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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2026

Düster, brutal, fesselnd. Aber nicht ganz perfekt!

We Who Will Die
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Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch gegangen und wurde trotz einiger Schwächen positiv überrascht.

Die Grundidee ist richtig stark, das Setting macht Spaß und vor allem wird es nie langweilig. ...

Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch gegangen und wurde trotz einiger Schwächen positiv überrascht.

Die Grundidee ist richtig stark, das Setting macht Spaß und vor allem wird es nie langweilig. Ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht und wohin das Ganze führt und hatte nie das Gefühl, dass sich die Story zieht oder festhängt. Im Gegenteil: Es passiert eigentlich ständig irgendwas. Die Romance wird sehr schön beschrieben, ohne dabei zu viel Überhand zu nehmen und auch die spicy Szenen sind angenehm. Auch der sich noch entwickelnde Love-Interest ist super spannend und mal ganz anders, als man es sonst kennt.

Zu Beginn hat die Story leichte Vibes von Die Tribute von Panem, bekommt durch das Vampir- und Arena-Setting aber nochmal einen eigenen Twist und entwickelt sich letztendlich in eine völlig andere Richtung, als man zu Beginn vermuten würde. Insgesamt hat mir das Gladiatoren-Feeling gepaart mit Fantasy und Romance wirklich gut gefallen.

Der Einstieg fiel mir zwar direkt fesselnd und die Erzählweise der Autorin hat mir im Großen und Ganzen auch gut gefallen (es ist direkt spannend und man ist von Anfang an mitten im Geschehen und wird ohne große Erklärungen in die Welt hineingeworfen), aber man braucht auch seine Zeit, um in diesem sehr umfangreichen World Building wirklich durchzusteigen. Allerdings bin nach Beenden des Buches immer noch nicht gänzlich durchgestiegen 😅.

Es gibt Vampire, Sigillengezeichnete mit magischen Fähigkeiten und normale Menschen (Mundies genannt). Soweit so gut, allerdings hab ich bis zum Schluss nicht komplett verstanden, wie das mit den Sigillen genau funktioniert oder wer jetzt eigentlich was kann. Es wurde immer nur nebenbei erwähnt aber nie wirklich erklärt. Hier hätte ich mir tatsächlich mehr Hintergrundinformationen oder eine Art Glossar gewünscht.

Nach und nach erfährt man weitere Einzelheiten über die Welt, denn es werden auch verschiedene Länder und Götter erwähnt und es tauchen auch jede Menge magische Wesen wie Greife und Zentauren auf. Finde ich grundsätzlich sehr cool, aber auch hier war es so viel und dabei mit so wenig Erklärung, dass man sich die ganze Welt nur schwer vorstellen konnte. Ebenso waren die ganzen politischen Intrigen und Machenschaften etwas kompliziert.

Was mir beim Lesen auch öfter aufgefallen (und das ist wohl mein größter Kritikpunkt, weil es mich unglaublich genervt hat 😅) ist: Es werden ständig neue Namen in den Raum geworfen, von denen man vorher nichts gehört hat und auch danach gefühlt nie wieder etwas hört. Andere Figuren tauchen zwar öfter auf, bleiben aber trotzdem eher blass, weil man einfach zu wenig über sie erfährt. Auch optisch konnte ich mir kaum jemanden richtig vorstellen. Da hätte ich mir deutlich mehr Beschreibungen gewünscht.

Auch emotional konnten mich einige Geschehnisse nicht komplett abholen. Es passieren zwar Dinge, die eigentlich berühren sollten, aber ich hatte nur bei wenigen Szenen das Gefühl, dass sie mich wirklich treffen – einfach, weil mir die Bindung zu den meisten Figuren gefehlt hat.

Auch passieren Dinge teilweise ziemlich schnell oder werden generell eher knapp abgehandelt, wo ich mir gewünscht hätte, dass man sich ein bisschen mehr Zeit nimmt. Gerade bei manchen Entwicklungen oder Szenen dachte ich mir so: „Okay, das war’s schon?“. Einige Szenen waren für mich auch etwas wirr beschrieben, sodass man der Handlung an der Stelle nicht gänzlich folgen konnte.

ABER: Trotz der Kritik hat das Buch einfach was. Meiner Meinung nach ist es ein wirklich spannender Fantasyauftakt mit einem interessanten Konzept und viel Potenzial, was in den Folgebänden hoffentlich ausgeschöpft werden kann. Denn es haben sich so viele Dinge herauskristallisiert und es gab einige Twists, die in Band 2 sicherlich vertieft werden. Und vielleicht bekommt man dann auch mehr Klarheit über das Worldbuilding. Auch wird sich das Love-Triangel mit Sicherheit im Folgeband noch vertiefen und einiges enthüllen.

Ich bin jedenfalls hyped und sehr gespannt auf Band 2 und deswegen bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Mitreißende Familiengeschichte am Strand von Malibu

Malibu Rising
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Taylor Jenkins Reid entführt ihre Leser:innen in Malibu Rising in das Jahr 1983. An einem heißen Sommertag bereiten die vier Riva-Geschwister – Nina, Jay, Hud und Kit – ihre legendäre Party vor, die jedes ...

Taylor Jenkins Reid entführt ihre Leser:innen in Malibu Rising in das Jahr 1983. An einem heißen Sommertag bereiten die vier Riva-Geschwister – Nina, Jay, Hud und Kit – ihre legendäre Party vor, die jedes Jahr die High Society anzieht. Doch hinter dem Glamour steckt eine bewegende Familiengeschichte: gezeichnet von den Eskapaden ihres Vaters, dem berühmten Sänger Mick Riva, und dem Aufwachsen mit einer überforderten Mutter, die zwischen Hingabe und Zerbrechen schwankt. Während die Party immer weiter aus dem Ruder läuft, entfaltet sich nach und nach das Leben der Rivas – voller Liebe, Verlust, Sehnsucht und Zusammenhalt.

Mich hat die Geschichte der Riva-Familie sehr mitgerissen. Besonders die Beziehungen zwischen den Geschwistern sind herzergreifend erzählt, und Nina sowie ihre Brüder und Schwester sind einfach unglaublich liebenswerte Charaktere, die man sofort ins Herz schließt. Für die Mutter empfand ich beim Lesen gleichzeitig Mitgefühl und Unverständnis – ihre Entscheidungen sind nachvollziehbar, aber auch schmerzhaft für die Kinder.

Allerdings hatte das Buch für mich zwei unterschiedliche Hälften: Während der erste Teil stark und emotional packend ist, verliert sich der zweite Teil etwas in Nebenschauplätzen. Es wird viel drumherum erzählt, obwohl man als Leser eigentlich vor allem erfahren möchte, wie es mit den Rivas selbst weitergeht. Gegen Ende wird es dann aber wieder richtig rührend – vielleicht ein wenig übertrieben, dennoch ein gelungener Abschluss, der die Familiengeschichte würdig abrundet.

Insgesamt hat mir die Story sehr gut gefallen, auch wenn sie für mich nicht durchgehend die gleiche Intensität halten konnte.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Spannende Romantasy mit kleinen Abstrichen

Fourth Wing – Flammengeküsst
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In Fourth Wing begleiten wir Violet Sorrengail, die eigentlich Schreiberin werden wollte. Doch ihre Mutter, die gefürchtete Generalin, schickt sie stattdessen an die Akademie für Drachenreiter. Dort gilt ...

In Fourth Wing begleiten wir Violet Sorrengail, die eigentlich Schreiberin werden wollte. Doch ihre Mutter, die gefürchtete Generalin, schickt sie stattdessen an die Akademie für Drachenreiter. Dort gilt das Gesetz des Stärkeren – und nur wenige überleben die harten Prüfungen. Violet muss sich trotz körperlicher Schwächen beweisen, dabei nicht nur um ihr Leben kämpfen, sondern auch lernen, wem sie vertrauen kann. Und dann ist da noch Xaden Riorson, der dunkle, gefährliche Drachenreiter, der ihr Herz schneller schlagen lässt.


Meine Meinung: Ich muss gestehen: Der Einstieg fiel mir nicht ganz leicht. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich wirklich in der Geschichte angekommen bin. Aber je mehr ich gelesen habe, desto mehr hat mich die Welt von Rebecca Yarros fasziniert. Die Akademie, die Drachen und die ganze Fantasywelt sind spannend aufgebaut und machen Lust, tiefer einzutauchen.

Auch die Charaktere haben mir gut gefallen – besonders Violet, die trotz ihrer Schwächen unglaublich stark und clever wirkt. Und natürlich Xaden, der als Love Interest jede Menge Spannung ins Spiel bringt. Die Romantik und die „spicy“ Szenen waren definitiv intensiv, für meinen Geschmack aber stellenweise etwas zu übertrieben dargestellt. Dazu gab es ein paar Stellen, die sich etwas gezogen haben.

Trotzdem: Die Mischung aus Action, Romantik und Fantasy ist absolut fesselnd, und ich habe das Buch am Ende wirklich gerne gelesen. Vielleicht habe ich mir aufgrund des riesigen Hypes noch ein kleines bisschen mehr erhofft, aber dennoch verdient es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Als würde man einen Film schauen

Ein ungezähmtes Tier
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In „Ein ungezähmtes Tier“ entwirft Joël Dicker ein raffiniert konstruiertes Netz aus Obsession, Verrat und verborgenen Wahrheiten. Im Zentrum stehen zwei befreundete Paare aus völlig unterschiedlichen ...

In „Ein ungezähmtes Tier“ entwirft Joël Dicker ein raffiniert konstruiertes Netz aus Obsession, Verrat und verborgenen Wahrheiten. Im Zentrum stehen zwei befreundete Paare aus völlig unterschiedlichen Welten – das eine lebt im Luxus, das andere kämpft mit Alltagsproblemen. Als ein spektakulärer Juwelenraub bevorsteht, spitzt sich die Lage zu, alte Spannungen brechen auf, und nichts ist so, wie es scheint.

Meine Meinung: Der Roman ist eine fesselnde Geschichte mit einigen gelungenen Wendungen, die mich über weite Strecken mitgerissen hat. Besonders die Erzählstruktur – mit Rückblenden, Perspektivwechseln und einem Countdown zum Verbrechen – sorgt für echtes Kopfkino. Man hat oft das Gefühl, einen spannenden Film zu sehen.

Zugegeben: An ein paar Stellen war mir das Geschehen etwas zu überdreht oder konstruiert. Trotzdem überwiegt der positive Eindruck: Die Spannung bleibt hoch, und Dicker versteht es, Atmosphäre und Figuren packend darzustellen.

Fazit: Ein spannender, clever erzählter Roman mit Thriller-Elementen. Ein paar Übertreibungen, ja, aber insgesamt ein wirklich lesenswerter Pageturner.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Magische Geheimnisse, spannende Wendungen und eine berührende Slow Burn Romance

Shield of Sparrows
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Worum geht’s?

In Shield of Sparrows begleiten wir Odessa Cross, eine Prinzessin, die eigentlich nie im Rampenlicht stand – und plötzlich eine Rolle übernehmen muss, die ihr Leben komplett verändert. Mitten ...

Worum geht’s?

In Shield of Sparrows begleiten wir Odessa Cross, eine Prinzessin, die eigentlich nie im Rampenlicht stand – und plötzlich eine Rolle übernehmen muss, die ihr Leben komplett verändert. Mitten in einer Welt voller Magie, königlichen Machtspiele und tödlicher Kreaturen wird sie zwischen Loyalität, Verrat und unerwarteten Gefühlen hin- und hergerissen.

Von Anfang an stehen viele Fragen und Geheimnisse im Raum, die nach und nach gelüftet werden. Dabei kommt so einiges ans Licht, womit man als Leser nicht rechnet.
Und dann ist da noch „der Hüter“.

Besonders spannend: Die Geschichte entwickelt sich in eine ganz andere Richtung, als man es zu Beginn erwartet – und das absolut im positiven Sinn!

Was hat mir gefallen?

Die Welt ist einfach faszinierend: gefährliche Monster, uralte Verträge, Intrigen und eine dichte, atmosphärische Kulisse.

Die Slow Burn Romance entwickelt sich zwar wirklich slow, aber ist dennoch schön beschrieben und verleiht der Geschichte emotionale Tiefe, ohne sie zu überlagern.

Die Charaktere wirken lebendig und vielschichtig, man will unbedingt wissen, wie sie sich entwickeln.

Kleine Kritikpunkte

Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, besonders die Wortwahl passt nicht immer ganz zur Welt.

Manche Passagen ziehen sich, gerade zu Beginn, wenn Odessa viel in Gedanken versinkt.

Einige Entwicklungen – sowohl in der Handlung als auch bei den Figuren – wirken etwas abrupt.

Fazit

Trotz kleiner Schwächen ist Shield of Sparrows ein sehr guter Fantasy-Roman, der fesselt, überrascht und mitreißt. Wer Lust auf eine spannende Mischung aus Magie, Intrigen, Monstern und einer gefühlvollen Liebesgeschichte hat, wird hier definitiv glücklich.

Nun heißt es: Auf die Fortsetzung warten

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