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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2025

Interessante Batman Reihe, die starke Gestaltung hat, aber trotzdem schwach ist

Batman: Damned
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Ich hab alle drei Bände gelesen und will direkt hier am Ende eine kleine Rezension schreiben, weil es sonst zu viel Aufwand wäre, für eine so kleine Sache. Die Idee hat sich von Anfang an gut angehört, ...

Ich hab alle drei Bände gelesen und will direkt hier am Ende eine kleine Rezension schreiben, weil es sonst zu viel Aufwand wäre, für eine so kleine Sache. Die Idee hat sich von Anfang an gut angehört, wir alle wollen Verrücktes sehen, Batman vor allem so düster es geht erleben, und die Zeichnungen sind wirklich voll krass und vielversprechend. Trotzdem ist es am Ende einfach nur eine Mini Geschichte, die an vielen Stellen keinen Sinn ergibt, die Dialoge sind wenig und diese wenige klingen meistens auch nur halb und verwirrt, und man versucht von all diesen schön dargestellten Szenen die Essenz rauszuholen. Ja, am Ende kommt die Auflösung, und trotzdem hat man 1. Nichts anderes erwartet und 2. Wird es eben nicht wirklich gut rübergebracht. Batman an sich scheint einfach nur eine Marionette zu sein, und das was er sieht sehen wir auch, und weiter nichts. Da alle drei Bände recht schnell gelesen werden können (hab sie innerhalb einer Stunde gelesen, vor allem weil ich mich auf die Szenen konzentriert habe), kann jeder der Bock hat einen Blick darauf werfen, aber ein Muss ist es nicht, vielleicht für die starken Batman Fans.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Ein angemessener Zeitvertreib

Tick, tack
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Vielleicht liegt es daran, dass ich auch andere Bücher über die Zeit gelesen habe und sie mir besser gefallen haben, aber ich fand dieses Buch tatsächlich nicht so wirklich besonders. Klar, Zeit ist ein ...

Vielleicht liegt es daran, dass ich auch andere Bücher über die Zeit gelesen habe und sie mir besser gefallen haben, aber ich fand dieses Buch tatsächlich nicht so wirklich besonders. Klar, Zeit ist ein sehr schwieriges und deshalb auch faszinierendes Thema, aber der Weg der Vermittlung entscheidet, wie es für den Leser rüberkommt - und hier war er nicht so wirklich grandios. Der Beginn war erst echt spannend, und deshalb bekommt man auch hohe Erwartungen, aber er wird direkt abgebrochen, leider von der Autorin selber wenn sie sagt : "dazu nochmal mehr in Kapitel 5, erstmal reden wir aber noch genauer über dies und das" und da denkt man sich lustigerweise "ok, das wird jetzt bisschen dauern". Vieles was sie sagt ist natürlich nicht falsch oder blöd, aber das meiste kennt man wirklich auch so, weil man das sicher irgendwo schon mal gehört hat oder es selber einfach logischerweise erkannt hat (z.B dass sich die Zeit schneller anfühlt wenn man was tolles macht). Nur, dass sie eben solche bekannte Sachen in die Länge zieht ohne auf dem Punkt zu kommen. Und gleichzeitig nimmt sie Beispiele und spricht Leser an, die sich in ein höheres Alter befinden (was trotzdem noch jung ist natürlich, aber man merkt den Unterschied wenn ein Jugendlicher wie ich Zeilen liest wie "wo waren Sie als Sie erfahren haben, dass Prinzessin Diana gestorben war? Seit da hat sich noch vieles geändert oder? Und man denkt dabei dass es sogar noch früher war..." usw usw, was mich persönlich gar nicht ärgert, nur sehe ich dabei die Chance, das man das alles bisschen anders formulieren könnte. Und anstatt am Ende jeden Kapitels die wichtigsten Infos nochmal zusammen zu fassen und zu benennen, sagt sie vor jedem Kapitel was kommen wird - ungenau, aber trotzdem stoppt es den Leseeinfluss. Die positiven Sachen aus solchen Büchern kennt man: man erfährt neue Sachen, denkt anders über das jeweilige Thema und wird angeregt, bekommt einen interessanten Einblick usw. Deshalb habe ich auch die negativen Aspekte (meiner Meinung nach) erwähnt, damit ich auch fair mit dem Buch bin. Ich hatte am Ende das Gefühl, dass ich eigentlich die Sachen die ich hier erfahren habe, aus dem Internet innerhalb einer halben Stunde kriegen würde, und hier nicht mehrere Stunden mit dem Buch verbringen.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Eher was für Leseratten

Firmin - Ein Rattenleben
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Eine Ratte erzählt ihr Leben, dass sie wegen Armut Bücher essen müsste, was dazu bewirkte, dass sie schlau geworden ist und lesen und die Menschen verstehen könnte.
Sehr schöne und interessante Idee. ...

Eine Ratte erzählt ihr Leben, dass sie wegen Armut Bücher essen müsste, was dazu bewirkte, dass sie schlau geworden ist und lesen und die Menschen verstehen könnte.
Sehr schöne und interessante Idee. Wollte von Anfang lesen was so da alles erzählt wird, und der Anfang war echt gut (er beginnt damit, dass die Ratte nicht weiß wie sie mit ihrer Erzählung beginnen soll). Leider hat es schnell nachgelassen. Der Anfang war richitg gut gelungen, aus der Sprache könnte man entnehmen, dass die Ratte wirklich schlau war, und trotzdem ging die Geschichte dann den Bach runter. Ein eher kleines Buch, was man schnell lesen kann und somit war das zumindest kein Problem. Aber ich verstehe den Autor nicht. Er könnte wirklich so vieles und tolles schreiben können, aus der Perspektive der Ratte, was sie erlebt und was sie denkt. Es gibt ein paar gute Stellen, das muss ich zugeben. Aber der Fortgang der Geschichte, das Ende, die Personen die vorkommen, quasi alles ist am Ende doch nur etwas was halt vorkommt und wieder weggeht, und die Ratte bevorzugt über nackte Frauen nachzudenken und darüber zu reden (das tut sie und das war einfach komisch), anstatt sich an wirklich wahren, interessanten Dinge zu wenden. Ich finde es nur schade, weil am Ende bittet das Buch meiner Meinung nach fast nichts an. Manche Stellen könnten inspirierend sein und eine tiefere Bedeutung haben, aber wie gesagt, das wurde nicht wirklich gut umgesetzt und es war nicht genug, weil da vor allem nur langweilige und komische Dinge vorkommen. Insgesamt bin ich also enttäuscht, gute Idee aber schlechte Umsetzung, als wäre die Phantasie und Wörterbenutzung des Autors nur begrenzt, obwohl er so vieles damit machen könnte. Und auch der Erzählstil schien am Ende einfach ein nutzloses Geplapper zu werden, am Anfang war es richtig poetisch und schlaumäßig gedankenvoll, und am Ende war einfach alles zerstört. Ich will nichts spoilern, denn am Anfang wird man schon direkt mit dem Ende konfrontiert und somit weiß man "ok, die Geschichte wird am Ende zu Ende gehen", und trotzdem könnte der Weg dahin anders gestaltet werden können. Schade.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Gute Idee, leider nicht so gut umgesetzt

Escape Time - Die Morde von morgen
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Die Idee an sich war gut, von einem Radio die Nachrichten des nächsten Tages zu hören. Da kommen schon die Fragen "Wie ist das möglich" und dann "wie kann ich es verhindern". Eine 70 Jährige Oma als Hauptperson ...

Die Idee an sich war gut, von einem Radio die Nachrichten des nächsten Tages zu hören. Da kommen schon die Fragen "Wie ist das möglich" und dann "wie kann ich es verhindern". Eine 70 Jährige Oma als Hauptperson zu nehmen hat schon etwas originel an sich, aber leider könnte ich mich nicht vollständig in ihr versetzen, der Gedankengang, ihre verwirbelte Gefühle, die Handlung an sich die manchmal nur langwierig wurde, weil man eben das Leben einer Oma miterlebt hat, das alles hat meiner Meinung nach den Spaß erheblich reduziert. Die Auflösung am Ende hat mich gar nicht überrascht, es war nach der Hälfte des Buches schon klar was und wie eben so alles passiert würde und das hat mich echt einfach nur traurig gemacht, eine so potenzielle Geschichte zu vermasseln, damit am Ende eine Nachricht vorüber kommt, die eigentlich nichts mit der Geschichte haben sollte. An manchen Stellen denkt man sich sogar, warum der Autor sich dafür entschieden hat, wenn es doch tausende andere Alternativen geben könnte. Meinen Geschmack hat es am Ende nicht getroffen, bisschen der Anfang und bisschen die Mitte hatten für mich eine interessante Wendung, aber insgesamt ist es einfach nur eine Geschichte. Mehr erwartet, bisschen enttäuscht, aber trotzdem gut genug um es nicht ins Vergessen zu geraten.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

77. Grad Richtung Fehlschlag

Der 77. Grad
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Als ich das Buch sah, hatte ich wirklich Hoffnung. Schönes Cover und rätselhafter Titel, dazu ein interessanter Klappentext und noch dazu die Anmerkung "Ein packender Mysterythriller für die Fans von Scott ...

Als ich das Buch sah, hatte ich wirklich Hoffnung. Schönes Cover und rätselhafter Titel, dazu ein interessanter Klappentext und noch dazu die Anmerkung "Ein packender Mysterythriller für die Fans von Scott McBain und Dan Brown". Ich bin ein Fan von DanBrown und das alles hat sich vielversprechend angehört. Das war aber leider nicht der Fall. Nette Idee, ein Kartenbuchhändler bekommt einen Auftrag um etwas zu entziffern, in aller Geheimschaft und so weiter und so fort, der Klappentext gibt wirklich eine gute Auskunft. Nur, dass das eben auch schon alles gute an der Geschichte ist. Die ganze Geschichte lässt sich wie ein schlecht inszenierter Abenteuer
-Film lesen, der 25% positive Bewertung bei RotenTomatoes hat. Ein vollständig unrealistischer Plot (und dabei gibt's immer wieder blöde Sätze wie "Ich kanns nicht fassen was gerade passiert, als wäre das alles ein Film" oder "Genau wie in einem MysteryRoman jage ich gerade einen Schatz hinterher"). Die Charaktere sind einfach da um zu reden. Man kann sich nicht mit denen identifizieren, und miteinander haben sie auch keine realistische/interessante Beziehung. Harry und Zola hatten früher Konkurrenz miteinander, aber Harry erinnerte sich nicht mehr daran und hat sie einfach um Hilfe gebeten und sie hat einfach mitgemacht, er hat in ihrem Haus geschlafen ohne dass nichts passiert (was sehr gut war, denn unnötige Spice szenen wären dann der Höhepunkt) und alles läuft einfach ohne einen realistischen Sinn. Ihre Entscheidungen waren teilweise auch einfach zum Verzweifeln, ABER die wahre Verzweiflung die mich überkam waren die Bösen die auch den "Schatz" nachjagten. Ich will nicht spoilern, und sage nur, dass die griechische orthodoxe Kirche einfach gar nicht beachtet wird wie sie in Wirklichkeit ist und im Buch trotzdem benutzt, auf falscher Weise, was mich als orthodoxer Christ wirklich getriggert hat. Der Plot, die Charaktere, die Feinde, das Ende, alles war eine einzige Katastrophe. Auf jeden Fall gar nichts mit DanBrown zu tun, denn Ideen hat jeder, und jeder kann sich eine Geschichte über einen geheimen Schatz mit historischen Hintergründen ausdenken, das wahre Talent ist diese Geschichte auch dann richtig zu zeigen und hier war es nicht der Fall. Das einzige was ich loben kann war zumindest die Geschichte der Person die diesen geheimen Brief geschrieben hatte die man in ein paar Kapiteln zwischendurch lesen könnte, denn sie hatte viele richtige historische Ansätze und wurde spannend erzählt (spannender als die Gegenwart wenn auch trotzdem manchmal sehr hinterfragend) und es war eine nette Auffrischung da man die Zeitspannen wechselte. Aber das ist überhaupt nicht genug um das Buch zu empfehlen. Liest DanBrown oder McBain, aber das hier ist nur für denjenigen, der nichts mit seiner Zeit anfangen weiß. Für mich persönlich war das eine Enttäuschung, in fast allen Aspekten.

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