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Veröffentlicht am 17.05.2026

Wir sind begeistert von Lieselotte!

Ein Geburtstagsfest für Lieselotte
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Dieses goldige Pappbilderbuch im handlichen Format hat uns sehr begeistert! Mein Kleiner und ich sind riesengroße Fans von der niedlichen Kuh Lieselotte und erfreuen uns immer wieder aufs Neue an den wunderschönen ...

Dieses goldige Pappbilderbuch im handlichen Format hat uns sehr begeistert! Mein Kleiner und ich sind riesengroße Fans von der niedlichen Kuh Lieselotte und erfreuen uns immer wieder aufs Neue an den wunderschönen Illustrationen von Alexander Steffensmeier, der zugleich auch Autor dieser erfolgreichen Buchreihe ist.

Die Lieselotte-Geschichten erwecken in mir stets ein wohliges Gefühl von Nostalgie, von Nachhausekommen. Sie zeigen das gleichermaßen gemütliche wie turbulente Leben auf einem Bauernhof, so wie man es sich vorstellt - herrlich visualisiert für Kinder.

Bei diesem Büchlein rund um Lieselottes Geburtstag gibt es obendrein sogar einen Farbschnitt, der die lustigen Hühner zeigt und ein tolles Extra darstellt. Inhaltlich verweise ich auf den umfassenden Klappentext.

Was mir - neben der enorm angenehmen, gedeckten Farbgebung (= bunt, aber niemals grell) - erneut sehr gut gefallen hat, ist der gelungene Wechsel zwischen ganzseitigen Illustrationen und kleinen einzelnen Bildern bzw. Bildreihen, die alles etwas auflockern, sodass nie ein überladener Eindruck entsteht. Kurze, kindgerecht formulierte Textpassagen sind harmonisch in das Gesamtbild eingebunden worden und alles wirkt sehr stimmig. Das vom Verlag empfohlene Lesealter (4 Jahre) empfinde ich als perfekt gewählt.

Lieselottes Gesichtsausdrücke haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht; ihr verdutzter Blick - einfach herrlich! Mein Kleiner hingegen war hin und weg von den liebevollen Details, z.B. dass die kleinen Küken "einen eigenen Pool" (= einen abgetrennten Schwimmbereich am See) haben und viele der Hühner "lustige Mützen" tragen.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein absolutes Must-Read für alle Fans dieser bezaubernden Kinderbuchreihe. Wir bekommen nicht genug von Lieselotte!

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Ganz bezaubernd!

Mama und das beste Geschenk der Welt
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Pünktlich zum Muttertag durfte dieses bezaubernde Bilderbuch bei uns einziehen, und was soll ich sagen … ich war zu Tränen gerührt. Nicht nur wegen den Bemühungen des kleinen Mäuschens, der Mäusemama ein ...

Pünktlich zum Muttertag durfte dieses bezaubernde Bilderbuch bei uns einziehen, und was soll ich sagen … ich war zu Tränen gerührt. Nicht nur wegen den Bemühungen des kleinen Mäuschens, der Mäusemama ein schönes Geschenk zu organisieren - dem aufrichtigen Wunsch, ihr eine Freude zu bereiten -, sondern auch aufgrund der so nachvollziehbaren Reaktion von Mama Maus. Es entspricht einfach 1:1 meinem eigenen Gedanken.

Die kurzen, leicht verständlich formulierten Textpassagen fügen sich harmonisch in die niedlichen, in warmen, gedeckten Farben gehaltenen Illustrationen ein. Das vom Verlag empfohlene Lesealter (4 Jahre) passt meiner Meinung nach gut zum Erzählton der Geschichte. Am wichtigsten finde ich die unterliegende Message, die hier vermittelt wird: Gemeinsame Zeit, ein liebevolles Miteinander, eine herzliche Geste, eine innige Bindung sind tausendmal wichtiger als materielle Dinge. Das schönste Geschenk ist die Liebe.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Wunderschön und berührend! Klare Empfehlung und das perfekte Geschenk für alle Mamas.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Herrlich atmosphärisch!

Ein Ort, der bleibt
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Manche Bücher liest man und spürt noch während der Lektüre: sie verändern etwas in einem. "Ein Ort, der bleibt" gehört für mich ganz eindeutig zu meinen all-Time-Highlights. Dieses Buch bleibt im Herzen.

Ich ...

Manche Bücher liest man und spürt noch während der Lektüre: sie verändern etwas in einem. "Ein Ort, der bleibt" gehört für mich ganz eindeutig zu meinen all-Time-Highlights. Dieses Buch bleibt im Herzen.

Ich weiß jetzt schon: Ich werde nie wieder durch einen botanischen Garten gehen können, ohne an diesen wunderbaren Roman zu denken. An Istanbul. An diesen besonderen Garten. An die Menschen, die in der Türkei Zuflucht fanden. An all die Einzelschicksale.

Bereits "Die Schule am Meer" hatte mir in puncto Figurenzeichnung enorm gut gefallen, doch mit ihrem aktuellen Werk hat die Autorin sich für mich komplett übertroffen.

Besonders faszinierend fand ich den historischen Hintergrund. Obwohl ich sehr gerne historische Romane rund um die Zeit des Zweiten Weltkriegs lese, war mir dieser Aspekt der Geschichte bislang völlig unbekannt: Dass viele jüdische Akademiker:innen während Hitlers Regime in die Türkei flohen und dort unter Atatürk aufgenommen wurden. Allein dieses Thema machte den Read für mich schon außergewöhnlich und unglaublich bereichernd.

Im Mittelpunkt steht unter anderem der jüdische Genetiker Alfred Heilbronn, der in Münster seine Lehrbefugnis verliert und schließlich mit seiner Familie nach Istanbul flieht. Dort entsteht auf einer Brandruine ein botanischer Lehrgarten, ein Ort voller Hoffnung, Wissen und Neubeginn, nicht nur für ihn und seine Familie.

Apropos: Insbesondere die Passagen aus Sicht seiner Frau Magda haben mich berührt. Während sie in Deutschland oft lediglich in ihrer geschätzten Rolle als Frau Doktor existierte, beginnt sie in Istanbul plötzlich aufzublühen. Auf der Reise trinkt sie Champagner, entdeckt neue Seiten an sich, lernt Türkisch und findet Schritt für Schritt zu einer Version ihrer selbst, die zuvor kaum Raum hatte zu existieren. Diese Entwicklung wurde so feinfühlig, atmosphärisch und lebendig erzählt, dass ich vollkommen darin versunken bin.

Überhaupt ist Atmosphäre eine der ganz großen Stärken dieses Romans. Sandra Lüpkes erschafft ein Istanbul, das sich nicht nur lesen, sondern fühlen lässt. Ich konnte die Wärme beinahe spüren, den Duft der Pflanzen riechen und die Geräusche der Stadt hören.

Zusätzlich gibt es die Perspektive von Mehpare, die zunächst als Assistentin für Professor Heilbronn arbeitet, sowie die Gegenwartsebene rund um Imke. Auch sie erlebt durch den Aufenthalt in Istanbul einen tiefgreifenden Wandel, und auch ihre Geschichte hat mich emotional sehr bewegt. Die Dynamik mit ihrer Mutter, ihr ständiges Verantwortungsgefühl, das Gefühl selbst eher die Mutterrolle einzunehmen, all das wurde unglaublich authentisch dargestellt. Umso schöner war es mitzuerleben, wie Imke langsam lernt loszulassen und zu erkennen, dass ihre Mutter durchaus ihren eigenen Weg finden kann (und muss).

Sandra Lüpkes verknüpft mehrere Perspektiven und Zeitebenen miteinander, ohne dass je etwas überladen wirkt. Im Gegenteil: Alles greift so geschickt ineinander, dass ein unglaublich stimmiges Gesamtbild entstanden ist.

Es ist offensichtlich, wie viel Herzblut der Recherche in diesem Buch steckt. Ich hatte das große Glück, eine Buchbox zu gewinnen, der unter anderem ein Interview mit der Autorin beilag. Darin erzählte sie, dass sie selbst die Strecke von Münster nach Istanbul mit dem Zug gereist ist (!) - genau wie einst ihre Figuren. Sie lebte eine Zeit lang in der Türkei, besuchte die Gewächshäuser und folgte den Spuren ihrer Protagonistinnen. Und genau das spürt man beim Lesen auf jeder einzelnen Seite. - Diese Verbundenheit mit Istanbul, mit den Frauen. Man wird selbst ein bisschen eins damit.

Für mich ist dieses herausragende Werk daher weit mehr als 'nur' ein historischer Roman. Es ist eine Geschichte über Neuanfänge, Freiheit, Identität, Verlust, Heimatgefühl, Selbstfindung und darüber, wie sehr Orte Menschen verändern können.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:

Was für ein starker, beeindruckend atmosphärischer Roman! Schon beim Lesen des Klappentextes war mir klar, dass mich hier ein ganz außergewöhnlicher Read erwarten würde, und zwar nicht nur im Hinblick auf das Setting. - Ein absolutes Lesehighlight und eines jener seltenen Bücher, die man nicht mehr vergisst.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Warmherzig & lebensnah

Die Blütenfreundinnen – Orangenglück
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Dieser Band der Blütenfreundinnen-Reihe fühlte sich wie ein längst überfälliges Wiedersehen an - endlich erfahre ich, wie es mit dem sympathischen Frauen-Quartett weitergeht.

Schon das herrlich sommerliche ...

Dieser Band der Blütenfreundinnen-Reihe fühlte sich wie ein längst überfälliges Wiedersehen an - endlich erfahre ich, wie es mit dem sympathischen Frauen-Quartett weitergeht.

Schon das herrlich sommerliche Cover und das einladende Setting an der Algarve vermitteln direkt ein warmes, sonnendurchflutetes Gefühl, toll!

Mein persönliches Highlight der aus vier Sichtweisen erzählten Story war Lenas Perspektive, sie hat mich einfach total abgeholt. Nachdem sie ja zuvor gerade erst (unverschuldet) ihre Apotheke verloren hatte, stehen die Zeichen nun auf Neuanfang. Ich war beim Lesen wirklich hin- und hergerissen - einerseits habe ich ihr das neue Glück mehr als gegönnt, nach allem, was sie durchmachen musste … und applaudierte ihr dafür, dass sie auf ihr Herz hört, obwohl der Kopf vielleicht tausend Gründe dagegen finden würde. I mean … spontan mal auszuwandern für einen Mann, den sie erst ein paar Tage kennt … wow. Ihren Mut, nicht alles zu zerdenken, sondern dem eigenen Gefühl zu folgen, bewunderte ich auf jeden Fall sehr. Andererseits hatte ich diese leise Stimme der Vernunft im Ohr und dachte nur: 'Uiiii …wenn das mal gut geht.'

Auch die Perspektiven von Nicole, Toni und Kristin haben die Geschichte wunderbar ergänzt. Jede kämpft mit ihren eigenen Herausforderungen und Lebensrealitäten, wodurch ein sehr rundes, vielschichtiges Bild entsteht.

Der Schreibstil mag anfangs vielleicht ein kleines bisschen gewöhnungsbedürftig erscheinen, da er im Präsens und in der dritten Person gehalten ist. Gerade wenn man (so wie ich) viel aus der Ich-Perspektive liest, braucht es einen kurzen Moment zum Ankommen. Aber im Gegensatz zum Vorgängerband, in dem ich aufgrund dessen eine gewisse Distanz zu den Figuren verspürt hatte, legte sich dieser Eindruck wirklich schnell, was mich total gefreut hat.

Ein weiteres Plus: Alles fühlt sich unglaublich lebensnah und authentisch an, sowohl die Gedankengänge als auch die Wortwahl in den Dialogen. Es ist kein klassischer Happy-Peppy-Feel-Good-Read, kein reines Sonnenscheinbuch, aber genau das macht die Story so besonders. Es gibt schöne, verbindende Momente, aber eben auch schwere, nachdenkliche, ehrliche. Allein die Dynamik zwischen Lena und ihrer Mutter fand ich beispielsweise absolut grandios eingefangen! Umso bewegender, wie liebevoll sie mit ihrem eigenen Sohn Moritz umgeht - auch mein Mutterherz zog sich an einer gewissen Stelle schmerzhaft zusammen.

Überhaupt steht nicht die eine große Romantik im Fokus, sondern Freundschaft, Familie, Lebenswege, mitunter schwierige Entscheidungen … eben das echte Leben, mit all seinen Höhen und Tiefen.

Für mich ist diese Reihe eine richtig schöne Abwechslung zum New-Adult-Genre, das ich ansonsten oft lese (und liebe). Hier stehen erwachsene Frauen im Mittelpunkt, mit ganz anderen Themen, Sorgen und Blickwinkeln.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein warmherziger, erfrischend ehrlicher und facettenreicher Frauen- und Freundschaftsroman, der zeigt, dass das Leben nicht 'perfekt' sein muss, um berührend zu sein. "Kein großes Pathos, keine übertriebenen Worte - nur dieses warme, sichere Gefühl, dass ein Zuhause kein Ort ist, sondern es Menschen sind, auf die man sich verlassen kann."

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Wunderschön!

Alle Farben des Meeres
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Hach, war das schön! Dieser bezaubernde Read hat mich aufs Positivste überrascht. Bereits aufgrund des Klappentextes hatte ich mich sehr auf die Story gefreut - und meine Erwartungen wurden weit übertroffen. ...

Hach, war das schön! Dieser bezaubernde Read hat mich aufs Positivste überrascht. Bereits aufgrund des Klappentextes hatte ich mich sehr auf die Story gefreut - und meine Erwartungen wurden weit übertroffen. So viel Gefühl, so viel Lebensnähe hätte ich nicht erwartet.

Ich bin ganz hingerissen vom gleichermaßen warmherzigen wie authentischen und locker-modernen Schreibstil der Autorin, habe die Dynamik zwischen den Figuren geliebt sowie das gesamte Setting im Seniorenheim (samt herziger Bewohner:innen), musste häufig schmunzeln und auch das ein oder andere Tränchen verdrücken. Zudem wurden gelegentliche Rückblenden in die Vergangenheit gekonnt eingebunden, ohne den Fokus zu sehr von der Gegenwart abzulenken.

Sophia war mir unglaublich sympathisch - was für eine liebenswerte Person! Ich habe die längst überfällige Aussprache mit ihrer Mutter gefeiert, jubelte über ihre klaren Worte an Fokko (= Vater ihres Sohnes), und konnte immer nur wieder staunen, wie bewundernswert reflektiert sie durchs Leben geht. Überhaupt bin ich restlos begeistert von der gelungenen, vielschichtigen Figurenzeichnung der Autorin.

Ich bin mir sicher, dass insbesondere Fans von Gabriella Engelmann, Susanne Fröhlich oder Ellen Berg den feinfühligen, gewitzt-klugen Erzählton der Autorin lieben werden.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Berührend, tiefgründig, inspirierend, voller Leben, Liebe und Humor - dieses Buch ist so viel mehr als 'nur' ein unterhaltsamer Wohlfühlroman! Klare und begeisterte Leseempfehlung!

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