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Veröffentlicht am 26.10.2024

Spannende Welt- blasse Charaktere

Immortal Longings
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Spannende Welt - leider etwas blasse Charaktere.
Eine Bewertung fällt mir hier echt schwer. Das Worldbuilding war grundsätzlich gut, es ist eine interessante Welt, riesige Zwillingsstädte, schlimme Zustände ...

Spannende Welt - leider etwas blasse Charaktere.
Eine Bewertung fällt mir hier echt schwer. Das Worldbuilding war grundsätzlich gut, es ist eine interessante Welt, riesige Zwillingsstädte, schlimme Zustände und einige haben die Fähigkeit, in andere Körper zu springen.
Calla nimmt an Spielen teil, die der Unterhaltung des Volks dienen, die brutal sind, es geht um leben und Tod.
Leider wurde die Welt zu sehr erklärt, einige Erklärungen wiederholen sich und widersprechen sich manchmal auch.
Die Charaktere Calla und Anton sind gut gewählt, jedoch erfährt man zu spät etwas mehr über sie und auch dann ist es noch zu wenig für mich, um eine richtige Verbindung aufzubauen. Das enemies to lovers war leide sehr konstruiert. Und gleichzeitig hätte man es auch gar nicht gebraucht, die Spiele, Kämpfe und Intrigen hätten ausgereicht.
Das Buch ist wunderschön, tolles Cover und auch unter dem Schutzumschlag tolle goldene Prägung!
Tolle Idee, und der Cliffhanger am Ende ist dann doch spannend.

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Veröffentlicht am 07.07.2023

Gut mit Abzügen

Apfelmädchen
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Ein Thriller, der anfangs etwas (zu) langsam anfängt, dann aber zur Mitte unnötig brutal und grausam wird.
Die Storyline an sich ist spannend, die Ermittlungsarbeit gut beschrieben, gegen Ende wusste ...

Ein Thriller, der anfangs etwas (zu) langsam anfängt, dann aber zur Mitte unnötig brutal und grausam wird.
Die Storyline an sich ist spannend, die Ermittlungsarbeit gut beschrieben, gegen Ende wusste ich dann, auf was es rausläuft. Die Anzahl der Personen fand ich zu groß, ich konnte mir nur mühsam alle Namen merken (und einige sind dann auch noch sehr ähnlich).
Die Protagonistin Idun fand ich gut beschrieben und nachvollziehbar.
Insgesamt ein guter Thriller mit Abstrichen für unnötig grausame Beschreibungen für Verbrechen und abfällige Beschreibungen von Frauen.

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Veröffentlicht am 31.05.2023

Sehr blutig

Diabolisch
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Tatsächlich habe ich mich hier etwas schwer getan mit meiner Bewertung.

Positiv: Das Cover hat mir gleich gefallen. Die Inhaltsangabe ist ebenfalls gut – ein Kind verschwindet und mehrere Jahrzehnte später ...

Tatsächlich habe ich mich hier etwas schwer getan mit meiner Bewertung.

Positiv: Das Cover hat mir gleich gefallen. Die Inhaltsangabe ist ebenfalls gut – ein Kind verschwindet und mehrere Jahrzehnte später passiert im Dorf in dem er gelebt hat so einiges.
Die Story ist spannend, wenn man mal in die Geschichte reingefunden hat, geht es auch Schlag auf Schlag. Durch Zeitsprünge erfährt man, was damals passiert ist.

Damit komme ich aber schon zu dem was mit negativ aufgefallen ist – es passieren ständig Morde, man hat gar keine Zeit diese nachzuvollziehen.

Die Zeitsprünge machen die Geschichte zwar spannend, sind aber teilweise auch etwas störend.

Einige Morde und ein Sexualverbrechen sind unnötig lange und detailliert dargestellt – das gehört für mich nicht mehr unbedingt in einen Thriller sondern wäre eher Horror.

Muss man mögen.

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Veröffentlicht am 15.03.2023

Erwartungen leider nicht erfüllt

Storchenherzen
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Storchenherzen ist eine Geschichte über den Hebammenalltag und viele Themen rund um Schwangerschaften und Geburten.

Die Bewertung fällt mir recht schwer, da das Buch ganz anders ist, als erwartet – keine ...

Storchenherzen ist eine Geschichte über den Hebammenalltag und viele Themen rund um Schwangerschaften und Geburten.

Die Bewertung fällt mir recht schwer, da das Buch ganz anders ist, als erwartet – keine Feel-Good Story, wie das Cover und der Klappentext vermuten lassen.

Madita ist neu in der Hebammenpraxis und soll mit Helga zusammenarbeiten. Die beiden sind komplett unterschiedliche Persönlichkeiten – Madita jung und ein richtiger Sonnenschein, Helga etwas älter (anfangs geht man davon aus, dass sie kurz vor der Rente steht, was aber nicht der Fall ist) und mit einer sehr ruppigen Art.
Insgesamt ist es schön, dass Schwangerschaften, Geburten und der Hebammenberuf realistisch dargestellt sind und nicht romantisiert werden, allerdings wird irgendwie versucht jedes Thema unterzukriegen – inklusive Teenie-Schwangerschaft, Alleinerziehende, Leihmutterschaft und Fehlgeburten (für die es eigentlich eine Trigger Warnung geben sollte).

Zudem kommen noch Geschichten aus dem Privatleben der Hebammen dazu, was das ganze für mich zu überfrachtet macht und teilweise auch sehr unrealistisch.
Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt und ich würde das Buch nicht weiterempfehlen (insbesondere nicht an Schwangere).

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Ohne wirkliche Botschaft

Weird Girls
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Drei Freundinnen, die in einer WG in Belfast zusammenwohnen, ihre „wilden Zwanziger“ zusammen verbracht haben, müssen mit dem schlimmen Verlust ihrer Freundin Lydia zurecht kommen.
Der Klappentext verspricht ...

Drei Freundinnen, die in einer WG in Belfast zusammenwohnen, ihre „wilden Zwanziger“ zusammen verbracht haben, müssen mit dem schlimmen Verlust ihrer Freundin Lydia zurecht kommen.
Der Klappentext verspricht echte Freundschaft, leider habe ich die im Buch so nicht gefunden.
Das Buch ist ein hochwertiges Hardcover mit wunderschönem Farbschnitt!
Leider hat mich die Geschichte aber so gar nicht abgeholt.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Freundinnen, trotzdem lernt man alle nur sehr oberflächlich kennen, da es ständig nur um Partys, Alkohol und Drogen geht. Gerade der Drogenkonsum wurde für mein Empfinden zu sehr normalisiert.
Mit fast 30 muss man sein Leben noch nicht durchgeplant oder „im Griff“ haben, man darf feiern, man darf auch mal übertreiben etc. aber so wie hier, dass man es auf jeder Party übertreibt (und das nicht nur wegen der Trauer, sondern eher so als Dauerzustand, den es schon zuvor gab) fand ich echt nicht gut.
Da es oberflächlich bleibt, ist auch wenig Charakterentwicklung zu sehen und es findet auch kaum Trauerbewältigung statt.