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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2026

Guter Krimi

Giftiger Grund
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Thoms Knüwer konnte mich mit seinem auffallend „giftgrünen“ Cover sowie der Inhaltsangabe zum Lesen animieren und so schloss ich mich der Lesegruppe von Pocketbook an, um gemeinsam unser Lesen auszutauschen.
Ich ...

Thoms Knüwer konnte mich mit seinem auffallend „giftgrünen“ Cover sowie der Inhaltsangabe zum Lesen animieren und so schloss ich mich der Lesegruppe von Pocketbook an, um gemeinsam unser Lesen auszutauschen.
Ich kannte den Autor vorher noch nicht, doch sein Verlagsdebüt “Das Haus in dem Gudelia stirbt” wurde mit dem Deutschen Krimipreis 2024 und den Stuttgarter Krimipreis 2025 ausgezeichnet. Und wie ich hier nach dem Beenden feststellen konnte zu Recht, denn er konnte mich mit diesem Titel völlig überzeugen.

In diesem Krimi, der für mich allerdings auch als Drama mit Spannungselementen einzustufen wäre, geht es um drei Protagonisten: Joran, Charu und Edda. Die unterschiedlichen Charaktere haben nichts gemeinsam und treffen sich zufällig auf einem „Lost Place“ einer Tankstelle. Joran kommt gerade aus dem Jugendgefängnis und kehrt zu diesem Platz zurück, die er Jahre zuvor überfallen hatte. Dort will er seine versteckte Beute holen – doch stattdessen entdeckt er die Leiche seines ehemaligen Komplizen. Zur gleichen Zeit tauchen dort auch Charu, eine Lost-Places-Fotografin, und die kleine Edda auf. Drei Menschen, drei Schicksale – verbunden durch ein Geheimnis, das langsam ans Licht kommt.

Und genau dieses Geheimnis hat der Autor sehr gut einen düsteren, spannenden Plot gebracht, der mich bis zum Ende gefesselt hat. Ich mochte besonders die beklemmende Atmosphäre und die wechselnden Perspektiven der Figuren. Sie alle wurden sehr tiefgründig dargestellt und man konnte zu jedem eine intensive Verbindung aufbauen.

Ein flüssiger Schreibstil, überraschende Wendungen sowie eine starkes, packendes Finale haben diesen Roman über Schuld, Hoffnung und zweite Chancen zu einer absoluten Leseempfehlung gemacht.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Ein Thriller voller Geheimnisse

DIE TOCHTER. Du dachtest, niemand würde es je erfahren
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Ich kenne bereits den „Little Lies“ von der Autorin, den ich vor fast 6 Jahren gelesen hatte. Seitdem hatte ich sie mich mit interessanten Titeln angesprochen. „Die Tochter“ allerdings konnte mich aufgrund ...

Ich kenne bereits den „Little Lies“ von der Autorin, den ich vor fast 6 Jahren gelesen hatte. Seitdem hatte ich sie mich mit interessanten Titeln angesprochen. „Die Tochter“ allerdings konnte mich aufgrund der düsteren Covererscheinung und der Inhaltsangabe überzeugen. Es geht hier um Hazel, die widerwillig in die Kleinstadt ihrer Kindheit zurückkehrt, um vom Tod ihres Vaters Abschied zu nehmen. Sie hatte sich mit ihm zerstritten und wundert sich, dass ausgerechnet sie das Haus am See erbt und nicht ihre Brüder, die stets an seiner Seite standen. Die Anspannung unter den Geschwistern wächst von Tag zu Tag und längst verdrängte Erinnerungen kommen ans Licht. Als der sinkende Wasserstand des Sees dunkle Geheimnisse freigibt, beginnt Hazel nach der Wahrheit über das Verschwinden ihrer Mutter zu suchen – und stößt auf Ereignisse, die alles verändern.
Mit einem packenden, flüssigen Schreibstil, fesselnden Perspektivwechseln und guter Struktur hat man diesen doch etwas umfangreicheren Thriller schnell gelesen. Die Autorin hat wunderbar die Protagonisten gezeichnet und ein düsteres Setting erschaffen. Die düsteren Kleinstadt-Atmosphäre und die vielen überraschenden Wendungen machen dieses Buch zu einem PageturnerDie Spannung steigert sich Kapitel für Kapitel, während Geheimnisse und Familienkonflikte nach und nach ans Licht kommen. Ein atmosphärischer Thriller voller Geheimnisse, der bis zur letzten Seite fesselt – absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Spannend und rasant

Good Night, Pretty Girl
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Nach dem Thriller „Allein gegen die Lüge“, welchen ich Anfang letzten Jahres gelesen hatte ist dies mein zweites Buch des Autors. Die Covergestaltung ähnelt dem Vorgänger und lässt sich sehr stimmig ins ...

Nach dem Thriller „Allein gegen die Lüge“, welchen ich Anfang letzten Jahres gelesen hatte ist dies mein zweites Buch des Autors. Die Covergestaltung ähnelt dem Vorgänger und lässt sich sehr stimmig ins Bücherregal dazustellen. Wir befinden uns zu Beginn im Jahr 1999. In einer Videothek werden vier Mädchen bei ihrer Arbeit überfallen, drei sterben – nur eine überlebt. Der Täter flüstert ihr zum Abschied: „Good night, pretty girl“ ins Ohr. 15 Jahre später wiederholt sich ein fast identisches Verbrechen in derselben Kleinstadt. Wieder sterben drei Mädchen, wieder überlebt eine und wieder flüstert er diesen Satz als Abschied dem Mädchen zu. Steckt derselbe Täter dahinter? 1999 hatte die Polizei als Verdächtigen den Freund eines Opfers festgelegt, dieser konnte aber fliehen und ist seither verschwunden. Nun führt der aktuelle Alptraum die damals einzige Überlebende, den Bruder des verdächtigen Freunds und die FBI Agentin Sarah Keller zusammen, um gemeinsam den Fall aufklären zu können.

Der Thriller überzeugt mit einem flüssigen Schreibstil, mehreren Perspektiven und zwei Zeitebenen, die die Geschichte spannend und interessant machen. Die gut beschrifteten Kapitel sind schnell gelesen und bauen nach und nach eine fesselnde Spannungskurve auf. Besonders die überraschenden Wendungen im letzten Drittel sorgen für Nervenkitzel. Die Protagonisten sind gut gezeichnet, nahbar und bringen eine glaubhafte Handlung in den Plot.

Ein schnell gelesener Thriller, der mit einem spannungsgeladenen Plot und gutem Aufbau überzeugen konnte und ich freu mich schon auf weitere Titel des Autors.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Sehr guter Auftakt der dritten Trilogie!

Die Tiefe: Versunken
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Der Thriller „Die Tiefe – Versunken“ von Karen Sander ist der Auftakt der neuen Trilogie um Tom Engelhardt und Mascha Krieger. Die beiden Ermittler kennt man schon aus den vorigen Reihen „Der Strand“ und ...

Der Thriller „Die Tiefe – Versunken“ von Karen Sander ist der Auftakt der neuen Trilogie um Tom Engelhardt und Mascha Krieger. Die beiden Ermittler kennt man schon aus den vorigen Reihen „Der Strand“ und „Der Sturm“. Alle beiden vorigen Trilogien haben mich überzeugt und aufgrund der Sympathie gegenüber den beiden Hauptprotagonisten war klar, dass auch diese Reihe verfolgt werden muss. Die Aufmachung des Covers ähnelt den vorigen Büchern und hat somit hohen Wiedererkennungswert.
In Band 7 gehen Hobbytaucher auf die Suche nach dem Wrack eines Wikingerschiffs. Unter Deck entdecken diese die Leichen einer Familie. Was zunächst nach einem tragischen Unglück aussieht, entpuppt sich rasch als grausames Verbrechen: Kriminalhauptkommissar Tom Engelhardt bricht seinen Urlaub ab, um die Ermittlungen zu leiten. In den nächsten Tagen und Wochen geschehen weitere Morde, doch die Taten hängen scheinbar nicht zusammen. Bis sich herausstellt, dass in allen Fällen rätselhafte anonyme Briefe an die Angehörigen geschickt wurden. Kryptologin Mascha Krieger entschlüsselt die Briefe und findet heraus, dass es um Rache geht. Doch es scheint keine Verbindung zwischen den Opfern zu geben, die Hinweise auf den Täter liefern könnte. Tom und Mascha müssen alles geben, um diesen Fall zu lösen.
Die Handlung verknüpft mehrere komplexe Fälle, die tief in die deutsche Vergangenheit reichen und zugleich Maschas sehr persönliche Suche nach ihrer leiblichen Mutter berühren. Ihre schwierige Beziehung zu ihrem Halbbruder Holger, der als Soko-Leiter durch sein egozentrisches Verhalten eher Konflikte als Lösungen schafft, sorgt zusätzlich für Spannung und Reibungspunkte innerhalb des Ermittlerteams.
Besonders hervorzuheben ist die düstere Atmosphäre, die bereits zu Beginn entsteht, als das gesunkene Segelboot der erschossenen Familie gefunden wird. Parallel dazu arbeitet Mascha an einem weiteren rätselhaften Mordfall. Die vielen offenen Fragen, mysteriösen Personen und ineinander verwobene Handlungsstränge lassen einen bis zum Ende mitfiebern.
Wie gewohnt ist Karen Sanders Schreibstil wieder flüssig, bildstark und geschichtlich sehr informativ. Die wechselnden Zeitebenen geben der Story zusätzliche Tiefe.
Tom und Mascha sind mir schon sehr vertraut und ich lese gespannt deren Entwicklung. Auch die Nebencharaktere gehen hier nicht unter und das tolle Setting an der Ostsee machen diesen Auftakt zu einem sehr interessanten Lesevergnügen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band „Verblendet“, der im Februar 2026 erscheint.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Toll!

Love, Mom
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Ich kannte die Autorin bisher noch nicht, denn „Love Mom“ ist ihr Thriller Debüt. Es wurde zunächst als Selfpublishing vermarktet, es gab aber so viel Begeisterung für das Buch, dass es in kürzester Zeit ...

Ich kannte die Autorin bisher noch nicht, denn „Love Mom“ ist ihr Thriller Debüt. Es wurde zunächst als Selfpublishing vermarktet, es gab aber so viel Begeisterung für das Buch, dass es in kürzester Zeit weltweit für Furore sorgte und nun in zahlreichen Ländern erschienen ist und meiner Ansicht nach zu Recht. Auch mit seinem optischen Erscheinungsbild kann man gar nicht vorbeisehen, denn mit dem in pink herausstechenden Kuvert auf dem Cover sowie dem schwarzen Buchschnitt finde ich die Gestaltung sehr gelungen. „Kennst du ihr Geheimnis?“ lautet der Untertitel und so war klar, dass uns hier wohl eine geheimnisvolle Story erwartet.
Die Geschichte dreht sich um die Studentin Mackenzie Casper die stets im Schatten ihrer berühmten Mutter Elizabeth gestanden ist, einer der bekanntesten Thriller-Autorinnen der Welt. Doch jetzt ist Elizabeth tot und Mackenzie ist nicht die Einzige die Zweifel daran hat, dass ihr Tod ein tragischer Unfall war. Auf der Trauerfeier erhält sie einen mysteriösen Brief mit Seiten aus dem Tagebuch ihrer Mutter. Weitere Briefe folgen und sie fragt sich ob ihre Mom wohl solche Geheimnisse hatte, die sie das Leben kosteten? Um das herauszufinden, muss Mackenzie selbst Nachforschungen anstellen, doch dabei darf und kann sie niemandem trauen. Vor allem nicht ihrer Familie.
Von Beginn an war die Suche nach der Wahrheit um den Tod der Mutter spannend und fesselnd. Die Entwicklung der Protagonisten fand ich ebenfalls gelungen, denn auch wenn Mackenzie zu Beginn etwas kühl wirkte so wurde sie mir von Kapitel zu Kapitel immer sympathischer. Doch auch die Mutter, die man durch die Briefe immer intensiver kennenlernte sowie alle Nebencharaktere verfolgte ich gespannt. So war das Buch auch sehr schnell gelesen, denn auch der Schreibstil ist super flüssig. Der Thriller besitzt eine sehr emotionale Tiefe, die ich aufgrund des Klappentextes niemals erwartet hätte. „Love Mom“ ist ein tolles Werk, mit viel Spannung und überraschenden Wendungen. Ich freue mich schon sehr auf Xander’s nächstes Werk.

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