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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.06.2026

Was wäre, wenn...

People in Love
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Nora lebt in einer glücklichen Beziehung mit ihrem langjährigen Freund Robin. Nach neun Jahren macht er ihr einen Heiratsantrag und obwohl Nora eigentlich nie heiraten wollte, ist sie plötzlich Feuer und ...

Nora lebt in einer glücklichen Beziehung mit ihrem langjährigen Freund Robin. Nach neun Jahren macht er ihr einen Heiratsantrag und obwohl Nora eigentlich nie heiraten wollte, ist sie plötzlich Feuer und Flamme. Zur Verlobungsfeier lädt sie auch ihren besten Freund und ihre Jugendliebe Bren ein, der vor zwölf Jahren überraschend zu einer Weltreise aufbrach und nie zurückkehrte. Bis er nun, anlässlich der Verlobungsfeier, plötzlich wieder vor ihrer Tür steht.

Ich habe bereits den Debütroman von Claire Daverley gelesen, der mir sehr gut gefallen hat. Entsprechend groß war meine Vorfreude auf People in Love. Bei diesem Buch bin ich allerdings etwas zwiegespalten.

Den Anfang empfand ich als etwas zäh und langatmig. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Nora und Bren erzählt, gelegentlich kommt auch Robin zu Wort. Nora und Bren verbindet eine komplizierte Vergangenheit, und beide scheinen selbst nicht genau zu wissen, was sie eigentlich wollen. Ein großer Teil der Handlung kreist um die Frage: „Was wäre, wenn …?“

Die Auflösung hingegen hat mir sehr gut gefallen und mich absolut gepackt. Besonders auf den letzten Seiten blieb mir stellenweise fast das Herz stehen. Nicht meine Lieblingsgeschichte, aber dennoch ein lesenswertes Buch.

Veröffentlicht am 13.05.2026

Der Fall endet

Die Tiefe: Verloren
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Die Tiefe: Verloren ist der dritte Band der dritten Reihe von Karen Sander. Ich bin seit dem ersten Buch dabei und mag die Krimis rund um Mascha Krieger und Tom Engelhardt sehr gern. Die Bücher sind allerdings ...

Die Tiefe: Verloren ist der dritte Band der dritten Reihe von Karen Sander. Ich bin seit dem ersten Buch dabei und mag die Krimis rund um Mascha Krieger und Tom Engelhardt sehr gern. Die Bücher sind allerdings nichts für Neueinsteiger, denn der Fall wird über die gesamte Reihe hinweg aufgeklärt. Wenn man die vorherigen Bände nicht gelesen hat, fehlen wichtige Informationen. Das merke ich teilweise schon selbst, wenn zwischen dem Lesen zu viel Zeit vergangen ist.

Die Bücher von Sander sind spannend und sehr unterhaltsam. Mascha, Tom und Tochter Romy sind mir inzwischen ein wenig wie alte Freunde ans Herz gewachsen, die man gern auf ihrem Weg begleitet. Dieser Fall hat mir gut gefallen, auch wenn es teilweise etwas zu viele Namen und Tote gab. Dadurch war es mitunter schwierig, den Überblick zu behalten. Trotzdem lassen sich die Bücher alle sehr schnell lesen. Typisch für Sander endet auch dieses Buch wieder mit einem Cliffhanger. Nachschub wird es also definitiv geben.

Veröffentlicht am 03.05.2026

Sehr guter Krimi-Thriller

Home Before Dark
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Eva Björg Ægisdóttir ist eine hervorragende Autorin und ihre Island-Krimi-Reihe ist für mich ein absolutes Must-read. Mit Home Before Dark habe ich nun ein erstes eigenständiges Werk von Ægisdóttir gelesen. ...

Eva Björg Ægisdóttir ist eine hervorragende Autorin und ihre Island-Krimi-Reihe ist für mich ein absolutes Must-read. Mit Home Before Dark habe ich nun ein erstes eigenständiges Werk von Ægisdóttir gelesen. Obwohl es als Thriller deklariert wird, erinnert mich das Buch eher an einen Krimi, hat aber dennoch sehr spannende und überraschende Passagen.

Vor zehn Jahren ist die Schwester von Marsibil spurlos verschwunden. Offenbar weiß niemand, was in der Nacht passiert ist, als Kristin nicht mehr nach Hause kam. Als sich ihr Verschwinden zum zehnten Mal jährt, kehrt Marsibil in ihre Heimat zurück, um der Sache auf den Grund zu gehen. Nicht zuletzt, weil sie sich eine Mitschuld gibt.

Die Atmosphäre ist düster und auch die Figuren sind es. Ich mag den Schreibstil von Ægisdóttir sehr, denn ihre Bücher lassen sich schnell und flüssig lesen. Die Geschichte überzeugt mit vielen Wendungen und man muss bis zum Schluss warten, um herauszufinden, was wirklich passiert ist. Ihre Island-Krimi-Reihe gefällt mir zwar noch einen Tick besser, aber auch dieses Buch war sehr unterhaltsam.

Veröffentlicht am 28.04.2026

Sterben der Reichen

Das Gesetz der Elite
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Colomba Caselli arbeitet als Privatdetektivin und wird zu einem Todesfall gerufen, der zunächst wie ein Unfall wirkt. Der Bruder des superreichen Ex-Fußballstars Jesús Martínez glaubt jedoch nicht an einen ...

Colomba Caselli arbeitet als Privatdetektivin und wird zu einem Todesfall gerufen, der zunächst wie ein Unfall wirkt. Der Bruder des superreichen Ex-Fußballstars Jesús Martínez glaubt jedoch nicht an einen technischen Defekt und bittet Caselli sowie ihren Freund Dante Torre um Hilfe. Gemeinsam stoßen die beiden auf einen komplexen und spannenden Fall.

Das Gesetz der Elite hat mir insgesamt gut gefallen. Der Fall ist sorgfältig konstruiert, glaubwürdig und durchgehend spannend erzählt. Immer wieder wird auf die Vergangenheit von Colomba und Dante Bezug genommen. Das hat mich zwar nicht gestört, doch da dies mein erster Krimi mit den beiden ist, fehlte mir hier teilweise der Kontext.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich gut lesen. Die Hauptfiguren wirkten auf mich jedoch etwas distanziert, sodass ich keine echte emotionale Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Trotzdem bietet das Buch solide und spannende Unterhaltung.

Veröffentlicht am 02.04.2026

Ein besseres Leben

You and Me - Die zweite erste Liebe
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You and Me – Die zweite erste Liebe ist ein Buch, das definitiv zum Nachdenken anregt.

Jules und Adam sind seit vielen Jahren verheiratet. Die Kinder sind inzwischen erwachsen, und ihre Beziehung verschlechtert ...

You and Me – Die zweite erste Liebe ist ein Buch, das definitiv zum Nachdenken anregt.

Jules und Adam sind seit vielen Jahren verheiratet. Die Kinder sind inzwischen erwachsen, und ihre Beziehung verschlechtert sich zunehmend. Es gibt kaum noch gemeinsame Unternehmungen, und beide fühlen sich vernachlässigt. Als sie eine Möglichkeit entdecken, in der Zeit zu reisen, nutzen sie diese zunächst, um sich an die guten alten Zeiten zu erinnern. Doch schon bald ist die Versuchung zu groß, der Zukunft einen kleinen Schubs zu geben und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Dennoch habe ich anfangs etwas Zeit gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Vor allem Jules wirkte auf mich häufig wenig sympathisch, und auch das Thema Zeitreisen erschien mir zunächst etwas befremdlich.

Die Grundidee sowie insbesondere das Ende haben mir jedoch sehr gut gefallen. Das Buch zeigt, wie wichtig es ist, das zu schätzen, was man hat und dass es manchmal auch Arbeit erfordert, eine Beziehung aufrechtzuerhalten.