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Veröffentlicht am 25.04.2026

Auch die Trauer und der Tod haben Platz in unserem Leben

Wenn die Trauer zu dir kommt
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In diesem Buch, dessen Cover zwei Kinder zeigt, eines, das traurig ist und eines, dass tröstet, werden konkrete Trauerfälle beschrieben. Da Roland Kachler Theologe ist, meist aus der Sicht des christlichen ...


In diesem Buch, dessen Cover zwei Kinder zeigt, eines, das traurig ist und eines, dass tröstet, werden konkrete Trauerfälle beschrieben. Da Roland Kachler Theologe ist, meist aus der Sicht des christlichen Glaubens, obwohl es auch Informationen zu anderen Religionen gibt.
Im Vorwort wird der Lesende direkt angesprochen und Hilfe in der Zeit der Trauer angeboten, mit dem Ziel auch wieder fröhlich sein zu können.
Mia fragt ihre Oma, wie der Opa verstorben ist, der Oma fällt es nicht zunächst nicht leicht darüber zu sprechen und sie benutzt das Wort „Abschied“. Neben der kleinen Geschichte, die mit einigen Bildern ausgeschmückt wird, gibt einen blau unterlegten Text, der sachlich über die Trauer informiert. Unter der Überschrift „Was wir bei Abschieden machen“ gibt es viele Punkte zu dem Thema und die Kinder werden aufgefordert noch über weiter nachzudenken. Mateo erfährt, dass sein Opa schwer erkrankt ist und dass mit seinem Tod zu rechnen ist. Er geht mit dem Eltern ins Krankenhaus, um sich zu verabschieden. Hier gibt es viele blauunterlegte Text zum Tod und zur Beerdigung. Eine Todesanzeige wird abgebildet und die unterschiedlichen Bestattungsarten werden erklärt. Danach gehen wir mit Luisa, die ihre Tante verloren hat auf den Friedhof. Benni und Sofie müssen erfahren, dass ihr Vater einen Herzinfarkt hatte. Maxis Bruder ist mit dem Roller tödlich verunglückt und auch nach 6 Monaten traut sie noch sehr.
Mir gefällt sehr gut, dass es sowohl eine Zeit für die Trauer gibt als auch für Fröhlichkeit, man darf wieder lachen. Denn oft schafft man es nur schwer die Trauer wieder abzulegen. Sei ist, weil ein anderes Familienmitglied auch traurig ist oder weil man glaubt den Tod verschuldet zu haben, wie Maxi. Es gibt viele Sachinformationen, aber auch Gedanken darüber, was mit der Verstorbenen oder dem Verstorben geschieht. Nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit der Seele.
Das Buch ist gut strukturiert und beschreibt sehr traurige Situationen, die Bilder sind einfach gehalten. Das Kind sollte das Buch immer nur in Begleitung lesen.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Alltagsspaß

Noch mehr Spaß mit Bobo Siebenschläfer
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Die kleinen Bildgeschichten, die fast wie ein Comic aufgebaut sind, lassen sich hervorragend schon kleinen Kindern vorlesen. Sie identifizieren sich mit dem kleinen Siebenschläfer, der immer zum Ende der ...

Die kleinen Bildgeschichten, die fast wie ein Comic aufgebaut sind, lassen sich hervorragend schon kleinen Kindern vorlesen. Sie identifizieren sich mit dem kleinen Siebenschläfer, der immer zum Ende der Geschichte eingeschlafen ist.
Die erste und vierte Geschichte beginn mit einem Paketboten, der bei Mama ein Paket abgibt. Zunächst wird Bobo selbst zum Paketboten und bringt seiner Mama bunte Kartons. Die zweite Lieferung ist in einem sehr großen Karton gekommen und Bobo spielt zusammen mit seinem Affen Trixie mit dem Karton. Es geht mit den Freunden auf Wasserspielplatz und in den Wald Blaubeeren pflücken. Mit Mama und Papa auf eine Blumenwiese und mit den Freunden reist Bobo nach Mexiko. Zum Schluss vergräbt Bobo einen Piratenschatz, den sein großer Cousin Lukas finden muss.
Mit dem Paketboten sind die Geschichten schon sehr aktuell, Mama nutzt auch ein Smartphone zum Fotografieren. Allerdings trägt sie wieder ihr langes rotes Kleid.
Die kleinen Erzählungen zeigen, dass Bobo mit seiner Fantasie tolle Spiele entwickeln kann und eine Menge Spaß mit den alltäglichen Sachen haben kann.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Spannend und amüsant geschrieben

Inselmord & Sahnewölkchen
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Wie wir es auch aus anderen Krimis kennen, kommt die Protagonistin Siggi Pizolka aus dem Ruhrpott, genauer aus Dortmund. Dank eines Erbes ist sie im Besitz eines Hauses auf Sylt. (ist das nicht der Traum ...

Wie wir es auch aus anderen Krimis kennen, kommt die Protagonistin Siggi Pizolka aus dem Ruhrpott, genauer aus Dortmund. Dank eines Erbes ist sie im Besitz eines Hauses auf Sylt. (ist das nicht der Traum vieler?) Zusammen mit ihrem Mann, den sie liebevoll Törtchen nennt, und ihrem kleinen Yorky, lebt sie nun dort, wo andere Ferien machen. Das Titelbild gibt uns einen schönen Eindruck dieser Idylle.
Zufällig beim Kuchenkaufen im Café trifft Siggi auf das spätere Mordopfer Markus Kronthaler. Er versucht ziemlich cholerisch seine Noch-Ehefrau Katharina zur Rückkehr zu überreden. Katharina möchte sich gerne mit der Herstellung ihrer handgefertigten Pralinen selbstständig machen. Als dann Markus ausgerechnet mit einer Praline vergiftet wird, ist sie natürlich sofort verdächtig. So macht sich Siggi an die Arbeit und versucht Katahrinas Unschuld zu beweisen. Da Markus die letzten Tag in einen Männer-Retreat war, möchte Siggi klären, was dort genau passiert und sie setzt ihren Mann Undercover dort ein.
Wir erfahren neben der Klärung des Falles noch eine Menge über Siggi und ihren Ehemann, ihre Freundinnen und über ihren Beruf als Kosmetikerin, die nebenbei noch zu abendlichen Dessouspartys lädt. Das gibt der Handlung eine amüsante und leichte Note. Obwohl die Ermittlungen immer wieder in eine Sackgasse zu führen scheinen gibt es am Ende eine überraschende Klärung.
Trotz einiger kleiner Ungereimtheiten hat das Lesen dieses Cosy-Krimis Spaß gemacht, was wohl in erster Linie an Siggi liegt, die sehr sympathisch herüber kommt.


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Veröffentlicht am 10.04.2026

Spannender Lesestoff für die 2. Klasse

Leserabe 2. Lesestufe - Ninjageschichten
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Vor dem Drachen sind zwei Kinder zu sehen, eines trägt eine rote Ninjamaske. In den drei Geschichten ist von unterschiedlichen Ninjas zu lesen.
Zunächst geht es um Anton, sein Problem ist es, dass er immer ...

Vor dem Drachen sind zwei Kinder zu sehen, eines trägt eine rote Ninjamaske. In den drei Geschichten ist von unterschiedlichen Ninjas zu lesen.
Zunächst geht es um Anton, sein Problem ist es, dass er immer übersehen wird, doch für seine Ausbildung zum Ninja, ist da nur von Vorteil. So schafft er es zwei Räuber, die in ein Museum einbrechen zu stellen. Drei Kinder gehen in das Internat, wo sie zu Ninjas ausgebildet werden. Der Lehrer stellt ihnen eine schwierige Aufgabe, sie sollen einem Drachen einen Stein entwenden, als Preis winkt der goldene Gürtel. Doch keiner kann die Aufgabe alleine lösen. Von zwei Kunoichis, so werden weibliche Ninjas genannt, ist im letzten Kapitel die Rede. Hier erfährt Niklas, dass Ferien ganz ohne Zocken auch spannend sein können.
Jedes Kapitel, das mit seinen großen Buchstaben und den bunten Bildern gut zu lesen ist, endet mit einer Frage. Am Ende gibt es noch ein kleines Quiz, so weiß du gleich, ob du alles auch verstanden hast. Ninjas sind ja ein spannendes Thema und hier macht es Spaß zu erfahren, wie unterschiedlich solche Erlebnisse sein können.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Ein berührendes Buch über eine alte Frau

Als Oma seltsam wurde
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Das Cover zeigt Oma, die in dem Beutel und ihren Taschen ihre ganzen Ersparnisse, die von der Bank geholt hat, nah Hause schleppt. Vor ihr mit dem Flitzebogen geht ihr Enkel, der sie bewacht.
Wie es zu ...

Das Cover zeigt Oma, die in dem Beutel und ihren Taschen ihre ganzen Ersparnisse, die von der Bank geholt hat, nah Hause schleppt. Vor ihr mit dem Flitzebogen geht ihr Enkel, der sie bewacht.
Wie es zu dieser witzigen Szene kommt, davon handelt der erste Teil des Buches. Der Enkel mit dem Federhütchen und dem Bogen ist an einem Donnerstag bei seiner Oma. Doch anders als sonst reagiert Oma nicht auf des Hupen des Bäckerwagens, sondern kann das Geräusch gar nicht einordnen. Und ihren Enkel kennt sie auch nicht und redet ihn mit John an. Ihre Bewegungen sind schwerfälliger und den Bäcker schickt sie weg, weil alles zu teuer sei. Und dann geht sie los und holt bei der Bank ihr gesamtes Geld ab. Zu Hause ist sie so erschöpft, dass sie sich ins Bett legt. Vorher hat sie einen Teil des Geldes versteckt. Der Junge soll sich um den Rest des Geldes kümmern.
Damit ist der sechsjährige natürlich völlig überfordert. Er macht sie so seine Gedanken und versteht nicht, warum Oma so seltsam ist. Zum Glück klärt sich am Ende alles auf und Oma ist nicht dement, sie hat nur eine Infekt, der sofort geheilt werden kann.
Es ist schon ein besonderer Humor mit, der diese Geschichte erzählt wird. Dass Oma sich so seltsam benimmt, hat natürlich auch seine Komik. Ebenso wie die Gedanken, die der Enkel sich mit und wenn er das ganze übrige Geld in seine Taschen stopft, musste ich schon lachen. Die Illustrationen sind, wie ich finde, sehr schwedisch und sie passen wunderbar.

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