbstsichere, starke Frau ist, die allen Männern durchaus das Wasser reichen kann. Auch ihre sehr modern wirkende Beziehung mit Herwart scheint keineswegs aus dem Rahmen zu fallen. Bei beidem fragt man sich, ob das im Jahr 1505 tatsächlich so gewesen sein kann - aber es stört meines Erachtens überhaupt nicht. Die teilweise deutlich geschilderte Gewalt, die jedoch nicht verstörend explizit beschrieben wird, hingegen kann man sich sehr gut zu dieser Zeit passend vorstellen.

Ich habe ferner bei einem anderen Rezensenten die Kritik gelesen, dass Afra und Herwart mit überragender Naivität von einem unwahrscheinlichen und lebensbedrohlichen Ereignis ins nächste stolpern, und nur mit unwahrscheinlichem Glück relativ ungeschoren davonkommen - und dass das recht seicht daherkomme. Ich kann diese Feststellung nachvollziehen, empfinde sie aber nicht als störend, da das Buch nach meinem Empfinden vor allem unterhalten will, was auch ausgezeichnet gelingt. Dazu passt auch das Nachwort des Autors, in dem er sinngemäss sagt, dass bei historischen Romanen zugleich Fluch und Segen ist, dass nur wenige belegte Informationen überliefert sind, so dass man zwangsläufig bei allen - auch den echten historischen Personen - vieles hinzudichten muss.

Insgesamt war die Lektüre dieses Buches ein grosses Vergnügen, und ich empfehle es allen, die Spass an gut zu lesenden, spannenden Erzählungen in einem historischen Setting haben.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Interessantes Setting in den 50er-Jahren

Adria mortale - Tödliches Tonikum
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"Adria Mortale - Tödliches Tonikum" ist im Kern ein relativ typische Vertreter des Regio-Krimi-Genre, das ich sehr gerne mag. Angesiedelt in einem fiktiven kleinen Dorf in Italien nahe am Meer, das man ...

"Adria Mortale - Tödliches Tonikum" ist im Kern ein relativ typische Vertreter des Regio-Krimi-Genre, das ich sehr gerne mag. Angesiedelt in einem fiktiven kleinen Dorf in Italien nahe am Meer, das man sich aber jederzeit in echt existierend so vorstellen könnte, gibt es hier eine ungewöhnliche Wendung - die Geschichte ist ca. in den 1950er-Jahren angesiedelt, was der Geschichte zusammen mit der Beschreibung des kleinen, einfachen Dorfes einen eigenen Charme gibt. Es ist schwierig, sich heute eine Geschichte vorzustellen, die ohne Handys, Computer, moderne Autos und all unseren übrigen gewohnten Schnickschnack auskommt. Die Autorin hat dieses Gefühl sehr gut eingefangen und beschrieben.

Die Protagonistin ist allerdings eine durchwegs moderne, sehr selbständige Frau - nach heutigen Massstäben, und erst recht nach jenen der 50er-Jahre. Unterstützung findet sie in einem Gegenpart und in weiteren Nebenfiguren, die einer solchen Frau gegenüber vielleicht toleranter beschrieben werden, als sie es damals wirklich gewesen wären. Das macht die Geschichte trotz des einige Jahrzehnte zurückliegenden Settings sehr vertraut zu lesen.

Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm und flüssig, die Geschichte bleibt spannend und endet unerwartet.

Insgesamt ein empfehlenswertes Sommerferienbuch, dass Freunden von Regiokrimis sicherlich Spass machen wird.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Royale Rache und verwirrende Gefühle

Royal Heist
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"Royal Heist" von Lena Kiefer, im November 2025 beim LYX Verlag erschienen, ist der Auftakt einer dreiteiligen Reihe rund um die Trickbetrüger Darcy und Linus mit ihrer Crew, sowie die englische Königsfamilie ...

"Royal Heist" von Lena Kiefer, im November 2025 beim LYX Verlag erschienen, ist der Auftakt einer dreiteiligen Reihe rund um die Trickbetrüger Darcy und Linus mit ihrer Crew, sowie die englische Königsfamilie mit Queen Sophie, Kronprinz Spencer, "Spare" Tristan und den beiden jüngeren Schwestern Matilda und Lydia. Ich habe das Buch auf einer Bücherplattform als Rezensionsexemplar erhalten, vielen Dank dafür.

Zu Beginn der Erzählung begegnen wir erst Darcy und anschliessend ihrer ganzen Crew, wie sie gerade einen grossen "Job" - oder eben Heist - über die Bühne bringen. Als Robbin' Hoods rächen sie sich stellvertretend für jene, die sich nicht wehren können, an den grossen, korrupten Big Shots in Wirtschaft und Gesellschaft, und verteilen ihre Beute an jene, die ursprünglich darum betrogen wurden. Die Crew ist aus 5 Individuen zusammengewürfelt, die alle ihr eigenes Päckchen zu tragen und hier eine Ersatzfamilie gefunden haben. Plötzlich bietet sich der Crew die Chance zum grossen Coup, auf den Darcy und ihr Bruder Linus seit Jahren hingearbeitet haben - die Rache an der Royal Family, in ihren Augen verantwortlich für alles Schlimme, was den beiden seit ihrer Kindheit widerfahren ist. Schritt für Schritt erfahren wir, was Darcy und Linus mit der königlichen Familie verbindet, und sie hecken einen abenteuerlichen Plan aus, um diesmal für ihre eigene Gerechtigkeit zu sorgen. Darcy schlüpft in die Rolle der jungen adligen Davina McLean und macht sich auf, Gerechtigkeit zu erringen - aber schon rasch muss sie feststellen, dass auch hinter den Schlossmauern nicht alles so ist wie es nach aussen den Eindruck macht, und dass auch hier Menschen ohne Schuld zu Schaden kommen können. Und so findet sich Darcy als Davina plötzlich mitten in einem unlösbar scheinenden Chaos aus Gefühlen und Machenschaften, aus dem sie nicht mehr entkommen kann, ohne die Menschen rundum zu verletzen. Während sie sich von ihren Gefühlen leiten lässt und zugleich verzweifelt einen Ausweg sucht, überstürzen sich plötzlich die Ereignisse - und was weiter passiert, das wird sich im nächsten Band erst zeigen.

Ich mochte den Schreibstil dieses Buches grundsätzlich gut, wenn auch teilweise etwas zu langatmig. Es ist mir nicht leicht gefallen, in das Buch hineinzukommen, die Vorgeschichte könnte kürzer oder packender angelegt sein. Nach etwa 50-60 Seiten findet man sich dann zurecht, und wird neugierig wie es weitergeht.

Die Charaktere von Darcy und Tristan gewinnen mit der Zeit etwas an Profil, andere wichtige Figuren bleiben hingegen für mich relativ blass - insbesondere die Queen und Bruder Linus.

Das Buch hat Längen - Darcy's Gedankenwelt ist teilweise sehr repetitiv und ausführlich beschrieben (und natürlich immer in diesem Widerstreit zwischen Herz und Verstand, sie denkt dauern "ich darf das nicht mehr und beende sofort alles", und macht dann 5 Minuten später das genaue Gegenteil; gleiches gilt für Tristan). Es wird relativ viel nachgedacht, aber deutlich weniger gehandelt.

Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger, der schon fast bösartig ist - als Leser hängt man hier wirklich gleich im luftleeren Raum. Eigentlich mag ich es gar nicht, wenn ich dermassen plump dazu aufgefordert werde, das nächste Buch doch gefälligst auch zu kaufen. Da mir aber Stil und Handlung ingesamt gefallen haben, werde ich vermutlich den nächsten Band auch lesen.

Insgesamt ist "Royal Heist" ein sehr solider Vertreter seines Genres, an dem junge und - wie ich - auch nicht mehr so junge Freunde von Romance, Verwirrspielen und ein wenig Spice ihre Freude haben.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Episoden aus dem seltsamen Leben anderer Menschen

Der Fluss der Zeit
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"Der Fluss der Zeit" von Pascal Mercier ist im Januar 2026 beim Hanser Verlag erschienen. Ich habe das e-book auf einer Bücherplattform als Rezensionsexemplar erhalten, vielen Dank dafür.

Das kurze Buch ...

"Der Fluss der Zeit" von Pascal Mercier ist im Januar 2026 beim Hanser Verlag erschienen. Ich habe das e-book auf einer Bücherplattform als Rezensionsexemplar erhalten, vielen Dank dafür.

Das kurze Buch beinhaltet eine Sammlung von 5 Kurzgeschichten aus dem Nachlass von Pascal Mercier. Der Autor war mir bereits ein Begriff, doch ich habe bisher noch nichts von ihm gelesen, so dass ich sehr gespannt darauf war, was mich hier erwartet.

Alle 5 Geschichten haben gewisse Gemeinsamkeiten - sie schildern eine Art Einsamkeit der Menschen im Alltag und in ihrem Leben. Mercier beschreibt gewissermassen als Beobachter, der aber irgendwie dennoch mitten in den Ereignissen dabeizusein scheint. Äusserlich scheinen alle Episoden nahezu ereignislos zu sein, haben jedoch auf ihre jeweiligen Protagonisten eine starke Wirkung - in der Geschichte "Tödlicher Lärm" gar eine äusserst endgültige Wirkung. Die Stärke der Geschichten liegt in der Eindringlichkeit der Beschreibung, und darin, wie sie den Leser in ihre jeweilige Welt ziehen und viele Gedanken auslösen.

Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht recht weiss, was ich von diesem Buch halte. Die Geschichten sind durch ihre Einfachheit sehr stark, und sprachlich sehr ansprechend. Dennoch spring für mich der Funke nicht so richtig über, und ich fühle eine gewisse Ratlosigkeit, die sich nicht nur aus der Wirkung der Geschichten erklären lässt. Die Auseinandersetzung mit Menschen in ihren verschiedenen Krisen, und das auch noch teilweise lediglich angedeutet ist anspruchsvoll, und nicht jedermanns Sache. Auch wenn das Buch kurz ist und sich wunderbar flüssig liest, ist es keine allzu leichte Lektüre. Ich würde das Buch literarisch interessierten Menschen empfehlen, nicht jedoch jemandem, der in erster Linie nach einer leichten, genussvollen Lektüre sucht.

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